{"id":19584,"date":"2025-01-01T13:46:25","date_gmt":"2025-01-01T12:46:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19584"},"modified":"2025-02-26T13:58:18","modified_gmt":"2025-02-26T12:58:18","slug":"100-kulturschaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=19584","title":{"rendered":"100 Kultursch\u00e4tze"},"content":{"rendered":"<p><em>Online-Sammlung pr\u00e4sentiert 100 historisch-kulturelle Highlights im Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb<\/em><\/p>\n<p>Was haben die Limburg in Weilheim an der Teck, ein Pumpenh\u00e4uschen in Schelklingen und eine Hausfassade in M\u00fcnsingen-Gundelfingen gemeinsam? Sie und 97 weitere<!--more--> historisch-kulturelle Highlights werden in K\u00fcrze in einer Online-Sammlung auf der Webseite des Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb zu entdecken sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13151\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/limburg_3BFW9716.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/limburg_3BFW9716.jpg 700w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/limburg_3BFW9716-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/limburg_3BFW9716-481x320.jpg 481w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/limburg_3BFW9716-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Limburg: Der Gipfel von Weilheims Hausberg erhebt sich knapp 200 Meter in die H\u00f6he.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Die Projektidee stammt aus dem Arbeitskreis \u201ehistorisch-kulturelles Erbe\u201c des von der UNESCO ausgezeichneten Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb. \u00dcber ein Jahr hat es gedauert bis ein Team aus engagierten Historikerinnen und Historikern eine Auswahl von 100 kulturhistorischen Highlights im Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb getroffen und spannende Informationen in kurzen Texten und vielen Bildern zusammengestellt hat. Nun hat die Gesch\u00e4ftsstelle gemeinsam mit dem Redaktionsbeirat der 100 Highlights aus dem Arbeitskreis die neue Online-Sammlung auf der Webseite des Biosph\u00e4rengebiets vorgestellt.<\/p>\n<p>Neben arch\u00e4ologischen, literarischen oder immateriellen Besonderheiten wie zum Beispiel die Kalenderbl\u00e4tter Johannes St\u00f6fflers aus Schelklingen-Justingen tauchen auch herausragende Kulturlandschaften, Bau- oder Kleindenkm\u00e4ler sowie Kunstobjekte im Biosph\u00e4rengebiet etwa die Gundefinger Wand von Anton Geiselhart in der Sammlung auf. Es handelt sich um bekannte Highlights wie das Haupt- und Landgest\u00fct Marbach und weniger bekannte wie die Ackerstufen in Bissingen-Ochsenwang. Beginnend mit arch\u00e4ologischen Funden, die von einer menschlichen Besiedelung der Schw\u00e4bischen Alb bereits vor \u00fcber 40.000 Jahren zeugen, k\u00f6nnen Interessierte bald \u00fcber die Keltenzeit am Heidengraben, die Burgen und Schl\u00f6sser des Mittelalters bis in die Neuzeit mit Reformation, Industrialisierung und Kulturlandschaftswandel das Biosph\u00e4rengebiet anhand konkreter Orte, Relikte und Werke entdecken.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Die 100 kulturhistorischen Highlights erstrecken sich \u00fcber alle drei am Biosph\u00e4rengebiet beteiligten Landkreise:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alb-Donau-Kreis:<\/strong><br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich ist auch der Hohle Fels in Schelklingen ein Highlight. Er wird mit der Gebietserweiterung k\u00fcnftig im Biosph\u00e4rengebiet liegen. Neben dem bekannten UNESCO-Weltkulturerbe gibt es noch mehr Spannendes zu entdecken: Schw\u00e4bische Schw\u00e4nke aus den Schelklinger Teilorten H\u00fctten, Ingstetten oder Justingen in Heinrich Bebels \u201eFacetien\u201c aus dem 16. Jahrhundert, eine keltische Viereckschanze in Westerheim oder das Wernauer Schl\u00f6\u00dfle und sp\u00e4tere Spital zum Heiligen Geist, das heute das Schelklinger Stadtmuseum beherbergt.