{"id":19134,"date":"2024-06-20T16:41:30","date_gmt":"2024-06-20T14:41:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19134"},"modified":"2024-06-20T16:41:30","modified_gmt":"2024-06-20T14:41:30","slug":"von-der-wiese-auf-den-teller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19134","title":{"rendered":"Von der Wiese auf den Teller"},"content":{"rendered":"<p><em>Streuobstparadies sucht Erzeuger von \u00c4pfeln und Birnen aus Streuobstwiesen f\u00fcr Superm\u00e4rkte und Kantinen<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Die Streuobstwiesen im \u201eL\u00e4ndle\u201c liefern mit hunderten verschiedenen Apfel- und Birnensorten eine au\u00dfergew\u00f6hnliche geschmackliche Vielfalt. Mit der Handelsplattform Streuobst bringt der Verein<!--more--> Schw\u00e4bisches Streuobstparadies diese Vielfalt direkt von der Wiese in die Superm\u00e4rkte und Kantinen der Region.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1402\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/streuobst_apfel_baum.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/streuobst_apfel_baum.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/streuobst_apfel_baum-160x122.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/streuobst_apfel_baum-140x107.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><br \/>\nJakob Fischer, Goldparm\u00e4ne, Berlepsch, Rosenapfel und Gr\u00e4fin von Paris: Klangvolle Namen traditioneller Obstsorten &#8211; alle mit vorz\u00fcglichem Geschmack und teils mit einer langen Geschichte. Wegen der aufw\u00e4ndigen Ernte von den Streuobstb\u00e4umen mit ihrer gro\u00dfen Krone ist die Vielfalt alter Sorten aber bislang kaum als Tafelobst im Handel erh\u00e4ltlich. Die Handelsplattform Streuobst will das \u00e4ndern und bringt die besten Fr\u00fcchte von regionalen Streuobstwiesen in M\u00e4rkte und Kantinen.<br \/>\nIm Moment sucht das Schw\u00e4bische Streuobstparadies weitere Bewirtschafter, die \u00c4pfel und Birnen in guter Qualit\u00e4t liefern k\u00f6nnen. In der Saison von Mitte August bis in den November k\u00f6nnen Verbraucher dann die Sortenvielfalt von frischem Streuobst aus der Region genie\u00dfen und damit gleichzeitig etwas f\u00fcr die Zukunft der Streuobstwiesen tun. \u201eEine faire Entlohnung der Arbeit auf den Streuobstwiesen ist wichtig f\u00fcr den Erhalt dieser einmaligen Natur- und Kulturlandschaft\u201c, betont Maria Schropp, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin beim Schw\u00e4bischen Streuobstparadies in Bad Urach. Bewirtschafter erhalten f\u00fcr das handgepfl\u00fcckte Tafelobst mit 1,00 bis 1,20 Euro pro Kilogramm einen wesentlich h\u00f6heren Preis als f\u00fcr Mostobst. \u201eSo k\u00f6nnen sie ihre besten Fr\u00fcchte gezielt vermarkten und die Motivation f\u00fcr die Pflege der Wiesen steigt\u201c, sagt Schropp. Ansonsten landen die Fr\u00fcchte meist in der Mosterei, wo sie zwar zu leckerem Saft, Most oder Cidre verarbeitet werden, aber eben nicht als Tafelobst zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Sph\u00e4re Wissen<\/span><\/h3>\n<p>Im Herzen Baden-W\u00fcrttembergs liegt die gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Streuobstlandschaft Europas. Rund 1,5 Millionen Obstb\u00e4ume bieten zu jeder Jahreszeit einen Augenschmaus, sind Lebensraum f\u00fcr zahlreiche Tiere und Pflanzen, Erholungsgebiete f\u00fcr uns Menschen und Ursprung k\u00f6stlicher Qualit\u00e4tsprodukte und seltener Obstsorten. Es ist eine Landschaft der Superlative \u2013 das Schw\u00e4bische Streuobstparadies.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4359\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/apfel_streuobstIMG_1392.