{"id":19185,"date":"2024-10-18T08:11:26","date_gmt":"2024-10-18T06:11:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19185"},"modified":"2024-10-18T14:29:16","modified_gmt":"2024-10-18T12:29:16","slug":"sonnenland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19185","title":{"rendered":"Sonnenland"},"content":{"rendered":"<p><em>Naturportr\u00e4t: Vinschgau \u2013 im Dreil\u00e4ndereck zwischen Reschensee und Ortler<\/em><\/p>\r\n<p>Viel Sonne, wenig Wolken. Eines der strahlendsten Gebirgst\u00e4ler liegt zentral in den Alpen \u2013 der Vinschgau. Ausdauernd lacht hier der Himmel, der Regen macht sich rar. Im \u00d6rtchen Kortsch gar \u00fcbertreffen die Sonnenstunden selbst die f\u00fcr ihr gutes Wetter bekannten Hotspots wie Meran oder Riva am Gardasee. Auch lag hier eines der ber\u00fchmtesten Kapitel der Menschheitsgeschichte im ewigen Eis begraben. Vor 5200 Jahren beendete ein hinterr\u00fccks abgeschossener Pfeil das entbehrungsreiche Leben eines einsamen Wanderers. 1991 wird dieser als \u00d6tzi aus dem Eis in der ganzen Welt bekannt.<!--more--><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Naturportrait_Vinschgau_Reschen_Ortler_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print runterladen<\/a><\/em><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19197\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Pfad_Vinschgau-IMG_1542.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Pfad_Vinschgau-IMG_1542.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Pfad_Vinschgau-IMG_1542-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Pfad_Vinschgau-IMG_1542-427x320.jpg 427w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Pfad_Vinschgau-IMG_1542-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\r\n<h2><span style=\"color: #ff6600;\">Sonnenland<\/span><\/h2>\r\n<p><i>Viel Sonne, wenig Wolken. Eines der strahlendsten Gebirgst\u00e4ler liegt zentral in den Alpen \u2013 der Vinschgau. Ausdauernd lacht hier der Himmel, der Regen macht sich rar. Im \u00d6rtchen Kortsch gar \u00fcbertreffen die Sonnenstunden selbst die f\u00fcr ihr gutes Wetter bekannten Hotspots wie Meran oder Riva am Gardasee. Auch lag hier eines der ber\u00fchmtesten Kapitel der Menschheitsgeschichte im ewigen Eis begraben. Vor 5200 Jahren beendete ein hinterr\u00fccks abgeschossener Pfeil das entbehrungsreiche Leben eines einsamen Wanderers. 1991 wird dieser als \u00d6tzi aus dem Eis in der ganzen Welt bekannt.<\/i><\/p>\r\n<p>Warm war es vor 5200 Jahren im Vinschgau, deutlich w\u00e4rmer als heute \u2013 trotz der aktuellen Klimakrise. Als \u00d6tzi damals durch die W\u00e4lder Richtung dem 3188 Meter hoch gelegenen Tisenjoch streifte, lag zu jener warmen Periode die Baumgrenze in den Alpen und somit auch im Vinschgau um 200 bis 300 Meter h\u00f6her. Gebirgsgletscher schmolzen. Zur\u00fcck blieben \u00e4hnlich wie heute nur k\u00fcmmerliche Eisreste.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_19196\" style=\"width: 223px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19196\" class=\"size-large wp-image-19196\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Ortler_Vinschgau-3BFW0784-213x320.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Ortler_Vinschgau-3BFW0784-213x320.jpg 213w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Ortler_Vinschgau-3BFW0784-106x160.jpg 106w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Ortler_Vinschgau-3BFW0784-100x150.jpg 100w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Ortler_Vinschgau-3BFW0784.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><p id=\"caption-attachment-19196\" class=\"wp-caption-text\">Ortler \u2013 einer der 5150 Alpengletscher.<\/p><\/div>\r\n<p>Diese wohltemperierte Epoche allerdings fand mit dem Tod dieses Wandersmanns ein j\u00e4hes Ende. Es schneite und schneite. Schnell war der Leichnam gefrostet und somit bis zum Fund 1991 konserviert. Zu Zeiten \u00d6tzis n\u00e4mlich kehrte pl\u00f6tzlich K\u00e4lte ins Vinschgau zur\u00fcck. Die mittlere Temperatur in der damaligen Kupfersteinzeit sank wieder. Sie rutsche zwar deutlicher tiefer als heute, jedoch nicht abgrundtief wie zur Weichsel-W\u00fcrm-Kaltzeit vor 115000 bis 11600 Jahren, die selbst Norddeutschland bis Berlin vergletscherte. In den Alpen lugten nur die allerh\u00f6chsten Gipfel aus dem Eispanzer heraus.<\/p>\r\n<p>Dieser Temperatursenke vor rund 5000 Jahren und der Erw\u00e4rmung heute verdankt \u00d6tzi seine Wiedergeburt als eine der \u00e4ltesten nat\u00fcrlichen menschlichen Mumien und einen gewissen Weltruhm nebst Platz in Bozen als Museumsattraktion. Zum Fundort hoch \u00fcber dem wundersch\u00f6nen, 22 Kilometer langen Schnalstal lockt ein \u00d6tzi-Denkmal viele Wanderer zum Tisenjoch. \u00d6tzi selbst in einer K\u00fchlkammer mit Sichtfenster im Bozener Arch\u00e4ologiemuseum verwahrt, avanciert zum Publikumsliebling. Alleine im Jahr 2022 pilgerten eine Viertelmillion Besucher zu ihm in die Hauptstadt S\u00fcdtirols.