{"id":10607,"date":"2015-01-21T12:29:55","date_gmt":"2015-01-21T11:29:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=10607"},"modified":"2015-01-21T12:32:31","modified_gmt":"2015-01-21T11:32:31","slug":"10607","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=10607","title":{"rendered":"Schwarzwald bald Biosph\u00e4rengebiet"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><em>26 Gemeinden wollen bei Vorbereitung zu Biosph\u00e4rengebiet dabei sein<\/em><\/li>\n<li><em>Gebietskulisse hat rund 63.000 Hektar<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Bis dato haben bereits 26 Gemeinden ihre Bereitschaft bekundet, an dem Prozess teilzunehmen \u2013 die Gebietskulisse betr\u00e4gt inzwischen 62.792 Hektar.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDas Jahr 2015 f\u00e4ngt richtig gut an. Die Vorbereitungen f\u00fcr das Biosph\u00e4rengebiet S\u00fcdschwarzwald befinden sich auf einem hervorragenden Weg, weil inzwischen sehr viele Gemeinden dabei sein wollen. Das Land Baden-W\u00fcrttemberg hat verbindliche Zusagen gemacht, um das Projekt auf den Weg zu bringen und finanziell zu unterst\u00fctzen. So tr\u00e4gt das Land in der Anlaufphase, also w\u00e4hrend der ersten drei Jahre, die kompletten Kosten f\u00fcr Personal und Gesch\u00e4ftsstelle.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10609\" alt=\"Schwarzwald_Tal_3BFW3936\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Tal_3BFW3936.jpg\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Tal_3BFW3936.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Tal_3BFW3936-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Tal_3BFW3936-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Ab Gr\u00fcndung des Biosph\u00e4rengebietes stellt das Land in einem ersten Schritt Mittel in H\u00f6he von bis zu 500.000 Euro pro Jahr zur Verf\u00fcgung \u2013 je nach Fortschritt des Prozesses auch mehr. Danach tr\u00e4gt das Land wie beim Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb 70 Prozent der Gesamtkosten. F\u00fcr \u00f6kologische Modellprojekte gibt es regelm\u00e4\u00dfig gesonderte Mittel\u201c, erl\u00e4uterte Naturschutzminister Alexander Bonde. Die Gesch\u00e4ftsstelle soll sukzessive auf etwa 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebaut werden, die als Regionalagentur die Ziele des Biosph\u00e4rengebietes und der Region unterst\u00fctzten, so Bonde.<\/p>\n<p>Ein Biosph\u00e4rengebiet im S\u00fcdschwarzwald biete positive Effekte f\u00fcr die Arten- und Biotopvielfalt und er\u00f6ffne Tourismus und Wirtschaft in der Region langfristige Entwicklungsperspektiven, erg\u00e4nzte Regierungspr\u00e4sidentin B\u00e4rbel Sch\u00e4fer. \u201eUnsere wichtigste Zukunftsaufgabe ist es, wirtschaftlichen Wohlstand und Wachstum im Einklang mit der Natur zu erhalten. Die Gemeinden, die sich f\u00fcr das Biosph\u00e4rengebiet ausgesprochen haben, stellen sich dieser Herausforderung. Mit dem Biosph\u00e4rengebiet erhalten wir die einmalige Chance, die einzigartige Kulturlandschaft im Schwarzwald weiter zu veredeln und zum Wohle der Menschen zu entwickeln. Diese Region ist etwas Besonderes \u2013 das muss als Alleinstellungsmerkmal nach au\u00dfen sichtbar werden\u201c, sagte Sch\u00e4fer.