{"id":14955,"date":"2019-10-15T09:02:40","date_gmt":"2019-10-15T07:02:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=14955"},"modified":"2019-10-19T09:30:44","modified_gmt":"2019-10-19T07:30:44","slug":"volksbegehren-ausgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=14955","title":{"rendered":"Volksbegehren ausgesetzt"},"content":{"rendered":"<p><em>Tr\u00e4gerkreis \u201eRettet die Bienen\u201c begr\u00fc\u00dft Dialogangebot<\/em><\/p>\n<p>Umweltminister Franz Untersteller und Landwirtschaftsminister Peter Hauk legen Eckpunktepapier zum Volksbegehren vor (15. 10. 2019).<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14957\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Biene_Insekt_Sphaere_Verlag-3BFW2124.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"492\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Biene_Insekt_Sphaere_Verlag-3BFW2124.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Biene_Insekt_Sphaere_Verlag-3BFW2124-160x123.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Biene_Insekt_Sphaere_Verlag-3BFW2124-416x320.jpg 416w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Biene_Insekt_Sphaere_Verlag-3BFW2124-150x115.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Mit dem Eckpunktepapier reagiert die Landesregierung auf das von der Initiative ProBiene angesto\u00dfene Volksbegehren \u201eRettet die Bienen\u201c. Das Papier liegt den Initiatoren und Unterst\u00fctzern des Volksbegehrens vor. \u201eWir hoffen sehr, dass unser Vorschlag eine breite Unterst\u00fctzung findet\u201c, sagte Umweltminister Franz Untersteller. \u201eErste positive Signale haben wir von verschiedenen Seiten bereits erhalten.\u201c<\/p>\n<p>Der Tr\u00e4gerkreis des Volksbegehrens Artenschutz betrachtet das Eckpunktepapier der Landesregierung als ersten gro\u00dfen Erfolg \u2013 und begr\u00fc\u00dft das damit verbundene Dialogangebot. \u201eDurch unser Volksbegehren hat sich die Landesregierung erstmals zu einer verbindlichen Investitionsf\u00f6rderung im Rahmen einer Pestizidreduktionsstrategie und einem nennenswerten Ausbau der \u00d6ko-Landbauf\u00f6rderprogramme bekannt\u201c, sagt Johannes Enssle, Volksbegehrens-Sprecher und Nabu-Landeschef. \u00a0\u201eDas Volksbegehren Artenschutz \u2013 Rettet die Biene hat schon jetzt eine Wende in Baden-W\u00fcrttemberg eingeleitet, hin zu einem konsequenten Artenschutz und hin zu einer nachhaltigen und sozialen Landwirtschaft.\u201c Volksbegehrens-Initiator und proBiene-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Tobias Miltenberger sagt: \u201eDas Volksbegehren hat schon jetzt dazu gef\u00fchrt, dass sich in Baden-W\u00fcrttemberg was bewegt.&#8220;<\/p>\n<p>Deswegen zeigt sich der Tr\u00e4gerkreis des Volksbegehrens offen f\u00fcr einen von der Landesregierung angebotenen Dialog. Die Minister Franz Untersteller und Peter Hauk legten dem Tr\u00e4gerkreis heute ein Eckpunktepapier vor mit dem Angebot, \u00fcber dessen Verwirklichung anstelle des Volksbegehrens-Gesetz zu sprechen. \u201eWir sehen den gro\u00dfen Schritt, den die Landesregierung f\u00fcr den Artenschutz anbietet und wollen diesen damit begonnen Weg weiter erm\u00f6glichen&#8220;, sagt Volksbegehrens-Sprecher David Gerstmeier.<\/p>\n<p>Deswegen l\u00e4sst sich der Tr\u00e4gerkreis, zu dem 14 Organisationen aus Umweltschutz und Landwirtschaft geh\u00f6ren, gemeinsam auf das Dialogangebot der Landesregierung ein. \u201eWir gehen den Weg, den die Landesregierung aufgezeigt hat, mit, wenn die Eckpunkte der Landesregierung bis Mitte Dezember in konkrete Ma\u00dfnahmen gegossen sind und Bauernverb\u00e4nde, Imkerverb\u00e4nde und Regierungsfraktionen sich ebenfalls hinter diese Eckpunkte stellen\u201c, sagt Volksbegehrens-Sprecherin und BUND-Landeschefin Dr. Brigitte Dahlbender. \u201eWir wollen, dass den Worten nun Taten folgen.\u201c<\/p>\n<p>Der Tr\u00e4gerkreis hat deswegen einstimmig beschlossen, dass er das Eckpunktepapier im Grundsatz anerkennt.