{"id":13017,"date":"2019-04-08T07:02:53","date_gmt":"2019-04-08T05:02:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=13017"},"modified":"2019-04-08T09:59:16","modified_gmt":"2019-04-08T07:59:16","slug":"goenninger-tulpenbluete-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=13017","title":{"rendered":"G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte 2018"},"content":{"rendered":"<p><em>Vormerken:\u00a0Tulpensonntage am\u00a014. und 28. April 2019<\/em><\/p>\n<p>Im Garten streckt schon manche Blumenzwiebel ganz vorsichtig ihr erstes Gr\u00fcn ein paar Zentimeter aus der Erde heraus: erste Vorboten des kommenden Fr\u00fchlings. Die Erde erwacht aus dem Winterschlaf und das ist dann auch wieder die Zeit der G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte.\u00a0<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6627\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tulpen_3BFW1565.jpg\" alt=\"tulpen_3BFW1565\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tulpen_3BFW1565.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tulpen_3BFW1565-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tulpen_3BFW1565-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/tulpen_3BFW1565-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<blockquote><p>Am 14.04.2019 wird mit dem 1. Tulpensonntag und einem vielf\u00e4ltigen Programm der H\u00f6hepunkt der diesj\u00e4hrigen G\u00f6nninger Tulpenmbl\u00fcte gefeiert. Und am 28.04.2019 geht es dann mit dem 2. Tulpensonntag auf Fetzers Probefeld weiter. Es werdenj wieder viele Besucher aus nah und fern erwartet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Im 12. bzw. 13. Jahrhundert sogar mal f\u00fcr kurze Zeit mit Stadtrechten ausgestattet geh\u00f6rt der kleine Ort G\u00f6nningen am Fu\u00dfe der Schw\u00e4bischen Alb heute zur Stadt Reutlingen. \u00dcberregional bekannt geworden ist G\u00f6nningen mit seinen rund 3.700 Einwohnern aber Mitte des 19. Jahrhundert durch den Samenhandel. Knapp die H\u00e4lfte der Einwohnerschaft war damals in ganz Europa und sogar in Amerika unterwegs, um Blumen- und Gem\u00fcsesamen sowie Blumenzwiebeln zu verkaufen. Aber auch zu Hause wollte man zeigen, dass man die neuesten und sch\u00f6nsten Sorten im Programm hatte. Bald entwickelte sich in den G\u00f6nninger G\u00e4rten und vor allem auf den Gr\u00e4bern der Angeh\u00f6rigen ein wahrer Wettstreit um die sch\u00f6nste Blumenpracht.\u00a0Vor allem die damals sehr wertvollen Tulpen wurden auf dem Friedhof gepflanzt, so dass jedes Jahr im Fr\u00fchling die pr\u00e4chtigsten Blumen miteinander wetteiferten. Diese Bl\u00fctenpracht sprach sich schnell herum und schon bald kamen jedes Fr\u00fchjahr komplette Sonderz\u00fcge mit Wochenendausfl\u00fcglern aus dem ganzen Land in das kleine Dorf. Sogar die W\u00fcrttembergische K\u00f6nigin Charlotte war ab 1912 mehrmals in G\u00f6nningen zu Besuch und zeigte sich sehr beeindruckt.<\/p>\n<blockquote><p>Lesenswert: <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=6626\" target=\"_blank\">Artikel zur Geschichte der Tulpe auf der Schw\u00e4bischen Alb<\/a><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2385\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpe_IMG_1537.jpg\" alt=\"tulpe_IMG_1537\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpe_IMG_1537.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpe_IMG_1537-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpe_IMG_1537-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>2003 wurde dann durch eine Initiative des Bezirksgemeinderates und der evangelischen Kirchengemeinde im Zusammenhang mit den Recherchen von Petra Durst-Benning zu ihrem historischen Roman \u201eDie Samenh\u00e4ndlerin\u201c, der in G\u00f6nningen spielen sollte, die Idee geboren, die Tulpenbl\u00fcte ab 2005 auf dem G\u00f6nninger Friedhof mit fachlicher Beratung und Unterst\u00fctzung der \u00f6rtlichen Samenh\u00e4ndler wieder aufleben zu lassen. Bald darauf gr\u00fcndete