{"id":1156,"date":"2019-01-03T06:00:49","date_gmt":"2019-01-03T05:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=1156"},"modified":"2025-12-05T10:35:22","modified_gmt":"2025-12-05T09:35:22","slug":"mutter-erde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=1156","title":{"rendered":"Mutter Erde"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em>Wer der Mutter Erde mehr nimmt, als sie gibt, steht nach nicht einmal einem halben Jahrhundert mit dem R\u00fccken zur Wand. Die Biosph\u00e4re bietet Chancen f\u00fcr einen Wertewandel.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1174 alignnone\" title=\"Mutter_Erde_Aufmacher\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Mutter_Erde_Aufmacher.jpg\" alt=\"Artikel Mutter Erde Aufmacher\" width=\"320\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Mutter_Erde_Aufmacher.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Mutter_Erde_Aufmacher-140x91.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Mutter_Erde_Sphaere_09_01.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Print runterladen<\/a><!--more--><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen sp\u00fcrt Anton Sch\u00e4nzle t\u00e4glich bei der Arbeit. Seine H\u00e4nde greifen nach den Wurzeln und nicht nach den Sternen. Spekulationsblasen sind der Natur g\u00e4nzlich fremd. Es erntet nur, wer beizeiten s\u00e4t. Die Finanzkrise best\u00e4tigt: Das \u00dcberlebensprinzip unserer Natur, unserer V\u00e4ter und der Schw\u00e4bischen Alb hatte Jahrtausende Bestand. Wer der Mutter Erde mehr nimmt, als sie gibt, steht nach nicht einmal einem halben Jahrhundert mit dem R\u00fccken zur Wand. Die Biosph\u00e4re bietet Chancen f\u00fcr einen Wertewandel. Die Alb ist stark, dies k\u00f6nnen Hand und Kopf begreifen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1173\" style=\"width: 135px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1173\" class=\"size-full wp-image-1173\" title=\"goldmohn_IMG_0793\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/goldmohn_IMG_0793.jpg\" alt=\"Goldmohn Heilpflanze\" width=\"125\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/goldmohn_IMG_0793.jpg 125w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/goldmohn_IMG_0793-93x140.jpg 93w\" sizes=\"auto, (max-width: 125px) 100vw, 125px\" \/><p id=\"caption-attachment-1173\" class=\"wp-caption-text\">Beruhigungspille: Schon Indianer sch\u00fctzten sich mit Goldmohn vor Aufregung und Hektik.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Globalisierung, W\u00e4hrungsunion \u2013 nach nicht einmal 60 Jahren kommt unser Wirtschaftssystem an die Grenzen. Nur zehn Jahre hatte der Euro als stabiler Gegenwert im Volksbewusstsein einen sicheren Stand.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was hat dies mit unserem Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb zu tun? Viel \u2013 denn die \u00dcberlebensintelligenz der Alb bietet schon heute mehr Rettungspotential als die Bankenschirme und Konjunkturpakete dieser Welt. Wie die Schulmedizin lindern die Hauruck-Aktionen gleich dem Antibiotika nur die Symptome der kranken Wirtschaft. Die Natur dagegen besitzt langfristige Strategien mit der Heilung als Ziel.