{"id":1275,"date":"2018-12-23T11:11:50","date_gmt":"2018-12-23T10:11:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=1275"},"modified":"2018-12-19T11:20:56","modified_gmt":"2018-12-19T10:20:56","slug":"plus-2-grad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=1275","title":{"rendered":"Plus 2 Grad"},"content":{"rendered":"<p><em>Klima: Biosph\u00e4rengebiet als Entwicklungsraum f\u00fcr nachhaltige Energiekonzepte<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/interaktive_karte\/PDFpool\/PDF\/Lesetipp_biosphaere_themen\/energiekonzepte_biosphaere_schaebische_alb.pdf\" target=\"_blank\">Print runterladen<\/a><\/em><\/p>\n<p>Vom Winde verweht werden derzeit viele ehrgeizige Klimaziele und Energiestrategien\u2013 gescheiterter Gipfel in Kopenhagen, Absage an zeitnahen Atomausstieg, Weltretter Barack Obama baut sogar 60 neue Atom\u00adkraft\u00adwerke. Damit dieser Schlingerkurs nicht unsere Kinder im Schmelzwasser ertr\u00e4nkt, m\u00fcssen nun die Menschen selber ran. Lokal statt global, vorleben statt reden, ist auch das Handlungsmotto<!--more--> der Modell\u00adregion Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb. Vor erst f\u00fcnf Jahren wurde diese Idee erstmals laut gedacht. Seither haben die Menschen hier eine Menge energiepolitische Projekte vollbracht. Lesen Sie, wie ein UNESCO-Schutzgebiet mehr in den K\u00f6pfen bewegt, als es unsere Global-Player verm\u00f6gen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1297\" title=\"Energie_Windkraft_aufmacher\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher-160x104.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher-140x91.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Klimakonferenz Kopenhagen, Dezember 2009: 25 f\u00fchrende Industrie- und Schwellenl\u00e4nder verhandeln und streiten, Regierungschefs feilschen und pokern. Der Einsatz in diesem globalen Spiel: Die Zukunft unserer Kinder. \u201eRien ne va plus\u201c zu Deutsch \u201eNichts geht mehr\u201c \u2013 der Klimagipfelsturm im Dezember verwandelt sich in eine Rutschpartie \u00fcber die schmelzenden Gletscher hinab ins Tal der nationalen Interessen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1292\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1292\" class=\"size-medium wp-image-1292 \" title=\"Energie_Solar_84FB6641\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Solar_84FB6641-160x107.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"107\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Solar_84FB6641-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Solar_84FB6641-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Solar_84FB6641.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-1292\" class=\"wp-caption-text\">Energiebilanz: Unternehmer, die mehr verbrauchen, als sie einnehmen, sind schnell pleite. In den Konkurs steuert auch unser Globus. T\u00e4glich verbrauchen wir mehr, als die Sonne gibt. In nur zwei Generationen verbraten wir die Sonnenenergie-Ressourcen, die unser Planet in Millionen Jahren in Form von \u00d6l, Kohle und Gas bunkerte.<\/p><\/div>\n<p>Frustriert blickt die Welt nun auf die sulzigen Polkappen, Deutschland auf seine bald eisfreie Zugspitze und die Alb auf ihr mildes Winterland, das einst die frostgeplagten Bewohner liebevoll Schw\u00e4bisch Sibirien tauften. Dabei h\u00e4tte unser klimafrommes Knut-Eisb\u00e4renland als Gewinner der Industrialisierung allen Grund sich auch ohne verbindliche Abkommen als leuchtendes Beispiel in den Kampf ums Wetter zu werfen. Denn:\u00a0 Rund 3,3 Prozent des weltweiten Kohlendioxid-Aussto\u00dfes verursachen wir und rangieren damit in Europa als Klimas\u00fcnder Nummer eins (2004). Der gesamte Kontinent Europa produziert 15 Prozent der Welt-Emissionen.<\/p>\n<p>Auch die Schw\u00e4bische Alb bl\u00e4st Dreck in die Luft. Doch das Modellprojekt Biosph\u00e4rengebiet hat in den letzten vier Jahren das Bewusstsein von Politik und Menschen ordentlich gedreht.