{"id":116,"date":"2009-05-26T13:34:22","date_gmt":"2009-05-26T11:34:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=116"},"modified":"2025-12-02T10:19:24","modified_gmt":"2025-12-02T09:19:24","slug":"die-alb-in-der-unesco-weltliga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=116","title":{"rendered":"Die Alb in der UNESCO-Weltliga"},"content":{"rendered":"<p><em><br \/>\n<\/em><em>Bisoph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb: UNESCO-Anerkennung verliehen<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/unesco_anerkennung\/3BFW6341.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" \/><\/p>\n<p>Seit dem 26. Mai 2009 ist es amtlich: Die Schw\u00e4bische Alb erh\u00e4lt als Biosph\u00e4rengebiet das begehrte UNESCO-Pr\u00e4dikat. Die Entscheidung zugunsten des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb fiel im Rahmen der 21.\u00a0Sitzung des &#8218;Internationalen Koordinierungsrates&#8216; des UNESCO-Programms &#8218;Der Mensch und die Biosph\u00e4re&#8216; (MAB) auf der koreanischen Insel Jeju.<!--more--><\/p>\n<p>Auf der Tagesordnung des Internationalen Koordinierungsrates stand die Pr\u00fcfung von weltweit 32\u00a0Antr\u00e4gen auf Anerkennung neuer Biosph\u00e4renreservate durch die UNESCO. 17 davon wurden positiv beschieden, darunter auch der Antrag auf Anerkennung des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb als UNESCO-Biosph\u00e4renreservat. \u201eDie von der UNESCO beziehungsweise dem Deutschen MAB-Komitee f\u00fcr Biosph\u00e4renreservate aufgestellten Kriterien setzen die Me\u00dflatte sehr hoch! Dennoch sind wir auf einem guten Weg&#8220;, erkl\u00e4rte der baden-w\u00fcrttembergische Minister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und L\u00e4ndlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Dienstag (26.\u00a0Mai) in Stuttgart nachdem er durch die Vorsitzende des Deutschen MAB-Komitees, Gertrud Sahler vom Bundesumweltministerium, \u00fcber die Anerkennung direkt informiert worden war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" style=\"margin-left: 5px; margin-right: 5px;\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/unesco_anerkennung\/3BFW5742.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"188\" align=\"right\" hspace=\"5\" \/>\u201eDie Anerkennung des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb als UNESCO-Biosph\u00e4renreservat bedeutet Anerkennung und Herausforderung f\u00fcr das Land ebenso wie f\u00fcr die beteiligten Kreise und Gemeinden. Die Anstrengungen aller am Projekt Beteiligten haben sich gelohnt. Wir werden die M\u00f6glichkeiten die sich uns nun bieten nutzen&#8220;, sagte Hauk.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang wies Hauk darauf hin, dass mit der Realisierung des Verwaltungs- und Informationszentrums f\u00fcr das UNESCO-Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb zwischenzeitlich begonnen worden sei. Dar\u00fcber hinaus liefen erste Forschungsaktivit\u00e4ten und ab Mitte des Jahres werde in M\u00fcnsingen in der Gesch\u00e4ftsstelle im Alten Lager mit voller Personalst\u00e4rke gearbeitet. &#8222;Auch das Rahmenkonzept, mit dem Ziele und Leitlinien f\u00fcr die Entwicklung des Biosph\u00e4rengebietes unter Einbeziehung der Bev\u00f6lkerung erarbeitet werden w\u00fcrden, wird demn\u00e4chst vergeben&#8220;, so der Minister weiter. Damit sei ein Teil der Vorgaben, die mit den vom Deutschen MAB-Komitee erstellten Kriterien f\u00fcr Biosph\u00e4renreservate verbunden sei, bereits umgesetzt.<\/p>\n<p>Das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb wird, wie alle anderen Biosph\u00e4renreservate, auf der Grundlage der internationalen Leitlinien in zehnj\u00e4hrigem Turnus durch das Deutsche MAB-Komitee \u00fcberpr\u00fcft. Grundlage daf\u00fcr sind die sogenannten Bewertungskriterien, ein vom Deutschen MAB-Komitee erstelltes Pr\u00fcfraster f\u00fcr die strukturellen und funktionalen Aspekte eines Biosph\u00e4renreservates.<\/p>\n<p>Minister Hauk wies allerdings auch darauf hin, dass es jetzt prim\u00e4r darum gehe, die Menschen f\u00fcr ihr von der UNESCO anerkanntes Gebiet zu begeistern. &#8222;Auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel&#8220;, betonte Hauk. &#8222;Das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb spielt jetzt in einer Liga mit den weltweit bedeutendsten Kulturlandschaften. