{"id":15304,"date":"2020-01-28T17:21:46","date_gmt":"2020-01-28T16:21:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=15304"},"modified":"2020-03-05T17:42:02","modified_gmt":"2020-03-05T16:42:02","slug":"15304","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=15304","title":{"rendered":"Biosph\u00e4re auf dem Pr\u00fcfstand"},"content":{"rendered":"<p><em>Bericht zur UNESCO-Evaluation des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb<\/em><\/p>\n<p>Wie entwickelte sich das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb seit seiner Anerkennung durch die UNESCO im Jahre 2009? Der Bericht zur turnusgem\u00e4\u00dfen UNESCO-Evaluation dient <!--more-->der Darstellung von Entwicklungen, Herausforderungen und nachhaltigen L\u00f6sungsans\u00e4tzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6885\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_4196.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_4196.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_4196-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_4196-479x320.jpg 479w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_4196-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Die \u00fcber 100 Jahre konservierte Kulturlandschaft des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz begeistert viele Besucher. Das verwaiste Milit\u00e4rgel\u00e4nde gilt als Synonym f\u00fcr das gesamte Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Mit dem im September 2019 abgegebenen Evaluationsbericht erf\u00fcllt das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb die Berichtspflicht, der alle von der UNESCO anerkannten Biosph\u00e4renreservate nach jeweils zehn Jahre nachkommen m\u00fcssen. \u2028\u2028Zusammenfassend zeigt der Bericht f\u00fcr das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb eine positive Entwicklung auf. Positiv bewertet werden die gro\u00dfe Anzahl an erfolgreichen Modellprojekten in den Handlungsfeldern Naturschutz, nachhaltiger Tourismus, Landwirtschaft und Regionalvermarktung, Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, historisch-kulturelles Erbe sowie \u00d6ffentlichkeitsarbeit. \u201cDer Bericht spiegelt die hervorragende Arbeit wider, die im Biosph\u00e4rengebiet in den vergangenen zehn Jahren geleistet wurde. Durch das erfolgreiche Miteinander von Land, Landkreisen, St\u00e4dten und Gemeinden sowie vieler weiterer Akteure vor Ort hat sich das Biosph\u00e4rengebiet zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt auf die wir alle sehr stolz sind\u201c, res\u00fcmiert Umweltminister Franz Untersteller.<\/p>\n<p>So wurden beispielsweise mit der Einf\u00fchrung der naturschutzorientierten Regionalmarke Albgemacht sowie der Auszeichnung als nachhaltigste Tourismusregion bundesweit Akzente gesetzt. F\u00fcr Regierungspr\u00e4sident Klaus Tappeser best\u00e4tigt dies die bisherige gute gemeinsame Arbeit. \u201eWir k\u00f6nnen den Stolz auf das bisher Geleistete sp\u00fcren\u201c.\u2028\u2028Der Bericht weist aber auch auf die zahlreichen Herausforderungen im Spannungsfeld \u00f6kologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Interessen hin: So muss die biologische Vielfalt auch zuk\u00fcnftig verst\u00e4rkt gef\u00f6rdert und die nachhaltige Mobilit\u00e4t ausgebaut werden. \u2028\u2028<\/p>\n<p>Zuletzt steht noch die Begutachtung durch die UNESCO an: Gemeinsam mit dem MAB-Nationalkomitee bewertet die UNESCO das Biosph\u00e4rengebiet und spricht Empfehlungen f\u00fcr die k\u00fcnftige Entwicklung aus. Die UNESCO, oder genauer, der internationale Koordinationsrat des UNESCO-Programms \u201eDer Mensch und die Biosph\u00e4re\u201c, wird seine Stellungnahme im Juni 2020 mitteilen. \u2028\u2028Der Evaluationsbericht kann unter www.biosphaerengebiet-alb.de eingesehen und heruntergeladen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #808080;\">WEBcode #201461<\/span><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Sph\u00e4re-Wissen:<\/strong><br \/>\u00dcber die Berichtspflicht hinaus wurde die Evaluation von den Akteuren im Biosph\u00e4rengebiet zudem als Bestandsaufnahme und Chance zur weiteren Optimierung verstanden. Das Ziel war eine objektive Evaluierung, in der wesentliche Entwicklungen und Herausforderungen in den vergangenen Jahren, durchgef\u00fchrte Ma\u00dfnahmen und Projekte sowie Optimierungspotenziale reflektiert wurden.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzt wurde die Evaluation durch eine Vorortbegutachtung durch das deutsche MAB-Nationalkomitee im November 2018. Begeistert zeigten sich die Gutachterinnen und Gutachter von der gro\u00dfen Anzahl an nachhaltigen Modellprojekten. Das Komitee begr\u00fc\u00dfte die Objektivit\u00e4t des Berichtes sowie die umfangreiche Einbeziehung von regionalen Akteurinnen und Akteuren in den Evaluierungsprozess.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<p class=\"has-background has-vivid-green-cyan-background-color\"><strong>Positiv<\/strong>: Unter anderem hebt das UNESCO-Gremium in seinem Bericht lobend hervor:<br \/> \u00a0    \u2022   Das Biotopverbundprojekt Kalkmagerrasen und weitere Projekte zur Erhaltung von Landschaften, Arten und \u00d6kosystemen.<br \/>     \u2022   Die eingef\u00fchrte Marke \u201eAlbgemacht\u201c, die regionale Landwirtschaftsprodukte vertreibt.<br \/>     \u2022   Forschung und Monitoring von Tier- und Pflanzenarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-red-background-color\"><strong>Kritik: <\/strong>\u201eNat\u00fcrlich gibt es auch noch Dinge, die wir optimieren und besser machen m\u00fcssen\u201c, hebt Umweltminister Franz Untersteller hervor.<br \/> Die Evaluierungskommission bem\u00e4ngelte beispielsweise, dass der zunehmende Fl\u00e4chenverbrauch durch Siedlungen und Verkehr eine weitere Zunahme des Biosph\u00e4rengebiets verhindere. Au\u00dferdem regten sie an, den \u00f6ffentlichen Nachverkehr weiter auszubauen und langfristige Partnerschaften im Ausland aufzubauen.<br \/> Umweltminister Franz Untersteller betonte: \u201eWir wollen die Erfolgsgeschichte des Gro\u00dfschutzgebiets weiterschreiben und das Biosph\u00e4renreservat auf der Schw\u00e4bischen Alb zu einem bundesweit vorbildlichen Modellgebiet entwickeln.\u201c Das Reservat, das weite Teile der Mittleren Schw\u00e4bischen Alb in um M\u00fcnsingen herum, den Albtrauf und das Vorland umfasst, feiert in diesem Jahr die zehnj\u00e4hrige Anerkennung durch die UNESCO.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht zur UNESCO-Evaluation des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb Wie entwickelte sich das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb seit seiner Anerkennung durch die UNESCO im Jahre 2009? 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