{"id":10988,"date":"2017-12-06T08:13:43","date_gmt":"2017-12-06T07:13:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=10988"},"modified":"2021-03-10T10:26:57","modified_gmt":"2021-03-10T09:26:57","slug":"biosphaerenreservat-vessertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=10988","title":{"rendered":"Biosph\u00e4renreservat Vessertal"},"content":{"rendered":"<p><em>Portrait: Biosph\u00e4renreservat Vessertal am Rennsteig, Deutschland<\/em><\/p>\n<p><strong>\u201e\u00dcber allen Gipfeln ist Ruh, &#8230;\u201c Einer der ber\u00fchmtesten Verse von Johann Wolfgang Goethe entstand beim Anblick des heutigen Biosph\u00e4renreservats.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Biosphaerenreservat_VESSERTAL_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print runterladen<\/a><!--more--><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10991\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_Aufmach.jpg\" alt=\"Rennsteig_Vessertal_Aufmach\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_Aufmach.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_Aufmach-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_Aufmach-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<h2><span style=\"color: #ff6600;\">Dichtung oder Wahrheit<\/span><\/h2>\n<p><em>\u201e\u00dcber allen Gipfeln ist Ruh, &#8230;\u201c Einer der ber\u00fchmtesten Verse von Johann Wolfgang Goethe entstand beim Anblick des heutigen Biosph\u00e4renreservats. Seine Empfindungen n\u00e4hrten einf\u00fchlsame S\u00e4tze, seine Wahrheit verdichtete er zu treffenden Reimen. F\u00fcr einen weniger empfindsamen Zeitgenossen ist Wahrheit m\u00f6rderische Gewalt. Den Feldherren Napoleon aber hatte die Stille des Th\u00fcringer Walds nicht inspiriert, der Rennsteig noch weniger fasziniert. Denn dieser Pfad in einer Naturkulisse, die heute als Deutschlands erstes UNESCO-Biosph\u00e4renreservat rangiert war Napoleons Schicksalsweg, \u00fcber den er als Geschlagener Feldherr kampfl\u00e4rmend floh. Krieg und Frieden, Tod und Leben scheinen selbst hier wie zwei Seiten einer Medaille.<\/em><\/p>\n<p>Der Wind peitscht den Regen ins Gesicht. Die m\u00e4chtigen Wei\u00dftannen entlang des Rennsteigs biegen sich im Rhythmus der Windb\u00f6en. Man schrieb das Jahr 1813. Doch obwohl der franz\u00f6sische Soldat das raue Klima des Th\u00fcringer Walds verflucht, ist er froh. Denn: er hat \u00fcberlebt.<\/p>\n<p><em>Fotos &amp; Text Sph\u00e4re-Verlag<\/em><\/p>\n<p>Vor rund 200 Jahren fl\u00fcchtete Napoleon mit seinem Heer hier \u00fcber diesen Pass\u00fcbergang am Vachaer Stein (386 m). Der machtgierige Feldherr hatte die bis dahin gr\u00f6\u00dfte Schlacht Europas bei Leipzig verloren, seine \u00c4ra beendet. Von rund 600000 Soldaten sollen 92000 get\u00f6tet oder verwundet worden sein. 30000 Franzosen gefangen.<\/p>\n<p>Heute erinnert noch das historische Lauterer Wirtshaus in Suhl an Napoleons m\u00f6rderische Zeit. Er soll hier am westlichsten Zipfel des \u00e4lteste Biosph\u00e4renreservats Vessertal-Th\u00fcringer Wald \u00fcbernachtet haben. Doch die Faszination dieses Gebirgsriegels ber\u00fchrte ihn kaum.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10993\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2202.jpg\" alt=\"Rennsteig_Vessertal_IMG_2202\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2202.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2202-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2202-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">\u00a0Fernblicke sind rar: Deutschlands ber\u00fchmtester Fernwanderweg, der Rennsteig, verl\u00e4uft zu meist im Wald.<\/span><\/em><\/p>\n<p>Um so mehr zogen die weitl\u00e4ufigen Fichtenw\u00e4lder einen anderen prominenten Gast dieser Zeit in ihren Bann. Er lebte in Illmenaus, dem n\u00f6rdlichsten St\u00e4dtchen der Biosph\u00e4re. Hier tankte er Kraft und suchte R\u00fcckzug, um Weltliteratur zu produzieren. Johann Wolfgang von Goethe lie\u00df sich im Zauber dieses Landstrichs treiben: \u201eAuf dem Gickelhahn (Kickelhahn), dem h\u00f6chsten Berg des Reviers, den man in einer klingernden Sprache Alecktr\u00fcogallonax nennen k\u00f6nnte, hab ich mich gebettet, um dem Wuste des St\u00e4dtgens, den Klagen, den Verlangen, der unverbesserlichen Verworrenheit der Menschen auszuweichen.\u201c Diese Worte widmete der Dichterf\u00fcrst dem Ilmenaus Hausberg, der sich \u00fcber das gemeine Leben um 861 H\u00f6henmeter erhebt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10994\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2155.jpg\" alt=\"Rennsteig_Vessertal_IMG_2155\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2155.