<\/p>\n<p>Bestes Beispiel: Die B\u00fcrgermeister. Schon lange bevor der Geldsegen aus Konjunkturpaketen die Gemeindekassen f\u00fcllten, um mit Energie-Sanierungsprojekten der Finanzkrisen-gebeutelten Wirtschaft Arbeit zu geben, bem\u00fchten sich die V\u00e4ter der Albd\u00f6rfer um nachhaltige Energiepolitik. Seit Ende 2005, also in jener Zeit als der Truppen\u00fcbungsplatz schloss und die Gedanken sich um ein m\u00f6gliches Biosph\u00e4rengebiet rankten, dreht sich bei \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden alles um Solard\u00e4cher, Pellets- oder Hackschnitzelheizanlagen. An speziellen Energieinformationstagen legten sich Beispielsweise Bad Urach und Metzingen als Infoplattform m\u00e4chtig ins Zeug. Das Image von \u00d6lheizungen und Stromfresser Nachtspeicher\u00f6fen, die auf der Alb noch weit verbreitet sind, verschlechterte sich drastisch. In M\u00fcnsingen, dem geografischen Mittelpunkt der Biosph\u00e4re, gar thront eine baumhohe, stilisierte Messlatte. Sie zeigt den Anteil von regenerativer Energie, die diese knapp 15000-Einwohnerstadt f\u00fcr den Eigenbedarf erzeugt. Derzeit liegt das Verh\u00e4ltnis dank zahlreicher Windkraft-, Biogas-, Solaranlagen und Wasserkraftwerken bei 70 Prozent. Dabei ist dem B\u00fcrgermeister Mike M\u00fcnzing kein Windrad zu hoch. Die Zukunft unserer Kinder und deren Energieressourcen sind wichtiger als der Eigensinn nicht weniger Mandatstr\u00e4ger in den Gemeinder\u00e4ten auf der Alb, die gern das Floriansprinzip leben: Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose, Windr\u00e4der direkt vor meiner Nase \u2013 nein Danke! Dabei: Der Wind bl\u00e4st ein Erdenleben lang, ohne die Gefahr von mehreren hunderttausend Jahren strahlenden Brennst\u00e4ben aus den Atomkraftwerken (siehe Kasten Seite 14). Bleibt der Verbrauch von Uran auf dem derzeitigen Niveau, reichen die weltweiten Reserven \u2013 etwa 4,7 Millionen Tonnen \u2013 ungef\u00e4hr f\u00fcr 70 Jahre, beziffert die australische Uranium Association. Zum Vergleich: Die weltweit zu gegenw\u00e4rtigen Preisen f\u00f6rderf\u00e4higen Braunkohlereserven bezifferte 2006 die Bundesanstalt f\u00fcr Geowissenschaften und Rohstoffe auf 283,2 Milliarden Tonnen (Deutschland 37,7 Milliarden Tonnen). Dieses Weltvorkommen k\u00f6nnte den Bedarf 293 Jahre sichern. Die nationale Braunkohle reicht 231 Jahre. Und dann?<\/p>\n<div id=\"attachment_1296\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1296\" class=\"size-thumbnail wp-image-1296 \" title=\"Energie_Schweine_Tier_84FB6\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Schweine_Tier_84FB6-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Schweine_Tier_84FB6-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Schweine_Tier_84FB6-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><p id=\"caption-attachment-1296\" class=\"wp-caption-text\">Wirtschaftskreislauf: Die Sonne l\u00e4dt unsere Pflanzen energetisch auf, diese wiederum dienen als Futter Tiere. Denn: Fleisch ist ein St\u00fcck Lebenskraft. Was aber, wenn der Brennstoff f\u00fcrs Auto wichtiger und besser bezahlt wird, als der Sprit f\u00fcr den Mensch? Teller oder Tank?<\/p><\/div>\n<p>Prinzip Hoffnung: Wenn ein B\u00fcrgermeister den Klimaschutz lebt, folgt der zweite \u2013 diesen Beweis kann die Biosph\u00e4re schon heute liefern. So fand auch der Solarenergievorreiter Metzingen auf der Alb schnell Nachahmer. 2007 waren die 22000-Einwohnerstadt am Fu\u00dfe der Alb mit zwei weiteren Albd\u00f6rfern die Einzigen, die das Energiegewissen in der Solarbundesliga vertraten. Und heute? Sind es neun. Spielerisch sorgt ein kommunaler Datenvergleich auf \u201eSolarbundesliga.de\u201c f\u00fcr Wettkampfstimmung. Welche Gemeinde erzeugt pro Einwohner die meiste W\u00e4rme und Strom mit Solaranlagen? Derzeit f\u00fchrt die inoffizielle Biosph\u00e4renwertung M\u00fcnsingen an mit 3.38 Megawatt Sonnenstrom. Kein Wunder, denn das Musterl\u00e4ndle fand den Platz an der Sonne im Wind(rad)schatten des Erneuerbaren Energiegesetzes EEG. Es trat 2004 in Kraft und regelt die Abnahme und Verg\u00fctung von Strom aus regenerativen Energiequellen. Ziel: Der Anteil an Wasserkraft, Windenergie, Solare Strahlungsenergie, Geothermie und Biomasseenergie soll bis 2010 auf 12,5 Prozent bis 2020 auf 20 Prozent steigen. Diese mutige Abkehr von der Atomkraft hin zur nachhaltigen Umgestaltung zum Wohle unserer Kinder bescherte Deutschland das Siegertreppchen bei der weltweiten Energie-Olympiade in der Disziplin Photovoltaik. 