{"id":19311,"date":"2024-07-19T10:45:41","date_gmt":"2024-07-19T08:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19311"},"modified":"2024-10-22T19:44:27","modified_gmt":"2024-10-22T17:44:27","slug":"schwaebische-alb-auf-pruefstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19311","title":{"rendered":"Schw\u00e4bische Alb auf Pr\u00fcfstand"},"content":{"rendered":"<p><em>UNESCO-Pr\u00fcfer nahmen die Schw\u00e4bische Alb unter die Lupe<\/em><\/p>\n<p>Wird die Schw\u00e4bische Alb den Anforderungen als UNESCO Global Geopark gerecht? Drei intensive Tage lang wurden mehrere Geopoints und Infostellen der Schw\u00e4bischen Alb von UNESCO-Pr\u00fcfern inspiziert. <!--more-->Dabei ging es um die weltweit begehrte Rezertifizierung als UNESCO Global Geopark, f\u00fcr die sich das zust\u00e4ndige Team in Schelklingen ein ganzes Jahr vorbereitet hatte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11081\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Glastal_GeoPark3BFW2777.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Glastal_GeoPark3BFW2777.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Glastal_GeoPark3BFW2777-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Glastal_GeoPark3BFW2777-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Geopark-Attraktion: Glastal bei Hayingen.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Die Evaluatoren Sigur\u00f0ur Sigursveinsson aus Island und Jos\u00e9 Maria Barrera aus Spanien, beide aus bestehenden UNESCO Geoparks, reisten im <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Juli 2024<\/strong><\/span> an, um auf ihrer Field Mission (Bereisung) die wichtigsten Orte im Geopark Schw\u00e4bische Alb aufzusuchen. Von den beeindruckenden Geopoints* bis hin zu den Geopark-Infostellen wurden alle relevanten Projekte vorgestellt und die Umsetzung der letzten UNESCO-Empfehlungen \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>NACHCLAP: Schelklingen, 22. Oktober 2024<\/strong><\/span> \u2013 Der Geopark Schw\u00e4bische Alb darf f\u00fcr weitere vier Jahre das UNESCO Global Geopark Label tragen. Den Beschluss fasste der UNESCO-Council mit Sitz in Paris. Auch die UNESCO Geoparks Bergstra\u00dfe-Odenwald und Th\u00fcringen Inselsberg \u2013 Drei Gleichen wurden dieses Jahr erfolgreich rezertifiziert.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eUnser Geopark erstreckt sich \u00fcber eine Fl\u00e4che von rund 6200 km\u00b2, was die Durchf\u00fchrung dieser Evaluation zu einer logistischen Herausforderung machte. Doch die Unterst\u00fctzung und das Engagement unserer Netzwerkpartner waren gro\u00dfartig und wurden von den Pr\u00fcfern ausdr\u00fccklich gelobt. Ein herzliches Dankesch\u00f6n an alle, die keine M\u00fchen scheuten und ihre Projekte in englischer Sprache vorstellten\u201c, res\u00fcmiert Dr. Sibylle Knapp, die erst seit einem Jahr den Geopark leitet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12572\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Vogelherd_Hoehle_Lonetal_3BFW7953.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Vogelherd_Hoehle_Lonetal_3BFW7953.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Vogelherd_Hoehle_Lonetal_3BFW7953-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Vogelherd_Hoehle_Lonetal_3BFW7953-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Geopark-Attraktion: Vogelherd-H\u00f6hle im Lonetal<\/em><\/span><\/p>\n<p><strong>Wichtige Erkenntnisse und Empfehlungen<\/strong><br \/>\nVon den beiden Pr\u00fcfern gab es viele positive R\u00fcckmeldungen, aber auch klare Aufgabenstellungen f\u00fcr die Zukunft. Sigursveinsson und Barrera betonten die Notwendigkeit, weitere Industriepartner ins Boot zu holen und die personellen Kapazit\u00e4ten zu erweitern. Besonders die Vermittlung von Wissen \u00fcber die Geotope und deren Zielgruppenorientierung wurde als zuk\u00fcnftiger Schwerpunkt identifiziert.<\/p>\n<p>So wurde die N\u00fctzlichkeit einer ausreichenden Beschilderung als wichtiges Thema identifiziert. Eine gute Beschilderung in Geoparks sei zwar elementar, k\u00f6nne jedoch nur ein erster Schritt sein, betonte Jos\u00e9 Maria Barrera. \u00dcber die Beschilderung hinaus m\u00fcsse Hintergrundwissen vermittelt und das Interesse der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr das Thema Geopark geweckt werden. Barrera lobte das Schelklinger Team f\u00fcr seine Arbeit dahingehend. \u201eSchon jetzt arbeiten wir mit mehreren Geopark-Schulen zusammen. Wir adressieren hierbei nicht nur Gymnasien, sondern grunds\u00e4tzlich alle allgemeinbildenden Schulen\u201c, erkl\u00e4rt Geologin und Projektmanagerin Iris Bohnacker. \u201eWir wollen gr\u00f6\u00dferes Interesse f\u00fcr die Thematik wecken, denn der