{"id":19075,"date":"2025-03-03T08:13:11","date_gmt":"2025-03-03T07:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19075"},"modified":"2025-03-03T20:38:33","modified_gmt":"2025-03-03T19:38:33","slug":"krieg-und-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19075","title":{"rendered":"Krieg und Frieden"},"content":{"rendered":"<p><em>Fernwanderweg: E5 \u2013 Weltgeschichte ins Gebirge gemei\u00dfelt <\/em><\/p>\r\n<p>Der Europ\u00e4ische Fernwanderweg (E5) durchstreift den \u00f6stlichen Gebirgszug zwischen Trento und Verona. Dieser Streckenabschnitt \u00fcber das Pasubio-Massiv fasziniert mit wilden H\u00f6hen. Doch f\u00fchrt diese Route auch in die abgrundtiefsten Kapitel der j\u00fcngeren Geschichte. Der erste Weltkrieg vor rund 100 Jahren und Napoleons Italienfeldz\u00fcge vor 200 Jahren ertr\u00e4nkten dieses Wunderland tausendfach in Soldatenblut.<!--more--><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5_Fernwanderweg_Pasubio_Napoleon_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print runterladen<\/a><\/em><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19085\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Strada-delle-52-Gallerie-IMG_1227.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Strada-delle-52-Gallerie-IMG_1227.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Strada-delle-52-Gallerie-IMG_1227-160x117.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Strada-delle-52-Gallerie-IMG_1227-437x320.jpg 437w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Strada-delle-52-Gallerie-IMG_1227-150x110.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Italienische und \u00f6sterreichisch-ungarische Soldaten lieferten sich am Pasubio-Massiv ab Juni 1916 zweieinhalb Jahre lang blutige Schlachten. Noch heute ist das Gebirge von Explosionen, waghalsigen Nachschubwegen und Felsenbunkern entstellt. Das Foto zeigt die verwegene 6 Kilometer lange und 800 H\u00f6henmeter ansteigende \u201eStrada delle 52 Gallerie\u201c.<\/em> <\/span><\/p>\r\n<h2><span style=\"color: #ff6600;\">Krieg und Frieden<\/span><\/h2>\r\n<p><i>Der Europ\u00e4ische Fernwanderweg (E5) durchstreift den \u00f6stlichen Gebirgszug zwischen Trento und Verona. Dieser Streckenabschnitt \u00fcber das Pasubio-Massiv fasziniert mit wilden H\u00f6hen. Doch f\u00fchrt diese Route auch in die abgrundtiefsten Kapitel der j\u00fcngeren Geschichte. Der erste Weltkrieg vor rund 100 Jahren und Napoleons Italienfeldz\u00fcge vor 200 Jahren ertr\u00e4nkten dieses Wunderland tausendfach in Soldatenblut.<\/i><\/p>\r\n<p><i> <\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-19093\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Wandern_Berg_Monte_Maggio_IMG_1107-240x320.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Wandern_Berg_Monte_Maggio_IMG_1107-240x320.jpg 240w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Wandern_Berg_Monte_Maggio_IMG_1107-120x160.jpg 120w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Wandern_Berg_Monte_Maggio_IMG_1107-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Wandern_Berg_Monte_Maggio_IMG_1107.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/> <span style=\"color: #808080;\"><em>Monte Maggio \u2013 Weitblick in 1853 Meter H\u00f6he. <\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Die ersten Sonnenstrahlen blinzeln \u00fcber den Col Santo hinweg direkt auf den Fr\u00fchst\u00fcckstisch. Feine Tr\u00f6pfchen des Kaffeedampfs gl\u00fchen im funkelnden Morgenlicht. Ein neuer Wandertag gr\u00fc\u00dft hellgelb bestrahlt vom verwitterten Kalkgestein am Pasubio-Massiv im italienischen Trentino. Rund um das 1825 Meter hoch gelegene \u201eRifugio Vincenzo Lancia\u201c behauptet sich das typisch matte Gr\u00fcn der vom Sommer gebleichten Bergwiesen. Kiefern wachsen kaum hier oben, und wenn, dann k\u00e4rglich, knorrig-klein.