{"id":19019,"date":"2024-02-10T10:42:37","date_gmt":"2024-02-10T09:42:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19019"},"modified":"2024-02-15T10:51:47","modified_gmt":"2024-02-15T09:51:47","slug":"10-jahre-nationalpark-schwarzwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19019","title":{"rendered":"10 Jahre Nationalpark Schwarzwald"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Schwarzw\u00e4lder feiern das Jubil\u00e4um am 15. und 16. Juni 2024<\/em><\/p>\n<p>Gro\u00dfes stand bevor, als vor 10 Jahren der Entschluss zum Nationalpark Schwarzwald fiel <!--more-->\u2013 Gro\u00dfes hat sich seitdem bewegt. \u201eNatur Natur sein lassen\u201c, lautet die Devise im Nationalpark. Was einfach klingt, ist in der Umsetzung viel Arbeit. Damit sich Tier- und Pflanzenwelt frei und ungelenkt entwickeln k\u00f6nnen, mussten weitreichende Konzepte entwickelt werden \u2013 f\u00fcr den Wald, die Wege, aber auch f\u00fcr den Tourismus und Verkehr in der Region. \u201eIm Schwarzwald ist es gelungen, einen Nationalpark zu realisieren, der zu einem wertvollen R\u00fcckzugsort f\u00fcr viele Arten und ein echtes Pfund f\u00fcr die Region geworden ist\u201c, freut sich Umweltministerin Thekla Walker \u00fcber das bereits Erreichte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11755\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/schwarzwald_3BFW6532.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/schwarzwald_3BFW6532.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/schwarzwald_3BFW6532-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/schwarzwald_3BFW6532-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><strong>Erste positive Effekte f\u00fcr die Artenvielfalt<\/strong><\/p>\n<p>Schon jetzt zeigen sich erste Effekte, die ein sich selbst \u00fcberlassener Wald mit sich bringt. \u201eVer\u00e4nderungen der letzten 10 Jahre sind im Nationalpark inzwischen sichtbar, sp\u00fcrbar. Die Werkstatt Natur ran an die Arbeit lassen \u2013 was das bedeutet, erleben wir und Besucherinnen und Besucher im Nationalpark inzwischen hautnah mit\u201c, berichtet Nationalparkleiter Wolfgang Schlund. Durch den Schutz der nat\u00fcrlichen, vom Menschen nicht beeinflussten Entwicklung, erhalten Arten, die zum Beispiel auf alte B\u00e4ume oder Totholz angewiesen sind, wieder einen Lebensraum. Lange verschwundene Vogel- und K\u00e4ferarten haben sich im Bestand stabilisiert, seltene Pflanzen und Pilze finden Raum und Zeit, sich zu regenerieren und entfalten. \u2028Neben dem Prozessschutz in der Kernzone, also dem Nicht-Eingreifen in die Prozesse der Natur, werden im Nationalpark auch konkrete Schutzma\u00dfnahmen ergriffen, um die Lebensbedingungen f\u00fcr gef\u00e4hrdete Arten zu verbessern, zum Beispiel f\u00fcr das Auerhuhn. In erster Linie werden dazu aber die hochgelegenen Heiden, regional auch Grinden genannt, gepflegt und beweidet. \u201eDer Prozessschutz f\u00fchrt zusammen mit den gezielten Artenschutzma\u00dfnahmen wesentlich zum Erhalt der Biodiversit\u00e4t bei. Auf gerade einmal 1 Prozent der Landesfl\u00e4che wurden innerhalb der letzten 10 Jahre mehr als 9.000 Arten nachgewiesen, das sind fast 30 Prozent aller Artengruppen des Landes\u201c, zeigt sich Walker angetan.<\/p>\n<p><strong>Naturerlebnis und R\u00fcckzugsort<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11758\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/schwarzwald_3BFW6371.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/schwarzwald_3BFW6371.