sich der Verein G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte e. V., der seither Jahr f\u00fcr Jahr die G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte organisiert. Dabei beginnt das Tulpenjahr bereits im Sp\u00e4therbst des Vorjahres mit dem sog. Pflanztag, an dem sich neben den Vereinsmitgliedern auch der Bezirksgemeinderat, Mitglieder der anderen \u00f6rtlichen Vereine und viele G\u00f6nninger\/innen beteiligen. So bl\u00fchen inzwischen allein auf dem Friedhof und auf Fetzers Probefeld, am \u201eTulpenweg\u201c, der diese beiden Highlights der G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte miteinander verbindet, sowie auf den \u00fcbrigen Bl\u00fchstreifen und Pflanzfl\u00e4chen sicherlich an die 100.000 Tulpen und Narzissen j\u00e4hrlich, ein Blumenmeer, an dem sich Einwohner und Besucher gleicherma\u00dfen erfreuen k\u00f6nnen. Nicht umsonst wurde G\u00f6nningen auch schon als \u201eTulpenhauptstadt Deutschllands\u201c bezeichnet. Wer h\u00e4tte damals gedacht, dass sich die G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte einmal zu so einer tollen Erfolgsgeschichte entwickeln w\u00fcrde, die inzwischen Jahr f\u00fcr Jahr immer mehr Besucher aus nah und fern anlockt, insbesondere an den beiden \u201eTulpensonntagen\u201c im April.<\/p>\n<p>Inzwischen ist die G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte sogar schon ein bisschen\u00a0 international geworden und konnte sich letzten Herbst auf Einladung des Stadtmarketing Reutlingen, der vhs Reutlingen und dem Freundeskreis Pistoia erstmals auf dem \u201eSchw\u00e4bischen Markt\u201c in Pistoia, der Hauptstadt der gleichnamigen italienischen Provinz in der Toskana, die 2017 sogar die \u201eCapitale Italiana della Cultura\u201c, die Kulturhauptstadt Italiens war, pr\u00e4sentieren. Die Pistoianer wurden dadurch zu richtigen Tulpenfreunden. Kein Wunder also, dass der Verein G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte auch dieses Jahr schon wieder eingeladen ist.<\/p>\n<p>2018 findet nun schon die 14. G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte statt, deren H\u00f6hepunkte wieder die beiden \u201eTulpensonntage\u201c am 15. und 22. April 2018 sind. Rechtzeitig zu diesen Terminen werden hier auf dem Friedhof, im Blumenzwiebel-Lehrgarten, auf dem speziell angelegten Probefeld und entlang des \u201eTulpenwegs\u201c, aber auch in vielen Vorg\u00e4rten wieder tausende von Tulpen und Narzissen der verschiedensten Sorten erbl\u00fchen. Besuchen k\u00f6nnen Sie die Bl\u00fctenpracht aber noch l\u00e4nger. Bis zu circa zwei bis drei Wochen nach dem zweiten Tulpensonntag, je nach Witterung, lohnt sich ein Besuch, um den Fr\u00fchlingsblumenzauber in G\u00f6nningen zu genie\u00dfen.<\/p>\n<div id=\"attachment_2387\" style=\"width: 135px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2387\" class=\"size-thumbnail wp-image-2387\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpen_friedhof-125x150.jpg\" alt=\"Friedhofsbl\u00fcte: Hier liegen die Wurzeln begraben. Die G\u00f6nninger Tulpen auf den letzten Ruhest\u00e4tten sind schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts weit bekannt. Sogar K\u00f6nigin Charlotte reiste 1912 an, um zu schauen.\" width=\"125\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-2387\" class=\"wp-caption-text\">Friedhofsbl\u00fcte: Hier liegen die Wurzeln begraben. Die G\u00f6nninger Tulpen auf den letzten Ruhest\u00e4tten sind schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts weit bekannt. Sogar K\u00f6nigin Charlotte reiste 1912 an, um zu schauen.<\/p><\/div>\n<p>Vor allem der park\u00e4hnlich angelegte <b>G\u00f6nninger Friedhof<\/b> l\u00e4dt dann wieder zum besinnlichen Verweilen ein. Ein besonderes Highlight ist dort auch der mit ca. 7.000 Zwiebeln der dunkelblau bl\u00fchenden \u201eBlausternchen\u201c (Scilla Siberica) nachgebildete Verlauf der Wiesaz.