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Freizeit: 1. GeoPark-Fest im Jurafangowerk Bad Boll am 24. und 25. April

Ausgrabungen in Höhlen der Alb fördern immer wieder Sensationen zu Tage.

Schiefer, Korallen, Höhlen
und Meteoritenkratert

Der GeoPark Schwäbische Alb wurde als einer von rund 50 Landschaftsräumen auf der Welt von der UNESCO ob seiner Bedeutung und landschaftlichen Vielfalt mit einem besonderen Gütesiegel ausgezeichnet. Und die Vielfalt der Alb in kultur- und naturgeschichtlicher Hinsicht ist sehr groß. Es gibt fossilreiche Schiefer, Orte wie Pliensbach und Aalen, die im erdgeschichtlichen Kalender weltweit als Zeitabschnitt gelten, Felsen aus Schwammkalk, aber auch aus Vulkangestein. Und nicht zuletzt fand man in Albhöhlen die ältesten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit.

Der GeoPark Schwäbische Alb wurde als einer von rund 50 Landschaftsräumen auf der Welt von der UNESCO ob seiner Bedeutung und landschaftlichen Vielfalt mit einem besonderen Gütesiegel ausgezeichnet. Und die Vielfalt der Alb in kultur- und naturgeschichtlicher Hinsicht ist sehr groß. Es gibt fossilreiche Schiefer, Orte wie Pliensbach und Aalen, die im erdgeschichtlichen Kalender weltweit als Zeitabschnitt gelten, Felsen aus Schwammkalk, aber auch aus Vulkangestein. Und nicht zuletzt fand man in Albhöhlen die ältesten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit.

Beim 1. GeoPark-Fest können die Besucher die Alb und ihre Besonderheiten an einem Ort erleben, nämlich im Jurafangowerk Bad Boll. Hier sind am 24. und 25. April die 14 GeoPark-Infostellen versammelt, um von Ihrer Arbeit und Ihren Spezialthemen zu berichten, Besonderheiten vorzuführen und die Besucher zum Mitmachen zu animieren.
Aus Gerstetten kommen Fossilsucher, die mit Salzsäure Korallen aus Kalk präparieren, das Urweltmuseum Aalen zeigt mechanische Präparationen und stellt edelsteinhaltigen Sand zum Aussieben zur Verfügung. Das Höhlenhaus Giengen bringt Steinzeit mit Speerschleudern, Höhlenbärschminken und Steinzeitmalaktionen nahe.
Die Steinheimer präsentieren ihren Meteoritenkrater in Form eines Filmes und mit Schnecken. Kinder und Erwachsene können Fangotreten und einen Barfußparcours durchwandern, das Albgold-Nudel-Glücksrad drehen und bei einem großen Geoparkquiz mitmachen.
Im Jurafangowerk kann man Schieferfossilien klopfen, der Fangoproduktion zusehen und das Naturkundemuseum bietet Fossilien, Literatur und Steinzeitaktionen an.
Markus Zecha wird am Sonntag aus seinem Roman „das Löwenmenschen-Amulett“ lesen. Gäste aus den Geoparks Vulkaneifel und Bergstraße/Odenwald stellen ihre Highlights vor.

Für Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen ist ebenfalls gut gesorgt.

Am Samstag, 24. April findet um 13 Uhr die offizielle Eröffnung statt. Danach kann man bis 18 Uhr auf dem Gelände des Schieferwerkes, im Freien, in Zelten und den Produktionshallen aktiv sein. Am Sonntag ist das Fest von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

1. GeoPark-Fest des GeoParks Schwäbische Alb
Datum: am 24. April von 13 bis 18 Uhr und am 25. April 2010 von 11 bis 18 Uhr.
Ort: Jurafangowerk in Bad Boll, Reuteweg 6.,
Veranstalter: GeoPark-Infostelle Bad Boll/Göppingen
Programm unter www.geopark-alb.de
Info unter 07164/80828 (Bad Boll Info)


SPHÄRE-Wissen
Auf Zeitreise durch die Erdgeschichte
Spannende Geschichten im GeoPark Schwäbische Alb

Aufgrund ihres einzigartigen Geo-Erbes wurde die Schwäbische Alb 2002 als Nationaler Geopark, 2004 als Europäischer Geopark und Globaler Geopark der UNESCO ausgezeichnet. Der GeoPark entführt Besucher auf eine Zeitreise durch die Erdgeschichte, zu den einstigen Lebewesen des Jurameeres, zu fossilen tropischen Korallenriffen, in eine bizarre Höhlenwelt, durch einen Meteoritenkrater oder auf die Spuren der Steinzeitmenschen.

Die Faszination des GeoParks, der die gesamte Schwäbische Alb umfasst, lässt sich auf vielfältige Weise entdecken. Verschiedene Gruppen von Landschaftsführern und Alb-Guides lassen die Geologie auf geführten Wanderungen oder Radtouren lebendig werden, die 14 GeoPark-Infostellen in Museen oder Höhlenhäusern bringen Steine zum Erzählen spannender Geschichten und geben Tipps zu besonderen Ausflugszielen in ihrer näheren Umgebung. Klopfplätze und museumspädagogische Angebote laden Kinder und Erwachsene ein, Geologie und Archäologie selbst zu entdecken.

Termine 2010
24./25.04.: Erstes GeoPark-Fest. Die GeoPark-Infostellen und weitere Partner präsentieren sich mit Ständen und verschiedenen Mitmachaktionen im Jurafangowerk Bad Boll.
21.05.-06.06.: Aktionstage „Woche der Europäischen Geoparks“. Verschiedene Akteure im GeoPark bieten ein buntes Programm mit geführten Wanderungen, Erlebnisseminaren, Vorträgen, Kinder-Aktionstagen und vielem mehr.

Weitere Informationen: www.geopark-alb.de

 


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