{"id":155,"date":"2010-01-14T15:09:58","date_gmt":"2010-01-14T14:09:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=155"},"modified":"2010-11-22T11:58:13","modified_gmt":"2010-11-22T10:58:13","slug":"viel-staub-im-biospharenzentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=155","title":{"rendered":"Viel Staub im Biosph\u00e4renzentrum"},"content":{"rendered":"<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/radio_logo.gif\" alt=\"Podcast SPH\u00c4RE-Audio\" width=\"32\" height=\"30\" \/> Tourismus: Der Bau des Biosph\u00e4renzentrums im Alten Lager M\u00fcnsingen macht Fortschritte<\/em><\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/3BFW9833_gross.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" \/><\/h5>\n<p>Noch donnern schwere Zimmermannshammer gegen Holz. Staub und der Geruch von frischem Putz zeigen: Hinter der denkmalgesch\u00fctzen historischen Backsteinfasade wird noch schwer geschafft. Endspurt. Dennoch l\u00e4sst sich schon jetzt erahnen, wie dort ab Juni 2010 in dem 2,5 Millionen teuren Geb\u00e4ude das Biosph\u00e4renleben pulsieren wird. Architekt Ralf Straub und Austellungsplanerin Anette Hasselmann geben bildhafte Eindr\u00fccke vom k\u00fcnftigen Erleben im Biosph\u00e4renzentrum der Schw\u00e4bischen Alb.<!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #cc6600;\"><em><em><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/radio_logo.gif\" alt=\"Podcast SPH\u00c4RE-Audio\" width=\"32\" height=\"30\" \/> Sph\u00e4re-Podcast <\/em><\/em><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #cc6600;\"><object style=\"width: 160px; height: 180px;\" classid=\"clsid:02bf25d5-8c17-4b23-bc80-d3488abddc6b\" width=\"160\" height=\"180\" codebase=\"http:\/\/www.apple.com\/qtactivex\/qtplugin.cab#version=6,0,2,0\"><param name=\"autoplay\" value=\"false\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/AUDIO\/Web-Site\/7DFC8D83-4586-4762-943C-9DFA775D66F7\/06EB94B5-1F7F-48A9-B945-05E7136C68BB_files\/Biosphaerenzentrum_Schwaebische_Alb.m4a\" \/><embed style=\"width: 160px; height: 180px;\" type=\"video\/quicktime\" width=\"160\" height=\"180\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/AUDIO\/Web-Site\/7DFC8D83-4586-4762-943C-9DFA775D66F7\/06EB94B5-1F7F-48A9-B945-05E7136C68BB_files\/Biosphaerenzentrum_Schwaebische_Alb.m4a\" autoplay=\"false\"><\/embed><\/object> <\/span><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" width=\"139\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"129\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/3BFW9846.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><em><strong>Alb-Draufg\u00e4nger:<\/strong><br \/>\nSie werden drauf gehen und stehen \u2013 auf dem Luftbild der Schw\u00e4bischen Alb, dass innerhalb dieses Metallrings platziert werden wird.<br \/>\n<\/em><a href=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/online_news_0229.htm#unten\" target=\"_self\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Eine riesige begehbare Karte wird den Ausstellungsbesucher empfangen. Sie wird den Metallring (im Foto rechts) vollst\u00e4ndig ausf\u00fcllen. Brusthohe Pin-Nadeln markieren imposante Punkte auf der gro\u00dfen Luftbildaufnahme zu F\u00fc\u00dfen der Besucher. \u201eIn den Nadelk\u00f6pfen verstecken sich spielerische, interaktive Infoelemente\u201c, verr\u00e4t Anette Hasselmann (gro\u00dfes Foto), als sie den Zuh\u00f6rern ein wenig den Mund w\u00e4ssrig macht, auf das Informationsmen\u00fc, das es k\u00fcnftig im Alten Lager zu bestaunen gibt.