{"id":14535,"date":"2019-05-20T07:57:15","date_gmt":"2019-05-20T05:57:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=14535"},"modified":"2019-05-24T08:01:05","modified_gmt":"2019-05-24T06:01:05","slug":"weltbienentag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=14535","title":{"rendered":"Weltbienentag"},"content":{"rendered":"<p><em> Weltbienentag am 20. Mai \/ Anzahl der Bienenv\u00f6lker im Land in den vergangenen zehn Jahren um knapp 25 Prozent gewachsen \/ 2018 rund 50 Prozent mehr Imker als in 2008<\/em><\/p>\n<p>\u201eDer Schutz der biologischen Vielfalt ist eine globale Herausforderung,<!--more--> der sich alle gesellschaftlichen Gruppierungen stellen m\u00fcssen. Mit seinem Sonderprogramm zur St\u00e4rkung der biologischen Vielfalt \u00fcbernimmt Baden-W\u00fcrttemberg Verantwortung, wenn es darum geht, unser Land vielf\u00e4ltiger, bunter und insektenfreundlicher zu gestalten\u201c, sagte der Minister f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Sonntag (19. Mai) mit Blick auf den Weltbienentag, der am Montag (20. Mai) begangen wird. Der Weltbienentag mache die Menschen auf den notwendigen Schutz von Wild- und Honigbienen aufmerksam. Bienen seien durch ihre Best\u00e4ubungsleistung unabdingbar f\u00fcr intakte und leistungsf\u00e4hige Naturr\u00e4ume sowie f\u00fcr die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel. Andererseits seien sie selbst auf gute Nahrungs- und Nistm\u00f6glichkeiten angewiesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14409\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/INSEKT_3BFW1496.jpg\" alt=\"INSEKT_3BFW1496\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/INSEKT_3BFW1496.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/INSEKT_3BFW1496-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/INSEKT_3BFW1496-481x320.jpg 481w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/INSEKT_3BFW1496-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>\u201eMit Blick auf die Honigbiene ist die Situation zahlenm\u00e4\u00dfig im Land sehr erfreulich. So hat beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der in den in Verb\u00e4nden organisierten Imker um rund 50 Prozent auf etwa 23.500 im Jahr 2018 zugelegt. Auch gab es in 2018 nach Zahlen der zwei Imkerverb\u00e4nde in Baden und W\u00fcrttemberg mit rund 175.800 Bienenv\u00f6lkern knapp 25 Prozent mehr V\u00f6lker als 2008\u201c, erkl\u00e4rte der Landwirtschaftsminister.<\/p>\n<p><strong>Vielf\u00e4ltige Ma\u00dfnahmen in Land- und Forstwirtschaft zugunsten der Bienen<\/strong><br \/>\n\u201eAllein im Jahr 2018 sind im Rahmen des Agrarumweltprogramms FAKT von den Landwirten rund 16.000 Hektar Bl\u00fchfl\u00e4chen angelegt worden. Das entspricht einer Fl\u00e4che von mehr als 22.000 Fu\u00dfballfeldern. Unsere Bauern stellen damit unter Beweis, dass Ihnen der Erhalt der Artenvielfalt wichtig ist\u201c, erkl\u00e4rte Hauk. Diese Bl\u00fchfl\u00e4chen seien ganz gezielt als Nahrungs- und R\u00fcckzugsfl\u00e4chen f\u00fcr Insekten, insbesondere f\u00fcr Wildbienen, konzipiert worden. Sie st\u00fcnden damit in Erg\u00e4nzung zu ebenfalls gef\u00f6rdertem extensiv bewirtschaftetem und artenreichem Gr\u00fcnland.