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/apfel_streuobstIMG_1392.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/apfel_streuobstIMG_1392-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/apfel_streuobstIMG_1392-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Seit 2012 setzt sich der Verein Schw\u00e4bisches Streuobstparadies e.V. mit seinen \u00fcber 300 Mitgliedern f\u00fcr den Erhalt der landschaftspr\u00e4genden Streuobstwiesen ein. Sechs Landkreise (B\u00f6blingen, Esslingen, G\u00f6ppingen, Reutlingen, T\u00fcbingen, Zollernalb), zahlreiche Kommunen, Betriebe, Bildungseinrichtungen, Vereine und Privatpersonen b\u00fcndeln hier das Engagement f\u00fcr die wohl pr\u00e4gendste Kulturlandschaft im \u201eL\u00e4ndle\u201c.<br \/>\nDas Schw\u00e4bische Streuobstparadies geht 2024 ins vierte Verkaufsjahr. Seit 2020 wurden in rund 25 verschiedenen Edeka- und Rewe-M\u00e4rkten \u00fcber 30 Tonnen \u00c4pfel und Birnen vermarktet. In Zukunft will man die Zahl der M\u00e4rkte und die gelieferte Obstmenge weiter steigern, und so noch mehr Menschen f\u00fcr das leckere Tafelobst und damit auch f\u00fcr die Pflege und Bewirtschaftung von Streuobstwiesen begeistern. Zudem soll das Angebot auf Betriebsrestaurants und Mensen ausgeweitet werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11102\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lenninger_Tal_Kirsche_3BFW2468.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lenninger_Tal_Kirsche_3BFW2468.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lenninger_Tal_Kirsche_3BFW2468-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lenninger_Tal_Kirsche_3BFW2468-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Die Streuobstwiesen in Baden-W\u00fcrttemberg geh\u00f6ren zu den sch\u00f6nsten und artenreichsten Landschaften Europas. Tausende verschiedene Apfelsorten sowie Hunderte Birnen-, Kirschen- und Pflaumensorten sind seit den Anf\u00e4ngen des Obstbaus in Deutschland entstanden &#8211; viele davon finden sich bis heute im Streuobstparadies. Mindestens ebenso beeindruckend wie die Sortenvielfalt, ist die Artenvielfalt der Streuobstwiesen. Vom elegant segelnden Rotmilan \u00fcber Orchideen bis hin zum schillernden Goldlaufk\u00e4fer: Tausende Tier- und Pflanzenarten leben in den Streuobstwiesen, mit ihrer abwechslungsreichen Struktur aus gro\u00dfen B\u00e4umen und artenreichen M\u00e4hwiesen. Dazu geh\u00f6ren auch zahlreiche bedrohte Arten wie Gartenrotschwanz, Wendehals, Steinkauz, Flederm\u00e4use, Siebenschl\u00e4fer, Wildbienen, Hornissen, Heuschrecken sowie diverse Pilze, Moose, Flechten und Bl\u00fctenpflanzen. Der Streuobstanbau mit seiner Biodiversit\u00e4t und kulturellen Vielfalt ist seit 2021 als immaterielles Kulturerbe Deutschlands von der UNESCO anerkannt.<\/p>\n<blockquote><p>Aktuelle Informationen zum Vermarktungsprojekt finden Sie auf <a href=\"http:\/\/www.handelsplattform-streuobst.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.handelsplattform-streuobst.de<\/a>. Wer mitmachen m\u00f6chte, kann sich dort auch als Erzeuger registrieren. Interessierte Einzelh\u00e4ndler oder Kantinen k\u00f6nnen sich direkt an die Gesch\u00e4ftsstelle des Schw\u00e4bischen Streuobstparadieses in Bad Urach wenden.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>WEBcode 242061<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Streuobstparadies sucht Erzeuger von \u00c4pfeln und Birnen aus Streuobstwiesen f\u00fcr Superm\u00e4rkte und Kantinen Die Streuobstwiesen im \u201eL\u00e4ndle\u201c liefern mit hunderten verschiedenen Apfel- und Birnensorten eine au\u00dfergew\u00f6hnliche geschmackliche Vielfalt. 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