{"id":18154,"date":"2023-10-20T11:03:03","date_gmt":"2023-10-20T09:03:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=18154"},"modified":"2023-10-20T11:37:26","modified_gmt":"2023-10-20T09:37:26","slug":"nationalparkportraet-val-grande-verbania-lago-maggiore-italien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=18154","title":{"rendered":"Nationalpark: Val Grande, Verbania"},"content":{"rendered":"<p><em>Nationalparkportr\u00e4t: Val Grande oberhalb Verbania am Lago Maggiore feiert Italiens Herbst in goldenen Farben<br \/><\/em><\/p>\r\n<p>Das Gebirge des Nationalparks Val Grande thront in seiner zeitlosen Sch\u00f6nheit hoch \u00fcber der lieblichen K\u00fcstenlinie des Lago Maggiore. Dass dieses Schutzgebiet gerade im Herbst, Anfang November mit einem Feuerwerk an Farben bet\u00f6rt, wissen nur die Italiener selbst. Denn der typische Wander- und Lago-Tourist derweil r\u00fcstet sich nach sommerhitziger Reiset\u00e4tigkeit vornehmlich wie die violette Herbstzeitlose f\u00fcr den n\u00e4chsten Winter.<!--more--><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Verbania_Italien_Nationalpark-Portrait_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print runterladen<\/a><\/em><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18165\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Sonnenuntergang.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Sonnenuntergang.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Sonnenuntergang-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Sonnenuntergang-427x320.jpg 427w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Sonnenuntergang-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Von den H\u00f6hen des Nationalparks Val Grande herab scheinen die milden T\u00e4ler Richtung Verbania am Lago Maggiore zum Greifen nahe.<\/em> <\/span><\/p>\r\n<h2><span style=\"color: #ff6600;\">Herbst-Zeitlos<\/span><\/h2>\r\n<p><i>Das Gebirge des Nationalparks Val Grande thront in seiner zeitlosen Sch\u00f6nheit hoch \u00fcber der lieblichen K\u00fcstenlinie des Lago Maggiore. Dass dieses Schutzgebiet gerade im Herbst, Anfang November mit einem Feuerwerk an Farben bet\u00f6rt, wissen nur die Italiener selbst. Denn der typische Wander- und Lago-Tourist derweil r\u00fcstet sich nach sommerhitziger Reiset\u00e4tigkeit vornehmlich wie die violette Herbstzeitlose f\u00fcr den n\u00e4chsten Winter.<\/i><\/p>\r\n<p><i> <\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18164\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Gebirge_Monte_Bavarione.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Gebirge_Monte_Bavarione.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Gebirge_Monte_Bavarione-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Gebirge_Monte_Bavarione-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Monte Bavarione \u2013 der \u00f6stliche Zugang des Nationalparks wird im Herbst vom Lago erw\u00e4rmt.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Man muss es erlebt haben. Die Sonne steigt flach dem Mittag entgegen. Nur langsam verwandelt das kalte Licht den Nebel \u00fcber dem Lago und seinen T\u00e4lern in feuchtfrisches Himmelsblau. Endlich \u2013 der Herbst vergoldet den von Sommertouristen gefluteten Lago Maggiore nun mit Stille und Langsamkeit. In der hartn\u00e4ckigen K\u00fchle des Dauerschattens hingegen tropft unabl\u00e4ssig Tau von den handgro\u00dfen Bl\u00e4ttern der Esskastanie.<\/p>\r\n<p>\u201eCastagnate\u201c, als Marone bekannt, \u00fcbers\u00e4en den Waldboden der riesigen Kastanienw\u00e4lder. Sie ziehen sich als flauschig-bunter Teppich vom Hafenst\u00e4dtchen Verbania hinauf bis zur Baumgrenze der kahlen Gipfel des Parco Nazionale della Val Grande. Unser Foto oben zeigt den 1505 Meter hohen Monte Bavarione, quasi der \u00f6stliche Zugang in Italiens gesch\u00fctzte Bergnatur.<\/p>\r\n<p>Diese k\u00f6stliche, unter spitzen Stacheln versteckte, rehbraune Frucht z\u00e4hlte einst zu den Hauptnahrungsmitteln der Einheimischen, das \u201eBrot der Armen\u201c. Heute spielt sie die kulinarische Hauptrolle in der Region. Kastanien r\u00f6sten und bei einem Glas Wein genie\u00dfen, geh\u00f6rt zu den Herbsttraditionen des Piemont: Kastanien-Gnocchi, Kastanien-Eintopf, Ente oder Gans mit Kastanienf\u00fcllung und Granatapfelsauce. Vor allem im bergigen Hinterland feiern Einheimische kulinarische Volksfeste, bei denen weitere Saisonprodukte wie K\u00fcrbisse, Kartoffeln oder Pilze im Mittelpunkt stehen. F\u00fcr kleines Geld kann man sich diese K\u00f6stlichkeiten an langen Tischen unter freiem Himmel auf der Zunge zergehen lassen.