<\/p>\r\n<p>W\u00e4hrend der vergangenen Tage erhellte stundenlanges Wandergl\u00fcck die Stimmung. Doch heute sollte der hoch in die stahlblaue Gebirgsluft getragene Gem\u00fctszustand auf den Boden der blutroten Tatsachen hinabgezerrt werden. Denn: Krieg sucht selbst in den entlegendsten Winkeln gierig seine Opfer \u2013 auch in einsamen Gebirgsh\u00f6hen. Die heutige Tagesetappe auf dem ber\u00fchmten Europ\u00e4ischen Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Verona ruft die grausamsten Gebirgsk\u00e4mpfe des ers\u00adten Weltkriegs nicht nur als blasses Bild der Erinnerung ins Bewusstsein, sondern konfrontiert den Wanderer mit der H\u00e4rte der heute noch sichtbaren Realit\u00e4t. Alte genagelte Schuhsohlen s\u00e4umen den Pfad, Munitionsreste, verrottetes Kriegsger\u00e4t. Das von Sch\u00fctzengr\u00e4ben und Felsenbunkern zerw\u00fchlte Pasubio-Massiv wirkt nicht von dieser Welt, gerade aus dem Blickwinkel einer Generation, die Kriege nicht erleben musste. F\u00fcr zehntausende italienische und \u00f6sterreichische Soldaten aber war dies ihr kurzes Leben. Sie lagerten hier zweieinhalb Jahre, hausten in Felsh\u00f6hlen, a\u00dfen, schossen, starben in einer sonst nur von Hirschen, Alpeng\u00e4msen, Schneeh\u00fchnern und Steinb\u00f6cken befriedeten Gebirgswelt. Der Pasubio wird ab 1917 bis in ferne Zukunft \u201eSchlachtbank\u201c, \u201eMenschenm\u00fchle\u201c oder \u201eBerg der 10000 Toten\u201c hei\u00dfen. Wof\u00fcr das alles? F\u00fcr wen?<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19090\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Krieg_Munition_KreizIMG_1161.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Krieg_Munition_KreizIMG_1161.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Krieg_Munition_KreizIMG_1161-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Krieg_Munition_KreizIMG_1161-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><em><span style=\"color: #808080;\">Pasubio-Massiv: 1. Weltkrieg in Stein gemei\u00dfelt<\/span><\/em><\/p>\r\n<p>Diese Fragen stellen sich Politiker weder heute noch vor 100 Jahren oder gar vor 200 Jahren, als Napoleon Bonaparte gegen die europ\u00e4ische Welt auf die Schlachtfelder zog. Schlacht kommt von abschlachten, heute hei\u00dft es in den Nachrichten \u201emilit\u00e4rische Operation\u201c. Am Ende aber steht immer der Tod. Auch an der lieblichen, damals noch von S\u00fcmpfen gerahmten Etsch \u00f6stlich von Verona wurde 1796 tausendfach gestorben. Entweder pflicht- und zwangsgem\u00e4\u00df durch Milit\u00e4rdienst aus dem Leben gerissen oder als B\u00fcrger und Bauer von durchziehenden Truppen ihrer Ernte und Lebensgrundlage beraubt. So wie die Bewohner des St\u00e4dtchens Arcole knapp 25 Kilometer vor den Toren Veronas. Die Schlacht an ihrer kleinen Br\u00fccke (Foto und Gem\u00e4lde unten) haben viele Geschichtsschreiber und Maler zum Eckpfeiler von Napoleons Ruhm stilisiert. Doch die steile Karriere vom korsischen Kleinadligen zum Kaiser Frankreichs zog nicht nur eine blutige Spur umw\u00f6lkt von Pulverdampf, sondern auch Seuchen begleiteten Bonapartes Weg. So starben w\u00e4hrend Napoleons Belagerung von Mantua, nur 40 Kilometer s\u00fcdlich von Verona, bis 1797 etwa 18000 Mann auf \u00f6sterreichischer und 7000 auf franz\u00f6sischer Seite. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Opfer erlag t\u00f6dlichen Seuchen, die franz\u00f6sische Truppen eingeschleppt hatten. 20000 Stadtbewohner und S\u00f6ldner starben an Malaria, Typhus und Ruhr. Die Epidemie breitete sich anschlie\u00dfend auch auf andere St\u00e4dte aus.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19087\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Rifugio-Achille-Papa-Gebirge_Huette_IMG_1204.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Rifugio-Achille-Papa-Gebirge_Huette_IMG_1204.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Rifugio-Achille-Papa-Gebirge_Huette_IMG_1204-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Rifugio-Achille-Papa-Gebirge_Huette_IMG_1204-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Rifugio Achille Papa: An der H\u00fctte am Porte del Pasubio (1928 m) beginnt die Strada delle 52 Gallerie nach Bocchetta di Campiglia (1216 m).<\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Mittlerweile hat die Sonne auch die h\u00f6chsten Gipfel entlang der E5-Tour erw\u00e4rmt, nicht aber die schaudernden Herzen. Dennoch: Diese 7,4 Kilometer Zeitreise sollte heute am Porte del Pasubio (Foto oben) vers\u00f6hnlich enden. Wie ebenso nicht von dieser Welt taucht die Abendsonne die Tiefebene in ein goldenes Licht, als wolle sie, dass man zuversichtlich in eine bessere Zukunft schaut. Eine Welt ohne Grenzen vielleicht? Der E5-Europaweg zumindest kennt so etwas nicht. Hier geh\u00f6rt jedem, der sich mit eigener Kraft bewegt, alles und doch wiederum nichts.