{"id":11719,"date":"2016-02-01T07:43:51","date_gmt":"2016-02-01T06:43:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=11719"},"modified":"2016-05-18T16:15:01","modified_gmt":"2016-05-18T14:15:01","slug":"schwarzwald-ist-biosphaerengebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=11719","title":{"rendered":"Schwarzwald ist Biosph\u00e4rengebiet"},"content":{"rendered":"<p><em>Spannende Modellregion startet zum 1. Februar 2016<\/em><\/p>\n<p>\u201eBaden-W\u00fcrttemberg ist stolz auf die tolle Entwicklung des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb. <!--more-->Ich freue mich sehr dar\u00fcber, dass sich 29 Gemeinden im S\u00fcdschwarzwald nun entschlossen haben, die Chance zu ergreifen und Teil des Biosph\u00e4rengebiets Schwarzwalds zu werden. Sie machen sich nun gemeinsam mit dem Land auf den Weg, ein ambitioniertes Regionalentwicklungs- und Naturschutzprojekt mit Leben zu f\u00fcllen. Am Ende wird eine spannende Modellregion entstehen, die Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus kraftvoll verbindet und f\u00fcr alle einen Mehrwert schafft\u201c, sagte Naturschutzminister Bonde bei der feierlichen Unterzeichnung der Verordnung \u00fcber das Biosph\u00e4rengebiet Schwarzwald am Montag (4. Januar) in Bernau (Landkreis Waldshut). Bonde dankte allen Beteiligten f\u00fcr deren gro\u00dfes Engagement und Unterst\u00fctzung auf dem arbeitsreichen, aber erfolgreichen Weg zum Biosph\u00e4rengebiet Schwarzwald.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10609\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Tal_3BFW3936.jpg\" alt=\"Schwarzwald_Tal_3BFW3936\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Tal_3BFW3936.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Tal_3BFW3936-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Tal_3BFW3936-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><strong>Motor Regionalentwicklung &#8211; Gemeinden gestalten ihre Zukunft<\/strong><br \/>\n\u201eIch bin davon \u00fcberzeugt, dass unser Biosph\u00e4rengebiet Schwarzwald ein voller Erfolg werden wird &#8211; sei es aus wirtschaftlicher, touristischer, sozialer, kultureller oder naturschutzfachlicher Sicht\u201c, betonte der Minister. F\u00fcr alle Beteiligten entstehe eine Win-win-Situation. So gewinne beispielsweise die Landwirtschaft und mit ihr die vielen kleinen, familiengef\u00fchrten Betriebe eine zus\u00e4tzliche Wertsch\u00f6pfungsperspektive. Touristische Angebote w\u00fcrden st\u00e4rker vernetzt. Landschaftlich biete der S\u00fcdschwarzwald eine einzigartige Kulturlandschaft, die insbesondere mit ihren Allmendweiden ein Alleinstellungsmerkmal vorzuweisen habe. Aber auch die naturnahen Bergb\u00e4che, Moore und Felsen, Seen und Teiche sowie die stand\u00f6rtlich und nutzungsbedingt unter-schiedlichen W\u00e4lder pr\u00e4gten diese Landschaft in besonderer Weise und st\u00fcnden nun unter einem besonderen Schutz. \u201eDer s\u00fcdliche Schwarzwald ist geradezu pr\u00e4destiniert f\u00fcr ein Biosph\u00e4rengebiet\u201c, unterstrich Bonde.<br \/>\nRegierungspr\u00e4sidentin B\u00e4rbel Sch\u00e4fer: \u201eHeute wissen wir, wer f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre beim Biosph\u00e4rengebiet Schwarzwald dabei ist. Ich bin mir sicher, dass die beteiligten Gemeinden von der Strahlkraft des Gebiets enorm profitieren werden. Als Pr\u00e4sidentin des f\u00fcr mich sch\u00f6nsten Regierungsbezirks setze ich mich daf\u00fcr ein, dass der Region eine besondere Bedeutung zuteil wird. Ich bin stolz darauf, dass sie sich nun aufgemacht hat, ihre Zukunft zu gestalten.\u201c<\/p>\n<p>Das Biosph\u00e4rengebiet gebe den Rahmen f\u00fcr die Regionalentwicklung und sei Impulsgeber, so Minister Bonde weiter. Entscheidend sei nun, was die Menschen in der Region daraus machten. \u201eIch bin gespannt auf den Ideenprozess in der Region. Schon heute sp\u00fcren wir eine gro\u00dfe Motivation bei allen Beteiligten. Gemeinsam wer-den wir nun ein gutes St\u00fcck Naturschutz und Regionalentwicklung im S\u00fcdschwarzwald angehen\u201c, sagte der Minister abschlie\u00dfend.