Turmhohe Aussichten

Tolle Weitsicht: Die schönsten Türme der Schwäbischen Alb

Atemberaubende Aussichten zeigt die Schwäbische Alb – aber nicht nur von den stählernen Kolossen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Tolle Perspektiven bieten auch zahlreiche andere Türme, die Hangkanten oder die vielen Burgen.

Alle Türme auf der Schwäbischen Alb

Weitsicht


Weitblick: Militärtürme auf dem Münsinger Hardt 

Koloss aus Stahl

Nun sind die Türme auf dem Platz sicher. Die Umbauarbeiten wie hier am Turm Waldgreut verschlangen insgesamt 130.000 Euro. Die Münsinger Firma Bühle fertigte zur Sicherung der Türme rund 350 Rohrrahmen mit Netz, schweißte bis zu 1400 Befestigungslaschen an und drehte rund 800 Schrauben ein.

  • Hursch; B1 (42 Meter Höhe), Baujahr: 1981, Standfläche: 853 Meter über N.N., Bauart: Stahlgitter-Turm, erreichbar über: Zainingen
  • Waldgreut; B2 (20 Meter Höhe): Baujahr: 1981, Standfläche: 864 Meter über N.N., Bauart: Stahlgitter-Turm, erreichbar über: Zainingen
  • Heroldstatt; B3 (30 Meter Höhe): Baujahr: 1981, Standfläche: 818 Meter über N.N., Bauart: Stahlgitter-Turm, erreichbar über: Ennabeuren
  • Sternenberg; B4 (8 Meter Höhe): Baujahr: um 1900, Standfläche: 836 Meter über N.N., Bauart: Mauerwerk, erreichbar über: Böttingen

Freizeit: Aussichtstürme


Rundblick: Türme im Biosphärengebiet

Klassik hoch 3

Auch der Römersteinturm hat schon einige Jährchen auf dem Buckel (Bild oben): 1899 wurde auf dem Römerstein bei Donnstetten ein ausgemustertes Vermessungsgerüst als begehbare Aussichtsplattform aufgestellt. Als dieses 1904 der Witterung zum Opfer fiel, wollte keiner mehr auf die schöne Fernsicht verzichten und so wurden eifrig Spenden für einen richtigen Turm gesammelt. 1912 war’s geschafft: Der neue Turm, eine verschalte Holzkonstruktion auf einem massiven Steinsockel, konnte eingeweiht werden. Direkt neben dem Turm liegen zwei Grillstellen.

  • Römerstein (29 Meter Höhe): Standfläche: 844 Meter über N.N., Öffnungszeiten: ständig geöffnet, erreichbar über: Römerstein-Donnstetten

Zu den ältesten Turmbauten des Biosphärengebiets gehört der Sternbergturm bei Gomadingen. Bereits 1894 wurde auf der höchsten Erhebung der Münsinger Alb eine alte Weidebuche mit einem hölzernen Aussichtsgerüst versehen. Als das zusammenbrach baute der Albverein 1905 auf dem Sternberg einen ersten 26 Meter hohen Holzturm. Nachdem auch dieser in die Jahre gekommen war, wurde daneben die dritte Turmgeneration errichtet: Der neue Himmelsstürmer war nun 32 Meter hoch und wurde am 21. Mai 1953 feierlich eingeweiht. Auf dem Sockel des alten Turms baute die Gemeinde Gomadingen 1980 ein Wanderheim. Feuerstelle und Kinderspielplatz befinden sich in unmittelbarer Nähe.

  • Sternbergturm (32 Meter Höhe): Standfläche: 844 Meter über N.N., Öffnungszeiten: ständig geöffnet, erreichbar über: Gomadingen

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