{"id":18568,"date":"2023-05-12T17:00:28","date_gmt":"2023-05-12T15:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=18568"},"modified":"2023-06-21T17:07:43","modified_gmt":"2023-06-21T15:07:43","slug":"biosphaerengebiet-soll-groesser-werden-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=18568","title":{"rendered":"Biosph\u00e4rengebiet soll gr\u00f6\u00dfer werden"},"content":{"rendered":"<p><em>21 Kommunen m\u00f6chten weitere Fl\u00e4chen in das Biosph\u00e4rengebiet einbringen<\/em><\/p>\n<p>Sechs neue Kommunen haben eine Bewerbung zur Aufnahme in das Biosph\u00e4rengebiet eingereicht. 15 Kommunen, die bereits Mitglied <!--more-->des von der UNESCO ausgezeichneten Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb sind, m\u00f6chten weitere Teilfl\u00e4chen einbringen. Weil damit die veranschlagte maximale Fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfe von ca. 120.000 Hektar bereits erreicht ist, wurde beschlossen, keine weiteren St\u00e4dte und Gemeinden in den Erweiterungsprozess einzubeziehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5265\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Kernzonen_Laeuferschilder.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Kernzonen_Laeuferschilder.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Kernzonen_Laeuferschilder-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Kernzonen_Laeuferschilder-160x160.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Kernzonen_Laeuferschilder-140x140.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Das vom Lenkungskreis des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb beschlossene Verfahren der Gebietserweiterung sah vor, dass in einem ersten Schritt die 17 Mitgliedskommunen, die aktuell nur anteilig im Biosph\u00e4rengebiet liegen, nach ihrem Interesse gefragt werden, weitere Fl\u00e4chen in das Biosph\u00e4rengebiet einzubringen.<\/p>\n<blockquote><p>Im Ergebnis m\u00f6chten 15 der 17 Mitgliedskommunen weitere Fl\u00e4chen in das Biosph\u00e4rengebiet beisteuern: Bad Urach, Hayingen, Lichtenstein, M\u00fcnsingen, Reutlingen, Sankt Johann, Zwiefalten, Ehingen (Donau), Heroldstatt, Lauterach, Schelklingen, Beuren, Bissingen an der Teck, Dettingen unter Teck und Weilheim an der Teck.<\/p><\/blockquote>\n<p>Damit k\u00f6nnen die Vorteile des Biosph\u00e4rengebiets auf weiteren Fl\u00e4chen wirken.<\/p>\n<p>In einem zweiten Schritt wurden neun neue Kommunen angefragt, ob sie dem Biosph\u00e4rengebiet beitreten m\u00f6chten. Diese Kommunen grenzen direkt an die Gebietskulisse an und wurden bereits bei der Erstausweisung des Biosph\u00e4rengebiets im Jahr 2008 als potenzielle Mitgliedskommunen angefragt. Sie hatten somit Vorrang vor weiteren beitrittsinteressierten Kommunen.<\/p>\n<blockquote><p>Von den neun angefragten neuen St\u00e4dten und Gemeinden haben folgende sechs Kommunen eine Beitrittsbewerbung eingereicht: Allmendingen, Blaubeuren, Engstingen, Hohenstein, Rechtenstein, Sonnenb\u00fchl. Emeringen, Laichingen und Mehrstetten entschieden sich gegen einen Beitritt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs wird aktuell von einer externen Agentur vorgenommen. Seit Oktober 2022 wurden insgesamt 27 Informationsabende zur Gebietserweiterung veranstaltet sowie zahlreiche weitere Gespr\u00e4che in Kommunen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Verbindlich ist die Gebietserweiterung damit noch nicht, weder f\u00fcr die Kommunen noch f\u00fcr den Lenkungskreis des Biosph\u00e4rengebiets.