{"id":17920,"date":"2022-05-05T11:57:58","date_gmt":"2022-05-05T09:57:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=17920"},"modified":"2022-06-29T12:11:15","modified_gmt":"2022-06-29T10:11:15","slug":"woelfe-nun-willkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=17920","title":{"rendered":"W\u00f6lfe nun willkommen"},"content":{"rendered":"<p><em>Managementplan Wolf f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Allein im vergangenen Jahr hat das Land fast drei Millionen Euro f\u00fcr wolfsabweisenden Herdenschutz ausgegeben. <!--more-->Umweltstaatssekret\u00e4r Andre Baumann hat in Aidlingen-Dachtel (Landkreis B\u00f6blingen) den Managementplan Wolf f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg vorgestellt.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Experten der Versuchs- und Forschungsanstalt erl\u00e4uterte Baumann unter anderem, welche Herdenschutzma\u00dfnahmen das Land f\u00f6rdert, welche Voraussetzungen hierf\u00fcr gegeben sein m\u00fcssen und wie sich die F\u00f6rderung auf m\u00f6gliche Ausgleichszahlungen im Falle eines Wolfsrisses auswirken.<\/p>\n<p><strong>Land tut sehr viel f\u00fcr friedliches Miteinander mit dem Wolf<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6175\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/wolf_3BFW4507.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/wolf_3BFW4507.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/wolf_3BFW4507-160x116.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/wolf_3BFW4507-140x101.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Ebenso betonte der Naturschutz-Staatssekret\u00e4r, wie wichtig ein intensiver Dialog \u00fcber das sehr kontrovers diskutierte Thema sei: \u201eGerade deswegen war es unerl\u00e4sslich, dass viele Verb\u00e4nde mit sehr unterschiedlichen Positionen zum Wolf der Erstellung des Managementplans mitgewirkt haben.\u201c<\/p>\n<p>Baumann hob hervor, dass \u201ewir die Sorgen und N\u00f6te der Menschen im Land vor dem Wolf sehr ernst nehmen.\u201c Gleichzeitig tuen das Land und die Verb\u00e4nde sehr viel, um die Menschen umfassend und transparent vor Ort in den St\u00e4dten und Gemeinden \u00fcber den Wolf zu informieren und die Weidetierhalterinnen und -halter im Land zu unterst\u00fctzen, damit ein friedliches Miteinander m\u00f6glich sei. \u201eAllein im vergangenen Jahr hat das Land fast drei Millionen Euro f\u00fcr den Herdenschutz unserer Nutztierhaltenden ausgegeben\u201c, f\u00fcgte Staatssekret\u00e4r Baumann hinzu.<\/p>\n<p><strong>Was gef\u00f6rdert wird<\/strong><\/p>\n<p>Im Schwarzwald und im Naturraum Odenwald hat das Land sogenannte \u201eF\u00f6rdergebiete Wolfspr\u00e4vention\u201c ausgewiesen. Diese bleiben auch bestehen, wenn \u2013 wie im aktuellen Fall im Odenwald \u2013 vor\u00fcbergehend kein residenter Wolf mehr nachgewiesen wird.<\/p>\n<p>Innerhalb dieser Gebiete werden wolfsabweisende Z\u00e4une f\u00fcr Schafe, Ziegen, landwirtschaftliches Gehegewild und Neuweltkameliden (Lamas, Alpakas) finanziell mit bis zu 100 Prozent unterst\u00fctzt.<br \/>\nMaterial- und Arbeitskosten sowie der Einsatz von zertifizierten Herdenschutzhunden werden gef\u00f6rdert.<br \/>\nEbenso sind Herdenschutzma\u00dfnahmen auf Weiden mit K\u00e4lbern, Jungrindern und Fohlen bis zu einem Alter von zw\u00f6lf Monaten auf besonders zu sch\u00fctzenden Teilfl\u00e4chen f\u00f6rderf\u00e4hig.<br \/>\nF\u00f6rderberechtigt sind sowohl Betriebe im Haupt- als auch Nebenerwerb sowie Hobbytierhalterinnen und Hobbytierhalter.<br \/>\nDamit ein Zaun gef\u00f6rdert werden kann, muss er mindestens die Vorgaben des sogenannten Grundschutzes erf\u00fcllen. Der Grundschutz ist ein Kompromiss zwischen den bereits in der Schaf-, Ziegen- und Gatterwildhaltung eingesetzten Z\u00e4unungsvarianten und einer wolfsabweisenden Wirkung.<br \/>\nWolfsabweisend ist der Zaun dann, wenn er intakt, straff gespannt und allseitig geschlossen ist. Weitere Vorgaben betreffenden Bodenabstand (maximal 20 Zentimeter), die Zaunh\u00f6he (mindestens 90 Zentimeter bei Schafen und Ziegen) und die Elektrifizierung.<br \/>\nMit dem Managementplan Wolf sei eine gute Grundlage f\u00fcr ein m\u00f6glichst konfliktarmes Zusammenleben von Wolf, Mensch und Beweidung geschaffen worden, sagte Baumann. \u201eWir haben die F\u00f6rderbedingungen so gestellt, dass die Anforderungen an den f\u00f6rderf\u00e4higen Herdenschutz auch praktikabel und umsetzbar sind.\u201c<\/p>\n<p>Um auf aktuelle und neue Herausforderungen landeseinheitlich vorbereitet zu sein, \u201ewird der Managementplan Wolf fortlaufend \u00fcberarbeitet und aktualisiert werden.\u201c Hierbei streben wir eine weitere Zusammenarbeit mit den Verb\u00e4nden aus Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcod 222073<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Managementplan Wolf f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg Allein im vergangenen Jahr hat das Land fast drei Millionen Euro f\u00fcr wolfsabweisenden Herdenschutz ausgegeben.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6175,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17920","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17920","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17920"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17920\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17922,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17920\/revisions\/17922"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17920"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}