<\/p>\n<p>Eine Menge Filmmaterial hat die Erlanger Agentur Impuls-Design bereits im Kasten. Info-Videos werden den Hauptbestandteil des Informationsangebots abdecken. Denn: Die Ausstellungsfl\u00e4che ist wegen des schmalen Zuschnitts des denkmalgesch\u00fctzten Kasernengeb\u00e4udes etwas beengt. Drum muss, dass, was das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb seinen Besuchern bietet, aber kr\u00e4ftig z\u00fcnden. Eindruck machen die stilisierten B\u00e4ume und interaktiven Videow\u00e4nde. F\u00f6rster, B\u00fcrgermeister, Natursch\u00fctzer sind digital konserviert. Zun\u00e4chst sieht der Besucher nur mannshohe Milchglasscheiben (Foto unten). Tritt er aber direkt davor, tauchen lebensgro\u00dfe Videomenschen auf und erz\u00e4hlen von und \u00fcber die Modellregion Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb. Fiktive Stammtischgespr\u00e4che sollen das interesante Verh\u00e4ltnis zwischen den St\u00e4dtern im Tal und den findigen \u00c4lblern skizzieren \u2013 nat\u00fcrlich in bestem Schw\u00e4bisch, was sonst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/austellung\/Landkarte_3D.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"115\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/austellung\/Holzstap.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"129\" \/><\/p>\n<p>Biosph\u00e4renteamleiterin Petra Bernert freut sich schon jetzt auf ihren neuen Arbeitsplatz. Denn nicht nur Cafeteria, Seminarr\u00e4ume und ein Minikino verstecken sich hinter der Tuffstein-Backsteinfasade kombiniert mit einem Schuss Moderne aus Stahl und Glas \u2013 sondern auch die B\u00fcros der Biosph\u00e4renverwaltung. F\u00fcr Bernert ist das eindrucksvolle Geb\u00e4ude-Ensemble aus dem Jahre 1895 \u201edas Gesicht der Biosph\u00e4re\u201c. \u201eHier wird das Schutzgebiet greifbar sein, im kleinen erlebbar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/3BFW9840.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/3BFW9843.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"color: #800000;\">SPH\u00c4RE-Wissen<\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\"><br \/>\n<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">So wird das Biosph\u00e4renzentrum Schw\u00e4bische Alb aussehen<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das Biosph\u00e4renzentrum Schw\u00e4bische Alb in M\u00fcnsingen nimmt immer mehr Gestalt an. Mitte des Jahres soll es soweit sein. Dann bezieht die Gesch\u00e4ftsstelle des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb ihre B\u00fcror\u00e4ume. Ebenfalls mit B\u00fcros vertreten sein wird auch die Gesch\u00e4ftsstelle des UNESCO-Geoparks Schw\u00e4bische Alb.<\/p>\n<p>\u201eDas Biosph\u00e4renzentrum soll zur ersten Anlaufstelle werden\u201c, so die Leiterin des Biosph\u00e4rengebiets, Petra Bernert. \u201eInformationen zum Gro\u00dfschutzgebiet, ein vielf\u00e4ltiges Veranstaltungsangebot zu aktuellen Themen, eine interaktive Dauerausstellung, aber auch ganz praktische Tipps f\u00fcr Ausfl\u00fcge und Wanderungen im Biosph\u00e4rengebiet: Das alles d\u00fcrfen Besucher im k\u00fcnftigen Biosph\u00e4renzentrum erwarten\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/austellung\/Protag.