{"id":19564,"date":"2025-01-03T09:05:10","date_gmt":"2025-01-03T08:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19564"},"modified":"2025-02-26T09:34:01","modified_gmt":"2025-02-26T08:34:01","slug":"interaktiv-fuer-jedermann-einsehbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19564","title":{"rendered":"Interaktiv f\u00fcr Jedermann einsehbar"},"content":{"rendered":"<p><em>Umweltzustandsbericht 2024 online: \u2028Erfolge bei der Luftreinhaltung <\/em><\/p>\n<p>Mit dem heutigen \u201eGo-Live\u201c des neuen Web-Angebotes \u201eUmweltdaten 2024\u201c haben das Ministerium f\u00fcr Umwelt<!--more-->, Klima und Energiewirtschaft Baden-W\u00fcrttemberg und die LUBW Landesanstalt f\u00fcr Umwelt Baden-W\u00fcrttemberg den 16. Umweltzustandsbericht vorgestellt. Erstmals erscheint der Bericht ausschlie\u00dflich in digitaler Form und stellt die zahlreichen Umweltdaten auf einer modernen Plattform gut strukturiert zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\">Der vollst\u00e4ndige Bericht ist abrufbar unter: <\/span><a href=\"https:\/\/umweltportal.baden-wuerttemberg.de\/umweltdaten-bericht-2024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #ff6600;\">https:\/\/umweltportal.baden-wuerttemberg.de\/umweltdaten-bericht-2024<\/span><\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-15473\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/luft_rauch_kamin_schornstein-180927_0.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/luft_rauch_kamin_schornstein-180927_0.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/luft_rauch_kamin_schornstein-180927_0-107x160.jpg 107w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/luft_rauch_kamin_schornstein-180927_0-213x320.jpg 213w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/luft_rauch_kamin_schornstein-180927_0-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Umweltdaten zeigen Erfolge, aber auch Handlungsbedarfe<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u201eFundierte und kontinuierlich erhobene Umweltdaten sind unverzichtbar, um die Wirksamkeit von Ma\u00dfnahmen zu bewerten und weiteren Handlungsbedarf zu erkennen\u201c, betonte Umweltministerin Thekla Walker anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung. \u201eDer Bericht zeigt uns, in welchen Bereichen wir erfolgreich waren und wo wir unsere Anstrengungen weiter intensivieren m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Luftqualit\u00e4t: Deutliche Fortschritte bei der Reduktion von Stickstoffdioxid<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Luft in Baden-W\u00fcrttemberg wird sauberer. Im Jahr 2023 sank die Schadstoffbelastung weiter \u2013 zum zweiten Mal in Folge wurden im gesamten Land die Grenzwerte f\u00fcr Stickstoffdioxid eingehalten. \u201eIm Jahr 2017 wurde der Grenzwert noch in 15 St\u00e4dten in Baden-W\u00fcrttemberg \u00fcberschritten. Erstmals eingehalten wurden die Grenzwerte f\u00fcr Stickstoffdioxid im Jahr 2022, also gerade einmal f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter. Das ist ein deutlicher Erfolg der Luftreinhalteplanung\u201c, betont Dr. Ulrich Maurer, Pr\u00e4sident der LUBW, dessen Haus die Erstellung des Umweltzustandsberichtes verantwortet.<br \/>\nAuch die Belastung durch Feinstaub ist deutlich zur\u00fcckgegangen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Werte werden seit dem Jahr 2018 fl\u00e4chendeckend im Land eingehalten und gehen weiterhin kontinuierlich zur\u00fcck. Beispielsweise wurden an dem ehemaligen Hotspot, der Spotmessstelle \u201eStuttgart am Neckartor\u201c, im Jahr 2017 noch 45 Tage mit \u00dcberschreitungen des Tagesmittelwertes von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (\u00b5g\/m\u00b3) gez\u00e4hlt. Zul\u00e4ssig sind 35 Tage im Jahr. Im Jahr 2023 wurde der Grenzwert nur an drei Tagen \u00fcberschritten.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Klimawandel: Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung unserer Zeit<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u201eDer Klimawandel stellt uns vor gro\u00dfe Herausforderungen\u201c, erkl\u00e4rte Ministerin Walker. Dies spiegele sich auch in der Ver\u00e4nderung des Wetters wieder: Das Jahr 2023 war mit einer Durchschnittstemperatur von 10,7 Grad Celsius bislang das w\u00e4rmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Aktuelle Auswertung deuten bereits daraufhin, dass das Jahr 2024 diese H\u00f6chstwerte noch \u00fcbertreffen wird. Ver\u00e4nderte Niederschl\u00e4ge und steigende Temperaturen f\u00fchren zu hei\u00dferen, trockeneren Sommern und milderen, feuchteren Wintern.<br \/>\nNeben Extremwetterereignissen wie Starkregen und Trockenperioden wirken sich auch steigende Wassertemperaturen negativ auf die Umwelt aus. So f\u00fchrt w\u00e4rmeres Wasser zu Sauerstoffmangel in Fl\u00fcssen und Seen, was Tiere und Pflanzen unter Druck setzt. Auch der Bodensee verzeichnet besorgniserregende Trends: Bereits 2022 wurden neue H\u00f6chstwerte f\u00fcr die mittlere Wassertemperatur sowohl an der Oberfl\u00e4che als auch in der Tiefe gemessen. Begleitet wurde der Temperaturanstieg von ungew\u00f6hnlich niedrigen Wasserst\u00e4nden im Sommer.