{"id":13422,"date":"2018-06-29T05:14:04","date_gmt":"2018-06-29T03:14:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=13422"},"modified":"2018-06-27T12:44:32","modified_gmt":"2018-06-27T10:44:32","slug":"bienenstrom-rettet-insekten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=13422","title":{"rendered":"Bienenstrom rettet Insekten"},"content":{"rendered":"<p><em>Stadtwerke N\u00fcrtingen f\u00f6rdert Bl\u00fchpflanzen statt Energiemais<\/em><\/p>\n<p>Im und um das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb wachsen\u00a0derzeit Wildpflanzen zur Energiegewinnung in Biogasanlagen. <!--more-->Diese bl\u00fchenden Wildpflanzenmischungen dienen als Ersatz von bisher angepflanzten Reinkulturen, wie beispielweise Maisanpflanzungen, und schaffen damit neue Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Insekten. Neun Landwirte\u00a0brachten im Fr\u00fchjahr\u00a0die Pflanzenmischungen aus und schaffen damit auf einer Gesamtfl\u00e4che von rund 13 Hektar\u00a0zus\u00e4tzliche Bl\u00fchfl\u00e4chen. Die Finanzierung der Projektkosten erfolgt durch den bundesweiten Verkauf von Bienenstrom auf <a href=\"http:\/\/www.bienenstrom.de\" target=\"_blank\">www.bienenstrom.de<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3023\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/stromstecker84FB6124.jpg\" alt=\"stromstecker84FB6124\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/stromstecker84FB6124.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/stromstecker84FB6124-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/stromstecker84FB6124-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Die\u00a0Initiatoren, die\u00a0Stadtwerke N\u00fcrtingen GmbH und das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb als Kooperationspartner,\u00a0erhoffen sich vom\u00a0Bienenstrom\u00a0neue\u00a0Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Pflanzen und Insekten.<\/p>\n<blockquote><p>Mit Bienenstrom und bl\u00fchenden Landschaften gegen das Insektensterben<\/p><\/blockquote>\n<p>Bienenstrom ist ein Stromprodukt, das \u00d6kostrom und die privatwirtschaftliche Finanzierung von artenreichen Bl\u00fchfl\u00e4chen kombiniert. Mit jeder durch die Stadtwerke N\u00fcrtingen GmbH verkauften Kilowattstunde Bienenstrom flie\u00dft ein Cent als Bl\u00fchhilfe-Beitrag in das Projekt zum An- und Ausbau von Bl\u00fchfl\u00e4chen. Die K\u00e4ufer von Bienenstrom werden durch ihre aktive Unterst\u00fctzung \u00fcber den Bl\u00fchhilfe-Beitrag zu Bl\u00fchhelfern. Die am Projekt beteiligten Landwirte erhalten zur Finanzierung erh\u00f6hter Anbaukosten\u00a0und\u00a0Ertragsminderungen beim Ersatz von Reinkulturen durch bl\u00fchende Energiepflanzen dauerhaft einen festgelegten, j\u00e4hrlich zur Auszahlung anstehenden Bl\u00fchhilfe-Beitrag pro Hektar Anbaufl\u00e4che und werden zu Bl\u00fchpaten.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Stadtwerke N\u00fcrtingen GmbH, Volkmar Klau\u00dfer hofft: \u2423Der Grundstein f\u00fcr Bienenstrom ist gelegt. Wir w\u00fcrden uns freuen, wenn das Projekt durch neue Kunden und Fl\u00e4chen weiter w\u00e4chst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sph\u00e4re-Wissen\u00a0zur verwendeten Bl\u00fchpflanzenmischung:<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen des Projektes gibt die Stadtwerke N\u00fcrtingen GmbH den beteiligten Landwirten die zur Verwendung kommende Bl\u00fchmischung bzw. deren Zusammensetzung vor, die zuvor von den Projektpartnern gemeinsam ausgew\u00e4hlt wurde. In dieser Bl\u00fchmischung enthalten sind die heimischen Pflanzen Steinklee, Buchweizen, Malve, Eibisch, Flockenblume, Rainfarn und weitere: insgesamt besteht die Mischung aus mehr als 20 verschiedenen Pflanzensorten, die zus\u00e4tzlichen Lebensraum f\u00fcr Wildtiere schaffen sollen. Durch die Mischung von ein- und mehrj\u00e4hrigen Pflanzen in der gew\u00e4hlten Zusammenstellung wird sich der optische Eindruck der Bl\u00fchfl\u00e4chen von Jahr zu Jahr ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Mit Hilfe der ausgesuchten Arten werden Ertr\u00e4ge bei der Biogasgewinnung erwartet, die abh\u00e4ngig von einigen Einflussfaktoren, wie z. B. der Witterung, im Bereich um die H\u00e4lfte des m\u00f6glichen Ertrags pro Hektar im Vergleich zu Mais liegen k\u00f6nnten. Aufgrund der relativ tiefen Durchwurzelung der vom Hersteller Saaten Zeller verwendeten Mischung BG 70 werden Wasser und N\u00e4hrstoffreserven auch in tiefen Bodenlagen f\u00fcr die Bestandsentwicklung nutzbar. Die Mehrj\u00e4hrigkeit macht den Bestand wesentlich witterungsunempfindlicher.<\/p>\n<div style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.saaten-zeller.de\/rel\/images\/biogas_erstes_jahr.jpg\" width=\"600\" height=\"800\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Blumenwald: Erstes Jahr nach der Aussaat. Foto: Saaten Zeller GmbH &amp; Co. KG<\/p><\/div>\n<div style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.saaten-zeller.de\/rel\/images\/biogas_folgejahre.jpg\" alt=\"Bl\u00fchpflanzenmischung statt Mais: So sehen die Felder des Bienstrom-Projekts auf der Schw\u00e4bischen Alb ab dem Jahr 2020 aus.\" width=\"600\" height=\"800\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Bl\u00fchpflanzenmischung statt Mais: So sehen die Felder des Bienstrom-Projekts auf der Schw\u00e4bischen Alb ab dem Jahr 2020 aus. Foto: Saaten Zeller GmbH &amp; Co. KG<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\">WEBcode #182471<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtwerke N\u00fcrtingen f\u00f6rdert Bl\u00fchpflanzen statt Energiemais Im und um das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb wachsen\u00a0derzeit Wildpflanzen zur Energiegewinnung in Biogasanlagen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3023,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[66],"tags":[],"class_list":["post-13422","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-qr-code-link"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13422"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13425,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13422\/revisions\/13425"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}