1328 Megawatt Energie speisen die Solard\u00e4cher ins Stromnetz: Doppelt so viel wie die zweitplatzierte Nation, das sonnige Spanien (siehe Grafik unten). Am Rande bemerkt: Auch in Kopenhagen packten die Medien schnell ihre Besen aus und kehrten vor anderer L\u00e4nder T\u00fcren. Seit der gigantischen Olympiade in Peking am liebsten bei den Chinesen. Doch wie im Sport produziert auch die Energiepolitik der Chinesen olympiareife Seriensiege. Bei der Wasserkraft nicht unumstritten, vor allem aber bei der thermischen Nutzung von Sonnenenergie im dreistelligen Gigawattbereich f\u00fchrt das Reich der Mitte die globale Energie-Olympiade an.<\/p>\n<p>Bewusstsein, bewusst werden hat mit Begreifen zu tun. Tun statt reden. Ein gutes Beispiel zeigt mehr energiepolitische Wirkung als endloses Taktieren, daf\u00fcr liefert die Biosph\u00e4re schon heute eine Menge Beispiele. Doch zielorientierte Entwicklung und Motivation eines Lebensraums wie unsere Schw\u00e4bische Alb vertr\u00e4gt keinen Zickzackkurs, den uns parteipolitische Machtk\u00e4mpfe im Vierjahresrhythmus bescheren. Laufzeitverl\u00e4ngerung beschlie\u00dft die neue Bundesregierung, das Engagement f\u00fcr regenerative Energien wird ged\u00e4mpft. Und schlie\u00dflich hebt der Hoffungstr\u00e4ger aller Querdenker dieser Welt, Barack Obama, selbst das Feuerzeug an die Lunte des Pulverfasses Atomkraft: Wider aller Wahlversprechen werden die Amerikaner 60 neue Atomkraftwerke bauen. Weltweit produzieren 439 Kernreaktoren lediglich sechs Prozent der j\u00e4hrlich ben\u00f6tigten Energie, das entspricht etwa 12 bis 15 Prozent unseres Strombedarfs.<\/p>\n<div id=\"attachment_1289\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1289\" class=\"size-medium wp-image-1289\" title=\"Energie_Steckdose_Stecker_8\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Steckdose_Stecker_8-160x107.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"107\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Steckdose_Stecker_8-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Steckdose_Stecker_8-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Steckdose_Stecker_8.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-1289\" class=\"wp-caption-text\">\u00d6ko-Demokratie: Je nach Energiemix liefern verantwortungsvolle Stromkonzerne ein reines Umweltgewissen gleich mit. So kann der Kunde beispielsweise bei der ENBW vertraglich 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energietr\u00e4gern buchen. Auf diese Weise kann der Kunde \u00fcber seine Nachfrage Investitionen in saubere Kraftwerksanlagen generieren.<\/p><\/div>\n<p>Doch Bewusstseinsbildung kommt von unten, die Kehrwoche beginnt vor der eigenen Haust\u00fcr. Einen besonders m\u00e4chtigen Besen schwingt derzeit ein schw\u00e4bisches Unternehmen am Fu\u00dfe der Alb. Die Schuler AG, weltweit gr\u00f6\u00dfter Hersteller von Automobil-Pressmaschinen mit Sitz in G\u00f6ppingen, ist von der immer noch nicht \u00fcberstandenen Wirtschafts- und Finanzkrise besonders stark gebeutelt. Da hilft nur eines, n\u00e4mlich neue Gesch\u00e4ftsfelder entwickeln und zur Marktreife bringen. Das ist nun Schuler gelungen mit dem Einstieg in die Windkraft. Die Pilotanlage wird im Laufe des Jahres auf der Alb entstehen und soll einmal ein entscheidendes Standbein des Maschinen- und Anlagenbauers mit rund 5000 Mitarbeitern werden. Der besondere Clou des neuen technischen Konzepts liegt darin, dass die Schuler\u00b4schen Windm\u00fchlen ohne Getriebe auskommen werden und somit wesentlich kosteng\u00fcnstiger und weniger st\u00f6ranf\u00e4llig sein werden (siehe Text ganz unten).