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Erfolge im Klimaschutz: Baden-W\u00fcrttemberg senkt Treibhausgasemissionen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u201eDer Kampf gegen den Klimawandel ist ein globaler Kraftakt. Wir werden diesen nur gewinnen, wenn jeder seinen Teil beitr\u00e4gt. Wir m\u00fcssen gegensteuern. Baden-W\u00fcrttemberg ist hier auf einem guten Weg\u201c, erkl\u00e4rt Ministerin Walker und verweist auf das bisher Erreichte. Seit 1990 konnten die Treibhausgasemissionen um 25 Prozent gesenkt werden \u2013 damit wurden 64 Millionen Tonnen Treibhausgase im Jahr 2023 ausgesto\u00dfen. Zudem wird seit 2022 mehr als ein Drittel des Stroms im Land aus erneuerbaren Energien erzeugt. Besonders im Bereich Photovoltaik konnte ein massiver Zubau erzielt werden: Von 2022 auf 2023 hat sich der Ausbau mehr als verdoppelt. Dieser Trend setzt sich auch 2024 fort.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Invasive Arten und Artensterben: Eine stille Bedrohung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ulrich Maurer, Pr\u00e4sident der LUBW, erg\u00e4nzte: \u201eDie ver\u00e4nderten klimatischen Bedingungen bringen weitere Herausforderungen mit sich. Sie beg\u00fcnstigen die Ausbreitung invasiver Arten, die die bestehende Flora und Fauna in ihrer Existenz bedrohen. In Baden-W\u00fcrttemberg zeigt die rasche Ausbreitung der Asiatischen Hornisse oder der Quagga-Muschel im Bodensee, wie schnell dies geschehen kann.\u201c<\/p>\n<p>Der Klimawandel z\u00e4hlt zu den Hauptursachen des Artensterbens. Rund 46 Prozent der Tier- und Pflanzenarten in Baden-W\u00fcrttemberg gelten als gef\u00e4hrdet. Deshalb soll auf 15 Prozent der Offenlandfl\u00e4che Baden-W\u00fcrttembergs ein zusammenh\u00e4ngendes Netz von Lebensr\u00e4umen f\u00fcr Tiere und Pflanzen entstehen. \u201eDas gesetzte Etappenziel von 10 Prozent Offenlandfl\u00e4che bis Ende 2023 haben wir erreicht\u201c, betont Walker und bekr\u00e4ftigt, das Land werde sich weiter daf\u00fcr einsetzen, Biotope im Land funktional und r\u00e4umlich zu vernetzen, um das \u00dcberleben von V\u00f6geln und Insekten zu sichern.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Kartierungen sind wichtige Arbeitsinstrumente f\u00fcr den Umweltschutz<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die LUBW koordiniert die Kartierungen der Arten f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg. \u201eDetaillierte Informationen zur Verbreitung von Arten sind die Grundlage, um gezielte Ma\u00dfnahmen zu deren Schutz ergreifen zu k\u00f6nnen\u201c, so Maurer und erg\u00e4nzt: \u201eEinen wichtigen Beitrag leisten ehrenamtliche Kartiererinnen und Kartierer. Rund 200 fachkundige Freiwillige haben in den Jahren 2014 bis 2024 f\u00fcr die fl\u00e4chendeckende Erfassung der Reptilien und Amphibien fast 82.000 Funde gemeldet. Mit gro\u00dfem pers\u00f6nlichen Einsatz und ihren Ortskenntnissen lokalen Wissen haben sie die umfassende Erhebung dieser Arten in Baden-W\u00fcrttembergs erst m\u00f6glich gemacht. So wurden bis heute 93 Prozent der Fl\u00e4che kartiert.\u201c<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Umweltdaten 2024: Ein Bericht f\u00fcr alle \u2013 verst\u00e4ndlich, zug\u00e4nglich, anschaulich<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u201eDer Umweltzustandsbericht vereint Daten aus allen Umweltbereichen und vermittelt ein vollst\u00e4ndiges Bild f\u00fcr in Baden-W\u00fcrttemberg\u201c, so Maurer. Die Informationen sind auf der Webseite mit klar verst\u00e4ndlichen Texten, ansprechenden Grafiken und \u00fcbersichtlichen Karten aufbereitet \u2013 f\u00fcr Fachleute sowie f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit gleicherma\u00dfen nachvollziehbar.<\/p>\n<blockquote><p>Der vollst\u00e4ndige Bericht ist abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/umweltportal.baden-wuerttemberg.de\/umweltdaten-bericht-2024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/umweltportal.baden-wuerttemberg.de\/umweltdaten-bericht-2024<\/a><\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Sph\u00e4re-Wissen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Seit mehr als 25 Jahren stehen die Umweltdaten Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr eine fundierte Umweltberichterstattung. Die Themenvielfalt umfasst neben den klassischen Umweltmedien Boden, Wasser und Luft auch den Natur- und Landschaftsschutz sowie technische Umweltthemen wie Kreislaufwirtschaft, L\u00e4rm oder Radioaktivit\u00e4t. Baden-W\u00fcrttemberg erstellt den gesetzlich vorgeschriebenen Bericht alle drei Jahre. Der 16. Umweltzustandsbericht erscheint nun erstmals ausschlie\u00dflich digital.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode 251062<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umweltzustandsbericht 2024 online: \u2028Erfolge bei der Luftreinhaltung Mit dem heutigen \u201eGo-Live\u201c des neuen Web-Angebotes \u201eUmweltdaten 2024\u201c haben das Ministerium f\u00fcr Umwelt<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15473,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22,66],"tags":[],"class_list":["post-19564","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-printausgabe-archiv","category-qr-code-link"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19564","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19564"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19564\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19569,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19564\/revisions\/19569"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19564"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19564"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19564"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}