{"id":17203,"date":"2021-09-22T12:44:52","date_gmt":"2021-09-22T10:44:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=17203"},"modified":"2021-10-12T10:58:19","modified_gmt":"2021-10-12T08:58:19","slug":"schwaebische-alb-bleibt-biosphaerengebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=17203","title":{"rendered":"Schw\u00e4bische Alb bleibt Biosph\u00e4rengebiet"},"content":{"rendered":"<p><em>UNESCO-Anerkennung f\u00fcr weitere zehn Jahre gesichert<\/em><\/p>\n<p>Die lange erwartete Stellungnahme der UNESCO zur turnusgem\u00e4\u00dfen Evaluation des Biosph\u00e4rengebiets ist eingetroffen. Das Urteil der UNESCO ist durchweg positiv. Damit ist die Verl\u00e4ngerung der UNESCO-Auszeichnung des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb f\u00fcr die kommenden zehn Jahre gesichert.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3496\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_IMG_5598.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_IMG_5598.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_IMG_5598-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_IMG_5598-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Am 14. September 2021 holte die UNESCO nach, was sie sich schon f\u00fcr Juni 2020 vorgenommen hatte, damals aber Corona bedingt verschoben wurde: Es tagte das f\u00fcr die Evaluierung zust\u00e4ndige internationale Man and Biosphere-Gremium, das die wertvolle UNESCO-Auszeichnung f\u00fcr Biosph\u00e4renreservate vergibt. Damit wurde f\u00fcr einen Moment das entfernte Abudja in Nigeria, wo das Gremium tagte, zum zentralen Ort f\u00fcr das Biosph\u00e4rengebiet. Zumindest f\u00fcr die Entscheidung, die viele Akteurinnen und Akteure in der Region geduldig und voller Spannung erwarteten.<\/p>\n<p>Die Bewertung des Biosph\u00e4rengebiets durch die UNESCO fiel durchweg positiv aus. Daher darf sich das Gro\u00dfschutzgebiet nun offiziell auch f\u00fcr die kommenden zehn Jahre \u201eUNESCO-Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb\u201c nennen. Mit der Erneuerung der Auszeichnung ging zudem ein Lob seitens der UNESCO einher. So wird das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb als besonders modellhaft unter den Biosph\u00e4renreservaten weltweit bezeichnet. Herausgehoben wurden die vielen Modellprojekte, die den \u00fcbergeordneten Ansatz der naturschutzorientierten und nachhaltigen Regionalentwicklung des Biosph\u00e4rengebiets erf\u00fcllen. Beispielhaft wurden die Vielzahl an innovativen regionalen Produkten, die naturschutzorientierte Regionalmarke ALBGEMACHT, die effektive \u00d6ffentlichkeitsarbeit, die erfolgreichen Aktivit\u00e4ten im Bereich Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung sowie weitere Aktivit\u00e4ten als lobenswert erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>\u201eDie Verl\u00e4ngerung der UNESCO-Anerkennung best\u00e4tigt, dass unser erstes Biosph\u00e4rengebiet in Baden-W\u00fcrttemberg den Weg hin zu einer wegweisenden Modellregion f\u00fcr nachhaltige Entwicklung erfolgreich meistert. Ein Biosph\u00e4rengebiet lebt von den Akteurinnen und Akteuren in der Region. Mein gro\u00dfer Dank gilt daher allen Menschen, die sich im Biosph\u00e4rengebiet engagieren und f\u00fcr innovative Konzepte zum Erhalt unserer wertvollen Kultur-Landschaft einsetzen &#8211; und so ihr Biosph\u00e4rengebiet mitgestalten,\u201c so die f\u00fcr Biosph\u00e4rengebiete zust\u00e4ndige Naturschutzministerin Thekla Walker MdL.<\/p>\n<p>Auch Regierungspr\u00e4sident Klaus Tappeser, Vorsitzender des Lenkungskreises Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb sieht in der Anerkennung eine Best\u00e4tigung der guten Arbeit im Biosph\u00e4rengebiet: \u201eDies ist ein Anlass, kurz innezuhalten und neben dem Team der Gesch\u00e4ftsstelle und ihrem Leiter Achim Nagel auch allen Akteurinnen und Akteuren in der Region zu danken, die das Biosph\u00e4rengebiet seit vielen Jahren mit unerm\u00fcdlichem Engagement pr\u00e4gen, nachhaltige Projekte realisieren, mit kreativen Ideen lokale und zugleich globale Herausforderung angehen und die Region St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck voranbringen\u201c. Wie Tappeser betonte gelte es nun, sich nicht zur\u00fcckzulehnen, sondern neue etablierte Ans\u00e4tze fortzuf\u00fchren und zu intensivieren sowie weitere modellhafte Vorhaben gemeinsam mit den regionalen Akteurinnen und Akteuren zu erg\u00e4nzen. Dazu geh\u00f6ren z. B. die Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Klimaschutz, die St\u00e4rkung der regionalen Wertsch\u00f6pfung, soziale Themen wie Inklusion, der anstehende Erweiterungsprozess und zahlreiche weitere Herausforderungen einer nachhaltigen Regionalentwicklung.<\/p>\n<p>Von den mittlerweile 714 Biosph\u00e4renreservaten weltweit standen am 14. September 64 auf dem turnusgem\u00e4\u00dfen Pr\u00fcfstand. Denn alle zehn Jahre muss ein Biosph\u00e4renreservat zeigen, dass es die Kriterien der UNESCO erf\u00fcllt, um das UNESCO-Pr\u00e4dikat zu behalten. Nicht jedem Biosph\u00e4renreservat gelang die Erf\u00fcllung der UNESCO-Kriterien. Einige Biosph\u00e4renreservate m\u00fcssen nun Informationen nachliefern, andere Biosph\u00e4renreservate wurden von der Liste der UNESCO-Biosph\u00e4renreservate gestrichen. Von diesen Szenarien war das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb weit entfernt. Es zeigt aber auch, dass eine UNESCO-Anerkennung kein Selbstl\u00e4ufer ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UNESCO-Anerkennung f\u00fcr weitere zehn Jahre gesichert Die lange erwartete Stellungnahme der UNESCO zur turnusgem\u00e4\u00dfen Evaluation des Biosph\u00e4rengebiets ist eingetroffen. Das Urteil der UNESCO ist durchweg positiv. 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