{"id":15482,"date":"2020-05-26T15:39:33","date_gmt":"2020-05-26T13:39:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=15482"},"modified":"2020-06-30T10:18:11","modified_gmt":"2020-06-30T08:18:11","slug":"ueberlebenshilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=15482","title":{"rendered":"\u00dcberlebenshilfe"},"content":{"rendered":"<p><em>Agrarsubventionen: Wohin sie flie\u00dfen &amp; die Top-Empf\u00e4nger 2019<\/em><\/p>\n<p>Seit heute (26.05.2020; 11.00 Uhr) k\u00f6nnen die Empf\u00e4nger der Agrarsubventionen auf der Website der Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BLE) abgerufen werden. Es geht wie immer um einen Batzen Steuergeld, n\u00e4mlich 6,35 Milliarden Euro, <!--more-->die den Bauern, aber auch vielen anderen Beg\u00fcnstigten, f\u00fcr ihre erbrachten Leistungen 2019 in Deutschland ausbezahlt wurden. EU-weit summieren sich die Agrarsubventionen auf stolze 59 Milliarden Euro, d.h. die EU steckt den L\u00f6wenanteil ihres Haushaltsbudgets j\u00e4hrlich in die F\u00f6rderung des Landwirtschaftssektors.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4814\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/weizen_feld_acker_3BFW6730.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/weizen_feld_acker_3BFW6730.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/weizen_feld_acker_3BFW6730-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/weizen_feld_acker_3BFW6730-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Seit 2012 sind aufgrund der Europ\u00e4ischen Transparenzinitiative alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet bis sp\u00e4testens 31. Mai jeden Jahres, Informationen \u00fcber die Empf\u00e4nger (Namen und Ort) von EU-Agrarzahlungen (H\u00f6he und Zweck) f\u00fcr das zur\u00fcckliegende EU-Haushaltsjahr im Internet zu ver\u00f6ffentlichen. Au\u00dferdem m\u00fcssen seit 2015 die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden neben den juristischen auch die nat\u00fcrlichen Empf\u00e4nger publizieren. Zwischendurch hatte der Europ\u00e4ische Gerichtshof die Nennung der Zahlungen an nat\u00fcrlichen Personen ausgesetzt.<\/p>\n<p>Zwar wurden bereits 2009 und 2010 die Agrarzahlungen im Internet preisgegeben. Damals sorgte dies bei vielen Empf\u00e4ngern und besonders dem Deutschen Bauernverband (DBV) f\u00fcr gewaltige Emp\u00f6rung. Man bef\u00fcrchtete seinerzeit neben einer missbr\u00e4uchlichen Verwendung der Daten, eine Pers\u00f6nlichkeitsrechtsverletzung und dar\u00fcber hinaus auch noch das Lostreten einer Neiddebatte unter Berufskollegen und Nachbarn. Da Bayern, unter der F\u00fchrung der einstigen Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, sich dennoch lange Zeit weigerte bayerische Empf\u00e4nger von Agrarsubventionen offen zu legen, leitete damals die Europ\u00e4ische Kommission Kurzerhand ein Verfahren gegen Deutschland ein. Als einziges EU-Land hatte Deutschland die geforderten Angaben n\u00e4mlich nicht fristgerecht bis 30. April ver\u00f6ffentlicht. Aigner berief sich seinerzeit auf rechtliche Bedenken, da Verwaltungsgerichte \u00fcber die Klagen von Bauern zuerst noch zu entscheiden h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Ziel der j\u00e4hrlichen Ver\u00f6ffentlichung der Empf\u00e4nger-Liste ist es der \u00d6ffentlichkeit gegen\u00fcber transparenter darzustellen, wie die Gemeinschaftsmittel im Agrarbereich Verwendung finden. Das betrifft sowohl die Wirtschaftlichkeit der Haushaltsf\u00fchrung der EU-Agrarfonds als auch den sorgsamen Umgang mit \u00f6ffentlichen Mitteln. Zudem soll mit der Offenlegung der Nutzen der Landwirtschaft f\u00fcr die Gesellschaft aufgezeigt werden. Da jeder B\u00fcrger umgerechnet 114 Euro pro Jahr in den F\u00f6rdertopf zwangsl\u00e4ufig einbezahlt, hat die minuti\u00f6se Auskunftspflicht wohl auch ihre Berechtigung.<\/p>\n<p>Jeder kann zwar selbst recherchieren, wer in Deutschland welchen Betrag aus Br\u00fcssel genau erhalten hat. Zumal die Suchmaske auf agrar-fischerei-zahlungen.de bis heute aber nicht ganz einfach zu handeln ist, hat Proplanta die aktuellen Daten des BLE jetzt detailliert ausgewertet und die Empf\u00e4nger der Agrarsubventionen ebenfalls online auf <a href=\"https:\/\/www.proplanta.de\/karten\/agrarsubventionen_2019_top-empf\u00e4nger_liste-uebersichtskarte11052020.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.proplanta.de\/karten\/agrarsubventionen_2019_top-empf\u00e4nger_liste-uebersichtskarte11052020.html<\/a> anschaulich ver\u00f6ffentlicht. (Karte steht in K\u00fcrze zur Verf\u00fcgung!)<\/p>\n<p>Die bereitgestellten \u00dcbersichtskarten visualisieren die durchschnittlich ausbezahlten Summen in allen Landkreisen sowie die Top-Empf\u00e4nger. Zudem listet Proplanta alle Beg\u00fcnstigten in einer Tabelle nach F\u00f6rdersummen sortiert auf. Verschiedene Filteroptionen erm\u00f6glichen sowohl aggregierte als auch gezielte Suchergebnisse auf Bundesland- und Kreisebene.<\/p>\n<p>Wie schnell zu erkennen ist, sind die Empf\u00e4nger der millionenschweren Betr\u00e4ge nicht einzelne Landwirte, sondern neben der \u00f6ffentlichen Hand insbesondere landwirtschaftliche Gro\u00dfbetriebe im Osten Deutschlands sowie diverse andere Unternehmen. Insgesamt erhielten laut der BLE-Datenbank in 2019 genau 179 Empf\u00e4nger \u00fcber eine Million Euro. Heraussticht das Landesamt f\u00fcr Umwelt (LfU) in Potsdam, das mit 20.011.464,74 Euro nun die absolute Spitzenposition erobern konnte. Das Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern rangiert mit 10.204.880,20 Euro dagegen nur noch auf Platz 2 der Top-Empf\u00e4nger. Die gr\u00f6\u00dfte Summe bei den Unternehmen erhielt die Landgard Obst &amp; Gem\u00fcse GmbH &amp; Co. KG mit 6.163.891,03 Euro, gefolgt von der Erzeugerorganisation f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse in Schwerin mit 4.262.366,96 Euro.<\/p>\n<p>Die EU-Gelder, die von 2014 bis 2020 zur Verf\u00fcgung stehen, stammen aus zwei Agrarfonds: dem Europ\u00e4ischen Garantiefonds f\u00fcr die Landwirtschaft (EGFL, auch als 1. S\u00e4ule der GAP bezeichnet) und dem Europ\u00e4ischen Landwirtschaftsfonds f\u00fcr die Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums (ELER, auch als 2. S\u00e4ule der GAP bezeichnet).