<\/p>\n<p><strong>Landkreis Esslingen:<\/strong><br \/>\nVerborgenes kann man auch am Pfingstberg zwischen den Lenninger Ortsteilen Schlattstall und Gutenberg entdecken. So mag einem die Parzellierung des Hangs bei einem Spaziergang dort nicht auffallen. Dass hier unsere Vorfahren das Relief an dem schwer zu bewirtschaftenden Hang durch den Anbau von Feldfr\u00fcchten wie z.B. Kartoffeln gepr\u00e4gt haben, wird erst in der Drohnenaufnahme deutlich sichtbar. Diese sogenannten Hackl\u00e4nder entstanden wohl im 19. Jahrhundert und stehen stellvertretend f\u00fcr weitere Hackl\u00e4nder im Biosph\u00e4rengebiet, die noch bis ins 20. Jahrhundert genutzt wurden.<\/p>\n<p><strong>Landkreis Reutlingen:<\/strong><br \/>\nEin weiterer Datensatz fasst das Wirken Gustav Werners, dem Gr\u00fcnder der BruderhausDiakonie, eindr\u00fccklich zusammen. Der Theologe und Sozialreformer war mit seinen christlichen Fabriken einer der gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber in der Region um Reutlingen. Mit Schulen und Einrichtungen wie dem Krankenh\u00e4usle in Reutlingen gab er schutzbed\u00fcrftigen Menschen eine Heimat und Ausbildung: Etwa Wilhelm Maybach, der als Waise im Bruderhaus auf Gottlieb Daimler traf. Sp\u00e4ter entwickelten sie gemeinsam den ersten Verbrennungsmotor, wie auf der Homepage des Biosph\u00e4rengebietes nun zu lesen ist. Dieses historisch-kulturelle Highlight der neuen digitalen Sammlung l\u00e4sst sich im Gustav Werner Forum auch analog erleben. Hier erinnert eine kleine multimediale Ausstellung an das Lebenswerk von Werners und seiner Frau Albertine.<\/p><\/blockquote>\n<p>Noch sind die 100 Highlights nicht vollst\u00e4ndig. Aber die bereits online gestellten Datens\u00e4tze zeigen l\u00e4ngst eindr\u00fccklich die Vielfalt und Reichhaltigkeit des kulturellen und geschichtlichen Erbes im Biosph\u00e4rengebiet.<\/p>\n<p>Die Online-Sammlung ist unter folgendem Link aufrufbar: <a href=\"https:\/\/www.biosphaerengebiet-alb.de\/schuetzen-entwickeln\/historisch-kulturelles-erbe\/100-kulturhistorische-highlights#\/article\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.biosphaerengebiet-alb.de\/schuetzen-entwickeln\/historisch-kulturelles-erbe\/100-kulturhistorische-highlights#\/article<\/a><\/p>\n<p>Weitere Informationen zum historisch-kulturelles Erbe sind online unter <a href=\"https:\/\/www.biosphaerengebiet-alb.de\/schuetzen-entwickeln\/historisch-kulturelles-erbe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.biosphaerengebiet-alb.de\/schuetzen-entwickeln\/historisch-kulturelles-erbe<\/a> zu finden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hintergrundinformationen:<\/strong><\/p>\n<p>Der Arbeitskreis \u201ehistorisch-kulturelles Erbe\u201c trifft sich regelm\u00e4\u00dfig unter der Leitung der Gesch\u00e4ftsstelle des Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb. Bereits vor der Ausweisung des Biosph\u00e4rengebietes im Jahr 2009 haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt- und Kreisarchiven, der Denkmalpflege, Forschung und anderer damit verwandter Einrichtungen aus dem heutigen Biosph\u00e4rengebiet in diesem Arbeitskreis organisiert. Sie tauschen sich seither \u00fcber Forschungsprojekte und Veranstaltungen aus, entwickeln aber auch gemeinsam neue Projekte, immer unter dem Motto &#8222;aus der Vergangenheit f\u00fcr die Zukunft lernen&#8220;. Sie sind damit auch wichtige Partnerinnen und Partner f\u00fcr weitere Themenfelder im Biosph\u00e4rengebiet wie Naturschutz und Tourismus.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode 251071<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Online-Sammlung pr\u00e4sentiert 100 historisch-kulturelle Highlights im Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb Was haben die Limburg in Weilheim an der Teck, ein Pumpenh\u00e4uschen in Schelklingen und eine Hausfassade in M\u00fcnsingen-Gundelfingen gemeinsam? 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