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19086\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Bruecke-von-Arcole-IMG_2716.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Bruecke-von-Arcole-IMG_2716.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Bruecke-von-Arcole-IMG_2716-160x112.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Bruecke-von-Arcole-IMG_2716-150x105.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Br\u00fccke von Arcole: Heldenverehrung statt Trauer. Napol\u00e9on Bonaparte ergriff die Fahne und f\u00fchrte am 15. November 1796 seine Truppen an diese heute unscheinbare Br\u00fccke des verschlafenen \u00d6rtchens Arcole, nahe Verona. Zahlreiche historische Gem\u00e4lde thematisieren seinen vermeintlichen Heldenmut. Ein Obelisk und ein kleines Museum erinnern an diese Schlacht, an Napoleons Weltruhm, weniger allerdings an die rund 6000 Toten und Verwundeten in nur zwei Kriegstagen.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-19094\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Giazza_IMG_1272-240x320.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Giazza_IMG_1272-240x320.jpg 240w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Giazza_IMG_1272-120x160.jpg 120w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Giazza_IMG_1272-112x150.jpg 112w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Giazza_IMG_1272.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em> Giazza \u2013 ab hier fallen T\u00e4ler streng nach S\u00fcden.<\/em><\/span><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">\u00dcbersichtskarte<\/span><\/h3>\r\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-e97f687a\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-e97f687a\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-e97f687a\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-e97f687a\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\r\n<hr \/>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Fernwanderweg: E5 von Oberstdorf bis Verona<\/span><\/h3>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19088\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Arena_di_Verona_IMG_5201.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Arena_di_Verona_IMG_5201.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Arena_di_Verona_IMG_5201-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Arena_di_Verona_IMG_5201-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Arena di Verona: 30 n. Chr. f\u00fcr Gladiatoren gebaut.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Der Europ\u00e4ische Fernwanderweg E5 beginnt an der Atlantikk\u00fcste Frankreichs in der Bretagne, f\u00fchrt \u00fcber die Alpen nach Verona in Italien bis nach Venedig. Seine 4120 Kilometer verbinden und einigen die kriegerischen Nationen der letzten 200 Jahre (Frankreich, Schweiz ausgenommen, Deutschland, \u00d6sterreich, Italien). Als beliebtester Streckenteil gilt der alpine Abschnitt ab Oberstdorf hinauf zur Kemptener H\u00fctte bis nach Verona (Foto oben), eine ab Gaius Julius Caesar aufbl\u00fchende Stadt, deren bis heute faszinierende alte Architektur tausende Besucher anlockt.<\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<hr \/>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Arcole: Mythos Napoleon auf Leinwand fixiert<\/span><\/h3>\r\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19089\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Napoleon_Arcole_Gemaelde_Horace_Vernet_1789-1863.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Napoleon_Arcole_Gemaelde_Horace_Vernet_1789-1863.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Napoleon_Arcole_Gemaelde_Horace_Vernet_1789-1863-160x122.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Napoleon_Arcole_Gemaelde_Horace_Vernet_1789-1863-150x114.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/h3>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Gem\u00e4lde: Horace Vernet (1789-1863), BY-SA 3.0<\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Dieses \u00d6lgem\u00e4lde zeigt Napoleon 1796 auf der Br\u00fccke von Arcole \u2013 eine der entscheidenden Schlachten seiner Italienfeldz\u00fcge. Horace Vernet war nur einer der K\u00fcnstler, die gem\u00e4\u00df Bonapartes moderner Propagandastrategie den Feldherren und sp\u00e4teren Kaiser stets in ein g\u00fcnstiges Licht setzte. Napoleons Armee gab sogar eine eigene Zeitung heraus.