{"id":15650,"date":"2020-09-21T15:43:56","date_gmt":"2020-09-21T13:43:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=15650"},"modified":"2020-09-28T17:23:39","modified_gmt":"2020-09-28T15:23:39","slug":"laendle-investiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=15650","title":{"rendered":"Fiebrige Finanzen"},"content":{"rendered":"<p><em>Klima-Finanz-Ranking: Klimasch\u00e4dliche Aktiendepots von Bund und L\u00e4ndern<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>\u25cf 13,2 Milliarden Euro aus Steuerkassen flie\u00dfen an 1.700 B\u00f6rsenunternehmen &#8211; fast immer ohne Pr\u00fcfung der Klimawirkung<br \/>\n\u25cf Schlechteste Ranking-Ergebnisse f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern und NRW <!--more--><br \/>\n\u25cf Klimasch\u00fctzer fordern \u201cAbk\u00fchlung\u201d durch Aktienverkauf von Total, RWE &amp; Co.<\/p>\n<p><strong>21.09.2020 \/ Berlin:<\/strong> Rund 13,2 Milliarden Euro lassen Bund und sieben Bundesl\u00e4nder aus Beamtenpensionskassen in B\u00f6rsengesch\u00e4fte flie\u00dfen, die die Erderw\u00e4rmung auf einen \u201cHei\u00dfzeit-Kurs\u201d von 4,0\u00b0C treiben. Staatliche Aktiendepots, in denen Ende 2018 rund 1.700 Unternehmen lagen, sind von der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens mit Temperaturobergrenzen von 1,5 bis 2,0\u00b0C weit entfernt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1297\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher-160x104.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_Windkraft_aufmacher-140x91.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt \u201c<span style=\"color: #ff6600;\"><strong><a style=\"color: #ff6600;\" href=\"https:\/\/fiebrige-finanzen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fiebrige Finanzen<\/a><\/strong><\/span>\u201d der Initiative \u2018Fossil Free Berlin\u2019 [1]. Sie lie\u00df die Klimawirkungen aller Unternehmen wissenschaftlich untersuchen, in die Bund und L\u00e4nder zum 31.12.2018 an der B\u00f6rse investierten.<\/p>\n<p>Die Fokusfrage lautete: Wenn die Unternehmen in staatlichen Aktiendepots ihren bisherigen Kurs von Wirtschaftswachstum und Treibhausgas-Aussto\u00df weiter halten, und alle anderen Unternehmen weltweit ebenso wirtschaften w\u00fcrden, wie sehr w\u00fcrde sich die Erde bis zum Jahr 2050 aufheizen?<\/p>\n<p>Die Berechnungen zeigen: Ausnahmslos alle Aktiendepots der untersuchten Finanzministerien waren \u201czu hei\u00df\u201d. Sie \u00fcberschritten mit 10% bis 35% die Grenzen f\u00fcr ein 1,75-Grad-Szenario und werden deshalb als \u201cnicht Paris-kompatibel\u201d bewertet. Schlechteste Ergebnisse im \u201cKlima-Finanz-Ranking 2020\u201d erzielten Nordrhein-Westfalen und Baden-W\u00fcrttemberg, Schlusslicht ist Bayern.<\/p>\n<p>Mathias von Gemmingen von \u201aFossil Free Berlin\u2018 sagt: \u201cSie gl\u00fchen und brennen, die Aktiendepots von Olaf Scholz und den anderen Finanzministern. Diese Art von B\u00f6rsengesch\u00e4ften sind mit dem Pariser Klimaabkommen unvereinbar. Wir brauchen dringend eine Debatte dar\u00fcber, dass viel zu viele Unternehmen auf einem lebensgef\u00e4hrlichen Hei\u00dfzeit-Kurs sind \u2013 und dass der Staat als Aktion\u00e4r auch noch davon profitieren will.\u201d<\/p>\n<p>Valerie Giesen von \u2018Fossil Free Berlin\u2019 kommentiert: \u201cWir rufen die Finanzministerien auf, ihre klimablinden Investitionen sofort zu beenden, um abzuk\u00fchlen. Die Aktien der fossilen Brennstoffkonzerne sind besonders \u00fcberhitzt und m\u00fcssen am schnellsten verkauft werden.\u201d<\/p>\n<p>Allein der Bund investierte \u00fcber 800 Millionen Euro in Aktien des Fossil-Sektors [2]. Dazu z\u00e4hlen Fracking- und Erd\u00f6l-Riesen wie Total und ENI, obwohl diese \u00fcber die Temperaturgrenzen ihres Wirtschaftssektors hinausschossen und 16% bzw. 30% zu hei\u00df waren. Noch schlimmere Ergebnisse produziert RWE. Zu deren Aktion\u00e4ren geh\u00f6rten Ende 2018 die Bundesl\u00e4nder Bayern und Nordrhein-Westfalen. Der Kohlekonzern verfehlte seine Sektor-Temperaturgrenze um mehr als 165% und lag auf einem Erderhitzungskurs von \u00fcber 13\u00b0C.