{"id":13636,"date":"2022-12-15T12:40:10","date_gmt":"2022-12-15T11:40:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=13636"},"modified":"2022-12-09T12:09:35","modified_gmt":"2022-12-09T11:09:35","slug":"versteckt-und-vergessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=13636","title":{"rendered":"Landschaftsportrait Valle Maira"},"content":{"rendered":"<p><em>Landschaftsportrait: Valle Maira \u00a0\u2013 \u00a0Einsamkeit hat in Italiens Provence einen Namen<\/em><\/p>\n<p><strong>Das piemontesische Hochgebirge zieht sich in einem weiten Bogen an der italienisch- s\u00fcdfranz\u00f6sischen Grenze entlang. Es geh\u00f6rt zu den urt\u00fcmlichsten und einsamsten Alpenregionen.\u00a0Versteckt und vergessen liegt hier das Valle Maira, ein sich westlich der Provinzhauptstadt Cuneo eng windendes Tal.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Valle-Maira_Cuneo_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print runterladen<\/a><!--more--><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13697\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3167.jpg\" alt=\"valle_Maira_IMG_3167\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3167.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3167-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3167-427x320.jpg 427w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3167-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<h3><span style=\"color: #ff6600;\">Versteckt und vergessen<\/span><\/h3>\n<p><i>Das piemontesische Hochgebirge zieht sich in einem weiten Bogen an der italienisch- s\u00fcdfranz\u00f6sischen Grenze entlang. Es geh\u00f6rt zu den urt\u00fcmlichsten und einsamsten Alpenregionen.\u00a0Versteckt und vergessen liegt hier das Valle Maira, ein sich westlich der Provinzhauptstadt Cuneo eng windendes Tal.<\/i><\/p>\n<p>Entdeckung der Langsamkeit: Einspurige Br\u00fccken, schmal sich windender Asphalt auf\u00a0 45 Kilometer L\u00e4nge. Das tief eingeschnittene Valle Maira in den italienischen Westalpen nimmt per Auto mehr Zeit in Anspruch als ein Kurztrip von der schw\u00e4bischen Alb in die Allg\u00e4uer Alpen. Dronero, ein St\u00e4dtchen als Zugangspforte dieses urw\u00fcchsigen Tals, grenzt die hier schroff beginnende Bergwelt scharf ab von der Ebene rund um die Provinzhauptstadt Cuneo im Piemont.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13696\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3128.jpg\" alt=\"valle_Maira_IMG_3128\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3128.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3128-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3128-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em> Einsam \u2013 in Canosio leben nur 80 Menschen.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Gleichzeitig aber markieren die mittelalterlichen Stadtmauern Droneros den letzten Au\u00dfenposten der Zivilisation. Hinter der Ponte del Diavolo, einer schmalen Steinbogenbr\u00fccke \u00fcber dem Fluss Maira aus dem Jahre 1428, erhebt sich ein sehr enges Str\u00e4\u00dfchen hinauf in die Westalpen zu einer am d\u00fcnnsten besiedelten Region Europas. Im Mairatal bewohnen nur zwei Einwohner einen Quadratkilometer. Zum Vergleich: Auf der Schw\u00e4bischen Alb beleben dieselbe Fl\u00e4che durchschnittlich 100 bis 250 Menschen. Diese ungew\u00f6hnliche Stille, die eine massive Landflucht ab 1870 hinterlie\u00df, gilt heute als Bonus, mit dem Valle Maira bei Individualtouristen punktet. Wanderer, Kletterer, Biker \u2013 all jene, die Urspr\u00fcnglichkeit suchen, finden hier eine etwas heilere Welt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13694\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3206.jpg\" alt=\"valle_Maira_IMG_3206\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3206.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3206-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3206-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em> Multisport \u2013 Mountain-Biker und Wanderer sind am Passo della Gardetta (2440 m) gern gesehen.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Eine Welt, in der auch der Wolf wieder seinen Platz gefunden hat. Nach dem Abschuss des letzten Canis lupus im Piemont 1921 hatten Viehhalter ihre\u00a0 Schafherden im Sommer oft sich selbst \u00fcberlassen. Doch die W\u00f6lfe kamen zur\u00fcck. 2009 fielen ihnen 195 Tiere in den T\u00e4lern rund um Cuneo zum Opfer. Die Bauern reagierten \u2013 allerdings auf friedliche Weise. Sie verringerten ihre Verluste drastisch, indem sie nun mehrere Herden gemeinsam hegten mit mobilen Elektroz\u00e4unen, Wachhunden oder wie hier \u00fcblich mit Esel oder Lamas als Abschreckung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13695\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3180.jpg\" alt=\"valle_Maira_IMG_3180\" width=\"320\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3180.