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Diese Naturkonzepte bestimmen das Leben von G\u00e4rtner Anton Sch\u00e4nzle aus Obermarchtal ganz im S\u00fcden der Biosph\u00e4re (Foto\u00a0oben). Er hat sich spezialisiert auf den Anbau von Heilpflanzen, die wegen des Artenschutzes f\u00fcr Wildsammler tabu sind. Sein empfindlichster Z\u00fcchtungserfolg: Der Sonnentau (Bild oben). Mit einem feinen Gesp\u00fcr f\u00fcr die Bilanzen der Natur gestaltet er dieser fleischfressenden Pflanze eine Art Wirtschaftssystem, in der sie gedeiht und schlie\u00dflich mit Wirkstoffen bei krampfartigem Husten und Reizhusten den kr\u00e4nkelnden Menschen hilft. Au\u00dfer Sch\u00e4nzle gibt es nur noch einen G\u00e4rtner in Finnland, dem die Kultivierung des Sonnentaus gelang.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Entsprechend hoch ist die Nachfrage. Weltkonzerne f\u00fcr Naturheilmittel und -Kosmetik sind seine Gesch\u00e4ftspartner. Mit Weleda aus Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd oder Wala in Bad Boll seien nur zwei der erfolgreichsten Firmen genannt \u2013 \u00fcbrigens beide mit Sitz auf und an der Alb.<\/p>\n<div id=\"attachment_1169\" style=\"width: 330px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1169\" class=\"size-full wp-image-1169 \" title=\"Sonnentau_3BFW3374\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Sonnentau_3BFW3374.gif\" alt=\"Sonnentau Heilpflanze\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Sonnentau_3BFW3374.gif 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Sonnentau_3BFW3374-140x93.gif 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><p id=\"caption-attachment-1169\" class=\"wp-caption-text\">Biotop: Kaum zu glauben, dieser penibel nachgebildete Lebensraum des Sonnentaus ist die Voraussetzung f\u00fcr Anton Sch\u00e4nzles Kultivierungserfolg.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eGlobal denken, lokal handeln\u201c, gerne schm\u00fccken Wirtschaftskenner ihre Reden mit diesem Zitat. Doch zeigt die Realit\u00e4t, dass unsere Natur weitaus mehr Weitblick besitzt als alle Wirtschaftsweisen der Welt. Immerhin: Das \u00d6ko-System hat sich in den letzten Millionen Jahren pr\u00e4chtiger entwickelt, als die selbstbetr\u00fcgerischen Gesch\u00e4ftsmodelle der Menschheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Natur kennt zwar Sparb\u00fccher, so legt das Eichh\u00f6rnchen f\u00fcr den Winter einen Vorrat an Eicheln und Bucheckern an \u2013 Schulden und Hypotheken aber sind dem kleinen Nager fremd.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Einer wie Sch\u00e4nzle mit der\u00a0 Hand am Arm im schw\u00e4bischen Boden verwurzelt, erkennt den Wert des Kleinen und wei\u00df um deren Kr\u00e4fte. Lokal handeln und tats\u00e4chlich global in Naturgesetzen denken, das \u00f6ffnet ihm den Blick f\u00fcr das Wesentliche. Bestes Beispiel: Sch\u00e4nzles G\u00e4nsebl\u00fcmchenfeld. F\u00fcr viele sind dies die netten wei\u00dfen Tupfer auf den sommerlichen Wiesen der Freib\u00e4der. F\u00fcr den 43-j\u00e4hrigen Pflanzenliebhaber aber bedeuten diese fr\u00f6hlichen Bl\u00fcten Teil seines bodenst\u00e4ndigen Gesch\u00e4ftserfolgs. Sie sind Ingredienzen f\u00fcr Beauty-Produkte. \u201eJulia Roberts loves G\u00e4nsebl\u00fcmchen\u201c, titelten Boulevard-Magazine. Die Schw\u00e4bische Alb hat den Sprung \u00fcber den Teich nach Hollywood geschafft. Julia Roberts lobte in einem Interview Dr. Hauschka (Naturkosmetik Bad Boll) \u00fcber den gr\u00fcnen Klee und sorgte damit f\u00fcr einen weltweiten Boom. Madonna, Robert Downey, Cate Blanchett, Jennifer Aniston, Keira Knightley sp\u00fcren auf ihrer Haut ein St\u00fcck Biosph\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ob energiepolitisch oder wirtschaftspolitisch \u2013 die Menschen leben auf Pump, Subventionen zerst\u00f6ren das gesunde, freie Spiel der Kr\u00e4fte. Er beneide die Landwirte nicht, sinniert Sch\u00e4nzle und ist stolz, dass seine Unternehmung am s\u00fcdlichen Ausl\u00e4ufer der Alb an keinem Staatstropf h\u00e4ngt.