<\/p>\n<p>Doch auch die Sauberm\u00e4nner und -frauen des noch jungen Bio\u00adsph\u00e4renteams mit Sitz im Alten Lager M\u00fcnsingen sind aktiv. Im September 2010 \u00f6ffnet das Biosph\u00e4renzentrum die Pforten (siehe Artikel Seite 27). 500000 Euro der rund 2,5 Millionen f\u00fcr die Renovierung des historischen Milit\u00e4rgeb\u00e4udes stecken in dem sogenannten Nachhaltigkeitspaket: Die Holzpelletheiztechnik des Biosph\u00e4renzentrums wird als Schauanlage in das Ausstellungskonzept eingebunden.<\/p>\n<p>Ein weiteres Leuchtturmprojekt, das den Klimagedanken in dieser Region verankern soll, sind die \u201eBiosph\u00e4renhotels\u201c. Elf Gastronomen machen sich auf den Weg, um anspruchsvolle Kriterien in Bereichen Umwelt, Natur, Regionalit\u00e4t und Qualit\u00e4t zu erf\u00fcllen. Im Fokus stehen dabei die Einsparung von nat\u00fcrlichen Umweltressourcen wie Wasser und Energie (Artikel Seite 17).<\/p>\n<p>Diese Vorbilder motivieren besonders den Privatmann. Dabei geht es nicht alleine darum, mit Hilfe von Investitionen (Fens\u00adter, Heizung, W\u00e4rmed\u00e4mmung) Ressourcen zu schonen, vielmehr muss gerade eine Modellgesellschaft wie es die Biosph\u00e4re sein will, beispielhaft die Werte und Lebensziele hinterfragen. Ist es erstrebenswert mit Billigfliegern an den Nil zu jetten? Oder kann eine sch\u00f6ne Wanderung \u00fcber die Alb oder ein Radltour im Lautertal nicht erquickender sein? F\u00fcr die Gesundheit und Entlastung unserer Krankenkassen w\u00e4re diese Fitnesskur allemal besser als die All-you-can-eat-Angebote. M\u00fcssen immer Dumping-Lebensmittel von Discountern auf den Tisch? Oder kann es auch die H\u00e4lfte sein (Stichwort \u00dcbergewicht), aber daf\u00fcr qualitativ hochwertig, selbst gemacht, vom Biobauern, vom Gem\u00fcsemarkt, Produkte aus der Region?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1299\" title=\"Energie_Wasserkraft_84FB548\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Wasserkraft_84FB548.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Wasserkraft_84FB548.jpg 125w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Wasserkraft_84FB548-106x160.jpg 106w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Wasserkraft_84FB548-93x140.jpg 93w\" sizes=\"auto, (max-width: 125px) 100vw, 125px\" \/>Diese Fragen des pers\u00f6nlichen Anspruchs und Verbrauchs (Benzin, W\u00e4rmebedarf, Strom, Wasser) wird noch wenig diskutiert. Im Zeichen der Wirtschaftskrise konzentrierten sich alle Apelle auf Investitionen. Man will an das Geld der flei\u00dfigen Sparer ran. Doch auch sparen sorgt f\u00fcr ein reines Umweltgewissen. Einer, der sowohl f\u00fcr Investitionen und f\u00fcr Bescheidenheit im Umgang mit Energie pl\u00e4diert, ist J\u00fcrgen Schipek, seines Zeichens Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Klimaschutz-Agentur Reutlingen. Lie\u00df er doch zur Winterzeit eine Serie von Einspartipps \u00fcber die Gemeindebl\u00e4tter verbreiten. Beispiel: \u201eNachts kann die Temperatur in allen R\u00e4umen auf 16 Grad abgesenkt werden. Diese Temperatur sollte nicht unterschritten werden, um Kondensation von Luftfeuchtigkeit an kalten Oberfl\u00e4chen und damit Schimmelpilzbildung zu vermeiden.\u201c<\/p>\n<p>Beispiel geben \u2013 durch die Anerkennung der UNESCO als Gro\u00dfschutzgebiet, erw\u00e4chst eine besondere Pflicht f\u00fcr diese Modellregion. Dazu geh\u00f6rt auch, f\u00fcr den wertvollen l\u00e4ndlichen Raum auf der Alb, der Landwirtschaft die Zukunft zu sichern. Doch die globalisierten M\u00e4rkte lassen den Strukturen, den Bauern, den Sch\u00e4fern nicht den Hauch einer Chance, f\u00fcr ihre Arbeit den gerechten Lohn zu erzielen. Subventionen halten die Traktorr\u00e4der am Laufen, mit allen Nebenwirkungen, wie beispielsweise die unternehmerische Entm\u00fcndigung. Planwirtschaft statt Marktwirschaft, den Fruchtwechsel bestimmt der Subventionstopf und wenn die Planspiele daneben liegen, sch\u00fctten die Bauern die Milch in den Gulli, demonstrieren, werben bei Verbrauchern f\u00fcr faire Preise oder machen ihren Betrieb zu. Eben jenem Desaster wollen die Landwirte auf der Alb entkommen, indem sie sich (zwar wieder subventioniert) nicht mehr an den Tropf der ruin\u00f6sen Preispolitik von Discounterketten h\u00e4ngen, sondern an die Energiewirtschaft. Denn: Strom wird immer knapper. Der Acker als biologische Solaranlage bietet eine h\u00f6here Planungssicherheit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1283\" title=\"Energie_waldsterben_IMG_057\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_waldsterben_IMG_057-160x120.