<\/p>\n<p>Auch der \u00f6kologische Landbau habe im S\u00fcdwesten im vergangenen Jahr gut zugelegt. \u201eWir haben jetzt insgesamt neun Biomusterregionen. Mit einem Zuwachs von beinahe 20 Prozent an \u00f6kologisch bewirtschafteter Fl\u00e4che im Jahr 2018 liegen wir im L\u00e4ndervergleich mit an der Spitze. Nahezu jeder siebte Hektar wird bei uns \u00f6kologisch bewirtschaftet. Unsere Bauern haben geliefert und werden das weiterhin tun\u201c, betonte der Minister. Jetzt gelte es mehr denn je, die heimische Landwirtschaft weiter in ihren Anstrengungen zu unterst\u00fctzen. Jeder B\u00fcrger habe beim Griff in die Ladentheke die Chance, Verantwortung f\u00fcr die Bauern in Baden-W\u00fcrttemberg zu \u00fcbernehmen und qualitativ hochwertige Produkte entsprechend zu honorieren. Baden-W\u00fcrttemberg sehe sich mit seinem Ziel \u201a30 Prozent \u00f6kologischer Landbau bis 2030\u2018 auf einem sehr guten Weg. Dabei reiche es nicht, wenn es nur ein Mehr an \u00f6kologischer Erzeugung gebe. \u201eEine nachhaltige Entwicklung setzt voraus, dass sich die \u00d6ko-Erzeugung, \u00d6ko-Verarbeitung, \u00d6ko-Vermarktung und die Nachfrage nach regionalen \u00d6ko-Produkten gleicherma\u00dfen entwickelt\u201c, erkl\u00e4rte der Minister.<\/p>\n<p>Mit Blick auf den Bienen- und Insektenschutz im Wald sehe sich Baden- W\u00fcrttemberg in einer Vorreiterrolle. \u201eSeit vielen Jahren wird im \u00f6ffentlichen Wald das Konzept der naturnahen Waldwirtschaft umgesetzt. Das im Staatswald im Jahr 2010 verbindlich eingef\u00fchrte \u201aAlt- und Totholzkonzept\u2018 hat dazu gef\u00fchrt, dass die f\u00fcr die Artenvielfalt so wichtigen Totholzanteile in den W\u00e4ldern des Landesbetriebs ForstBW im Bundesvergleich die h\u00f6chsten sind\u201c, erkl\u00e4rte der Minister. Auch werde der Staatswald des Landes nach FSC- und PEFC-Standards und damit unter Beachtung allerh\u00f6chster Umweltstandards bewirtschaftet. \u201eErg\u00e4nzt wird unsere naturnahe Waldwirtschaft durch spezielle Konzepte wie die Waldschutzgebietskonzeption, die Waldbiotopkartierung und diverse Artenschutzprogramme. Dar\u00fcber hinaus werde k\u00fcnftig ein besonderes Augenmerk auf die besonders bienen- und insektenfreundlichen sogenannten \u201alichten W\u00e4lder\u2018 gelegt.<\/p>\n<p><strong>Erfolgreiche Arbeit wird weiter fortgesetzt<\/strong><br \/>\n\u201eDer Erhalt der biologischen Vielfalt ist ein Langstreckenlauf, kein Sprint. Wir sehen uns in der Pflicht, die bereits begonnenen Arbeiten und Programme gemeinsam mit der Land- und Forstwirtschaft, aber auch mit den St\u00e4dten und Gemeinden sowie den Verb\u00e4nden und der B\u00fcrgerschaft fortzuf\u00fchren und weiterzuentwickeln. So haben wir beispielsweise erst vergangene Woche den Landeswettbewerb \u201aBaden-W\u00fcrttemberg bl\u00fcht\u2018 vorgestellt, mit dem wir die verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen mit ihren sehr guten Projekten quer \u00fcber das Land ansprechen\u201c, sagte der Minister. Klar sei allerdings auch, dass sich die Ziele am Notwendigen und Realisierbaren zu orientieren haben. Plakative und vordergr\u00fcndig gut klingende Forderungen nur zu Lasten der Landwirtschaft w\u00fcrden am Ende wenig helfen.<\/p>\n<p>\u201eUnser Ansatz zielt darauf ab, die Erzeugung hochwertiger und heimischer Lebensmittel, die Pflege unserer einmaligen Kulturlandschaften sowie die Belange des Natur- und Artenschutzes weiterhin bestm\u00f6glich in Einklang zu bringen\u201c, betonte Hauk.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Sph\u00e4re-Wissen<\/strong><\/span><br \/>\nDer Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine der dr\u00e4ngendsten Aufgaben unserer Zeit und eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung der sich alle stellen m\u00fcssen. Detaillierte Informationen zu den Aktivit\u00e4ten des MLR auf diesem Gebiet finden Sie hier: <a href=\"https:\/\/mlr.baden-wuerttemberg.de\/de\/unsere-themen\/biodiversitaet-und-landnutzung\/\" target=\"_blank\">https:\/\/mlr.baden-wuerttemberg.de\/de\/unsere-themen\/biodiversitaet-und-landnutzung\/<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltbienentag am 20. 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