<\/p>\n<div id=\"attachment_1166\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1166\" class=\"size-thumbnail wp-image-1166\" title=\"Alraune_Wurzel_3BFW3375\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Alraune_Wurzel_3BFW3375-150x150.jpg\" alt=\"Alraune Wurzel Heilpflanze\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Alraune_Wurzel_3BFW3375-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Alraune_Wurzel_3BFW3375-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><p id=\"caption-attachment-1166\" class=\"wp-caption-text\">Alraune-Wurzel (Mandragora) ist eine der \u00e4ltesten beschriebenen Heilpflanzen. Sie wurde fr\u00fcher mit Gold aufgewogen. Die Nutzpflanze wird auch Albruna genannt (Althochdeutsch (alb = Alb + runa = raunen).<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit \u00e4hnlichem Gedanken- und Saatgut ger\u00fcstet erhebt Annegret M\u00fcller-B\u00e4chtle die Alb zum umfassenden Kr\u00e4uterland. Im Fr\u00fchjahr 2006 hatte die M\u00fcnsingerin kr\u00e4ftig getrommelt: Sie versammelte die Macher der Alb am runden Tisch. Qualit\u00e4tsbewusste Gastronomen, Hobby-G\u00e4rtner, Gro\u00dfg\u00e4rtnereien, Sch\u00e4fer, Naturliebhaber, Apotheker, B\u00e4cker, Nudelproduzenten und Reha-Kliniken waren bei der Startveranstaltung dabei. Heute z\u00e4hlt der Verein \u201eKr\u00e4uterland Schw\u00e4bische Alb\u201c 30 Mitglieder. M\u00fcller-B\u00e4chtle will \u201esensibilisieren f\u00fcr die Vielfalt der Natur, die uns gerade in der Biosph\u00e4re umgibt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">So wie Sch\u00e4nzle will auch der Verein auf eigenen Beinen stehen. \u201eEin Beschluss der Mitgliedsbetriebe lehnt F\u00f6rdermittel ab.\u201c Und auch hierin spiegelt sich die aktuelle Diskussion \u00fcber den Sinn von Rettungspl\u00e4nen f\u00fcr angeschlagene Unternehmen wie Opel, M\u00e4rklin und Schaeffler wider. Die Heilpraktikerin wei\u00df um die Selbstheilungskr\u00e4fte, kennt den Zusammenhang zwischen Hilfe und Hilfsbed\u00fcrftigkeit und die daraus schnell resultierenden Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 in der Medizin wie auch in der Wirtschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">So hat, wie ein jedes B\u00e4chlein im Netzwerk der Fl\u00fcsse den Weg zu den Weltmeeren findet, auch die Str\u00f6mung Kr\u00e4uterland viele Gesch\u00e4ftsbereiche der Schw\u00e4bischen Alb erfasst. Kr\u00e4uterg\u00e4rten sprie\u00dfen hinter Gasth\u00e4usern.\u00a0 Kr\u00e4uter werden als Topfpflanzen kultiviert. So finden sie den Weg \u00fcber heimische Balkone und G\u00e4rten in unsere K\u00f6pfe und landen frisch geerntet in unseren T\u00f6pfen. Kr\u00e4uterwanderungen, -Seminare, -Kochkurse und \u201eimmer wieder strahlende Gesichter\u201c, freut sich M\u00fcller-B\u00e4chtle, dass ihre Idee auf fruchtbaren Boden f\u00e4llt. Fast 1000 Personen hat sie bei ihren Kursen und F\u00fchrungen mit dem Kr\u00e4uter-Virus infiziert. Das Geheimnis: Die Menschen f\u00fchlen Pflanzen, schmecken die W\u00fcrze, sp\u00fcren wohltuende Wirkung und dies alles in wilder Natur. Die Schw\u00e4bische Alb gibt es noch nicht in Dosen und im Doppel-Billigpack. Das Kr\u00e4uterland weckt schlummernde Ins\u00adtinkte f\u00fcr das Wertesystem und Strategien unserer Naturwelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und dass diese Welt noch Platz f\u00fcr echte Erfinder