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Direktzahlungen in Form von entkoppelten Betriebspr\u00e4mien &#8211; also unabh\u00e4ngig von Art und Umfang der landwirtschaftlichen Produktion ist &#8211; aus dem EGFL (j\u00e4hrlich rund 5 Milliarden) haupts\u00e4chlich an Landwirte und Unternehmen ausbezahlt werden, dienen die Mittel aus dem ELER-Topf (j\u00e4hrlich rund 1,35 Milliarden Euro) der l\u00e4ndlichen Entwicklung sowie der F\u00f6rderung einer nachhaltigen und umweltschonenden Bewirtschaftungsweise. Damit richten sich diese F\u00f6rderma\u00dfnahmen auch an viele andere Akteure im l\u00e4ndlichen Raum wie Kommunen und lebensmittelverarbeitende Betriebe. So flie\u00dft beispielsweise den Landkreisen an den K\u00fcsten gro\u00dfe Summen f\u00fcr den Deichschutz zu. Auch Biobetriebe erhalten, f\u00fcr ihre gesellschaftlich relevanten Leistungen, aus der 2. S\u00e4ule Ihre F\u00f6rdergelder.<\/p>\n<p>Im Durchschnitt machen die Zahlungen der 1. S\u00e4ule etwa 40 Prozent des Einkommens der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland aus. Seit 2015 greifen zus\u00e4tzliche \u00d6kologisierungs-Vorgaben wie die Diversifizierung des Anbaus oder der Erhalt von Gr\u00fcnland. Werden die sog. Greening-Auflagen nicht eingehalten, droht der Verlust von einem Drittel der Direktzahlungen. Schwerpunkte liegen auf der F\u00f6rderung von Junglandwirten und kleinen sowie mittleren Betrieben. In Deutschland werden f\u00fcr die ersten 30 Hektar je 50 Euro mehr Direktzahlungen und f\u00fcr weitere 16 Hektar je 30 Euro zus\u00e4tzlich gezahlt.<\/p>\n<p>Laut dem Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) betrugen die Direktzahlungen 2018 im Schnitt 281 Euro pro Hektar. W\u00e4hrend ein Hof mit 50 Hektar j\u00e4hrlich nur ca. 14.000 Euro Einkommensst\u00fctze erh\u00e4lt, bringt es ein Gro\u00dfbetrieb von 5.000 Hektar auf satte 1,4 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Lediglich 0,5 Prozent der H\u00f6fe in Deutschland bekommen so pro Jahr mehr als 300.000 Euro aus Br\u00fcssel an Ausgleichszahlungen. 20 Prozent der Betriebe in der EU empfangen sogar 80 Prozent der gesamten Agrarzahlungen.<\/p>\n<p>Ob die Direktzahlungen in der Summe betrachtet tats\u00e4chlich eine einkommensstabilisierende Wirkung auch auf b\u00e4uerliche Betriebe besitzen &#8211; wie es das BMEL regelm\u00e4\u00dfig gegen\u00fcber den zahlreichen Kritikern rechtfertigt &#8211; l\u00e4sst sich jedenfalls nicht klar beantworten. Das Johann Heinrich von Th\u00fcnen-Institut kommt beispielsweise je nach Betrachtungszeitraum, Region, Pachtanteil und Untersuchungsansatz zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen.<\/p>\n<p>Jedenfalls wenn Pachtpreise von subventioniertem Land h\u00f6her ausfallen als ohne Subventionen bzw. Landwirte nicht gleichzeitig Bodeneigent\u00fcmer sind, w\u00e4re zumindest das Ziel einer Einkommensst\u00fctzung so gut wie nicht zu realisieren. Da in Deutschland rund 60 Prozent der Fl\u00e4chen als Pachtland bewirtschaftet werden legt jedoch nahe, dass verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringe Subventionen an Kleinbetriebe geradezu verpuffen.<\/p>\n<p>Umgekehrt bleibt festzuhalten, dass gro\u00dfe Ackerbaubetriebe mit einem hohen Eigenlandanteil, viel Fl\u00e4che sowie einer relativ geringen Wertsch\u00f6pfungsintensit\u00e4t je Hektar von den entkoppelten Zahlungen (Fl\u00e4chenpr\u00e4mien) umso st\u00e4rker profitieren.<\/p>\n<p>Es ist wenig verwunderlich, dass trotz aller Transparenz die Debatte um das viele Geld, von dem aber nur wenige Betriebe profitieren, nach wie vor nicht abrei\u00dft. Ab 2021 soll der Agraretat auch noch gek\u00fcrzt werden. Neuer Unmut d\u00fcrfte damit vorprogrammiert sein, zumal die Corona-Krise Ihre Schatten vorauswirft.