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/schwarzwald_3BFW6371-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/schwarzwald_3BFW6371-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Davon profitiert auch der Mensch, der im Nationalpark die seltene Gelegenheit findet, bei F\u00fchrungen oder auf eigene Faust die Natur in ihrer Vielfalt und ihrer nat\u00fcrlichen Entwicklung zu erleben und bestaunen. Zugleich bietet der Park eine wohltuende Kulisse f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten wie Wandern, Rad fahren oder Wintersport. Somit hat sich das Schutzgebiet auch zu einer touristischen Attraktion entwickelt, die j\u00e4hrlich rund 750.000 Besucherinnen und Besucher anlockt. Gro\u00dfer Beliebtheit erfreut sich zudem das Besucherzentrum am Ruhestein, das mit Wissenswertem zum Park und einer spannenden Ausstellung aufwartet.<br \/>\nDie Nationalparkverwaltung hat gemeinsam mit der Region und den Nationalparkgremien die Entwicklung eines gemeinsamen Tourismuskonzeptes vorangetrieben. Die 27 Gemeinden, die den Nationalpark umschlie\u00dfen, haben sich zu einer GmbH zusammengetan und bringen den Tourismus in der Region mit geb\u00fcndelten Kr\u00e4ften voran.<\/p>\n<p><strong>B\u00fcrgerfest mit Ministerpr\u00e4sident und Umweltministerin<\/strong><\/p>\n<p>Alles in allem ein echter Grund zum Feiern! \u201e\u00dcber das gesamte Jahr wollen wir B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bei F\u00fchrungen und Veranstaltungen dazu einladen, den Nationalpark vor Ort und gemeinsam mit uns zu erleben. Wir wollen genau hinschauen, auf die gro\u00dfen und kleinen, die sichtbaren und verborgenen Ver\u00e4nderungen\u201c, sagt Schlund voll Vorfreude auf ein volles Programm zum Jubil\u00e4umsjahr. <span style=\"color: #808000;\">Am 15. und 16. Juni wird es ein Festwochenende am Ruhestein geben, bei dem auch Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann und Umweltministerin Thekla Walker<\/span> mit von der Partie sein werden. \u201eWir wollen gemeinsam die Errungenschaft Nationalpark feiern und blicken gespannt auf die weitere Entwicklung\u201c, so Ministerin Walker. Im Herbst steht die Er\u00f6ffnung des neuen Nationalparkhauses in Herrenwies an. Im Nordteil des Nationalparks entsteht derzeit ein zweites, kleines Besucherinformationszentrum mit einer 80 Quadratmeter gro\u00dfen Ausstellung. Hier wird die Beziehung der Menschen in der Region zu ihrem Wald gezeigt werden.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Hintergrundinformation<\/strong><\/p>\n<p>Ende 2013 hat die gr\u00fcn-rote Landesregierung das Nationalparkgesetz beschlossen und die rund 10.000 Hektar gro\u00dfe Fl\u00e4che im Nordschwarzwald per Gesetz unter Schutz gestellt. Offiziell gegr\u00fcndet wurde der Nationalpark Schwarzwald im Januar 2014 \u2013 als erster und bisher einziger Nationalpark in Baden-W\u00fcrttemberg. 2021 hielt die nun gr\u00fcn-schwarze Regierung im gemeinsamen Koalitionsvertrag fest, dass der Nationalpark inhaltlich und r\u00e4umlich erweitert werden soll. Zu dieser Weiterentwicklung gab es einen umfassenden Beteiligungsprozess. Dessen Ergebnisse nahm Umweltministerin Thekla Walker im vergangenen Sommer am Ruhestein in Form von Empfehlungen eines B\u00fcrgerforums und des Nationalparkrates entgegen. Derzeit bereitet die Landesregierung Verhandlungen vor, um eine Zusammenf\u00fchrung der beiden bisher geteilten Gebiete des Nationalparks Schwarzwald zu erm\u00f6glichen.<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>WEBcode 241041<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schwarzw\u00e4lder feiern das Jubil\u00e4um am 15. und 16. 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