hat, zeigt die Erfolgsgeschichte des Getr\u00e4nks \u201eBionade\u201c aus dem Biosph\u00e4rengebiet Rh\u00f6n. Chef Peter Kowalsky bereitet schon den Absprung seiner Idee \u201emehr Natur ins Glas\u201c ins Geburtsland von \u201eFastfood\u201c und \u201eAll you can eat\u201c. Wird Kowalski die Amerikaner bekehren? Vielleicht. Aber noch gibt es in Deutschland ebenfalls viel f\u00fcr den Bewusstseinswandel zu tun. Diese \u00dcberzeugung spornt auch Dieter Burkhardt an. Der j\u00fcngste Clou des Laichinger Fruchtsaft-Produzenten: Der 51-j\u00e4hrige Unternehmer will mit Kr\u00e4utern von der Alb die Anspr\u00fcche an Geschmack und Regionalit\u00e4t in Produkten heben. Ab April werden die ersten Flaschen des neuen \u201eStreuobst Bio-Apfelsaft mit Wacholderbeeren- und Zitronenthymian\u00f6l\u201c in den Regalen in und um die Biosph\u00e4re stehen (siehe Kasten Seite 9).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Burkhardt Fruchts\u00e4fte geh\u00f6rt zu den Pionieren auf der Alb in Sachen Biogetr\u00e4nke. In seiner Brust schl\u00e4gt ein Herz f\u00fcr die heimischen Streuobstwiesen und den Genuss des herrlich frischen Apfelsafts. Schlie\u00dflich: Dieses kernige Obst begr\u00fcndet die schon seit Generationen gehegte und gepflegte Most-Tradition.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">So war es denn auch f\u00fcr das Familienunternehmen mehr K\u00fcr\u00a0 als Pflicht, die Kr\u00e4fte des \u00f6konomischen Netzwerks des Saft\u00adherstellers in den Dienst dieses au\u00dferordentlichen Biosiegels zu stellen. Womit die Alb erneut eindrucksvoll beweist, wie zugkr\u00e4ftig Binnenmarkt wirken kann \u2013 in einer Zeit, da nur Exporteure als Weltmeister gek\u00fcrt werden. Ein ordentliches Ma\u00df an Gesch\u00e4ftsethik und Kundenn\u00e4he kann ein Produkt ebenso krisenfest machen \u2013 \u201eauch ohne Subventionen\u201c, wie Burkhardt betont, der auf seine 90-j\u00e4hrige Erfolgsgeschichte mit Stolz verweist. Am 12. September 2009 feiert Burkhardt Fruchts\u00e4fte mit Kunden und rund 40 Mitarbeitern ein gro\u00dfes Jubil\u00e4umsfest und liefert in Zeiten der Banken- und Firmenpleiten ein St\u00fcck Wirtschaftskompetenz \u201emade im L\u00e4ndle\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_1160\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1160\" class=\"size-thumbnail wp-image-1160\" title=\"alblinsen_foto_mammel\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/alblinsen_foto_mammel-150x150.jpg\" alt=\"Alblinsen\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/alblinsen_foto_mammel-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/alblinsen_foto_mammel-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><p id=\"caption-attachment-1160\" class=\"wp-caption-text\">Rekultiviert : Kleine Alb-Linsen schmecken intensiv<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Jubel und Freude erlebte auch Linsenbauer Woldemar Mammel, der Biolandwirt aus Lau\u00adterach im S\u00fcden der Biosph\u00e4re. Seinem Engagement verdankt es die Alb, dass sie eine l\u00e4ngst verschollen geglaubte Kulturpflanze wieder hat. Die 20-j\u00e4hrige Recherche nach dem Saatgut der verschollenen Sp\u00e4th\u00b4schen Alb\u00adlinsen-Sorten war im Jahre 2006 von Erfolg gekr\u00f6nt. Im Vavilov-Institut in St. Petersburg schlummerten die Alblinsen unter weiteren 3000 Linsensorten. Die russische Saatgut-Genbank hatte sie alle f\u00fcnf Jahre vermehrt und somit am Leben erhalten. Die Alb\u00adlinsen hatte in den 1940er Jahren der diplomierte Landwirt Fritz Sp\u00e4th