<\/p>\n<p>Unter folgenden Voraussetzungen mobilisiert er deshalb bis Mitte Dezember nicht weiter:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Landesregierung wird wesentliche Punkte des Gesetzes bis Mitte Dezember 2019 konkretisieren.<\/li>\n<li>Auch die Fraktionen von CDU und Gr\u00fcnen m\u00fcssen sich zu dem Eckpunktepapier bekennen. Ebenso m\u00fcssen sich alle landwirtschaftlichen Landnutzungsverb\u00e4nde bekennen, denn wir wollen gemeinsam in den Dialog.<\/li>\n<li>Vertreter*innen des Tr\u00e4gerkreises des Volksbegehrens Artenschutz werden bei der Ausformulierung und Konkretisierung des Gesetzentwurfs einbezogen.<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote>\n<p><strong>Die Landesregierung beschreibt Eckpunkte-Papier wie folgt:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eUnsere Eckpunkte erf\u00fcllen nicht nur das Anliegen des Volksbegehrens, die Artenvielfalt zu st\u00e4rken, sie tragen auch dazu bei, die konventionelle und \u00f6kologische Landwirtschaft im Land zukunftssicher zu erhalten\u201c, betonte Minister Hauk.<br \/>\n\u201eWir sind zuversichtlich, dass unsere Eckpunkte in den Reihen der Unterst\u00fctzer des Volksbegehrens, den betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben und dar\u00fcber hinaus auch insgesamt eine breite gesellschaftliche Akzeptanz finden werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Pflanzenschutzmittelreduzierung und -verbot<\/strong><br \/>\nHauk und Untersteller hoben hervor, dass sich weite Teile der Intention des Volksbegehrens in dem Papier wiederf\u00e4nden. \u201eWir teilen das Ziel, die biologische Vielfalt zu sch\u00fctzen und auf diesem Weg, gemeinsam mit der Landwirtschaft, an einer Weiterentwicklung zu arbeiten\u201c, sagten die Minister.<\/p>\n<p>Insbesondere beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und deren angestrebter Reduzierung seien aber \u00c4nderungen an den Vorschl\u00e4gen des Volksbegehrens n\u00f6tig gewesen, um die Zukunft erheblicher Teile unserer heimischen Landwirtschaft nicht zu gef\u00e4hrden. Das vorgeschlagene strikte Pflanzenschutzmittelverbot im \u00f6kologischen und konventionellen Anbau in allen Schutzgebieten \u2013 namentlich Landschaftsschutzgebiete, Natura 2000, Biotope, Naturdenkmale und Naturschutzgebiete &#8211; sei in ihrem Vorschlag deshalb durch differenziertere Regelungen ersetzt worden.<\/p>\n<p>Ein striktes Verbot g\u00e4be es aber weiterhin dort, wo Tiere und Pflanzen den h\u00f6chsten Schutzstatus genie\u00dfen: in allen Naturschutzgebieten. Die davon betroffenen Betriebe k\u00f6nnen unb\u00fcrokratische Unterst\u00fctzung und Ausnahmen erhalten.<\/p>\n<p>Zudem haben sich die Minister auf eine Mengenreduktion chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel um 40 bis 50 Prozent bis zum Jahr 2030 geeinigt.<\/p>\n<p>\u201cDamit w\u00fcrden wir bundesweit eine Vorreiterrolle einnehmen, und zwar gemeinsam mit der Landwirtschaft und dem Naturschutz. Dazu plane die Landesregierung eine gezielte F\u00f6rderung und Beratung\u201c, so die Minister.<\/p>\n<p><strong>Weiteres Verfahren<\/strong><br \/>\nWie es mit dem Volksbegehren weitergehe, m\u00fcssten die Initiatoren und Unterst\u00fctzer des Begehrens entscheiden, erkl\u00e4rten Untersteller und Hauk. Es gebe jetzt eine Alternative, hinter die sie sich stellen k\u00f6nnten.<\/p><\/blockquote>\n<p>WEBcode 19304<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tr\u00e4gerkreis \u201eRettet die Bienen\u201c begr\u00fc\u00dft Dialogangebot Umweltminister Franz Untersteller und Landwirtschaftsminister Peter Hauk legen Eckpunktepapier zum Volksbegehren vor (15. 10. 2019).<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14957,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14955","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14955"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14955\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14959,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14955\/revisions\/14959"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/14957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}