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber dem Friedhof, auf der anderen Seite des Parkplatzes, vermittelt ein kleiner, mit viel Liebe zum Detail gestalteter <b>Blumenzwiebel-Lehrgarten<\/b> einen Eindruck davon, welche Tulpensorten f\u00fcr eine Beet- oder Grabbepflanzung besonders geeignet sind. Mit seinen Buchs- und Ziegel-ums\u00e4umten Beeten, den mit kleinen Kieselsteinen eingeschotterten Wegen und den beiden B\u00e4nken ist er ein richtiges Kleinod mit nostalgischem Flair.<\/p>\n<p>Auf dem <b>Schnittblumenfeld<\/b> beim hinteren Ausgang des Friedhofs wurde wieder eine Vielzahl von Tulpen und Narzissen gesteckt, die die Besucher gegen einen kleinen Obulus selbst schneiden k\u00f6nnen. So kann jeder noch einen kleinen Fr\u00fchlingsgru\u00df aus G\u00f6nningen mit nach Hause nehmen.<\/p>\n<p>Von dort aus gelangt man \u00fcber den 2017 neu angelegten und dieses Jahr nochmals erweiterten <b>Tulpenweg<\/b> (ist ausgeschildert) \u2013 vorbei am Seniorenzentrum mit dem Tulpen-Caf\u00e9 und dem ca. 7 m hohen Wasserfall der Wiesaz \u2013 zu Fetzers Probefeld. Entlang des Wegs wurden verschiedene Bl\u00fchstreifen mit rd. 30.000 Zwiebeln in einer frohen, bunten Mischung angelegt.<\/p>\n<p>Auf <b>Fetzers Probefeld<\/b> schlie\u00dflich kommen sowohl Blumen- und Gartenfreunde, als auch Pflanzenkundler auf ihre Kosten. Die verschiedenen Zwiebelbl\u00fcher bl\u00fchen hier buchst\u00e4blich um die Wette. Farben, Bl\u00fctenformen, selbst Blumennamen zeugen von der gro\u00dfer Vielfalt und deren Besonderheiten\u00a0 Auf einer Fl\u00e4che von \u00fcber 20 ar finden sich \u00fcber 500 verschiedene Sorten an Fr\u00fchlingsblumen und \u00fcber 30 verschiedene Blumenzwiebelmischungen, die in G\u00f6nningen exklusiv zusammengestellt werden. Diese bestehen z. T. aus \u00fcber 50 verschiedenen Tulpensorten und Blumenarten. Es gibt aber auch eine Mischung aus alten Sorten, die \u00fcber viele Jahre immer wieder zum Erbl\u00fchen kommen k\u00f6nnen. Aus Beeten, die schon seit Jahren mit vielerlei Fr\u00fchlingsbl\u00fchern bepflanzt sind, lassen sich auch manche Anregungen und Pflanztipps f\u00fcr Staudenbeete ableiten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2386\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpe_3BFW1575.jpg\" alt=\"Spekulationsgier: Sowohl die Farben, als auch die erhabene Gestalt einer Tulpe hinterl\u00e4sst Eindruck. Bisweilen so stark, dass um 1637 Menschen Haus und Hof riskierten f\u00fcr ein seltenes Exemplar. \" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpe_3BFW1575.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpe_3BFW1575-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/tulpe_3BFW1575-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Ganz wichtig ist den Verantwortlichen des Vereins G\u00f6nninger Tulpenbl\u00fcte aber auch die Begeisterung und Mitwirkung der Kinder. So haben die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Klassen 4a und 4b der Ro\u00dfbergschule auch dieses mal wieder unter fachkundiger Anleitung bereits im Herbst im Rahmen des Jes-Projektes (Jugend engagiert sich), das von der Landesstiftung Baden-W\u00fcrttemberg schon vor Jahren ins Leben gerufen wurde,\u00a0 20 <b>Pflanzk\u00fcbel<\/b> in einer neuen violett-roten Tulpenmischung vorbereitet, die nach den Vorgaben der Sch\u00fcler\/innen zur Tulpenbl\u00fcte an prominenten Stellen im Ort aufgestellt werden. Dabei sorgt eine Etagenbepflanzung von jeweils 60 Zwiebeln in drei Schichten f\u00fcr eine langanhaltende Bl\u00fctenpracht \u2013 auch eine Anregung f\u00fcr Balkong\u00e4rtner. Ziel des Jes-Projektes ist es dabei, den Kindern ein St\u00fcck weit auch die Geschichte ihrer Heimatgemeinde G\u00f6nningen n\u00e4her zu bringen und ein Bewu\u00dftsein\u00a0 f\u00fcr die Natur zu vermitteln.<\/p>\n<p>Auch vor den Tuffstein-Arkaden des wundersch\u00f6nen G\u00f6nninger Rathauses sowie an verschiedenen anderen Stellen im Ort werden wieder gro\u00dfe Pflanzk\u00fcbel mit verschiedenen Tulpenkombinationen und bis zu 200 Zwiebeln in Etagenbepflanzung f\u00fcr ein langandauerndes, fr\u00fchlinghaftes Ambiente sorgen.