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www.biosphaere-alb.com >Sphäre Online<Klimaschutz: Moore sind schlafende und zum Teil bereits wache Riesen im Klimasystem Klimahitze aus Mooren- Organische Böden, Moore, als Quellen und Senken klimarelevanter Gase
Das Umwelt- und Verkehrsministerium hat eine Ausschreibung zum Thema "Organische Böden, insbesondere Moore, als Quellen und Senken klimarelevanter Gase" im Umweltforschungsprogramm BWPLUS veröffentlicht. "Für den Klimaschutz sind die Kenntnisse über Quellen und Senken von klimarelevanten Gasen in Anbetracht des Klimawandels von besonderer Bedeutung", erklärte die Ministerin. Denn die Herausforderungen in Sachen Klimaschutz und Klimawandel sind gewaltig. "Sie sind gestiegen und werden weiter zunehmen. Die Zeit für entscheidende Weichenstellungen wird knapper", so die Ministerin. Das Engagement der Forschung spiele dabei eine entscheidende Rolle, deshalb werden solche Projekte ausgeschrieben und finanziell unterstützt. "Bei den Themen Klimaschutz und Klimawandel wollen wir uns verstärkt mit den organischen Böden, insbesondere mit den Mooren, als Quellen und Senken klimarelevanter Gase in einem Forschungsprojekt befassen", so Gönner. Böden überhaupt und organische Böden im Besonderen seien schlafende und zum Teil bereits wache Riesen im Klimasystem. Denn aus entwässerten Mooren entweichen großen Mengen insbesondere an Kohlendioxid in die Atmosphäre. Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie durch geeignete Nutzung und Bewirtschaftung die Speicherung von Treibhausgasen in Mooren und anderen organischen Böden günstig beeinflusst werden kann. Von der Wissenschaft würden praxisorientierte Projektvorschläge erwartet. Unter den eingereichten Projektskizzen und Projektanträgen wird dann eine fachlich begründete Auswahl stattfinden. In den Böden der Erde, also in ihrer wenige Zentimeter bis rund einen Meter dicken "Haut" seien rund 1.500 Gigatonnen Kohlenstoff in Form von Humus und Torf gespeichert; rund doppelt soviel wie in der Atmosphäre und rund dreimal so viel wie in der lebenden Biomasse. "Dies erklärt die dringenden Forschungsbedarf in diesem Bereich", so Gönner. Weiter Informationen unter: http://www.uvm.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/18386/
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