{"id":18616,"date":"2025-06-24T06:54:59","date_gmt":"2025-06-24T04:54:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=18616"},"modified":"2025-06-26T16:32:40","modified_gmt":"2025-06-26T14:32:40","slug":"nationalpark-gran-paradiso-aosta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=18616","title":{"rendered":"Nationalpark: Gran Paradiso, Aosta"},"content":{"rendered":"<p><em>Nationalparkportr\u00e4t: Gran Paradiso, rund um Italiens 4000er regiert seit \u00fcber 100 Jahren nur Natur<br \/><\/em><\/p>\r\n<p>Alpensteinb\u00f6cke sind \u00dcberlebensk\u00fcnstler. Mit einem bis zu einen Meter m\u00e4chtigen Horn gekr\u00f6nt erobern sie flink die unwirtlichsten Gipfelregionen. Dem italienischen Nationalpark Gran Paradiso verdankt diese Spezies ihr \u00dcberleben. Anfang des 19. Jahrhunderts war der Bestand im gesamten Alpenraum bis auf etwa 100 hier lebende Tiere ausgerottet. Alle heute in den Alpen angesiedelten Steinb\u00f6cke stammen von diesen 100 Tieren ab.<!--more--><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gran_Paradiso_Aosta_Italien_Nationalpark-Portrait_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print runterladen<\/a><\/em><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18624\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gebirge_Sonnenuntergang_Aosta_Gran_Paradiso.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gebirge_Sonnenuntergang_Aosta_Gran_Paradiso.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gebirge_Sonnenuntergang_Aosta_Gran_Paradiso-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gebirge_Sonnenuntergang_Aosta_Gran_Paradiso-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gebirge_Sonnenuntergang_Aosta_Gran_Paradiso-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Vom Nationalpark Gran Paradiso Richtung Nord-Westen hin\u00fcber schiebt sich best\u00e4ndig der K\u00f6nig der Alpen in den Blick. Der Mont Blanc, Europas h\u00f6chster Berg, thront 4807 Meter \u00fcberm Meer.<\/em> <\/span><\/p>\r\n<h2><span style=\"color: #ff6600;\">Himmelssturm<\/span><\/h2>\r\n<p><i>Alpensteinb\u00f6cke sind \u00dcberlebensk\u00fcnstler. Mit einem bis zu einen Meter m\u00e4chtigen Horn gekr\u00f6nt erobern sie flink die unwirtlichsten Gipfelregionen. Dem italienischen Nationalpark Gran Paradiso verdankt diese Spezies ihr \u00dcberleben. Anfang des 19. Jahrhunderts war der Bestand im gesamten Alpenraum bis auf etwa 100 hier lebende Tiere ausgerottet. Alle heute in den Alpen angesiedelten Steinb\u00f6cke stammen von diesen 100 Tieren ab.<\/i><\/p>\r\n<p><i> <\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18621\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Mont-Blanc_Aosta_Gran_Paradiso-3BFW2172.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Mont-Blanc_Aosta_Gran_Paradiso-3BFW2172.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Mont-Blanc_Aosta_Gran_Paradiso-3BFW2172-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Mont-Blanc_Aosta_Gran_Paradiso-3BFW2172-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Der Mont Blanc schrumpft \u2013 das ewige Eis auf dem Gipfel ver\u00e4ndert best\u00e4ndig seine Form.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p>D\u00fcnn ist die Luft, die Lungen saugen den geringen Sauerstoffgehalt jenseits der 3000 Meter H\u00f6he gierig ein. Das Herz muss f\u00fcr dieselbe Leistung hier oben schneller schlagen als tief unten am Meer. Der Lohn f\u00fcr diese Wanderstrapazen: Eine traumhafte Bergwelt fast f\u00fcr sich alleine. G\u00e4be es da nicht die extrem an die H\u00f6he angepassten Tiere in ihrer vitalsten Form. Im Nationalpark Gran Paradiso und speziell auf den durch ihn hindurchf\u00fchrenden Etappen des 180 Kilometer langen Fernwanderwegs \u201eAostatal H\u00f6henweg 2\u201c nehmen einem nicht nur die Anstrengung die Luft (12000 H\u00f6henmeter), sondern auch die atemberaubende Sch\u00f6nheit dieser nun seit 101 Jahren offiziell gesch\u00fctzten Bergnatur.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18620\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Marktplatz_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1123.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Marktplatz_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1123.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Marktplatz_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1123-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Marktplatz_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1123-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Altstadt Aosta \u2013 ein kleines Fu\u00dfg\u00e4ngerparadies.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Im Dreil\u00e4ndereck bei Aosta (Foto oben) grenzt Italien an die Schweiz und Frankreich. Beiderseits des Tals markieren die h\u00f6chsten Berge der Alpen die Trennlinie zwischen diesen Staaten: das Matterhorn im Norden (4478) und der Mont Blanc im Westen (4807 m). Im S\u00fcden erhebt sich der Gipfel des Gran Paradiso (4061 m) als Zentrum des \u00e4ltesten Nationalparks Italiens und viert\u00e4ltesten in Europa.