aus Haigerloch gez\u00fcchtet. Sie galten und gelten als robuste Pflanzen mit sehr schmackhaften\u00a0 Samen \u2013 je kleiner die Linse, umso intensiver. Denn das Aroma der Linsen steckt in den Schalen, kleine Linsen beg\u00fcnstigen das Verh\u00e4ltnis Schale zur Gesamtmenge. Fr\u00fcher f\u00fcllten Linsen wegen des vielen Eiwei\u00dfes als Fleischersatz die Kocht\u00f6pfe der armen Leute \u2013 heute verw\u00f6hnen sie als exquisiter Geschmackstr\u00e4ger verw\u00f6hnte Gaumen. Landwirt Mammel baut schon seit den 80er Jahren Linsen an, notgedrungen franz\u00f6sische und italienische Sorten. Der Querdenker und Biobauer hatte erst in kleinen Schritten und jetzt in Siebenmeilenstiefeln die eiwei\u00dfhaltige Frucht ins Linsen-und-Sp\u00e4tzles-Land heimgeholt. Heute bauen 30 Bio-Landwirte auf der Alb f\u00fcr die \u00d6ko-Erzeugergemeinschaft \u201eAlb-Leisa\u201c Linsen an. Mammel kann sich vor Anfragen durch L\u00e4den und Gastst\u00e4tten, inzwischen rund 200 in ganz Baden-W\u00fcrttemberg, nicht retten. Selbst die Norddeutschen sind wild auf die Fr\u00fcchte des S\u00fcdens. Und wieder bieten die Macher der Alb der Globalisierung die Stirn. Mammel nimmt seine \u201eAlb-Leisa\u201c aus den Versandh\u00e4usern der Republik, er zeigt dem Internet-Handel die kalte Schulter. \u201eSolange die Leute im \u201eL\u00e4ndle\u201c noch nach unseren Linsen hungern, sollen die Hamburger ihren Fisch essen\u201c, verk\u00fcndet der drahtige Mitsechziger seine Gesch\u00e4ftsphilosophie und strahlt: \u201eWir brauchen die Linsen hier in der Biosph\u00e4re selbst.\u201c Mammels feiner Gesch\u00e4ftsinstinkt l\u00e4sst sich auch an Wirtschaftsdaten belegen: 20000 Tonnen Linsen importiert Deutschland j\u00e4hrlich. Er und seine Landwirtskollegen in der Biosph\u00e4re st\u00e4rken den pl\u00f6tzlich wieder entdeckten Binnenmarkt mit gerade einmal 30 Tonnen pro Jahr. Es bleibt also viel zu tun f\u00fcr die Querdenker der Alb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Selbstversorger kann und wird Deutschland nicht sein. Daf\u00fcr sind wir mit 85 Millionen Einwohnern zu dicht besiedelt. Aber gerade deshalb sollte der Ausverkauf an Kleinstrukturen wohl \u00fcberdacht sein. Nachhaltigkeit, Regionalit\u00e4t, Qualit\u00e4t \u2013 und Lebensqualit\u00e4t kursieren nicht nur als Schlagworte auf der Schw\u00e4bischen Alb. Sie werden immer mehr gelebt. Unterst\u00fctzung findet dieses wiedererwachte Bewusstsein durch die Pr\u00e4senz von PLENUM als staatliche F\u00f6rderkulisse, die indirekt politische Entscheider sensibilisiert und Aktivisten in Naturschutz- und Wirtschaftskreisen motiviert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und dennoch: Selbst Alb-Leisa, Alb-Dinkel und Alb-Korn k\u00f6nnen die geballte Finanzkraft der Monopolisten noch nicht stoppen. Seit diesem Jahr sind Einkaufsketten auch im Herzen\u00a0 der Biosph\u00e4re st\u00e4rker pr\u00e4sent. Ob sie auf Dauer gute Lebenspartner sind? Die Stadt M\u00fcnsingen macht derzeit die Probe aufs Exempel. Ein Kr\u00e4ftemessen: Alteingesessene Mittelstandsbetriebe im Stadtzentrum m\u00fcssen sich nun gegen ein neues Einkaufs\u00adzentrum behaupten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Biosph\u00e4re hei\u00dft \u00fcbersetzt: \u201eLebensraum\u201c. Ein Zusammenwirken von Mensch, Natur und Wirtschaft. Auch hier gilt die Natur als Lehrmeister: Dank der vielen individuellen \u00dcberlebensstrategien gewinnt das feinschichtige \u00d6kosystem an Durchsetzungskraft. Die polternde Gewalt der Monopolisten frisst sich in der Natur, wie