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_waldsterben_IMG_057-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_waldsterben_IMG_057-140x105.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_waldsterben_IMG_057.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>Dabei geht es nicht um die Frage \u201eTeller oder Tank\u201c. Die ethische Zuspitzung wird im Lebensraum Schw\u00e4bische Alb, ja in ganz Deutschland, der Realit\u00e4t nicht gerecht. Denn Fakt ist: \u201eWir haben zu viel Fl\u00e4chen, einen \u00dcberschuss\u201c, wei\u00df Erwin K\u00f6berle, dessen B\u00fcro mit Sitz in Obermarchtal, am s\u00fcdlichen Fu\u00dfe der Biosph\u00e4re, Biogasanlagen plant. Im Raum M\u00fcnsingen sei die Dichte an Anlagen schon ausgereizt, viele Fl\u00e4chen verstromt. Die Sorge, dass Bauern die wertvollen Blumenwiesen der Energiepflanze Mais opfern, teilt K\u00f6berle nicht. Denn: \u201eGr\u00fcnlandumbruch ist per Gesetz geregelt und gesch\u00fctzt, ob f\u00fcr Futterpflanzen oder Verstromung bleibt dabei gleich.\u201c<\/p>\n<p>Das Bild vom brav ackernden B\u00e4uerlein setzt seit den Siebzigern Staub an. Der Landwirt heute ist weniger romantisch verkl\u00e4rt, vielmehr trotzt er einer st\u00fcrmischen Realit\u00e4t, gebeutelt von globalen Verschiebungen der M\u00e4rkte. Die fotorealistische Skizze von einem Landschaftspfleger wird heute diesem Berufsstand eher gerecht \u2013 im Auftrag des Volkes mit Subventionen teilweise entlohnt. Vor diesem Hintergrund wird dann auch schnell klar, dass man die letzten Pfleger auch pflegen muss. \u201eDenn immer mehr Futteranbaufl\u00e4chen werden frei\u201c, wei\u00df Markus Mayer, Landwirt in Wittlingen. Heute geben die Milchbauern auf, morgen vielleicht die Schweinem\u00e4ster? Er selbst hat seinen Schweinestall nur noch halb belegt. Das Fleisch sei heute kaum das Fressen wert, das er an seine Tiere verf\u00fcttert. \u201eWer wei\u00df, vielleicht kommt es mal so weit, dass der Verp\u00e4chter dem P\u00e4chter einen Zins daf\u00fcr zahlen muss, dass er dessen Grund und Boden pflegt\u201c, flachst Mayer, der die Biogasbauern nur zu gut versteht. Er selbst hat auch schon eine 500 Kilowatt-Anlage projektiert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Biosph\u00e4re an kleinen Stellschrauben erfolgreich am Klima dreht, platzt der Gipfel in Kopenhagen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Immerhin: Erstmals erkannte die Weltgemeinschaft an, dass sie die Erw\u00e4rmung der Erde auf ein Plus von 2 Grad begrenzen sollte, um die schlimmsten Folgen der Erd\u00aderw\u00e4rmung abzuwehren. Na prima \u2013 Klima.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1297\" title=\"Energie_Windkraft_aufmacher\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher-160x104.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"104\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher-160x104.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher-140x91.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>Gedanken zum Titelfoto:<\/strong> Windkraftanlagen Westerheim: Nein Danke \u2013 Windanlagenbauer haben es auf der Alb sehr schwer \u2013 und auch mancher fortschrittliche B\u00fcrgermeister. Erst gesetzliche Auflagen zwingen Gemeinden und deren R\u00e4te in die Energiesolidarit\u00e4t mit den Menschen in Ballungsgebieten. Wind bl\u00e4st eben nur auf der Alb, im Tal flie\u00dfen kraftwerksk\u00fchlende Fl\u00fcsse. Das Biosph\u00e4rengebiet f\u00f6rderte sp\u00fcrbar das Umdenken in der Region.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Statistik_Energieolympiade.