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Eine entscheidende Frage ist nun, wo Kern- und Pflegezonen ausgewiesen werden k\u00f6nnen. Die Kernzonen sollen drei Prozent des erweiterten Biosph\u00e4rengebiets umfassen. Was auf der einen Seite einen Mehrwert f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und Forschung darstellt, bedeutet auf der anderen Seite einen Verzicht auf die Holznutzung, Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Jagd und die Stilllegung von bestimmten Wegen in den Kernzonen. \u201eWir erwarten intensive Abstimmungen und sind in einem sehr guten Austausch mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren aus dem Bereich Forst, Naturschutz, Kommunen und nat\u00fcrlich den Fl\u00e4cheneigent\u00fcmern\u201c, so die Einsch\u00e4tzung von Achim Nagel, dem Leiter der Gesch\u00e4ftsstelle des Biosph\u00e4rengebiets. Denn ohne die Zustimmung der Fl\u00e4cheneigent\u00fcmer werden keine Kernzonen ausgewiesen. In Betracht kommen hierbei nur Waldfl\u00e4chen im Eigentum der \u00f6ffentlichen Hand, also keine Privatw\u00e4lder. Bei den Pflegezonen kommen nur bestehende Schutzgebiete in Frage, damit dies zu keinen zus\u00e4tzlichen Einschr\u00e4nkungen in der Bewirtschaftung bei Landwirtinnen und Landwirten f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Mit den weiteren Fl\u00e4chen der 21 Kommunen k\u00f6nnte das Biosph\u00e4rengebiet auf knapp 132.000 Hektar anwachsen. Dies liegt bereits oberhalb des vom Lenkungskreis des Biosph\u00e4rengebiets veranschlagten Richtwerts von 120.000 Hektar als maximale Fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfe. Damit zeichnet sich bereits heute ab, dass f\u00fcr Gespr\u00e4che mit weiteren neuen Kommunen kein Raum bleiben wird. Der Lenkungskreis hat daher beschlossen, im Rahmen des aktuell stattfindenden Erweiterungsprozesses, keinen weiteren Kommunen die M\u00f6glichkeit zu geben, eine Beitrittsbewerbung einzureichen. Denn das Biosph\u00e4rengebiet soll \u201eh\u00e4ndelbar\u201c bleiben und mit \u201eAugenma\u00df wachsen\u201c, im Sinne einer effektiven Verwaltung und Gestaltung des Gebiets. \u201eWir wissen von einigen weiteren Kommunen, die sich einen Beitritt w\u00fcnschen. Wir halten es f\u00fcr wichtig, zu signalisieren, dass es im Rahmen des jetzt stattfindenden Erweiterungsprozesses keine weitere M\u00f6glichkeit gibt, dem Biosph\u00e4rengebiet beizutreten. Wir m\u00f6chten keine Hoffnungen wecken, die nicht bedient werden k\u00f6nnen\u201c, so der Lenkungskreisvorsitzende und T\u00fcbinger Regierungspr\u00e4sident Klaus Tappeser. Er f\u00fcgt hinzu: \u201eEs ist durch zahlreiche positive Gespr\u00e4che deutlich geworden, dass auch in diesen Kommunen die Ideen des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb teilweise gelebt werden. Wir wollen daher auch mit diesen St\u00e4dten und Gemeinden im Gespr\u00e4ch bleiben und gemeinsam M\u00f6glichkeiten zur Kooperation pr\u00fcfen\u201c.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Im Herbst 2024 soll die Gebietserweiterung seitens des Lenkungskreises und der beteiligten Kommunen final beschlossen werden.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Bis dahin sollen alle offenen Fragen beantwortet sein, insbesondere die neue Au\u00dfengrenze des Biosph\u00e4rengebiets, die Lage der neuen Kern- und Pflegezonen sowie die H\u00f6he der Mitgliedsbeitr\u00e4ge f\u00fcr jede Kommune.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode 232077<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21 Kommunen m\u00f6chten weitere Fl\u00e4chen in das Biosph\u00e4rengebiet einbringen Sechs neue Kommunen haben eine Bewerbung zur Aufnahme in das Biosph\u00e4rengebiet eingereicht. 15 Kommunen, die bereits Mitglied<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5265,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18568","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18568"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18568\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18570,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18568\/revisions\/18570"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}