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2155-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2155-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">Sch\u00f6nes verf\u00e4llt: Mond\u00e4ne Geh\u00f6fte im Tal verloren nach der Wende Sinn und Zweck. Es fehlt an Arbeitskraft und Geld.<\/span><\/em><\/p>\n<p>Wenige Minuten vom Gipfel entfernt erinnert heute noch das \u201eGoetheh\u00e4uschen\u201c, welches Herzog Carl August 1783 als Jagdunterkunft unterhalb des Bergsporns errichten lie\u00df. Goethe schrieb dort in der Nacht vom 6. auf den 7. September 1783 ein uns bekanntes Gedicht auf die Bretter \u00fcber einem der Fenster:<\/p>\n<blockquote><p><em><span style=\"color: #888888;\">\u00dcber allen Gipfeln<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">Ist Ruh,<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">In allen Wipfeln<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">Sp\u00fcrest du<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">Kaum einen Hauch;<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">Die V\u00f6gelein schweigen im Walde.<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">Warte nur, balde<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">Ruhest du auch.<\/span><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Literat durchstreifte also nachweislich auch in Napoleons Schicksalsjahr 1813 die farbenpr\u00e4chtigen Bergwiesen, erwanderte teilweise den 168 Kilometer langen Rennsteig, der den Th\u00fcringer Wald wie eine Krone in h\u00f6chsten Stand erhebt. Die Ber\u00fchmtheit dieses H\u00f6henwanderweg, der vom Ufer der Werra bei Eisenach nach Blankenstein im Th\u00fcringer Schiefergebirge f\u00fchrt, zentriert auch heute das Interesse. Ganz gleich, ob Skifahrer oder Biker, ob Wanderer oder Kulturreisende \u2013 schon zu DDR-Zeiten war die Region mit 80000 Betten im Arbeiter- und Bauernstaat Reiseziel Nummer eins. Daher bem\u00fchte sich das Vessertal 15 Jahre vor dem Mauerfall um die Anerkennung zum ersten deutschen Biosph\u00e4renreservat. 1979 schlie\u00dflich adelte die UNESCO 1384 Hektar Natur.<\/p>\n<p>Das kleine Gebiet wuchs 1990 auf 17000 Hektar zum derzeit zweitkleinsten Biosph\u00e4renreservat. Zum Vergleich: Das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb umfasst 85000 Hektar.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr aber steckt im Th\u00fcringer Reservat die Urkraft der Konzentration. Keine Landwirtschaft, fast nur Wald \u2013 88 Prozent der Fl\u00e4che, die nur an Bachl\u00e4ufen und Hochfl\u00e4chen durch Wiesen unterbrochen wird (9 Prozent).<\/p>\n<p>Das Besondere: Bereits seit 1978 baut der Forst die Waldstruktur zu naturnahen Best\u00e4nden um, seit 1993 hat sich die Landesforstverwaltung verpflichtet, Laubgeh\u00f6lze in \u00e4lteren Fichtenholzbest\u00e4nden zu bef\u00f6rdern. Zwischen 1994 und 2001 konnten so 485 Hektar naturnaher Mischwald neu angelegt werden.<\/p>\n<p>Schon zu Goethes und Napoleons Zeiten begann die Forstwirtschaft wegen des hohen industriellen Energiebedarfs die Fichtenw\u00e4lder zu beg\u00fcnstigen. Noch heute sind \u00fcber 60 Prozent der Waldfl\u00e4che des Biosph\u00e4renreservates Fichtenreinbest\u00e4nde, obwohl der Fichtenwald einst nur 21 Prozent Anteil an der nat\u00fcrlichen Vegetation dieses Gebietes besa\u00df. Von Buchen dominierte W\u00e4lder stellen 21 Prozent der Waldfl\u00e4che, ihr nat\u00fcrlicher Anteil m\u00fcsste eigentlich 38 Prozent betragen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10995\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Trabi_Trabant_AutoIMG_2225.jpg\" alt=\"Trabi_Trabant_AutoIMG_2225\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Trabi_Trabant_AutoIMG_2225.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Trabi_Trabant_AutoIMG_2225-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Trabi_Trabant_AutoIMG_2225-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #888888;\">\u00a0Trabi: Das Lebensgef\u00fchl der DDR klingt nach.<\/span><\/em><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">\u00dcbersichtskarte<\/span><\/h3>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-ffb0c6f4\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-ffb0c6f4\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-ffb0c6f4\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-ffb0c6f4\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<blockquote>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Waldparadies: Immer leise, niemals schrill<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-10992\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2241-160x120.jpg\" alt=\"Rennsteig_Vessertal_IMG_2241\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2241-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2241-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rennsteig_Vessertal_IMG_2241.