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #ff6600;\">Sph\u00e4re-Wissen:<\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-10611 alignright\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958-212x320.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958-106x160.jpg 106w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958-212x320.jpg 212w\" alt=\"Schwarzwald_Holz_Wasser_Wirtschaft_3BFW3958\" width=\"212\" height=\"320\" \/><\/p>\n<p>Folgende 29 Kommunen haben sich daf\u00fcr entschieden, beim Start des Biosph\u00e4ren-gebiets Schwarzwald dabei zu sein:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Landkreis L\u00f6rrach<\/strong>:<br \/>\nAitern, B\u00f6llen, Fr\u00f6hnd, Hausen im Wiesental, H\u00e4g-Ehrsberg, Kleines Wiesental, Sch\u00f6nau im Schwarzwald, Sch\u00f6nenberg, Schopfheim, Todtnau, Tunau, Utzenfeld, Wembach, Wieden und Zell im Wiesental<\/li>\n<li><strong>Landkreis Waldshut<\/strong>:<br \/>\nAlbbruck, Bernau, Dachsberg, H\u00f6chenschwand, H\u00e4usern, Ibach, St. Blasien, \u00dch-lingen-Birkendorf, Wehr<\/li>\n<li><strong>Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald<\/strong>:<br \/>\nHinterzarten, Horben, Oberried, Schluchsee<\/li>\n<li><strong>Stadt Freiburg im Breisgau<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Des Weiteren umfasst das Biosph\u00e4rengebiet Schwarzwald einen Teil der Gemarkung der Gemeinde\u00a0Weilheim.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\">Mit den 29 am Biosph\u00e4rengebiet Schwarzwald beteiligten Gemeinden umfasst dieses nun eine Gebietskulisse von 63.236 Hektar.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein Biosph\u00e4rengebiet ist eine Modellregion f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, die auch von der UNESCO mit einem besonderen Zertifikat ausgestattet wird. Das Land hat bereits im Vorfeld zugesagt, dass es sich in umfangreicher Weise finanziell engagieren will. Die ersten drei Jahre \u00fcbernimmt das Land Baden-W\u00fcrttemberg die Kosten vollst\u00e4ndig. Danach tr\u00e4gt das Land 70 Prozent der Kosten, 30 Prozent \u00fcbernehmen die Gemeinden mit Unterst\u00fctzung der Landkreise.<\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Zeit wird ein Startteam in der zun\u00e4chst provisorischen Gesch\u00e4ftsstelle in einem zur Verf\u00fcgung stehenden Geb\u00e4ude in Sch\u00f6nau seine Arbeit aufnehmen. Die Stelle des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers sowie Stellen f\u00fcr die Bereiche<\/p>\n<p>Naturschutz und Landschaftspflege<br \/>\nLandnutzung (Schwerpunkt Landwirtschaft)<br \/>\nWirtschaft, Tourismus, Regionalentwicklung und Regionalvermarktung<br \/>\nBildung, Kultur, Gesellschaft und Soziales<br \/>\nsind derzeit beim Regierungspr\u00e4sidium Freiburg ausgeschrieben. Die Ausschreibungen sind auf der\u00a0Internetseite des Regierungspr\u00e4sidiums Freiburg\u00a0abrufbar.<\/p>\n<p><strong>Was ist was? Nationalpark und Biosph\u00e4rengebiet<\/strong><br \/>\nGemeinsam ist beiden Gebieten das Ziel des Tier- und Naturschutzes. W\u00e4hrend sich die Natur in einem Nationalpark ohne direkte Beeinflussung durch den Menschen entwickeln soll, steht im Biosph\u00e4rengebiet die traditionelle, vom Menschen geschaffene und gepflegte Kulturlandschaft im Fokus. Das Miteinander von Mensch und Natur ist der Schwerpunkt im Biosph\u00e4rengebiet. Im Nationalpark sind 75 Prozent der Gesamtfl\u00e4che einer Nutzung entzogen, im Biosph\u00e4rengebiet lediglich 3 Prozent.<\/p>\n<p>Biosph\u00e4rengebiete umfassen nach \u00a7 25 Bundesnaturschutzgesetz gro\u00dfr\u00e4umige Kul-turlandschaften mit charakteristischer und reicher Naturausstattung, die zu erhalten, zu f\u00f6rdern und zu entwickeln sind. Biosph\u00e4rengebiete sind Modellregionen, in denen aufgezeigt wird, wie sich Aktivit\u00e4ten im Bereich der Wirtschaft, der Siedlungst\u00e4tigkeit und des Tourismus zusammen mit den Belangen von Natur und Landwirtschaft gemeinsam innovativ fortentwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spannende Modellregion startet zum 1. 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