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1288\" title=\"Statistik_Energieolympiade\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Statistik_Energieolympiade-160x128.gif\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"128\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Statistik_Energieolympiade-160x128.gif 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Statistik_Energieolympiade-140x112.gif 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Statistik_Energieolympiade.gif 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>Wettlauf mit der Zeit:<\/strong> Noch k\u00f6nnen wir den Klimawandel sportlich nehmen. Die \u00dcberraschungssieger der Energie-Olympiade sind die Deutschen und Chinesen. Interessant aber ist der Vergleich der Energiemengen. 1Gigawatt (GW) entsprechen 1000 Megawatt (MW). \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <em>Quelle: Allianz SE<\/em><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong>Bewusstseins-Bildung: Aus alt mach neu \u2013 Klimaschutzagentur gibt Denkanst\u00f6\u00dfe<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1287\" title=\"Energie_altbau_Altes_Lager_\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_altbau_Altes_Lager_-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_altbau_Altes_Lager_-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_altbau_Altes_Lager_-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_altbau_Altes_Lager_.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>Der ehemalige Truppen\u00fcbungsplatz gilt als touristischer Nukleus der Biosph\u00e4re, Reutlingen mit Sitz des Landratsamtes als Lenkungszentrum f\u00fcr Handlungsstrategien in der Biosph\u00e4re. So wundert es nicht, dass im Dezember 2007 der r\u00fchrige Landkreis die gr\u00fcne Energiebewegung auf der Alb sogleich in greifbare Strukturen gie\u00dft: Im Dezember 2007 nimmt das Projekt Klimaschutzagentur seine Arbeit auf. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer J\u00fcrgen Schipek definiert vier Arbeitsfelder: St\u00e4rkung des Bewusstseins f\u00fcr klimasch\u00fctzendes Handeln, unabh\u00e4ngige Beratung zur rationellen und effizienten Energienutzung f\u00fcr die B\u00fcrger (Erstberatung sogar kostenlos), Energiediagnosen f\u00fcr private und \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude, Koordinierung der im Landkreis Reutlingen bereits vorhandenen kommunalen und privaten Initiativen zur rationalen Energieverwendung und Energieberatung. Wer also einen Neubau plant oder sein H\u00e4usle sanieren will, sollte telefonieren: 07121 143-2570 (klimaschutzagentur-rt.de)<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong>Freizeit: E-Bike als Cabrio f\u00fcr Umwelt und Gesundheit<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1282\" title=\"Energie_e-bike3BFW8118\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>Sind wir nicht alle Kinder? Beobachten, nachmachen, lernen. Das, was andere vorleben, bekommt erst dann einen unwiderstehlichen Reiz, wenn es eine gewisse Masse an Vorbildern gibt. Das will ich auch haben. Ist das nicht schick? So funktioniert die \u00dcberzeugungskraft der Werbung.<\/p>\n<p>Doch gibt es auch Menschen die Kraft eigener Gedanken Impulse in ihrem Leben setzen. Wie gehe ich mit den Energieressourcen um? Nehme ich die Verantwortung f\u00fcr meine Gesundheit selbst in die Hand, statt \u00fcber die Krankenkassen die Allgemeinheit an selbstverursachtem Unwohl (Ern\u00e4hrung, Rauchen, Bewegungsmangel) zu beteiligen? Meist gehen Querdenker als Trendsetter voran \u2013 sowie die ersten E-Bike-Radler in der Region. Unser automobiler Berufsalltag macht schlapp, deshalb eignen sich diese Elektror\u00e4der nicht nur f\u00fcr die \u00e4lteren Semester.