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"125\" height=\"210\" align=\"left\" \/>Derzeit erarbeitet die Agentur Impuls-Design aus Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Biosph\u00e4renteam die Konzeption \u201eObenauf mit Weitblick und Tiefe\u201c. Ziel der Ausstellung ist es dabei, den schwierigen Begriff der \u201enachhaltigen Entwicklung\u201c anhand konkreter Beispiele aus der Region und mit Hilfe moderner Medien anschaulich werden zu lassen. Die jeweiligen Inhalte der Ausstellung werden von Menschen aus dem Biosph\u00e4rengebiet in verschiedenen Elementen vorgestellt. Diese Menschen pr\u00e4gen mit ihrer Arbeit die Kulturlandschaft der Schw\u00e4bischen Alb und tragen zu einer nachhaltigen Entwicklung bei. Sch\u00e4fer, Schnecken-, Albb\u00fcffel und Linsenz\u00fcchter, Landwirt und F\u00f6rster, aber auch Sch\u00fcler und B\u00fcrgermeister kommen zu Wort. Die interaktive Ausstellung soll u.a. Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen ansprechen. Mehrere kleine R\u00e4ume stehen zus\u00e4tzlich f\u00fcr einfache praktische Unterrichts- und Lehreinheiten zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>In einem Multifunktionsraum wird das Biosph\u00e4rengebiet durch einen eigens hergestellten Filmbeitrag vorgestellt. Dieser Raum soll zuk\u00fcnftig f\u00fcr verschiedenste Veranstaltungen, wie z.B. Vortr\u00e4ge, Diapr\u00e4sentationen oder auch Filmn\u00e4chte, genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein zentrales Element der Ausstellung ist eine gro\u00dfe begehbare Luftbildkarte, auf der sich die geplanten 15 dezentralen Informationszentren des Biosph\u00e4rengebiets mittels kleiner bespielbarer Exponate vorstellen. Hier werden auch die zeitlichen Epochen, die im Biosph\u00e4rengebiet auftreten, wie z.B. die R\u00f6merzeit, das Mittelalter oder der Barock, durch interessante geschichtliche Ereignisse aus der Region angerissen.<\/p>\n<p>Der Geopark Schw\u00e4bische Alb wird ebenfalls mit einer H\u00f6rstation, mit albtypischen Gesteinen und einer Informationstafel im Biosph\u00e4renzentrum vertreten sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/austellung\/persp.jpg\" alt=\" \" hspace=\"5\" width=\"160\" height=\"108\" align=\"right\" \/>Der Au\u00dfenbereich des Biosph\u00e4renzentrums wird ebenfalls in das Ausstellungskonzept mit eingebunden. Unter anderem werden hier Module \u00fcber den Themenbereich \u201eErneuerbare Energien\u201c informieren. So haben interessierte Besucher beispielsweise die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber die Holzpelletheizanlage des Zentrums kundig zu machen. Diese Heizanlage ist dabei Teil eines baulichen Nachhaltigkeitspakets, das im Zentrum umgesetzt wird. Weitere Elemente sind z.B. ein hoher W\u00e4rmed\u00e4mmstandard oder auch der Einbau eine Regenwasserzisterne.<\/p>\n<p>Entspannen kann sich der Besucher dann schlie\u00dflich im Biosph\u00e4renbistro, in dem regionale Speisen und Getr\u00e4nke angeboten werden.