schw\u00e4bische Reichtum an Erdgeschichte ist umwerfend und weltweit bekannt, was in unserer Region leider noch zu wenigen bewusst ist. Unser Geopark ist regional identit\u00e4tsstiftend und diese Erkenntnis wollen wir verst\u00e4rkt in der Bev\u00f6lkerung entfachen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Beherzte Unterst\u00fctzung durch Stakeholder notwendig<\/strong><br \/>\nDie Pr\u00fcfer zeigten sich beeindruckt von den Forschungsaktivit\u00e4ten, in denen der Geopark Schw\u00e4bische Alb \u201eals Vorreiter\u201c agiere. Besonders gut kamen die internationalen Forschungskooperationen und die dezentrale Struktur an, die zwar langsam, aber stetig wachse. \u201eDie reflektierte und zutreffende Selbsteinsch\u00e4tzung des Geopark Teams hat uns beeindruckt\u201c, so UNESCO-Evaluator Sigur\u00f0ur Sigursveinsson, Direktor am University Centre of South Iceland.<br \/>\n\u201eKeine Frage: Die positiven R\u00fcckmeldungen der Pr\u00fcfer tun gut und machen uns Mut f\u00fcr die anstehenden Herausforderungen, die wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Die Pr\u00fcfer betonten die hohen Qualit\u00e4tsstandards, die f\u00fcr eine erfolgreiche UNESCO-Rezertifizierung notwendig sind, und den daf\u00fcr erforderlichen hohen finanziellen und personellen Einsatz\u201c, erkl\u00e4rt Geologin Sibylle Knapp.<\/p>\n<p><strong>Das letzte Wort hat das UNESCO-Council<\/strong><br \/>\nDie R\u00fcckmeldungen der Evaluatoren waren positiv. Ob sich die Schw\u00e4bische Alb erneut als w\u00fcrdiger Tr\u00e4ger des UNESCO Global Geopark Labels bewiesen hat, bleibt jedoch abzuwarten.<\/p>\n<blockquote><p><strong>NACHCLAP: Schelklingen, 22. Oktober 2024<\/strong> \u2013 Der Geopark Schw\u00e4bische Alb darf f\u00fcr weitere vier Jahre das UNESCO Global Geopark Label tragen. Den Beschluss fasste der UNESCO-Council mit Sitz in Paris. Auch die UNESCO Geoparks Bergstra\u00dfe-Odenwald und Th\u00fcringen Inselsberg \u2013 Drei Gleichen wurden dieses Jahr erfolgreich rezertifiziert.<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>\u00dcber den Geopark Schw\u00e4bische Alb<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11082\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Reussenstein_Neidlingen_GeoPark3BFW4212.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Reussenstein_Neidlingen_GeoPark3BFW4212.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Reussenstein_Neidlingen_GeoPark3BFW4212-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Reussenstein_Neidlingen_GeoPark3BFW4212-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Schw\u00e4bische Alb bei Ruine Reu\u00dfenstein: Der GeoPark Schw\u00e4bische Alb wurden 2015 in das neue UNESCO Global Geopark-Programm aufgenommen. <span id=\"more-11198\"><\/span>Das Programm wurde in einem Mehrheitsbeschluss der 193 UN-Mitgliedsstaaten in der UNESCO-Generalkonferenz am 17. November 2015 formal best\u00e4tigt.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Das Ziel des UNESCO Global Geopark Schw\u00e4bische Alb ist es, Menschen fu\u0308r das wertvolle und vielseitige Erbe des Naturraums Schw\u00e4bische Alb zu sensibilisieren und zu begeistern. Die Gebietskulisse erstreckt sich mit rund 6.200 Quadratkilometern u\u0308ber die gesamte Schw\u00e4bische Alb.<br \/>\nDie Karstlandschaft der Schw\u00e4bischen Alb und ihr reiches erd- und kulturgeschichtliches Erbe sind weltweit einmalig. Das hat die UNESCO veranlasst, dem Gebiet 2015 ihr Qualit\u00e4tssiegel zu verleihen und in die Liste der bedeutendsten Naturlandschaften der Welt aufzunehmen. Zurzeit gibt es weltweit 213 UNESCO Global Geoparks, welche die Geopark-Idee mit Leben fu\u0308llen.<br \/>\nZum Geopark-Netzwerk za\u0308hlen 24 Infostellen (Schauho\u0308hlen, Museen, Naturschutzzentren und Bildungseinrichtungen), 38 Geopoints (Stationen der \u201eReise in die Erdgeschichte\u201c), sowie elf Geopark-Schulen.<\/p>\n<p>Der UNESCO Global Geopark Schwa\u0308bische Alb wird von einem Verein getragen. Ihm geho\u0308ren die zehn Landkreise an sowie der Schwa\u0308bische Alb-Tourismus-Verband, der Industrieverband Steine &amp; Erden Baden-Wu\u0308rttemberg, die Stiftung Kessler + Co fu\u0308r Bildung und Kultur sowie die Kommunen Schelklingen, Steinheim am Albuch und Beuren. Vorsitzender ist Ulrich Ruckh (Bu\u0308rgermeister Schelklingen). Die Gesch\u00e4ftsstelle des gemeinn\u00fctzigen Vereins befindet sich in Schelklingen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode 243072<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UNESCO-Pr\u00fcfer nahmen die Schw\u00e4bische Alb unter die Lupe Wird die Schw\u00e4bische Alb den Anforderungen als UNESCO Global Geopark gerecht? 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