{"id":10768,"date":"2015-02-10T10:00:28","date_gmt":"2015-02-10T09:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=10768"},"modified":"2015-02-09T18:47:12","modified_gmt":"2015-02-09T17:47:12","slug":"mehr-bio-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=10768","title":{"rendered":"Mehr Bio in Europa"},"content":{"rendered":"<p>Organisationen der Bio-Branche rufen mit \u201eN\u00fcrnberger Erkl\u00e4rung\u201c den EU- Agrarkommissar Phil Hogan dazu auf, die Kommissionsvorschl\u00e4ge zu einer Totalrevision der EU-\u00d6ko-Verordnung zur\u00fcckzuziehen.<!--more--><\/p>\n<blockquote><p>F\u00dcR MEHR BIO IN EUROPA! NEIN ZUR TOTALREVISION DER EU-\u00d6KO- VERORDNUNG<\/p><\/blockquote>\n<p>Die europ\u00e4ischen B\u00fcrger wollen mehr Bio. Dazu brauchen wir mehr Bio-Bauern und Bio-Verarbeiter, die Bio-Produkte erzeugen. Doch statt diese Entwicklung zu unterst\u00fctzen, hat die EU-Kommission im M\u00e4rz letzten Jahres eine Totalrevision der EU-\u00d6ko-Verordnung vorgelegt, die den bisherigen \u00d6kolandbau und die Bio- Lebensmittelwirtschaft in Europa massiv in Frage stellt. Europaweit werden dadurch Wachstum und Besch\u00e4ftigung im Bio-Bereich gef\u00e4hrdet. Die Organisati- onen der Bio-Branche rufen daher gemeinsam mit ihren Unterst\u00fctzern dazu auf: Herr Agrarkommissar Hogan, der Kommissions-Vorschlag zur Totalrevision der EU-\u00d6ko-Verordnung muss vom Tisch!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4814\" alt=\"weizen_feld_acker_3BFW6730\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/weizen_feld_acker_3BFW6730.jpg\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/weizen_feld_acker_3BFW6730.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/weizen_feld_acker_3BFW6730-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/weizen_feld_acker_3BFW6730-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Esslingen, N\u00fcrnberg, 10. Februar 2015. Die EU-Kommission stellt selbst fest: \u00d6ko-Landbau und Bio-Lebensmittelwirtschaft in Europa w\u00fcrden durch die Totalre- vision schrumpfen. \u201eBio-Lebensmittel erfahren nicht nur in ihrem Stammland Ba- den-W\u00fcrttemberg sondern in ganz Europa zunehmenden Zuspruch bei den Ver- brauchern\u201c, erl\u00e4utert der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der A\u00d6L Dr. Christian Eichert. \u201eUm die- sem anhaltenden Verbraucherwunsch gerecht zu werden suchen wir Tag f\u00fcr Tag neue Betriebe, die nach den Richtlinien des \u00d6kologischen Landbaus produzieren. Eine Umstellung auf \u00d6ko-Bewirtschaftung hat positive Auswirkungen auf eine saubere Trinkwasserqualit\u00e4t, auf die Artenvielfalt, auf den Klima- und Tierschutz. In vielen L\u00e4ndern in Europa erfahren wir daf\u00fcr Unterst\u00fctzung. Jetzt droht die EU- Kommission diese positive Entwicklung mit einer Vollbremsung zu stoppen. Das m\u00fcssen und wollen wir verhindern\u201c, so Dr. Eichert heute in N\u00fcrnberg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die seitens der EU-Kommission vorgelegten Vorschl\u00e4ge zu einer Totalrevision der EU-\u00d6ko-Verordnung beinhalten eine Abkehr von der Prozesskontrolle, welche die vielf\u00e4ltigen gesellschaftlichen Leistungen des \u00d6kolandbaus gew\u00e4hrleistet. Erst eine Kontrolle am Endprodukt soll das Produkt zum Bioprodukt machen. Erzeuger und Verarbeiter werden so einem v\u00f6llig unkalkulierbaren Risiko ausgesetzt. Keine Investitionen und fehlende Umstellung auf \u00d6kologischen Landbau sind die Folge. Die EU-Kommission plant nun die \u00d6kobauern f\u00fcr nicht sachgem\u00e4\u00dfen Einsatz von Pestiziden und Herbiziden ihrer konventionellen Nachbarn verantwortlich und haftbar zu machen. Anstatt generell die R\u00fcckstandsh\u00f6chstmengen in der Land- wirtschaft zu senken, gef\u00e4hrliche Fungizide, Herbizide und Pestizide zu verbieten und die gute fachliche Praxis zu verbessern, sollen \u00d6kolandwirte nun f\u00fcr die Sch\u00e4den anderer bezahlen. Also diejenigen, die gef\u00e4hrliche Pestizide gar nicht anwenden. \u201eSo stellt man das Verursacherprinzip auf den Kopf\u201c, so Dr. Eichert weiter.<\/p>\n<p>Sollte es zur Umsetzung der vorgelegten Pl\u00e4ne kommen rechnet Dr. Eichert allei- ne f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg mit einem R\u00fcckgang von gut einem Drittel der heute \u00f6kologisch vorbildlich bewirtschafteten Fl\u00e4che. \u201eDamit es nicht zum Genickbruch f\u00fcr die \u00d6kologische Erzeugung in Europa kommt rufen wir die Landwirte, Unter- nehmen und Partnerorganisationen auf sich klar f\u00fcr ein Nein zur Totalrevision der EU-\u00d6ko-Verordnung auszusprechen\u201c so Dr. Eichert abschlie\u00dfend.<\/p>\n<blockquote><p>Arbeitsgemeinschaft \u00d6kologischer Landbau Baden-W\u00fcrttemberg e.V. bittet um\u00a0Unterst\u00fctzung und Unterzeichnung auf\u00a0<a href=\"http:\/\/www.mehr-bio-in-europa.eu\" target=\"_blank\">www.mehr-bio-in-europa.eu<\/a><\/p><\/blockquote>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Sph\u00e4re-Wissen:<\/span><\/h3>\n<p>Hintergrund : Die A\u00d6L ist die gemeinsame Vertretung der \u00f6kologischen Anbau- verb\u00e4nde in Baden-W\u00fcrttemberg. In dieser Funktion m\u00f6chte sie aktiv die politi- schen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Baden-W\u00fcrttemberg mitge- stalten. Sie vertritt Stand 1.1.2014 rund 2.150 Erzeugerbetriebe im Land.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Organisationen der Bio-Branche rufen mit \u201eN\u00fcrnberger Erkl\u00e4rung\u201c den EU- Agrarkommissar Phil Hogan dazu auf, die Kommissionsvorschl\u00e4ge zu einer Totalrevision der EU-\u00d6ko-Verordnung zur\u00fcckzuziehen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4814,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-10768","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10768"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10770,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10768\/revisions\/10770"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4814"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}