<\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung des Zentrums ist f\u00fcr Ende Juni 2010 vorgesehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"color: #800000;\">SPH\u00c4RE-Wissen<\/span><\/strong><span style=\"color: #800000;\"><br \/>\n<\/span><strong><span style=\"color: #800000;\">Das Biosph\u00e4renzentrum im Blickwinkel des Architekten<\/span><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/biosphaerenzentrum_bau\/3BFW9845.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"160\" height=\"106\" align=\"left\" \/>Das Land Baden-W\u00fcrttemberg hat neben anderen Standorten auch auf dem Gebiet des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes M\u00fcnsingen im Bereich der mittleren Schw\u00e4bischen Alb auf einer Fl\u00e4che von ca. 85.000 Hektar unter Beteiligung von 29 Gemeinden ein Biosph\u00e4rengebiet ausgewiesen. Die Zertifizierung als &#8222;UNESCO-Biosph\u00e4renreservat&#8220; wurde im Mai 2009 erreicht. Das ganzj\u00e4hrig betriebene Verwaltungs- und Informationszentrum soll im sogenannten &#8222;Alten Lager&#8220; bei M\u00fcnsingen errichtet werden und das zentrale Portal f\u00fcr die fachliche und touristische Erschlie\u00dfung des Biosph\u00e4rengebiets sein. Es tr\u00e4gt die Bezeichnung &#8222;Biosph\u00e4renzentrum Schw\u00e4bische Alb&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Geb\u00e4udebestand<\/strong><br \/>\nZum Umbau und Ausbau stehen das ehemalige&#8220;Wachgeb\u00e4ude&#8220; und das ehemalige &#8222;Zielbaukommandogeb\u00e4ude&#8220; am Eingang des&#8220;Alten Lagers&#8220; zur Verf\u00fcgung. Die Geb\u00e4ude stehen unter Denkmalschutz. Sie wurden knapp 3 Jahre nach der Gr\u00fcndung des Truppen\u00fcbungsplatzes in den Jahren von 1897 bis 1898 fertig gestellt. Ein modernes gl\u00e4sernes Verbindungsbauwerk wird die beiden Geb\u00e4ude mit einem zentralen Eingangsbereich erschlie\u00dfen. Neben dem \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbild, dem historischen Ziegelmauerwerk mit Tuffsteinstreifen mussten auch wesentliche vorhandene Raumstrukturen und Innenausbauelemente erhalten bleiben.<br \/>\nDie Planung und Baudurchf\u00fchrung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Referat f\u00fcr Denkmalschutz beim Regierungspr\u00e4sidium T\u00fcbingen, sowie der Gesch\u00e4ftsstelle des Biosph\u00e4rengebiets.<\/p>\n<p><strong>Verglaster Zwischenbau als -Neubau<\/strong><br \/>\nDer neue verglaste Zwischenbau verbindet beide Geb\u00e4ude und \u00fcbernimmt folgende Funktionen:<br \/>\n&#8211; Zentraler Haupteingang<br \/>\n&#8211; Treppenerschlie\u00dfung der verschiedenen Nutzungsebenen mit unterschiedlichen H\u00f6hen<br \/>\n&#8211; Eingangshalle mit Empfangstresen, Kasse, Foyer und regionaler Shop<br \/>\n&#8211; Galerie<br \/>\n&#8211; Aufzug f\u00fcr Behinderte<\/p>\n<p>In der zweigeschossigen Eingangshalle ist die Pr\u00e4sentation gr\u00f6\u00dfere Exponate m\u00f6glich. Die gesamte Zwischenebene wurde in Form einer Brettstapelkonstruktion als ein Fertigteil zwischen den Geb\u00e4uden platziert.<\/p>\n<p><strong>Energetisches Konzept der Nachhaltigkeit<\/strong><br \/>\nIm Sinn des &#8222;Biosph\u00e4renzentrums Schw\u00e4bische Alb&#8220; sollte ein Beispiel f\u00fcr eine energieoptimierte Sanierung des alten Geb\u00e4udebestandes entstehen:<br \/>\n&#8211;\tEine erh\u00f6hte W\u00e4rmed\u00e4mmung wird als Innenisolierung ausgef\u00fchrt, da die denkmalgesch\u00fctzte Fassade nicht ver\u00e4ndert werden durfte.