<\/p>\r\n<p>Den h\u00f6chsten Schutzstatus verlieh die italienische Regierung rund um den aussichtsreichen Viertausender im Jahre 1922. Heute leben in den 13 D\u00f6rfern des 70318 Hektar gro\u00dfen Nationalparks rund 8400 Menschen, jedoch nur 300 in der Kernzone, in jenem Bereich, der zivilisatorische Nutzung verbietet.<\/p>\r\n<p>F\u00fcnf idyllische T\u00e4ler rahmen das Gran Paradiso-Massiv. 500 Kilometer Wanderwege verbinden Berg und Tal. Die meisten dieser Routen verlaufen auf alten k\u00f6niglichen Saumpfaden, die Viktor Emanuel, ab 1861 der ers\u00adte K\u00f6nig des vereinten Italiens, f\u00fcr seine Jagdgesellschaften errichten lie\u00df. Ganze 50 W\u00e4chter stellte der K\u00f6nig ab, um sein Jagdrevier, seine Beute und so auch den Alpensteinbock f\u00fcr sein pers\u00f6nliches Jagdvergn\u00fcgen vor der ausufernden Wilderei zu sch\u00fctzen. Dieser hochwohlgeborenen Schie\u00dferei schlie\u00dflich verdankt die bis auf hier ausgerottete Spezies des Alpensteinbocks sein \u00dcberleben.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18619\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Alpensteinbock_Frederik-Vandaele_CC-BY-2.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Alpensteinbock_Frederik-Vandaele_CC-BY-2.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Alpensteinbock_Frederik-Vandaele_CC-BY-2-106x160.jpg 106w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Alpensteinbock_Frederik-Vandaele_CC-BY-2-212x320.jpg 212w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Alpensteinbock_Frederik-Vandaele_CC-BY-2-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/>\u00a0<\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Alpensteinbock ausgerottet: <\/em><\/span><span style=\"color: #808080;\"><em>Im Alpenraum \u00fcberlebten 100 Tiere im Gran Paradiso. 1820 stellte die Beh\u00f6rde sie unter Schutz. Bestand heute: 45000. (Foto: Frederik Vandaele, CC BY 2.0)<br \/><\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Auf die letzten 100 Tiere des Gran Paradiso gehen die heute 45000 im gesamten Alpenraum lebenden Hochgebirgsartisten zur\u00fcck. Knapp 2500 klettern aktuell \u00fcber die Felsen dieses Parks. Kopf und Horn zieren auch das Wappen dieses Schutzgebiets.<\/p>\r\n<p>Doch geht seit 2010 ein ungekl\u00e4rtes Kitzsterben um. Eine These nennt den Klimawandel als Ursache, weil Gr\u00e4ser in den Hochgebirgen nun schneller vertrocknen, schreibt die Z\u00fcricher Zeitung. Eine andere Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, dass 75 Prozent der Jungtiere nicht \u00fcberleben, k\u00f6nnten Flugzeugabgase sein, die schlicht deren Futterpflanzen vergiften.<\/p>\r\n<p>Dennoch sind die Chancen gr\u00f6\u00dfer als noch vor 100 Jahren, einen dieser bis zu 100 Kilogramm m\u00e4chtigen (m\u00e4nnlichen) Bergsteiger mit der Kamera zu sichten. Auch S\u00e4uger wie G\u00e4msen, Murmeltiere, Hasen, F\u00fcchse, Dachse, Hermeline, Wiesel oder Steinmarder geben ein dankbares Beobachtungsmotiv. Mit einem guten Teleobjektiv wird gar ein Schnappschuss der seltenen Raubv\u00f6gel wie Adler und Bartgeier m\u00f6glich sein. Beim scheuen Alpenschneehuhn, den winzigen Gartengrasm\u00fccken, Waldbauml\u00e4ufern, Vipern, Apollofaltern oder Salamandern allerdings kommen weniger die ausdauernden Sp\u00e4her zum Zuge als der ausdauernde Wanderer.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7872\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Pause \u2013 ausreichend Proviant empfohlen.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Um Lust auf die italienische Bergwelt in Trekkingschuhen zu wecken, hat die Nationalparkleitung drei Tourenvorschl\u00e4ge virtuell und interaktiv auf ihrer offiziellen Website \u201e<a href=\"https:\/\/www.pngp.it\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.pngp.it\/de<\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht. Doch ist dieser unkomfortablen, wenig intuitiven Pr\u00e4sentation jede klassische Wanderkarte \u00fcberlegen oder die Plattformen wie <a href=\"https:\/\/www.alltrails.com\/de\/parks\/italy\/piedmont\/parco-nazionale-gran-paradiso\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alltrails.com<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.Outdooractive.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Outdooractive.com<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.Komoot.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Komoot.de<\/a>.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1229\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/rucksack_IMG_1176.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/rucksack_IMG_1176.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/rucksack_IMG_1176-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/rucksack_IMG_1176-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><em><span style=\"color: #808080;\">Nationalpark \u2013 500 Kilometer Bergwege wollen geschultert werden.