<\/p>\r\n<p>Doch die Bekanntheit dieses Urmenschen aus dem Eis wird vom Vinschgau keineswegs augenf\u00e4llig oder gar aufdringlich vermarktet. Das Alpenland zwischen Reschensee und Ortler wirkt ruhig, es kehrt nach wie vor seine kulturlandschaftlichen Besonderheiten heraus, allerdings sind diese oft gerahmt von allgegenw\u00e4rtiger Schaffenskraft von Mensch und Natur.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19189\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Reschensee_Blick_Ortler_Vinschgau.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Reschensee_Blick_Ortler_Vinschgau.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Reschensee_Blick_Ortler_Vinschgau-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Reschensee_Blick_Ortler_Vinschgau-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Den Reschensee im Blick: Die 3029 Meter hoch gelegene Payerh\u00fctte unterhalb des Ortlers serviert die Sch\u00f6nheit der Vinschgauer Bergwelt wie auf einem Silbertablett. Die Etsch grub ab hier eine fruchtbare und sonnige Talschneise durch dieses hohe Felsenland.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p>Mensch gegen Natur? Zwei Spieler pr\u00e4gen hier kontr\u00e4r jeweils eine Seite derselben Medaille: So erfreut das groteske Bild des Alt-Grauner Kirchturms im Wasser des Reschensee einerseits die Touristen, andererseits erinnert dieses tausendfach fotografierte Motiv die Einheimischen daran, dass der Staat wegen des 1950 aufgestauten Sees zur Stromerzeugung 100 Familien zwangsenteignete sowie deren 163 Geb\u00e4ude sprengte.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19195\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Reschensee_Vinschgau-IMG_1386.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Reschensee_Vinschgau-IMG_1386.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Reschensee_Vinschgau-IMG_1386-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Reschensee_Vinschgau-IMG_1386-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><em><span style=\"color: #808080;\">Reschensee \u2013 Sommerfrische auf 1498 Metern.<\/span><\/em><\/p>\r\n<p>\u00c4hnlich ambivalent \u00fcberstrahlt das herrliche hellrosa der Apfelbl\u00fcten ab Ostern und der s\u00fc\u00dfe Duft der reifen Fr\u00fcchte im Herbst den penetranten Geruch von Pestiziden. Einer deutsch-\u00f6sterreichischen Studie zufolge* konnten selbst in Gipfel- und H\u00f6henlagen von 2300 Metern die Forscher noch Pestizide in Pflanzen und im Boden nachweisen. Selbst der freudige Fund \u00d6tzis im Jahre 1991 lenkt den Blick auf eine in den Alpen augenf\u00e4llige Schattenseite des globalen Energieverbrauchs. 1991 lag \u00d6tzi am Fundort noch festgefroren im Eis. 33 Jahre sp\u00e4ter war auch dieses vollst\u00e4ndig verschwunden, so wie auch den Ortler heute statt der einst m\u00e4chtigen Eiskappe nur ein helles Kopft\u00fcchlein bedeckt.<\/p>\r\n<p>Ganz ohne Schattenseite dagegen erfreut die jahrhundertealte f\u00fcr den Vinschgau typische Bew\u00e4sserung \u00fcber sogenannte Waale. Diese sind in den H\u00e4ngen dieser niederschlagsarmen Region angelegte Gr\u00e4ben. Sie sch\u00f6pfen den Wasserreichtum der Seitent\u00e4ler ab. Noch heute werden Teile des einst 600 Kilometer langen Hauptwaalnetzes genutzt. Sie gelten als Touristen\u00adattraktion, weil die alten kurvigen Wartungspfade entlang dieser Kan\u00e4le ganz ohne Steigungen quasi anstrengungsfreien Wanderspa\u00df und Ausblicke bieten.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19194\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Vinschgau-DSC01356.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Vinschgau-DSC01356.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Vinschgau-DSC01356-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Vinschgau-DSC01356-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em> Stilfs Dorf \u2013 abseits der beliebten Passstra\u00dfe hoch zum Stilfser Joch.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19190\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Vinschgau_Stilfser_Joch-IMG_1500.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Vinschgau_Stilfser_Joch-IMG_1500.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Vinschgau_Stilfser_Joch-IMG_1500-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Vinschgau_Stilfser_Joch-IMG_1500-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Gletscherschmelze am Ortler: Den Radlern (und Autotouristen) auf dem Stilfser Joch (2758 m) blinzelt der 3905 Meter hohe Ortler vom Horizont her\u00fcber als Gebirgskopf mit sch\u00fctterem, schlohwei\u00dfem Haar.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19193\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Wandern_Ortler_Berg_Vinschgau-3BFW0763.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Wandern_Ortler_Berg_Vinschgau-3BFW0763.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Wandern_Ortler_Berg_Vinschgau-3BFW0763-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Wandern_Ortler_Berg_Vinschgau-3BFW0763-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Blick von der Payerh\u00fctte (3029 m) \u2013 im R\u00fccken der Ortlersteig, tief unten das Suldental.