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>Top-Empf\u00e4nger (&gt; 2.5 Mio. Euro)<\/h4>\n<p>1) Landesamt f\u00fcr Umwelt (LfU) Brandenburg: 20.011.464,74 Euro<br \/>\n2) Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern: 10.204.880,20 Euro<br \/>\n3) NLWKN: 8.616.606,30 Euro<br \/>\n4) Landesbetrieb f\u00fcr K\u00fcstenschutz Nationalpark und Meeresschutz: 6.923.492,37 Euro<br \/>\n5) Deich- und Hauptsielverband Dithmarschen: 6.808.021,38 Euro<br \/>\n6) Landesbetrieb f\u00fcr Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW): 6.772.718,19 Euro<br \/>\n7) Landgard Obst &amp; Gem\u00fcse GmbH &amp; Co. KG: 6.163.891,03 Euro<br \/>\n8) Erzeugerorganisation f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse: 4.262.366,96 Euro<br \/>\n9) Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt: 4.179.593,02 Euro<br \/>\n10) Erzeugergro\u00dfmarkt Langf\u00f6rden-Oldenburg eG: 4.144.910,00 Euro<br \/>\n11) Stadt Ahaus: 3.980.541,65 Euro<br \/>\n12) Stadt Celle: 3.833.233,39 Euro<br \/>\n13) Pfalzmarkt f\u00fcr Obst- und Gem\u00fcse eG: 3.871.548,69 Euro<br \/>\n14) Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.: 3.610.002,13 Euro<br \/>\n15) EO Spargel &amp; Beerenfr\u00fcchte GmbH: 3.169.929,68 Euro<br \/>\n16) Erzeugergro\u00dfmarkt Langf\u00f6rden-Oldenburg eG: 4.144.910 Euro<br \/>\n17) Landesforst Mecklenburg-Vorpommern: 3.058.009,80 Euro<br \/>\n18) Gartenbauzentrale Papenburg eG: 2.923.104,98 Euro<br \/>\n19) Ministerium f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-W\u00fcrttemberg: 2.917.380,49 Euro<br \/>\n20) Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Infrastruktur und Landwirtschaft: 2.887.202,77 Euro<br \/>\n21) Stiftung Naturschutzpark L\u00fcneburger Heide: 2.886.486,12 Euro<br \/>\n22) Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein: 2.765.139,66 Euro<br \/>\n23) Grossdrebnitzer Agrarbetriebsgesellschaft mbH: 2.554.778,80 Euro<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Alle Empf\u00e4nger 2019: \u00dcbersichtskarte + Tabelle<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.proplanta.de\/karten\/agrarsubventionen_2019_top-empf\u00e4nger_liste-uebersichtskarte11052020.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.proplanta.de\/karten\/agrarsubventionen_2019_top-empf\u00e4nger_liste-uebersichtskarte11052020.html<\/a><\/p>\n<p><strong>Alle Empf\u00e4nger 2018: \u00dcbersichtskarte + Tabelle<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.proplanta.de\/karten\/agrarsubventionen_2018_top-empf%C3%A4nger_liste-uebersichtskarte10052020.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.proplanta.de\/karten\/agrarsubventionen_2018_top-empf%C3%A4nger_liste-uebersichtskarte10052020.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode #202301<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Agrarsubventionen: Wohin sie flie\u00dfen &amp; die Top-Empf\u00e4nger 2019 Seit heute (26.05.2020; 11.00 Uhr) k\u00f6nnen die Empf\u00e4nger der Agrarsubventionen auf der Website der Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BLE) abgerufen werden. 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