{"id":17894,"date":"2022-04-05T07:31:39","date_gmt":"2022-04-05T05:31:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=17894"},"modified":"2022-06-29T16:01:22","modified_gmt":"2022-06-29T14:01:22","slug":"landschaftspflege-mit-echten-ps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=17894","title":{"rendered":"Landschaftspflege mit echten PS"},"content":{"rendered":"<p><em>Arbeitspferd als Pfleger von Naturschutzfl\u00e4chen im Biosph\u00e4rengebiet diskutiert<\/em><\/p>\n<p>Beuren \/ Machtolsheim: Im Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb gibt es eine Vielzahl von sch\u00fctzenswerten Wiesen und Heiden, welche ein besonderes Augenmerk in der Pflege bed\u00fcrfen. <!--more-->Die beiden Landwirte und Landschaftspfleger Mattias Ahrens und Peter Hagel aus der L\u00fcneburger Heide waren zu Gast beim Arbeitspferdebetrieb Rossnatour in Machtolsheim auf der Schw\u00e4bischen Alb.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-17895\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Arbeitspferd-IMG_1610.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Arbeitspferd-IMG_1610.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Arbeitspferd-IMG_1610-155x160.jpg 155w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Arbeitspferd-IMG_1610-310x320.jpg 310w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Arbeitspferd-IMG_1610-145x150.jpg 145w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Der Pferde und naturschutzaffine B\u00fcrgermeister Daniel Gluiber erfuhr davon durch Zufall und organisierte kurzer Hand ein erstes Treffen mit Vertretern des Biosph\u00e4rengebiets, Naturschutzbeh\u00f6rden, des Land- und Hauptgest\u00fcts Marbach, der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Umwelt in N\u00fcrtingen sowie des Freilichtmuseums Beuren zur Er\u00f6rterung des Einsatzes von Arbeitspferden in der Natur- und Landschaftspflege im Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb. Die beiden Praktiker referierten im Impulsvortrag \u00fcber die Sinnhaftigkeit und den zukunftsweisenden Einsatz von Pferden. Ein geringer Bodendruck, die Schonung von Flora und Fauna durch besonders schonende M\u00e4htechnik und keinem Eintrag von Schadstoffen bei Havarien von Maschinen in sensible Bereiche sowie der Erhalt des Kulturguts Arbeitspferd f\u00fcr nachfolgende Generationen zeichnen diese Bewirtschaftungsweise aus. Pferde wiegen einen Bruchteil selbst kleinster Maschinen und f\u00fchren zu geringen Verdichtungen, die durch das Bodenleben selbst regeneriert werden k\u00f6nnen. Durch die langsame Mahd bestehen Fluchtm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Wiesenbewohner, au\u00dferdem werden konkurrenzschw\u00e4chere Pflanzen durch den Einsatz der Doppelmesserm\u00e4htechnik gest\u00e4rkt. Die Gef\u00e4hrdung von Insekten und Amphibien wird dadurch deutlich reduziert.<\/p>\n<p>Gerade im Albvorland, wie in der Gemeinde Beuren und auch auf der Schw\u00e4bischen Alb ist es notwendig in den vielfach gesch\u00fctzten Gebieten, die sowohl nass wie auch sehr trocken sein k\u00f6nnen, eine schonende Arbeitsweise einzusetzen. Gerade dort k\u00f6nnte der zukunftsorientierte Einsatz von Arbeitspferden eine Alternative zu der herk\u00f6mmlichen Bewirtschaftung mit Mulchern und Traktoren darstellen. Die Arbeitsgruppe besch\u00e4ftigte sich unter anderem mit den anfallenden Kostens\u00e4tzen f\u00fcr die Pferdearbeit, mit den M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Pflegeeins\u00e4tze bei den unterschiedlichen Biotoptypen und dem daraus erwachsenden naturschutzfachlichen Mehrwert. Auch die Erhaltung des Kulturgutes Arbeitspferd stand dabei im Mittelpunkt. Als Ziel haben sich die Teilnehmer gesetzt, eine zugpferdegebundene Gr\u00fcnlandbewirtschaftung voranzutreiben und unter anderem auch wissenschaftlich zu begleiten. Hinzu kommt der Einsatz von neuen Arbeitsger\u00e4ten und die deutlichere Wahrnehmung des Arbeitspferds in der \u00d6ffentlichkeit. Die aus Beuren stammende und auf der Schw\u00e4bischen Alb beheimatete Christel Erz, Fachfrau f\u00fcr Arbeitspferde, und B\u00fcrgermeister Daniel Gluiber zeigten sich erfreut \u00fcber die Resonanz und die guten erzielten Ergebnisse des ersten Auftakttreffens. Eine Wiederholung dieses Treffens ist geplant.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode 222077<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitspferd als Pfleger von Naturschutzfl\u00e4chen im Biosph\u00e4rengebiet diskutiert Beuren \/ Machtolsheim: Im Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb gibt es eine Vielzahl von sch\u00fctzenswerten Wiesen und Heiden, welche ein besonderes Augenmerk in der Pflege bed\u00fcrfen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17895,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17894","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17894"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17894\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17923,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17894\/revisions\/17923"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/17895"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}