auch in der Wirtschaft irgendwann selber auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was danach kommt? Wenn W\u00e4lder sterben gibt es Raum, die Totholz-\u00d6de gilt als Schlaraffenland f\u00fcr das kleine Leben dieser Erde. Vielleicht macht auch die Wirtschaft f\u00fcr neue Entwicklung Platz. Die Natur ist gelebter Optimismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<h3>Kultiviert: Kr\u00e4utergarten duften um die Wette auf der Schw\u00e4bischen Alb<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1168\" title=\"kraeuttergarten_albgold\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/kraeuttergarten_albgold.jpg\" alt=\"Kr\u00e4utergarten Albgold\" width=\"320\" height=\"77\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/kraeuttergarten_albgold.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/kraeuttergarten_albgold-140x33.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/>Kr\u00e4uter, wohin man auf der Alb auch schaut. Allerdings muss man den Blick f\u00fcr diese unaufdringlichen Sch\u00f6nheiten sch\u00e4rfen. Kr\u00e4uterwanderungen sind eine M\u00f6glichkkeit \u2013 oder Sie besuchen einfach den pr\u00e4chtigen Kr\u00e4utergarten beim Alb-Gold-Kundenzentrum in Trochtelfingen, hart an der Grenze des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sogar der SWR war mit einem TV-Team bei Alb-Gold zu Gast (<a href=\"http:\/\/www.alb-gold.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.alb-gold.de<\/a>). Im Rahmen der Sendereihe \u201eEssgeschichten\u201c soll der Film die vielseitige Verwendung der Alb-Kr\u00e4uter dokumentieren. Alb-Kr\u00e4uter werden beispielsweise f\u00fcr Kr\u00e4uter-Weckle, Tinkturen und Salben, Seifen oder Schnaps aber auch f\u00fcr Nudeln eingesetzt. Der SWR3 zeigt die Sendung am 25. April 2009, um 20.50 Uhr.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ein Ausflug lohnt auch zum M\u00fcnsinger Bahnhof, am besten gleich mit dem historischen Sp\u00e4tzles-Express (www.albbahn.de). Von dort f\u00fchrt seit 2008 ein Kr\u00e4uterpfad Richtung Krankenhaus. Idee und Ausf\u00fchrung kommen von der Kr\u00e4uterland-Chefin Annegret M\u00fcller-B\u00e4chtle (www.kraeuterland-alb.de). Doch auch Albwirte ernten frische Kr\u00e4uter direkt hinterm Gasthaus. Einfach fragen: Fohlenhof (Mehrstetten), Gasthof Hermann (M\u00fcnsingen), Wittstaig (Gundelfingen), Lagerhaus (Dapfen), Rose (Ehestetten).<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Zivilisiert: Wilder Alb-Wacholder ins Fruchtsaftglas<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1167\" title=\"wacholder_IMG_7030\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/wacholder_IMG_7030-150x150.jpg\" alt=\"Wacholder Detailkfoto Pflanze\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/wacholder_IMG_7030-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/wacholder_IMG_7030-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Noch mehr Schw\u00e4bische Alb ins Glas. Ab April steht eine neue Geschmacksvariation des renommierten Fruchtsaftherstellers Burkhardt aus Laichingen in den Verkaufsregalen: \u201eStreuobst Bio-Apfelsaft mit Wacholderbeeren und Zitronenthymian\u00f6l\u201c. Dass diese Kreation des f\u00fcr seine DLG pr\u00e4mierten Bio-S\u00e4fte unter Kennern bekannten Herstellers richtig gut schmeckt, verdankt dieser neue Saft auch dem SPH\u00c4RE-Mitarbeiter und Inhaber der \u201eAlten Apotheke\u201c in Laichingen, Hans-Peter Eppler (Foto links). Schon lange heftet sich der findige Apotheker den Aromen der Alb auf die Spur. Sein