<\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808000;\"><em>Frankreich \/ \u00d6sterreich; Truppenst\u00e4rke: 24000 \/ 48000 Mann. Verluste: 3500 \/ 2200 Tote und Verwundete.<\/em><\/span><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<hr \/>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Pasubio-Massiv: 1. Weltkrieg in Stein gemei\u00dfelt<\/span><\/h3>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19090\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Krieg_Munition_KreizIMG_1161.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Krieg_Munition_KreizIMG_1161.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Krieg_Munition_KreizIMG_1161-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Krieg_Munition_KreizIMG_1161-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p>Zwei Gipfelplateaus nur 500 Meter voneinander entfernt, dazwischen 10000 Tote. Die \u00d6sterreicher besetzten den \u201eDente Austriaco\u201c (Bild 1), die Italiener den \u201eDente Italiano\u201c (Bild 2). Beide Seiten unterh\u00f6hlten gegenseitig ihre Stellung. Die \u00d6sterreicher waren schneller. Sie sprengten am 13. M\u00e4rz 1918 die italienische Gipfelplatte weg mit einer Ladung aus 40 Tonnen Dynamit und 10 Tonnen Chlorat. \u00a0<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19092\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Pasubio_oestereichische_Platte_IMG_1190.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Pasubio_oestereichische_Platte_IMG_1190.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Pasubio_oestereichische_Platte_IMG_1190-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Pasubio_oestereichische_Platte_IMG_1190-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>(Bild 1) Zur Festung ausgebaut: Die \u00f6sterreichische Platte lag nur 30 Meter von der italienischen Stellung entfernt. Beide Seiten gruben Angriffstollen. Monte Maggio \u2013 Weitblick in 1853 Meter H\u00f6he.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19091\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Pasubio_italienische_Platte_IMG_1188_2.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Pasubio_italienische_Platte_IMG_1188_2.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Pasubio_italienische_Platte_IMG_1188_2-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5-Pasubio_italienische_Platte_IMG_1188_2-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>(Bild 2) Gesprengt: Italienische Platte<\/em><\/span><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<hr \/>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/E5_Fernwanderweg_Pasubio_Napoleon_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>PDF-Download: <\/em><em>Print-Artikel runterladen<\/em><\/a><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>Printausgabe: Sph\u00e4re 1\/2024, Seite 30-33<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em>WEBcode #24133<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fernwanderweg: E5 \u2013 Weltgeschichte ins Gebirge gemei\u00dfelt Der Europ\u00e4ische Fernwanderweg (E5) durchstreift den \u00f6stlichen Gebirgszug zwischen Trento und Verona. Dieser Streckenabschnitt \u00fcber das Pasubio-Massiv fasziniert mit wilden H\u00f6hen. Doch f\u00fchrt diese Route auch in die abgrundtiefsten Kapitel der j\u00fcngeren Geschichte. Der erste Weltkrieg vor rund 100 Jahren und Napoleons Italienfeldz\u00fcge vor 200 Jahren ertr\u00e4nkten dieses [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19085,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[64,22,66],"tags":[],"class_list":["post-19075","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nationalpark-portrait","category-printausgabe-archiv","category-qr-code-link"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19075"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19075\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19201,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19075\/revisions\/19201"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19085"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}