<br \/>\n&#8211;\tEntsprechend der Energieeinsparverordnung soll ENEV &#8211; 30% als D\u00e4mmstandard erreicht werden.<br \/>\n&#8211;\tIn der Abkehr von fossilen Brennstoffen wie \u00d6l und Gas wird eine Holzpelletheizanlage als Schauanlage f\u00fcr Besucher eingerichtet.<br \/>\n&#8211;\tDie Brauchwasserversorgung erfolgt \u00fcberwiegend mit Hilfe einer neu eingebauten Regenwasserzisterne.<br \/>\n&#8211;\tDie Be- und Entl\u00fcftungsanlage des Multimediaraums erh\u00e4lt eine W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungsanlage.<\/p>\n<p><strong>Bisherige Bauma\u00dfnahmen<\/strong><br \/>\n&#8211;\tAbbrucharbeiten und Beseitigung sp\u00e4terer st\u00f6render Einbauten.<br \/>\n&#8211;\tRohbauarbeiten<br \/>\n&#8211;\tIm Obergeschoss musste ein neuer Multifunktions- und Ausstellungsraum mit ca. 300 M2 Nutzfl\u00e4che neu geschaffen werden. Dazu wurde eine aufwendige Stahltragwerkkonstruktion behutsam in das provisorisch abgest\u00fctzte Geb\u00e4ude eingebracht und verankert.<\/p>\n<p><strong>Aktueller Stand der Bauma\u00dfnahme im Januar 2010<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Innenausbau ist in der Ausf\u00fchrung<\/strong><br \/>\n&#8211;\tDie innen liegende W\u00e4rmeisolierung in Form von 150 mm Foamglasd\u00e4mmung ist weitgehend angebracht.<br \/>\n&#8211;\tDie Innenw\u00e4nde aus ausgemauertem Holzfachwerk werden errichtet.<br \/>\n&#8211;\tEin Teil der Innenw\u00e4nde wird als Gipskartonkonstruktion erg\u00e4nzt.<br \/>\n&#8211;\tAussparungen und Verankerungen f\u00fcr den Ausstellungsbereich werden auf den Rohfu\u00dfboden installiert.<br \/>\n&#8211;\tDie Installation der Heizung ist im Gange.<br \/>\nDie Heizung erfolgt im Erdgeschoss \u00fcber eine Warmwasserfu\u00dfbodenheizung mit Heizschlangen im Estrich, im Obergeschoss \u00fcber konventionelle Heizk\u00f6rper.<\/p>\n<p><strong>Fl\u00e4chen, Kubatur<\/strong><br \/>\n&#8211;\tGrundst\u00fccksfl\u00e4che\tca. 1.600 M2<br \/>\n&#8211;\tBrutto-Grundrissfl\u00e4che\tca. 1.525 m&#8216;<br \/>\n&#8211;\tNutzfl\u00e4che\tca. 1.024 M2<br \/>\n&#8211;\tHauptnutzfl\u00e4che\tca. 894 M2<br \/>\n&#8211;\tBruttorauminhalt\tca.6.100 m&#8216;<\/p>\n<p><strong>Nutzungen<\/strong><br \/>\n&#8211;\tFl\u00e4che f\u00fcr st\u00e4ndige &#8211; und Wechselausstellungen\tim EG mit 266 M2<br \/>\n&#8211;\tMultifunktionsraum\tim OG mit 111 M2<br \/>\n&#8211;\tSeminarraum\tim OG mit 55 M2<br \/>\n&#8211;\t9 B\u00fcros f\u00fcr die Biosph\u00e4ren-Verwaltung und eine Bibliothek<br \/>\n&#8211; 2 B\u00fcros f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsstelle des UNESCO-Geoparks Schw\u00e4bische Alb.<\/p>\n<p><strong>Bauablauf, Termine<\/strong><br \/>\nBaubeginn mit dem 1. Spatenstich\tDezember 2008<br \/>\nnach ca. 18 monatiger Bauzeit<br \/>\nvoraussichtliche Fertigstellung\tEnde Juni 2010<br \/>\nGesamtbaukosten\t2,5 Mio. Euro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch donnern schwere Zimmermannshammer gegen Holz. Staub und der Geruch von frischem Putz zeigen: Hinter der denkmalgesch\u00fctzen historischen Backsteinfasade wird noch schwer geschafft. Endspurt. 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