Sachverstand in Sachen Kr\u00e4uter, sein Engagement im Bereich der Naturheilkunde pr\u00e4gte die Entwicklung dieses Bio-Saftes mit. \u201eKreieren Sie mit uns gemeinsam den Alb-Geschmack\u201c, formulierte Firmenchef Dieter Burkhardt zu Beginn der Entwicklungsarbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eppler suchte nicht lange, denn sein Ged\u00e4chtnis ist eine Art wandelnde Geruchs- und Geschmacksbibliothek. \u00dcber den nach Zitronen duftenden Albthymian hatte der Apotheker schon in der letzten SPH\u00c4RE-Ausgabe geschw\u00e4rmt. Robert Greiner von Albduft ist nun der Lieferant des Zitronenthymian\u00f6ls aus heimischem Anbau. Den fruchtigen Geschmack dieser Komposition verst\u00e4rkt der Wacholder. Eppler destilliert die selbst gesammelten Alb-Beeren in einer eigens von Burkhardt Fruchts\u00e4fte f\u00fcr diesen neuen Saft angeschafften Kupferdestille. Alles Handarbeit. Nur knapp ein Milligramm \u00d6l l\u00e4sst sich aus einer Beere gewinnen. Um die richtige Dosis f\u00fcr den neuen Streuobst Bio-Apfelsaft zu finden, waren viele Verkostungsrunden mit unterschiedlichen Probanden bei Firma Burkhardt notwendig. Welche Menge an Wacholderbeeren- und an Zitronenthymian\u00f6l ist richtig? In welchem Mischungsverh\u00e4ltnis sollen die beiden \u00d6le zueinander stehen? \u201eDer neue Bio-Saft, den wir bei Burkhardt abgek\u00fcrzt einfach Apfel-Wacholder nennen, schmeckt als Schorle auch ganz hervorragend\u201c, merkt Dieter Burkhardt an. Burkhardt und Eppler sind sehr gespannt darauf, wie die neueste Kreation beim Verbraucher ankommen wird.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Rekultiviert : Kleine Alb-Linsen schmecken intensiv<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1160\" title=\"alblinsen_foto_mammel\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/alblinsen_foto_mammel-150x150.jpg\" alt=\"Alblinsen\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/alblinsen_foto_mammel-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/alblinsen_foto_mammel-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Kleine Linsen schmecken besser als gro\u00dfe. Grund: Der Geschmack steckt in der Schale. Je kleiner die Linse, umso gr\u00f6\u00dfer wird der Aufwand, die Linsen von Steinen und Getreidek\u00f6rnern zu trennen (siehe Foto). Denn: Die Linsen werden im sogenannten Gemenge angebaut. Die St\u00e4ngel der Linse sind so schwach (Foto rechts), dass sie standfestes Getreide als St\u00fctze brauchen. Deshalb sieht ein Alblinsenacker eher aus wie ein Kornfeld mit scheinbar Unkraut zwischendrin. Linsen-Pionier Woldemar Mammel musste bislang zum Reinigen der Linsen von Lauterach 40 Kilometer nach Illerkirchberg zockeln. Seit 2009 besitzt er dank finanziellen Beistands von PLENUM Schw\u00e4bische Alb selbst eine Linsen-Reinigung. (<a href=\"http:\/\/www.alb-leisa.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.alb-leisa.de<\/a>)<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/>PDF-Download:\u00a0<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Mutter_Erde_Sphaere_09_01.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Print-Artikel runterladen<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Printausgabe: Sph\u00e4re 1\/2009, Seite 6-11<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tradition &#038; Handwerk: Ich bin G\u00e4rtner von Beruf<\/p>\n<p>Wer der Mutter Erde mehr nimmt, als sie gibt, steht nach nicht einmal einem halben Jahrhundert mit dem R\u00fccken zur Wand. 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