<\/p>\n<p>Wie ein E-Biker muss sich wohl ein durchtrainierter Tour de France-Profi f\u00fchlen, wenn er mit seiner Familie auf Sonntagsradl-Tour geht \u2013 ganz entspannt. Im Wettkampf schaffen dessen straffe Waden eine mehrst\u00fcndige Leistung von rund 300 Watt, das Elektrorad mit dem fast unsichtbaren Nabenmotor im Vorderrad bis zu 250 Watt. Entspannt pedalieren Sie mit einem Tempo um 22 Kilometer pro Stunde. Wohl dosiert unterst\u00fctzt der unsichtbare Motor den Kurbeltritt. Die n\u00f6tige Masse an Nachahmern ist noch nicht erreicht. Deshalb greifen derzeit vorwiegend Querdenker zu diesem Rad. \u201eDoch es werden immer mehr\u201c, berichtet J\u00fcrgen Schwald (Foto), Chef des M\u00fcnsinger Sportgesch\u00e4fts \u201eSchneiderhan\u201c. Schon seit Start der Biosph\u00e4re im Jahre 2006 finden seine Kunden nicht nur Topberatung in Sachen Wandern, Ski, Mountain-Bike, er beweist auch h\u00f6chste Kompetenz\u00a0 beim Thema E-Bike. Auch die Radgesch\u00e4fte Transvelo in Reutlingen und T\u00fcbingen geh\u00f6ren zu den E-Bike-Trendsettern. Besonders der Umweltschutz hatte die Quergedanken des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers Christoph Joachim bewegt.<\/p>\n<p><strong>E-PUNKT \u2013 Hier k\u00f6nnen Sie ausgiebig E-Bike Probe fahren:<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>M\u00fcnsingen\u00a0 www.sport-schneiderhan.de<\/li>\n<li>Reutlingen \/ T\u00fcbingen \/ Stuttgart\u00a0 www.transvelo.de<\/li>\n<li>15. \/ 18. April, Stuttgart, i-Mobility, www.messe-stuttgart.de<\/li>\n<li>24. April, T\u00fcbingen Rathaus, Klimatag, www.tuebingen.de<\/li>\n<li>15.\/16. Mai, Dapfen, am Lagerhaus, www.gourmetmarkt-alb.de<\/li>\n<li>20. Juni, Lautertal Bootshaus Schmack, Tel. 07381-2088<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong>Atomstrom-Strategie: Laufzeitverl\u00e4ngerung in Deutschland geplant<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1294 alignleft\" title=\"Energie_Umspannwerk_3BFW368\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Umspannwerk_3BFW368-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Umspannwerk_3BFW368-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Umspannwerk_3BFW368-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Umspannwerk_3BFW368.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>Alte Brennelemente bergen 240000 Jahre lang radioaktive Gefahr. Atomausstieg war unter der alten Regierung beschlossene Sache. Nun wird eine 30 Jahre Laufzeitverl\u00e4ngerung diskutiert. Der Atomkonsens mit den Energieversorgern war seit 2002 Gesetz. Der letzte der 17 laufenden Atommeiler sollte bis zum Jahr 2021 abgeschaltet werden. Denn bis heute ist die Endlagerung des Atomm\u00fclls noch nicht gel\u00f6st. Favorisiert werden derzeit unterirdische Lagerst\u00e4tten, die keinen oder geringen Wasserdurchfluss haben. So kam auch die Tonschicht s\u00fcdlich der Biosph\u00e4re zwischen Riedlingen und Ulm im Donautal ins Gespr\u00e4ch. Warum ist Atomm\u00fcll gef\u00e4hrlich: Lange Halbwertszeiten erfordern die sichere Lagerung von hochradioaktiven Abf\u00e4llen \u00fcber Jahrtausende. Plutonium hat beispielsweise eine Halbwertszeit von rund 24000 Jahren. H\u00e4tten also unsere Vorfahren vor 24000 Jahren Atomenergie genutzt, w\u00e4re die t\u00f6dliche Strahlung des Plutoniums im Atomm\u00fcll bis heute erst um die H\u00e4lfte zur\u00fcckgegangen. Ein riskantes Spiel mit dem Wohl unserer Kindeskinder. Denn die Endlagerbeh\u00e4lter garantieren nur 40 Jahre absolute Dichtheit. Info: <a href=\"http:\/\/wikipedia.org\/wiki\/Endlagerung\" target=\"_blank\">wikipedia.org\/wiki\/Endlagerung<\/a><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong>Schw\u00f6rer-Haus: Wohnen ohne Heizen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1301\" title=\"schw\u00f6rer_Haus_Energie_MH_Ob\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/schw\u00f6rer_Haus_Energie_MH_Ob-160x116.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"116\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/schw\u00f6rer_Haus_Energie_MH_Ob-160x116.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/schw\u00f6rer_Haus_Energie_MH_Ob-140x101.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/schw\u00f6rer_Haus_Energie_MH_Ob.