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass der Prozess um die Anerkennung dieses Gebietes ebenso wie die Bem\u00fchungen um seine weitere Entwicklung das Bewusstsein der Menschen f\u00fcr gelebte Nachhaltigkeit entscheidend beeinflussen wird und wir in einigen Jahren alle sagen k\u00f6nnen: Die Anstrengungen um dieses von der UNESCO als Biosph\u00e4renreservat anerkannte Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb haben sich gelohnt!&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"?p=112#more-112\" target=\"_self\"><span style=\"color: #cc6600;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">zur Urkundenverleihung am 26. Juni 2009 &gt;&gt;<\/span><\/span><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Auch Landrat Thomas Reumann kommentierte die Entscheidung des internationalen Koordinierungsrates, dem Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb die UNESCO-Anerkennung auszusprechen: \u201eGro\u00dfartig, das ist ein Tag gro\u00dfer Freude f\u00fcr die Region. Wir haben damit unser Ziel erreicht, das wir uns im Sommer 2005 gesetzt haben.\u201c Das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb sei jetzt mit dem Yellowstone Nationalpark, den Hawaii Island und der Serengeti auf Augenh\u00f6he\u201c, unterstreicht Reumann mit einem Augenzwinkern. Fakt sei, dass das Biosph\u00e4rengebiet als Modellregion f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung gro\u00dfe Chancen f\u00fcr die Umwelt, die Wirtschaft und den Tourismus biete. \u201eJetzt liegt es an uns, diese Chancen zu nutzen\u201c, betont der Landrat.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"margin-left: 5px; margin-right: 5px;\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/unesco_anerkennung\/IMG_2160.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"107\" align=\"left\" hspace=\"5\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>SPH\u00c4RE-Wissen:<\/strong> Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb<br \/>\nDie Verordnung \u00fcber das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb ist nach Ver\u00f6ffentlichung im Gesetzblatt f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg am 22.\u00a0M\u00e4rz 2008 in Kraft getreten und erstreckt sich auf 29\u00a0Gemeinden und den Gutsbezirk M\u00fcnsingen in den Landkreisen Alb-Donau, Reutlingen und Esslingen sowie den Regierungsbezirken Stuttgart und T\u00fcbingen und auf einer Fl\u00e4che von 85.269 Hektar (Kernzone: 2.645\u00a0Hektar (3,1\u00a0Prozent), Pflegezone: 35.410\u00a0Hektar (41,5\u00a0Prozent; Entwicklungszone. 47.214\u00a0Hektar (55,4 Prozent).<\/p>\n<p>Die St\u00e4dte und Gemeinden bringen rund 1.000\u00a0Hektar Gemeindewald (ca. 1,2\u00a0Prozent der Gesamtfl\u00e4che) in die Kernzonen ein. Kern- und Pflegezone nehmen im Biosph\u00e4rengebiet insgesamt 38.055\u00a0Hektar ein. Davon unterliegen knapp 90 Prozent bereits einem Fl\u00e4chenschutzstatus (Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet oder gemeldetes Vogelschutzgebiet).<\/p>\n<p>Die veranschlagten Gesamtkosten der Biosph\u00e4rengebietsverwaltung belaufen sich auf 730.000\u00a0Euro pro Jahr, wovon 200.000\u00a0Euro f\u00fcr Projektf\u00f6rderungen und Kofinanzierungen vorgesehen sind. Bis 2011 werden die Kosten vom Land getragen, ab diesem Zeitpunkt werden sich die Kommunen an der Finanzierung des Biosph\u00e4rengebietes beteiligen.<\/p>\n<p>Auch die Landesstiftung Baden-W\u00fcrttemberg leistet einen Beitrag zur F\u00f6rderung der Ziele des Biosph\u00e4rengebiets. Die Themen &#8222;Netzwerk Informationszentren&#8220; und &#8222;Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung&#8220;, die Konzeption und Steuerung der \u00f6kologischen Umweltbeobachtung und angewandten Forschung sowie die Besucherlenkung werden im Biosph\u00e4rengebiet mit einer F\u00f6rdersumme von drei Millionen Euro unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb sind auf folgenden Internetseiten abrufbar.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.xn--biosphrengebiet-alb-lwb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #cc6600;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">www.biosph\u00e4rengebiet-alb.de &gt;&gt;<\/span><\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.unesco.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #cc6600;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">www.unesco.de&gt;&gt;<\/span><\/span><\/a><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 26. Mai 2009 ist es amtlich: Die Schw\u00e4bische Alb erh\u00e4lt als Biosph\u00e4rengebiet das begehrte UNESCO-Pr\u00e4dikat. Die Entscheidung zugunsten des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb fiel im Rahmen der 21. 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