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3180-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3180-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em> Wasserlauf \u2013 das Ziel ist die salzige Adria.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Den respektvollen Umgang des Menschen mit der Natur haben sich die einheimischen Un\u00adter\u00adnehmen auf ihre Fahnen geschrie\u00adben, als sie 2013 das \u201eConsorzio Turistico Valle Maira\u201c gr\u00fcndeten. Die auch auf Deutsch perfekt formulierten, tiefsch\u00fcrfenden Gedan\u00adken auf \u201ewww.vallemaira.org\u201c verraten die Herzlichkeit f\u00fcr die Heimat. Keine Phrasen, keine PR-Plattit\u00fcden \u2013 stattdessen heben leidenschaftliche Texte und maxima\u00adler Sachverstand das vergessene Tal ins Rampenlicht der digitalen Welt. Dabei ist dies keine beh\u00f6rdliche Initiative, sondern rein privat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13698\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Alpensalamnder_IMG_3307.jpg\" alt=\"Alpensalamnder_IMG_3307\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Alpensalamnder_IMG_3307.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Alpensalamnder_IMG_3307-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Alpensalamnder_IMG_3307-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Alpensalamander: Die Ohrenspeicheldr\u00fcsen horten bis zu f\u00fcnf Milligramm Gift. Bei Gefahr reicht der d\u00fcnne Strahl einen Meter weit. In den S\u00fcdalpen besitzt der 15 Zentimeter lange Giftspritzer Seltenheitswert. Er begn\u00fcgt sich mit wenigen Quadratmetern als Lebensraum.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Ebenso wie die Entscheidung, in einer der einsamsten Regionen Europas zu leben, eine h\u00f6chst pers\u00f6nliche ist. Das Maira-Tal besa\u00df niemals politische Unabh\u00e4ngigkeit. Trotzdem lebten die Gebirgsbewohner von Felsen abgeschottet autonom. Die Verbindungen zu den Gebieten jenseits des Alpenhauptkamms ins heutige Frankreich und \u00fcber die Wasserscheiden hinweg in die Nachbart\u00e4ler war st\u00e4rker als der Bezug zur Tiefebene. Daher konnte sich in diesem abgelegenen Gebirge eine aus sich heraus eigenst\u00e4ndige Kultur entwickelt: Okzitanien. Valle Maira besa\u00df sogar eine eigene Sprache (Okzitanisch) und einen eigenen Glauben. Die Mischung mehrerer religi\u00f6ser Anschauungen wie Katholizismus, Calvinismus, Volks- und Aberglaube n\u00e4hrte hier eine besondere Vorstellung von Spiritualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Eigenwillig, weil vielf\u00e4ltig, herrscht auch das Klima. Die Wasser der Maira sammeln sich im Schatten rund 2700 Meter hoher Gipfel, um den Weg ins 2000 Meter tiefere Dronero zu sch\u00fcrfen. Die hei\u00dfen Winde des nahen Mittelmeers oder \u00fcber der Po-Ebene hinweg lenkt das enge Tal weit ins Gebirge hinein. Wirksam bremst der Ost-West-Verlauf der Gebirgsflanken, die die Maira rahmen, den Zustrom der kalten Nordluft. Zahlreiche Mikroklimata entstanden, die ihrerseits mannigfaltige Lebensr\u00e4ume schufen f\u00fcr eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Flora und Fauna. So tummeln sich in den vielen Nischen neben alpentypischen Bewohnern wie G\u00e4msen und Murmeltiere auch Vertreter der asiatischen Steppe: Das Alpenschneehuhn, der Schneehase, Bergfasan oder Hermelin fanden im Valle Maira ein zu Hause \u2013 eine Heimat, in der 1000 Jahre okzitanische Kultur die Harmonie zwischen ihnen und dem Mensch bis heute pr\u00e4gen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13700\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3133.jpg\" alt=\"valle_Maira_IMG_3133\" width=\"320\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3133.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3133-120x160.jpg 120w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3133-240x320.jpg 240w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3133-112x150.jpg 112w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em> Beliebt \u2013 Col del Preit als Ausgangspunkt (Talende, 2080 m).<\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13699\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3135.jpg\" alt=\"valle_Maira_IMG_3135\" width=\"320\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3135.