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_18159\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18159\" class=\"wp-image-18159 size-large\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Verbania-240x320.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Verbania-240x320.jpg 240w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Verbania-120x160.jpg 120w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Verbania-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Verbania.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><p id=\"caption-attachment-18159\" class=\"wp-caption-text\">Prunkvolle Architektur \u2013 Italiener sind \u00c4stheten.<\/p><\/div>\r\n<p>W\u00e4hrend der vom Sommer aufgeheizte Lago seine K\u00fcste Anfang November noch mit bis zu 20 Grad Celsius umschmeichelt, f\u00e4llt auf dem Monte Togano bereits der erste Schnee. Die K\u00e4lte vom mit 2301 Metern h\u00f6chsten Gipfel des Nationalparks kriecht nachts in die T\u00e4ler. Wer um diese Zeit eines der letzten Wander\u00adabenteuer des \u00fcberzivilisierten Mitteleuropas plant, muss sich Ende Oktober mit allen Wettern befassen: Sonne, Regen, Schnee. Der Rucksack geh\u00f6rt mit Sachverstand gepackt. Deshalb sei hier die 35 Kilometer lange Querung durch diese faszinierende Wildheit Italiens als Zweitagestour nur im Sommer angeraten, es sei denn man geh\u00f6rt zur Spezies Reinhold Messner.<\/p>\r\n<p>Das beeindruckende Wander\u00adabenteuer beginnt im malerischen Gebirgsst\u00e4dtchen Malesco. Von Verbania aus ist der Startort mit der bei Touristen beliebten Centovalli-Bahn zu erreichen \u2013 eine historische Schmalspurtrasse rund um den Parco Nazionale.<\/p>\r\n<p>Die Turmuhr \u00fcber der Piazza schl\u00e4gt zw\u00f6lf, Zeit f\u00fcr eine schnelle Pizza. Es ist viel los hier im Sommer \u2013 Selfie-Touristen dr\u00e4ngeln aus zu vielen Reisebussen, um sich mit von der Hitze erschlafften Mienen durch die verwinkelten Altstadtgassen zu zw\u00e4ngen. Nichts wie weg \u2013 Italiens letzte Wildnis wartet. Der Weg: Zuerst nach Fondi Li Gabbi (alternativ per Auto), dann schmale Pfade, teils zugewachsen. Die Nacht: auf einer der gepflegten, aber unbewirtschafteten H\u00fctten. Die Ausstattung: ein Holzofen, Pritschen, solide B\u00e4nke und Tische. Schlafsack und Isomatte braucht es schon. Das Ziel: 15 Wanderstunden sp\u00e4ter soll die 2000-Seelen-Gemeinde Premosello-Chiovenda erreicht sein. Das l\u00e4sst sich in zwei Tagen bew\u00e4ltigen. Von dort dauert die Zugfahrt per Schiene ins 15 Kilometer entfernte Lago-St\u00e4dtchen Verbania vergleichsweise schlappe 20 Minuten. Wie ein Open- Air-Museum pr\u00e4sentiert die Tour die vergangene Alpinzivilisation. Auch zeigt sie die schiere Schaffenskraft einer von Menschen befreiten Natur. Zwischen Monte Rosa und dem Lago Maggiore haben die Bewohner viele Almh\u00fctten verlassen. Teilweise blinzelt nur noch der Giebel durchs Dornr\u00f6schen-Gestr\u00fcpp. D\u00e4cher st\u00fcrzen ein, Weidefl\u00e4chen verbuschen. Der Wald holt sich alle Gebiete zur\u00fcck, die er vormals an Ziegenhirten und Waldbauern abtreten musste, bis wieder einmal mehr ein Krieg diese Bergmenschen vertrieb.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18161 size-full\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Ufer_Verbania.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Ufer_Verbania.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Ufer_Verbania-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Wasser_Ufer_Verbania-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><em><span style=\"color: #808080;\">Verbanias sinnliche Einsamkeit: <\/span><span style=\"color: #808080;\">Ab November geh\u00f6rt das Bilderbuchst\u00e4dtchen am Lago Maggiore wieder den Einheimischen. Die typischen Sommertouristen machen sich rar.<\/span><\/em><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">\u00dcbersichtskarte<\/span><\/h3>\r\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-4e78d2bb\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-4e78d2bb\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-4e78d2bb\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-4e78d2bb\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<hr \/>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Verbania: Nationalpark begrenzt den Horizont <\/span><\/h3>\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18162\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-4.