<\/p>\n<p>Untersucht wurde auch die Wertentwicklung einzelner Aktiendepots \u2013 mit einem interessanten Ergebnis: Der Ausschlu\u00df besonders klimasch\u00e4dlicher Fossil-Konzerne hielt die Gesamtrendite stabil oder sorgte f\u00fcr leichte Steigerung. So halten Finanzministerien in Berlin und Schleswig-Holstein ihre Aktiendepots seit 2017 fossilfrei und profitieren davon. Etwas mehr verdient h\u00e4tte auch der Bund, wenn er seine Fossil-Aktien vor f\u00fcnf oder drei Jahren verkauft und auf den k\u00fchleren Teil seines Aktiendepots umgeschichtet h\u00e4tte, ergab die Analyse. \u201cSelbst aus finanzieller Sicht sind klimablinde Investitionen also sinnlos\u201d , so Valerie Giesen von Fossil Free Berlin. [3]<\/p>\n<hr \/>\n<h3><span style=\"color: #ff6600;\">Alle Ergebnisse des \u201cKlima-Finanz-Ranking 2020\u201d<\/span><\/h3>\n<p><em>(abrufbar unter \u201e<a href=\"https:\/\/fiebrige-finanzen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">fiebrige Finanzen<\/a>\u201c)<\/em><\/p>\n<p><strong>Kategorie \u201cParis-kompatible Finanzen\u201d:<\/strong> innerhalb eines 1,75-Grad-Szenarios<\/p>\n<ul>\n<li>R\u00e4nge 1 bis 3 werden von keinem Finanzministerium bzw. staatlichen Aktiendepot erreicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kategorie \u201eFiebrige Finanzen\u201d bis:<\/strong> zu 20% zu hei\u00df<\/p>\n<ul>\n<li>Rang 4 &#8212; Berlin + Schleswig-Holstein (identische Werte): 11 % zu hei\u00df \u2013&gt; 3,4 \u00b0C Erhitzungskurs \/ 0,3 \u00b0C \u00fcber Sektor-Grenzwert von 3,1 \u00b0C<\/li>\n<li>Rang 5 &#8212; Bund: 18 % zu hei\u00df \u2013&gt; 4,0 \u00b0C Erhitzungskurs \/ 0,6 \u00b0C \u00fcber Sektor-Grenzwert von 3,4 \u00b0C<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kategorie \u201eStark \u00fcberhitzte Finanzen\u201d:<\/strong> mehr als 20% zu hei\u00df<\/p>\n<ul>\n<li>Rang 6 &#8212; Sachsen-Anhalt: 27,6 % zu hei\u00df \u2013&gt; 4,3 \u00b0C Erhitzungskurs \/ 0,9 \u00b0C \u00fcber Sektor-Grenzwert von 3,4 \u00b0C<\/li>\n<li>Rang 7 &#8212; Hessen: 28,1 % zu hei\u00df \u2013&gt; 4,1 \u00b0C Erhitzungskurs \/ 0,9 \u00b0C \u00fcber Sektor-Grenzwert von 3,2 \u00b0C<\/li>\n<li><span style=\"color: #ff6600;\">Rang 8 &#8212; Baden-W\u00fcrttemberg: 30 % zu hei\u00df \u2013&gt; 4,0 \u00b0C Erhitzungskurs \/ 0,9 \u00b0C \u00fcber Sektor-Grenzwert von 3,1 \u00b0C<\/span><\/li>\n<li>Rang 9 &#8212; Nordrhein-Westfalen: 31 % zu hei\u00df \u2013&gt; 4,2 \u00b0C Erhitzungskurs \/ 1,0 \u00b0C \u00fcber Sektor-Grenzwert von 3,2 \u00b0C<\/li>\n<li>Rang 10 &#8212; Bayern: 34 % zu hei\u00df \u2013&gt; 4,3 \u00b0C Erhitzungskurs \/ 1,1 \u00b0C \u00fcber Sektor-Grenzwert von 3,2 \u00b0C<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kategorie \u201eBlack Box\u201c:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Brandenburg und Saarland antworteten nicht auf Anfragen nach ihren Aktienanlagen: Sind sie Paris-kompatibel?<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><strong>\u00dcber Fossil Free Berlin:<\/strong><br \/>\nKlimasch\u00fctzer:innen gr\u00fcndeten 2014 &#8218;Fossil Free Berlin&#8216; als \u00fcberparteiliche, nicht-kommerzielle und 100% ehrenamtliche Initiative und erzielten 2016 einen ersten gro\u00dfen Erfolg: Als Reaktion auf \u00f6ffentlichkeitswirksamen Druck und eine dauerhafte Divestment-Debatte beschloss das Parlament des Landes Berlin, 823 Mio. Euro Versorgungsr\u00fccklagen aus Unternehmen abzuziehen, die mit fossilen Brennstoffen, Atomkraft und Kriegswaffen Gesch\u00e4fte machen. Das Berliner Team ist Teil der internationalen Klimabewegung \u201aFossil Free\u2018, die von der Klimaschutz-Organisation &#8218;350.org&#8216; und Bill McKibben (Tr\u00e4ger des Alternativen Nobelpreises 2014) initiiert wurde. Weltweit sind \u00fcber 1.000 Fossil-Free-Gruppen aktiv und konnten bis heute \u00fcber 1.200 Gro\u00dfanleger von Divestment \u00fcberzeugen. Sie setzen sich f\u00fcr eine Abkehr von der fossilen Brennstoff-Industrie und f\u00fcr 100% erneuerbare Energien ein.