<\/span><\/em><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">\u00dcbersichtskarte<\/span><\/h3>\r\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-4cd5707e\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-4cd5707e\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-4cd5707e\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-4cd5707e\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<hr \/>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Nationalpark Gran Paradiso: dem Himmel nah<\/span><\/h3>\r\n<p>F\u00fcnf vom Aostatal Richtung S\u00fcden aufsteigende Bergt\u00e4ler gliedern den Nationalpark Gran Paradiso. Das Schutzgebiet erstreckt sich von 800 Metern \u00fcber dem Meer bis in die Gletscherregionen auf den 4061 Meter hohen Gipfel des Gran Paradiso in der Mitte des Parks. 60 Prozent der Fl\u00e4che liegen h\u00f6her als 2200 Meter. F\u00fcnf charakteristische T\u00e4ler, das Orcotal, das Soa\u00adnatal, das Cognetal, das Valsavarenche und das Rhremestal rahmen die m\u00e4chtigen Felsberge. Als lohnendes Ziel f\u00fcr Ausfl\u00fcgler hat sich der botanische Alpengarten Paradisia einen Namen gemacht. Er liegt auf 1700 Meter H\u00f6he im zum D\u00f6rflein Cogne geh\u00f6renden Weiler Valnontey. Auf einer Fl\u00e4che von 10000 Quadratmetern voller nat\u00fcrlicher Mulden und Senken herrschen optimale Bedingungen f\u00fcr den Anbau der hier heimischen Berg- und Alpenflora. \u00dcber dem Garten erhebt sich als Kulisse das Gran Paradiso-Massiv, erhellt von seinen glei\u00dfenden Gletschern. Das 23 Kilometer lange Cogne-Tal bietet das umfangreichste touristische Angebot.<\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808000;\"><em>Nationalpark Gran Paradiso: 703,18 km2 ( Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4b. Alb: 853 km2) \/ H\u00f6chster Gipfel: 4061 m (Gran Paradiso).<\/em><\/span><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<blockquote><hr \/><\/blockquote>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Aosta: Fast wie ein r\u00f6misches Freilichtmuseum<\/span><\/h3>\r\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18622\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Kirche_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1121.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Kirche_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1121.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Kirche_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1121-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Kirche_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1121-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/h3>\r\n<p>Auf 583 Metern \u00fcberm Meer liegt Aostas Marktplatz. Zahlreiche historische Geb\u00e4ude belegen den Einfluss der R\u00f6mer. Augustusbogen, R\u00f6mertheater, sogar Fundamente eines eleganten r\u00f6mischen Wohnhauses au\u00dferhalb des st\u00e4dtischen Mauerg\u00fcrtels k\u00f6nnen besichtigt werden, samt Resten einiger R\u00e4ume mit Mosaikfu\u00dfb\u00f6den und Fragmenten einer Heizungsanlage. Nach der Eroberung dieser Region im ersten Jahrhundert vor Christus entwickleten die R\u00f6mer 500 Jahre lang diese von ihnen gegr\u00fcndete Stadt Augusta Praetoria, heute Aosta. Sie gilt als eine Art Freilichtmuseum r\u00f6mischer Geschichte.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18623\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Stadt_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1122.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Stadt_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1122.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Stadt_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1122-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Stadt_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1122-160x160.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Stadt_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1122-319x320.jpg 319w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Stadt_Aosta_Gran_Paradiso-IMG_1122-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<hr \/>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gran_Paradiso_Aosta_Italien_Nationalpark-Portrait_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>PDF-Download: <\/em><em>Print-Artikel runterladen<\/em><\/a><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>Printausgabe: Sph\u00e4re 2\/2023, Seite 30-33<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em>WEBcode #23233<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nationalparkportr\u00e4t: Gran Paradiso, rund um Italiens 4000er regiert seit \u00fcber 100 Jahren nur Natur Alpensteinb\u00f6cke sind \u00dcberlebensk\u00fcnstler. Mit einem bis zu einen Meter m\u00e4chtigen Horn gekr\u00f6nt erobern sie flink die unwirtlichsten Gipfelregionen. Dem italienischen Nationalpark Gran Paradiso verdankt diese Spezies ihr \u00dcberleben. Anfang des 19. 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