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-4.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-4-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-4-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/blockquote>\r\n<blockquote>Das am anderen Seeufer gelegene St\u00e4dtchen Verbania liegt zu F\u00fc\u00dfen des Parco Nazionale (Foto oben). Golden schiebt sich die Sp\u00e4therbstsonne zwischen die ockerfarbenen Fassaden (Foto oben). Eine traumhafte Stimmung und Ruhe macht sich ab November am Lago Maggiore breit, dessen 30000 Einwohner sich entlang der K\u00fcste und \u00fcber zahlreiche Bergd\u00f6rfer verteilen (Foto unten). Sehenswert: Der botanische Garten der Villa Taranto. Er liegt mitten in Verbania fast am Ufer des Lago Maggiore ebenso wie der kleine \u00f6ffentliche Park der Villa Giulia nahe der Altstadt direkt am Ufer (Foto unten).<\/blockquote>\r\n<blockquote><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18160\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Baum_Botanischer_Garten_Verbania.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Baum_Botanischer_Garten_Verbania.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Baum_Botanischer_Garten_Verbania-120x160.jpg 120w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Baum_Botanischer_Garten_Verbania-240x320.jpg 240w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Baum_Botanischer_Garten_Verbania-112x150.jpg 112w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/blockquote>\r\n<blockquote><span style=\"color: #808080;\"><em> Botanische G\u00e4rten \u2013 Villa Taranto und Giulia.<\/em><\/span><\/blockquote>\r\n<blockquote><hr \/><\/blockquote>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Nationalpark Val Grande: Ein Totalreservat<\/span><\/h3>\r\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18163\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Gebirge.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Gebirge.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Gebirge-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Lago_Maggiore-Gebirge-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/h3>\r\n<\/blockquote>\r\n<blockquote>Das Val Grande ist von m\u00e4chtigen Felsbergen umgeben. 1967 erkl\u00e4rte Italien das Gebiet ums Felsmassiv Pedum (2111 m) zum Totalreservat. In den Achtzigern bef\u00f6rderten dann die lokalen Beh\u00f6rden die Nationalparkidee. Er wurde 1992 gegr\u00fcndet. Hoch hinter den idyllischen Bergd\u00f6rfen oberhalb Verbanias beginnt das Schutzgebiet (Foto oben).<br \/>Reste von Sch\u00fctzengr\u00e4ben und Milit\u00e4rstra\u00dfen befinden sich entlang der Pfade, die zum Parco Nazionale della Val Grande f\u00fchren. 1944 w\u00fcteten K\u00e4mpfe in diesem armseligen Gebirge. Die sogenannte Cadorna-Linie hatten die Italiener schon 1916 gebaut, aus Furcht vor einer deutsch-\u00f6sterreichischen Invasion \u00fcber die neutrale Schweiz. Die Bauern sind nun weg \u2013 zur\u00fcck kommen Pflanzen und Tiere: G\u00e4msen, Hirsche und Rehe \u2013 F\u00fcchse, Dachse und Marder stehen naturgem\u00e4\u00df wieder an der Spitze der nat\u00fcrlichen Nahrungskette. Das Geschrei des Goldadlers erhellt wieder die reine Nationalparkluft, Forellen springen unbehelligt von Anglerslust in den glasklaren B\u00e4chen dieses Parks.<br \/><br \/><em><span style=\"color: #808000;\">Nationalpark Val Grande: 150 km2 (Vergleich: Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb: 853 km2) \/ H\u00f6chster Gipfel: 2301 m (Mt. Togano).<\/span> <\/em><\/blockquote>\r\n<hr \/>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Val_Grande_Verbania_Italien_Nationalpark-Portrait_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>PDF-Download: <\/em><em>Print-Artikel runterladen<\/em><\/a><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>Printausgabe: Sph\u00e4re 3\/2022, Seite 24-27<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em>WEBcode #22327<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nationalparkportr\u00e4t: Val Grande oberhalb Verbania am Lago Maggiore feiert Italiens Herbst in goldenen Farben Das Gebirge des Nationalparks Val Grande thront in seiner zeitlosen Sch\u00f6nheit hoch \u00fcber der lieblichen K\u00fcstenlinie des Lago Maggiore. 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