<\/em><\/span><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">\u00dcbersichtskarte<\/span><\/h3>\r\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-4abb387e\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-4abb387e\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-4abb387e\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-4abb387e\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\r\n<hr \/>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Glurns: Stadt komplett hinter dicken Mauern<br \/><\/span><\/h3>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19191\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Glurns_Kirche_Vinschgau-IMG_1410.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Glurns_Kirche_Vinschgau-IMG_1410.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Glurns_Kirche_Vinschgau-IMG_1410-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Glurns_Kirche_Vinschgau-IMG_1410-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p><em><span style=\"color: #808080;\">\u00a0St. Martin \u2013 kleine Kapelle mit Blick auf Glurns im Tal.<\/span><br \/><\/em><\/p>\r\n<p>Die kleinste Stadt S\u00fcdtirols und einzige Stadt des Vinschgaus mit nur rund 900 Einwohnern liegt abseits der Autoreiseroute Reschenpass nach Meran tief unten im Etschtal. Daher finden dieses Juwel nur jene, die gezielt nach ihm suchen, weil sie schon von dieser gem\u00fctlichen, historischen Altstadt geh\u00f6rt haben, von deren mittelalterlichen Laubengassen, Stadtt\u00fcrmen und Toren ge\u00adsch\u00fctzt von einer vollst\u00e4ndig erhaltenen Wehrmauer. Den zahlreichen Radtouristen der Traumroute Reschensee nach Bozen dr\u00e4ngt die Sch\u00f6nheit Glurns f\u00f6rmlich einen Pausenstopp auf.<\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<hr \/>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">\u00d6tzi: 5200 Jahre lang hoch im Eis begraben<\/span><\/h3>\r\n<p>Der Fundort Tisenjoch (3208 m) war bis vor etwa 6000 Jahren eisfrei. Unklar ist, ob \u00d6tzi auf Eis starb oder auf Fels. Und ob ihn das Eis erst sp\u00e4ter im Zuge der allgemeinen Abk\u00fchlung bedeckte. Das Alter des Eises, in dem \u00d6tzi eingeschlossen war, wurde nie datiert; inzwischen ist es abgeschmolzen. <br \/>Am Fundtag, den 19. September 1991 am Tisenjoch ragte \u00d6tzis Oberk\u00f6rper aus dem Eis ragt.<\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<hr \/>\r\n<blockquote>\r\n<h3>\u00a0<\/h3>\r\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Waalwege: Beliebteste Wanderpfade S\u00fcdtirols<br \/><\/span><\/h3>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19192\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Wiese_Vinschgau-IMG_1392.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Wiese_Vinschgau-IMG_1392.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Wiese_Vinschgau-IMG_1392-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Waalweg_Wiese_Vinschgau-IMG_1392-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\r\n<p>Gem\u00e4chlich pl\u00e4tschert das Wasser im Ackerwaal hinunter ins auf 1600 Meter hohe Gebirgsd\u00f6rflein Matsch. Diese im Vinschgau typische Technik zur Wiesenbew\u00e4sserung listet die UNESCO seit 2018 als \u201eImmaterielles Kulturerbe der Menschheit\u201c. Die zahlreichen alten Wartungspfade werden heute oft als Wanderrouten weiterhin gepflegt.<\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\"><em>* Studie der Rheinland-Pf\u00e4lzischen Technischen Universit\u00e4t Kaiserslautern-Landau und der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur in Wien<\/em><\/span><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n<hr \/>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Naturportrait_Vinschgau_Reschen_Ortler_Sphaere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>PDF-Download: <\/em><em>Print-Artikel runterladen<\/em><\/a><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>Printausgabe: Sph\u00e4re 2\/2024, Seite 30-33<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em>WEBcode #24233<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Naturportr\u00e4t: Vinschgau \u2013 im Dreil\u00e4ndereck zwischen Reschensee und Ortler Viel Sonne, wenig Wolken. Eines der strahlendsten Gebirgst\u00e4ler liegt zentral in den Alpen \u2013 der Vinschgau. Ausdauernd lacht hier der Himmel, der Regen macht sich rar. Im \u00d6rtchen Kortsch gar \u00fcbertreffen die Sonnenstunden selbst die f\u00fcr ihr gutes Wetter bekannten Hotspots wie Meran oder Riva am [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19197,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[64,22,66],"tags":[],"class_list":["post-19185","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nationalpark-portrait","category-printausgabe-archiv","category-qr-code-link"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19185"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19200,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19185\/revisions\/19200"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}