<\/p>\n<hr \/>\n<p>FAQ zur Methodik und Hintergrund des Projekts: <a href=\"https:\/\/fossilfreeberlin.org\/fiebrige-finanzen-faq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/fossilfreeberlin.org\/fiebrige-finanzen-faq<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Quellen &amp; Anmerkungen:<\/strong> <\/em><\/p>\n<p><em>[1] Die Studien-Anfrage an Finanzministerien wurde unterst\u00fctzt vom \u201aInstitut f\u00fcr \u00f6kologische Wirtschaftsforschung\u2018 in Berlin. Mit der Analyse der Klimawirkung wurde das Frankfurter Unternehmen \u201aright. based on science\u2018 beauftragt. <\/em><\/p>\n<p><em>[2] Antwort der Bundesregierung 19\/6247 auf die Kleine Anfrage 19\/5819 vom Dezember 2018: dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/062\/1906247.pdf Zum 31.10.2018 betrug der Bestand der vier Sonderverm\u00f6gen des Bundes zur Finanzierung von Pensionsanspr\u00fcchen von Bundesbeamten, Richtern, Soldaten sowie der Pflegeversicherung 31,5 Mrd. \u20ac. Davon waren bis zu 20% in Aktien des Euro Stoxx 50 investiert (ohne Airbus). Die Investitionen in acht Unternehmen, die mit fossilen Brennstoffen Gesch\u00e4fte machen, beliefen sich laut Hochrechnung von Fossil Free Berlin auf 667 Millionen Euro. Durch die Erh\u00f6hung des Investitionsvolumens der Sonderverm\u00f6gen und Umschichtung im Aktiendepot des Bundes bzw. der Zusammensetzung auf Basis des \u2018Euro Stoxx 50\u2019 hat sich die Investitionssumme des Bundes in den Fossil-Sektor zwischenzeitlich im Jahr 2019 auf \u00fcber 800 Millionen Euro und ab dem Jahr 2020 auf \u00fcber eine Milliarde Euro erh\u00f6ht. Wegen Atomkraft-Gesch\u00e4ften ausgeschlossen wurden Ende 2019 Enel, Engie und Iberdrola; der Erl\u00f6s des Aktienverkaufs wurde laut Information des BMI reinvestiert in die verbliebenen Aktien im Portfolio. Zum 30.5.2020 weiterhin enthalten im Aktiendepot des Bundes sind Total, ENI, Vinci, Linde und BASF, die emissions-intensive Fracking- bzw. Erd\u00f6l-Gesch\u00e4fte betreiben. <\/em><\/p>\n<p><em>[3] Finanzanalyse f\u00fcr Berlin und Schleswig-Holstein : Vergleich des fossil-freien Index (1) \u201cSolactive Oekom ESG Fossil Free Eurozone 50\u201d, in den beide Bundesl\u00e4nder seit 2017 investieren, mit ihrer Benchmark, dem fossil-haltigen Index (2) \u201cEuro Stoxx 50\u201d, in dem z.B. RWE und Total enthalten sind. Quelle: Senatsverwaltung f\u00fcr Finanzen Berlin . Finanzanalyse f\u00fcr den Bund : Im Auftrag von Fossil Free Berlin f\u00fchrte die Non-Profit-Organisation \u201cFacing Finance e.V.\u201d eine Backtesting-Analyse durch. <\/em><\/p>\n<p><em>Details siehe Frage 6 in den FAQ: <a href=\"https:\/\/fossilfreeberlin.org\/fiebrige-finanzen-faq\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/fossilfreeberlin.org\/fiebrige-finanzen-faq\/<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">WEBcode #203315<\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klima-Finanz-Ranking: Klimasch\u00e4dliche Aktiendepots von Bund und L\u00e4ndern \u25cf 13,2 Milliarden Euro aus Steuerkassen flie\u00dfen an 1.700 B\u00f6rsenunternehmen &#8211; fast immer ohne Pr\u00fcfung der Klimawirkung \u25cf Schlechteste Ranking-Ergebnisse f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern und NRW<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1297,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15650","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15650"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15650\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15658,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15650\/revisions\/15658"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}