<\/p>\n<hr \/>\n<div style=\"text-align: right;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\"><strong>1. Tulpensonntag, 14.04.2019, von 10 bis 18 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Tulpensonntag hat aus vielerlei Gr\u00fcnden \u00fcberregionale Bekanntheit erlangt und ist j\u00e4hrlich Anziehungspunkt f\u00fcr tausende Besucher aus nah und fern. Er beginnt schon um 10.00 Uhr mit einem besonderen \u201eTulpen-Gottesdienst\u201c in der mit vielen Blumen geschm\u00fcckten evangelischen Peter und Paul-Kirche mitten im Ort. Anschlie\u00dfend erfolgt traditionell die feierliche Er\u00f6ffnung beim Brunnen am Friedhof. Die musikalische Umrahmung gestaltet dabei der G\u00f6nninger Posaunenchor. Die Kirche ist \u00fcbrigens den ganzen Tag \u00fcber f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet, die bei dieser Gelegenheit auch einen Blick auf das 1943 aus Tuffstein errichtete Samenh\u00e4ndler-Denkmal werfen k\u00f6nnen, das damals geschaffen wurde, zur Erinnerung an die vielen G\u00f6nninger Samenh\u00e4ndler, die auf ihren oft langen und beschwerlichen Reisen den Tod fanden, oder verschollen blieben.<\/p>\n<p>Ein ganz besonderer Anziehungspunkt ist der in den alten Ortskern zwischen Kirche, Rathaus und Friedhof eingebettete Fr\u00fchlings- und K\u00fcnstlermarkt. Mit \u00fcber 40 Ausstellern und einem vielf\u00e4ltigen, oft in kunstvoller Handarbeit gefertigten Angebot besitzt er ein ganz besonderes Flair. Wer Sch\u00f6nes und N\u00fctzliches f\u00fcr drinnen und drau\u00dfen, Textiles, Gem\u00e4lde, Keramik, Skulpturen oder Florales sucht, oder einfach nur etwas durch den alten Dorfkern von G\u00f6nningen schlendern m\u00f6chte, ist auf dem Fr\u00fchlings- und K\u00fcnstlermarkt richtig. Selbstverst\u00e4ndlich wird dabei auch f\u00fcr die Kinder wieder einiges geboten sein. Und f\u00fcr das leibliche Wohl ist nat\u00fcrlich auch bestens gesorgt, wobei die Bewirtung \u00fcberwiegend durch die \u00f6rtlichen Vereine erfolgt. So ist bestimmt f\u00fcr jeden etwas dabei.<br \/>\nAuch das Samenhandelsmuseum im 1. Obergeschoss des wundersch\u00f6nen, 1909 im Jugendstil erbauten G\u00f6nninger Rathauses hat an beiden Tulpensonntagen ge\u00f6ffnet. Wer sich also \u00fcber die einzigartige Geschichte des G\u00f6nninger Samenhandels informieren m\u00f6chte, kann dies in dem kleinen Museum tun. Neben den vielen Dokumenten und Zeugnissen, die die Handelsreisen der G\u00f6nninger Samenh\u00e4ndler und -h\u00e4ndlerinnen in den letzten 300 Jahren in Europa und \u00fcber Europa hinaus belegen, ist dort auch die Rekonstruktion einer Samenh\u00e4ndlerpackstube zu sehen. Die ehrenamtlichen Museumsf\u00fchrer geben dabei gerne Ihr Wissen an interessierte Besucher weiter.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich besteht angesichts der begrenzten Parkpl\u00e4tze vor Ort auch die M\u00f6glichkeit, mit dem \u00d6ffentlichen Nahverkehr (Linie 5 bzw. 155) von der Haltestelle Kreuzeiche in Reutlingen aus nach G\u00f6nningen und wieder zur\u00fcck zu fahren. Dort stehen gen\u00fcgend kostenlose Parkpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>2. Tulpensonntag, 28.04.2019, von 11 bis 18 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Am 2. Tulpensonntag treffen sich traditionell alle G\u00e4ste aus Nah und Fern zur Tulpenschau mit Musik und Bewirtung bei Fetzers Probefeld. Auf den vielen wundersch\u00f6n angelegten Beeten k\u00f6nnen die Besucher die unglaubliche Vielzahl an Tulpensorten, aber auch Narzissen, Hyazinthen und andere Fr\u00fchlingsbl\u00fcher kennen lernen<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode #181045 <\/em><\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vormerken:\u00a0Tulpensonntage am\u00a014. und 28. April 2019 Im Garten streckt schon manche Blumenzwiebel ganz vorsichtig ihr erstes Gr\u00fcn ein paar Zentimeter aus der Erde heraus: erste Vorboten des kommenden Fr\u00fchlings. 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