<\/p>\n<p>Bonde und Sch\u00e4fer berichteten dar\u00fcber hinaus \u00fcber die n\u00e4chsten Schritte. So solle am Mittwochnachmittag eine Besprechung mit den B\u00fcrgermeistern und Landr\u00e4ten der geplanten Biosph\u00e4renregion stattfinden, um sich \u00fcber das weitere Vorgehen zu verst\u00e4ndigen. \u201eDie Gemeinden haben in gro\u00dfer Zahl beschlossen, diesen Weg gemeinsam mit dem Land zu gehen. Das Regierungspr\u00e4sidium hat den Prozess dabei in vorbildlicher Weise unterst\u00fctzt und dabei die Interessen von Gemeinden, Verb\u00e4nden, Vereinen und Eigent\u00fcmern geb\u00fcndelt. Nun wollen wir gemeinsam mit den beteiligten Gemeinden die n\u00e4chsten Schritte angehen, um in das f\u00f6rmliche Verfahren eintreten zu k\u00f6nnen. Zudem wird eine Vereinbarung \u00fcber die Strukturen der Zusammenarbeit im Biosph\u00e4rengebiet mit der kommunalen Seite ausgearbeitet werden, wie das Land das auch auf der Schw\u00e4bischen Alb gemacht hat\u201c, so Bonde.<\/p>\n<blockquote><p>Minister Alexander Bonde: \u201eLand sieht das Biosph\u00e4rengebiet S\u00fcdschwarzwald auf hervorragendem Weg und macht verbindliche Zusagen zur Unterst\u00fctzung\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eF\u00fcr mich ist ganz wichtig, dass die Gemeinden das Biosph\u00e4rengebiet wirklich wollen. Dabei k\u00f6nnen sie selbst inhaltlich mitentscheiden, welche Akzente sie setzen. Besonders freut mich, dass dadurch Vertrauen und Motivation entstanden sind, auf die wir nun aufbauen wollen\u201c, sagte Sch\u00e4fer. In einer Veranstaltung im Fr\u00fchjahr 2015 sollten gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinden und den Verb\u00e4nden die weiteren Strukturen des Biosph\u00e4rengebiets entwickelt und abgestimmt werden. \u201eDie Ergebnisse sollen sowohl in die Vereinbarung als auch in den Verordnungstext einflie\u00dfen, der dann in das f\u00f6rmliche Verordnungsverfahren gehen wird\u201c, so die Regierungspr\u00e4sidentin abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-10611\" alt=\"Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958-212x320.jpg\" width=\"212\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958-212x320.jpg 212w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958-106x160.jpg 106w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958-99x150.jpg 99w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/>Sph\u00e4re-Wissen:<\/span><\/h3>\n<p>F\u00fcr Landwirtinnen und Landwirte sowie F\u00f6rsterinnen und F\u00f6rster w\u00fcrden sich durch die Ausweisung des Biosph\u00e4rengebietes S\u00fcdschwarzwald keine Einschr\u00e4nkungen hinsichtlich der Bewirtschaftung ergeben. Die Kernzone mit einem Fl\u00e4chenanteil von rund drei Prozent, die nicht bewirtschaftet wird, soll wie beim Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb aus Staats- und Kommunalwald bestehen \u2013 \u00fcberwiegend aus bereits lange unter Schutz stehenden Gebieten wie beispielsweise Bannw\u00e4ldern. Privatw\u00e4lder sind davon nicht betroffen.<\/p>\n<p>Auch gibt es durch die Ausweisung eines Biosph\u00e4rengebietes keinerlei zus\u00e4tzliche Einschr\u00e4nkungen au\u00dferhalb der Kernzonen oder gar in Gebieten, die an das Biosph\u00e4rengebiet grenzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>26 Gemeinden wollen bei Vorbereitung zu Biosph\u00e4rengebiet dabei sein Gebietskulisse hat rund 63.000 Hektar Bis dato haben bereits 26 Gemeinden ihre Bereitschaft bekundet, an dem Prozess teilzunehmen \u2013 die Gebietskulisse betr\u00e4gt inzwischen 62.792 Hektar.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10608,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-10607","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10607"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10614,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10607\/revisions\/10614"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}