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3135-120x160.jpg 120w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3135-240x320.jpg 240w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/valle_Maira_IMG_3135-112x150.jpg 112w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em> Aktivurlaub \u2013 hier atmet die okzitanische Kultur.<\/em><\/span><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">\u00dcbersichtskarte<\/span><\/h3>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-7cdde241\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-7cdde241\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-7cdde241\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-7cdde241\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<blockquote>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Lebensgef\u00fchl: In Cuneo wird Vergangenheit sichtbar<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13692\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cuneo_DSC01929.jpg\" alt=\"cuneo_DSC01929\" width=\"320\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cuneo_DSC01929.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cuneo_DSC01929-160x118.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cuneo_DSC01929-150x110.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Schon alleine\u00a0die Via Roma, die Hauptstra\u00dfe durch das historische Zentrum von Cuneo, ist einen ausgedehnten Ausflug wert (Foto unten). An dieser historischen Stra\u00dfe entstanden auf dem h\u00f6chsten Punkt der keilf\u00f6rmigen Anh\u00f6he (534 m) die ersten H\u00e4user der 1198 gegr\u00fcndeten Stadt: Cuneo, zu deutsch Keil. Die eigenwillig schmale Ausdehnung der Altstadt haben die beiden spitz zulaufenden Fl\u00fcsse Gesso und Stura geformt. Am s\u00fcdlichen Ende \u00f6ffnet sich die Via Roma zur prachtvollen Piazza Galimberti, deren 24000 Quadratmeter gro\u00dfe Pflaster-\u00ad steinfl\u00e4che von neoklassizistischer Architektur gerahmt wird. Als einer der gr\u00f6\u00dften Pl\u00e4tze Italiens bietet er dem ber\u00fchmten Wochenmarkt jeden Dienstag \u00fcppig viel Raum. Zu Recht hei\u00dfen die Einheimischen ihre Piazza Galimberti die \u201eLounge von Cuneo\u201c. Weit \u00fcber das Piemont hinaus sind in Italien die Esskastanien aus Cuneo bekannt. So huldigt die heimliche Hauptstadt der Marone dieser nahrhaften Frucht mit ihrem allj\u00e4hrlichen Volksfest im Herbst. Die Marone, auch Brot der T\u00e4ler genannt, n\u00e4hrte die Bauern auch im nur 20 Kilometer entfernten Valle Maira.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13693\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cuneo_gasse.jpg\" alt=\"cuneo_gasse\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cuneo_gasse.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cuneo_gasse-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cuneo_gasse-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span class=\"Apple-style-span\" style=\"color: #808080;\"><i>Arkaden der Via Roma: Die S\u00e4uleng\u00e4nge hinter den Hausb\u00f6gen laden zum beschaulichen Stadtbummel ein.<\/i><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>WEBcode #18335<\/em><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Valle-Maira_Cuneo_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>PDF-Download: <\/em><em>Print-Artikel runterladen<\/em><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\">Printausgabe: Sph\u00e4re 3\/2018, Seite\u00a032-35<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><i>\u00a0<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landschaftsportrait: Valle Maira \u00a0\u2013 \u00a0Einsamkeit hat in Italiens Provence einen Namen<\/p>\n<p>Das piemontesische Hochgebirge zieht sich in einem weiten Bogen an der italienisch- s\u00fcdfranz\u00f6sischen Grenze entlang. Es geh\u00f6rt zu den urt\u00fcmlichsten und einsamsten Alpenregionen.\u00a0Versteckt und vergessen liegt hier das Valle Maira, ein sich westlich der Provinzhauptstadt Cuneo eng windendes Tal.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,64,22,66,61],"tags":[],"class_list":["post-13636","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-nationalpark-portrait","category-printausgabe-archiv","category-qr-code-link","category-tipps-urlaubsreisen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13636"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16498,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13636\/revisions\/16498"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}