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><span style=\"color: #888888;\"><i>Bescheiden: Die Biosph\u00e4ren-Verwaltung logiert in diesem spartanischen H\u00e4uschen in Schmiedefeld. Ein kleiner Erlebnisgarten hinterm Haus muss dem Schaukasten-Naturp\u00e4dagogik-Ansatz gen\u00fcgen. Denn: Die grandiose Natur ist Lehrmeister genug. das Reservat bietet folgerichtig reichlich qualitativ hochwertige F\u00fchrungen live und vor Ort.<\/i><\/span><\/p>\n<p><strong>Biosph\u00e4renreservat Vessertal-Th\u00fcringer Wald:<\/strong>\u00a0Schon das bescheidene Biosph\u00e4renreservatszentrum in Schmiedefeld (Foto) l\u00e4sst ahnen: Hier verkommt Naturschutz nicht zum Prestigeobjekt f\u00fcr Politiker oder zur Marketing-Offensive der Touristiker. Schon alleine die Tatsache, dass sich das Vessertal Deutschlands erstes und \u00e4lteste Biosph\u00e4renreservat nennen darf, l\u00e4sst vermuten, dass in Th\u00fcringen Trendsetter und Idealisten am Werk waren. Bereits 1937 schlug Prof. Ernst Kaiser, Professor der Erdkunde an der P\u00e4dagogischen Akademie Erfurt und Schulrat im Kreis Suhl, in seiner Arbeit \u201eDer Bergwald im oberen Vessertal\u201c vor, einen Teil des Vessertals als Naturschutzgebiet auszuweisen. 1939 wurde zun\u00e4chst ein Gebiet mit der Gr\u00f6\u00dfe von 1384 Hektar zum Naturschutzgebiet erkl\u00e4rt. Seit 1959 besteht eine \u201eNaturwaldzelle\u201c, die als Totalreservat der Vorl\u00e4ufer der heutigen Kernzone des Biosph\u00e4renreservates darstellt. Im gesamten Biosph\u00e4renreservat (nicht nur in Kernzonen) werden forstwirtschaftlich einschneidende Leitlinien umgesetzt. Insgesamt gedeihen 1245 Pflanzenarten. 2291 Arten wirbelloser Tiere und 231 Wirbeltier-Arten sind derzeit bekannt. Charakteristische Pflanzenarten sind Fichte, Rotbuche, Wei\u00dftanne, Arnika, Bachbunge, Schwarzerle und Moosbeere. Charakteristische Tierarten sind Rothirsch, Schwarzspecht, Waldschnepfe, Kurzfl\u00fcgelige Bei\u00dfschrecke, Feuersalamander, Wasseramsel und Bachforelle.<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\">(Vor 2016)\u00a0 UNESCO-Biosph\u00e4renreservat Vessertal-Th\u00fcringer Wald (vor 2016): H\u00f6he: Tallage ab 420 m bis Gro\u00dfe Beerberg (982 m) \/ 170 km2 (vor 2016) 327 km2 (nach 2016) (Vergleich Biosph\u00e4re Schw.. Alb: Fl\u00e4che: 853 km2)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Nachtrag: Seit 2016 hei\u00dft das Biosph\u00e4renreservat Vessertal nun Biosph\u00e4renreservat Th\u00fcringer Wald. Es besitzt ein neues Infozentrum, das Gebiet wurde erweitert.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em>1979 entstand unter dem Namen <b>Biosph\u00e4renreservat Vessertal<\/b> mit einer Fl\u00e4che 13,84 km\u00b2 das erste Biosph\u00e4renreservat in Deutschland. Von 2006 bis 2016 hie\u00df das nun 170 km\u00b2 gr0\u00dfe Gebiet <b>Biosph\u00e4renreservat Vessertal-Th\u00fcringer Wald<\/b>. 2016 wurde es in <strong>Biosph\u00e4renreservat Th\u00fcringer Wald<\/strong> umbenannt und zur heutigen Gr\u00f6\u00dfe auf 327\u00a0km\u00b2 erweitert.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Zur neuen Homepage <a href=\"https:\/\/www.biosphaerenreservat-thueringerwald.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Biosph\u00e4renreservat Th\u00fcringer Wald<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #888888;\">WEBcode #15231<\/span><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Biosphaerenreservat_VESSERTAL_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>PDF-Download: <\/em><em>Print-Artikel runterladen<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Printausgabe: Sph\u00e4re 2\/2015, Seite 28-31<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Portrait: Biosph\u00e4renreservat Vessertal am Rennsteig, Deutschland<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber allen Gipfeln ist Ruh, &#8230;\u201c Einer der ber\u00fchmtesten Verse von Johann Wolfgang Goethe entstand beim Anblick des heutigen Biosph\u00e4renreservats.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10991,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[64,22,66,61],"tags":[],"class_list":["post-10988","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nationalpark-portrait","category-printausgabe-archiv","category-qr-code-link","category-tipps-urlaubsreisen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10988"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10988\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16504,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10988\/revisions\/16504"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10991"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}