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>Kleine R\u00e4ume, niedrige Decken. Die Albh\u00e4user unserer V\u00e4ter (und auch deren Anspr\u00fcche) waren energieeffizient. F\u00fcr jedes Grad an Temperatur mehr, mussten sie in die H\u00e4nde spucken. Wer Holz von Hand s\u00e4gt und spaltet, w\u00e4gt genau ab zwischen Aufwand und Nutzen.<\/p>\n<p>Aufwand und Nutzen berechnen auch die bekanntesten H\u00e4usles-Bauer auf der Alb \u2013 Schw\u00f6rer-Haus. Denn das Gesch\u00e4ftsmodell des Fertighaus-Spezialisten in Hohenstein-Oberstetten reduziert sich auf ein heute mehr denn je aktuelles Schlagwort: Effizienz. Effizient kalkulieren mit den finanziellen Ressourcen der Bauherren, sparsam rechnen mit den Energievorkommen unseres Planeten \u2013 dies \u00fcberzeugt j\u00e4hrlich rund 1000 H\u00e4uslesbauer nicht nur auf der Alb. Das von Hans Schw\u00f6rer 1950 gegr\u00fcndete Unternehmen (Foto rechts) besch\u00e4ftigt 1750 Mitarbeiter und errichtete bislang f\u00fcr rund 33000 Familien ein Dach \u00fcberm Kopf. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Johannes Schw\u00f6rer greift heute die Energiediskussion in schw\u00e4bischer Sparsamkeit auf und bietet beispielsweise ein Haus, \u201edas ganz ohne konventionelle Heizung auskommt\u201c, erkl\u00e4rt der Schw\u00f6rer-Haus-Chef selbstbewusst. Hinter der Typenbezeichnung \u201eW\u00e4rmeDirektHaus\u201c verberge sich ein Eigenheim, bei dem l\u00e4stige Hausbesitzerpflichten wie der Heiz\u00f6lkauf oder die Einhaltung der Wartungstermine f\u00fcr Tanks und Heizkessel entfallen, beschreibt Schw\u00f6rer die Idee. Eine ebenso komfortable wie umweltschonende Frischluft-Direktheizung sorgt in dem hoch w\u00e4rmeged\u00e4mmten Haus (mit zus\u00e4tzlicher Windsperre in der Au\u00dfenwand) im Zusammenspiel mit einer kontrollierten L\u00fcftung mit W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung f\u00fcr Behaglichkeit. F\u00fcr die Brauchwassererw\u00e4rmung ist dieses Haus mit einer W\u00e4rmepumpe (Luft-Wasser-Prinzip) ausgestattet. Die Musterh\u00e4user in Oberstetten sind f\u00fcr Energiesparer also eine kleine Reise wert.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Klima-Artikel:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"?p=191\" target=\"_self\">Alb soll Klimaschutzregion werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=1020\" target=\"_self\">Perpetuum Mobile<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/>PDF-Download:\u00a0<\/em><em><a href=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/interaktive_karte\/PDFpool\/PDF\/Lesetipp_biosphaere_themen\/energiekonzepte_biosphaere_schaebische_alb.pdf\" target=\"_blank\">Print-Artikel runterladen<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Printausgabe: Sph\u00e4re 1\/2010, Seite 8-15<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/interaktive_karte\/PDFpool\/media\/energiekonzepte_biosphaere_.jpg\" alt=\"Energiekonzepte\" width=\"250\" height=\"163\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klima: Biosph\u00e4rengebiet als Entwicklungsraum f\u00fcr nachhaltige Energiekonzepte Print runterladen Vom Winde verweht werden derzeit viele ehrgeizige Klimaziele und Energiestrategien\u2013 gescheiterter Gipfel in Kopenhagen, Absage an zeitnahen Atomausstieg, Weltretter Barack Obama baut sogar 60 neue Atom\u00adkraft\u00adwerke. Damit dieser Schlingerkurs nicht unsere Kinder im Schmelzwasser ertr\u00e4nkt, m\u00fcssen nun die Menschen selber ran. Lokal statt global, vorleben statt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1297,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[50,16,14,15,22],"tags":[],"class_list":["post-1275","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-energie","category-lesegenuss","category-naturschutz","category-politik","category-printausgabe-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1275"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1275\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13904,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1275\/revisions\/13904"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}