{"id":19229,"date":"2025-02-21T09:30:13","date_gmt":"2025-02-21T08:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19229"},"modified":"2025-02-25T11:04:21","modified_gmt":"2025-02-25T10:04:21","slug":"singender-morgenwecker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19229","title":{"rendered":"Singender Morgenwecker"},"content":{"rendered":"<p><em>Der Hausrotschwanz zum Vogel des Jahres 2025 gew\u00e4hlt<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Deutschland hat gew\u00e4hlt: Der Hausrotschwanz ist Vogel des Jahres 2025 und l\u00f6st damit den Kiebitz ab. Bei der f\u00fcnften \u00f6ffentlichen Wahl vom NABU <!--more-->und seinem bayerischen Partner, dem Landesbund f\u00fcr Vogel- und Naturschutz (LBV), haben insgesamt 143.390 Stimmen Menschen bundesweit mitgemacht \u2013 so viele wie noch nie. Auf den Hausrotschwanz entfielen dabei 43.235 (30,2 Prozent) der Stimmen, 40.455 (28,2 Prozent) auf die Waldohreule, 22.656 (15,8 Prozent) auf den Schwarzspecht, 20.839 (14,5 Prozent) auf den Schwarzstorch und 16.205 (11,3 Prozent) auf den Kranich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19230\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/hausrotschwanz_frank_derer_NABU.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/hausrotschwanz_frank_derer_NABU.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/hausrotschwanz_frank_derer_NABU-160x140.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/hausrotschwanz_frank_derer_NABU-150x131.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Foto: Hausrotschwanz \/ NABU \/ Frank Derer<\/em> <\/span><\/p>\n<p><strong>Fr\u00fchen S\u00e4nger in den Garten einladen<\/strong><br \/>\nDer einzige Singvogel unter den f\u00fcnf Kandidaten ist uns recht nahe: Als Geb\u00e4udebr\u00fcter und Insektenfresser nistet der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) an H\u00e4usern, Carports, Scheunen oder Gartenh\u00e4uschen und nutzt dabei kleine Nischen, Balken oder Mauer\u00f6ffnungen, um dort sein Nest zu bauen. Sein Wahlslogan war darum: \u201eMut zur L\u00fccke!\u201c Zus\u00e4tzlich kann man ihn dort und sogar auf einem Balkon mit einem Nistkasten helfen. In G\u00e4rten, auf st\u00e4dtischen Wiesen und in Parks jagt er nach Insekten. Den Winter verbringt der Hausrotschwanz meist in S\u00fcdeuropa oder dem Nahen Osten. Einige V\u00f6gel bleiben auch den Winter \u00fcber bei uns.<\/p>\n<blockquote><p>Rund 143.000 Menschen stimmen bundesweit bei NABU-Vogelwahl ab.<\/p>\n<p>In Baden-W\u00fcrttemberg sinkt der Bestand des Singvogels.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eWenn der Zugvogel ab Mitte M\u00e4rz aus S\u00fcdeuropa zu uns zur\u00fcckkehrt, singt er lautstark vom Dachfirst. Der grazile Singvogel ist ein echter Early Bird \u2013 schon 70 Minuten vor Sonnenaufgang l\u00e4sst er seinen melodischen Gesang lautstark erklingen. Damit ist er einer der Ersten im morgendlichen Vogelkonzert. Hausrotschw\u00e4nze wirken nerv\u00f6s: Sie sitzen selten still, flitzen umher, knicksen mit den Beinen und vibrieren mit dem Schwanz. Als Insektenfresser ist er vom Insektenr\u00fcckgang, etwa durch die intensive Landwirtschaft und naturferne G\u00e4rten, stark betroffen. Au\u00dferdem geh\u00f6rt er zu den Geb\u00e4udebr\u00fctern, die es durch Sanierungen immer schwerer hat, Nistm\u00f6glichkeiten zu finden.<\/p>\n<p>\u201eMit insektenfreundlichen G\u00e4rten und Nistpl\u00e4tzen unterst\u00fctzen wir den Gartenvogel beim Br\u00fcten. Zwar ist er mit bis zu 200.000 Brutpaaren in Baden-W\u00fcrttemberg weit verbreitet. Die Stunde der Gartenv\u00f6gel, die jedes Jahr im Mai stattfindet, zeigt aber, dass sein Bestand im S\u00fcdwesten stetig zur\u00fcckgeht: Die gez\u00e4hlten V\u00f6gel je Garten haben sich mehr als halbiert in den vergangenen zehn Jahren. Durch Renovierungen gehen Brutpl\u00e4tze verloren, in eint\u00f6nigen G\u00e4rten findet er zu wenig Nahrung. Geben Sie dem sympathischen Singvogel einen Grund, im Fr\u00fchjahr in Ihren Garten zu fliegen \u2013 indem Sie insektenfreundliche heimische Pflanzen setzen und etwas Wildnis wagen\u201c, r\u00e4t der NABU-Vogelschutzexperte Stefan Bosch.<\/p>\n<p>Der \u201eVogel des Jahres\u201c wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gek\u00fcrt. Seit 2021 wird er in einer \u00f6ffentlichen Wahl bestimmt.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode 243065<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hausrotschwanz zum Vogel des Jahres 2025 gew\u00e4hlt Deutschland hat gew\u00e4hlt: Der Hausrotschwanz ist Vogel des Jahres 2025 und l\u00f6st damit den Kiebitz ab. 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