{"id":20285,"date":"2026-01-31T18:52:08","date_gmt":"2026-01-31T17:52:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=20285"},"modified":"2026-02-18T19:17:47","modified_gmt":"2026-02-18T18:17:47","slug":"biosphaerengebiet-wird-groesser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=20285","title":{"rendered":"Biosph\u00e4rengebiet wird gr\u00f6\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p><em>Sechs neue Kommunen erweitern Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb<\/em><\/p>\n<p>Nun ist es amtlich. Die vergr\u00f6\u00dferte Gebeitskulisse des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb ist seit Januar 2026 Fakt. In diesem Jahr soll nun der erforderliche Antrag auf UNESCO-Anerkennung des erweiterte Biosph\u00e4rengebiets eingereicht werden.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-15000\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/190501_026_totholz_Lenningen_Tobeltal.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/190501_026_totholz_Lenningen_Tobeltal.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/190501_026_totholz_Lenningen_Tobeltal-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/190501_026_totholz_Lenningen_Tobeltal-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><strong>Am 23. Oktober 2024 hat der Lenkungskreis Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb \u00fcber die Erweiterung des Biosph\u00e4rengebiets entschieden. Dabei wurde der Beitritt von sechs neuen Kommunen zum Biosph\u00e4rengebiet sowie das Einbringen weiterer Fl\u00e4chen von 16 Mitgliedskommunen\u00a0 einstimmig beschlossen. Zudem hat sich das Gremium darauf verst\u00e4ndigt, dass das rechtliche Ausweisungsverfahren f\u00fcr die Erweiterung des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb gestartet wird. <\/strong><\/p>\n<p>Der Lenkungskreis Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb traf sich am 23. Oktober 2024 zur turnusm\u00e4\u00dfigen Herbstsitzung im Alten Schulhaus in Gruorn auf dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen. Neben dem grunds\u00e4tzlichen Ja zur Gebietserweiterung haben die Mitglieder der geplanten Zonierung der Erweiterungskulisse in Entwicklungs-, Pflege- und Kernzonen sowie \u00c4nderungen der bestehenden Zonierung zugestimmt.<\/p>\n<p>Die Zustimmung der Stadt- und Gemeinder\u00e4te zur Gebietserweiterung samt Festlegung von Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen liegt in allen 22 Kommunen vor. Die Mehrzahl der Beschl\u00fcsse war einstimmig. Es gab keine Kommune, deren Gemeinderat nach Durchlaufen des intensiven partizipativen Planungsprozesses die Gebietserweiterung abgelehnt hat.<\/p>\n<blockquote><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insgesamt beschlossen 16 Kommunen, die bereits Fl\u00e4chen in der Gebietskulisse haben, weitere Bereiche in das Biosph\u00e4rengebiet einzubringen.<\/p>\n<p><strong>Im Landkreis Reutlingen<\/strong><\/p>\n<p>Bad Urach, Gomadingen, Hayingen, Lichtenstein, M\u00fcnsingen, Reutlingen, Sankt Johann und Zwiefalten<\/p>\n<p><strong>Im Alb-Donau-Kreis<\/strong><\/p>\n<p>Ehingen, Heroldstatt, Lauterach und Schelklingen<\/p>\n<p><strong>Im Landkreis Esslingen<\/strong><\/p>\n<p>Bissingen a. d. Teck, Beuren, Dettingen uunter Teck und Weilheim a. d. Teck<\/p>\n<p>Zudem beschlossen die sechs Kommunen neu dem Biosph\u00e4rengebiet beizutreten:<\/p>\n<p><strong>Im Landkreis Reutlingen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Engstingen<\/li>\n<li>Hohenstein<\/li>\n<li>Sonnenb\u00fchl<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong> Im Alb-Donau-Kreis<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Allmendingen<\/li>\n<li>Blaubeuren<\/li>\n<li>Rechtenstein<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p>Nach der vorliegenden Planung wird die Fl\u00e4che des Biosph\u00e4rengebiets um 42\u00a0Prozent auf \u00fcber 120.000 Hektar anwachsen. In Summe werden etwas mehr als 1.100 Hektar neue Kernzone, knapp 5.500 Hektar neue Pflegezone und knapp 30.000 Hektar neue Entwicklungszone ausgewiesen. Zwei Drittel der neuen Kernzonen werden im Kommunalwald und ein Drittel im Staatswald (ForstBW) ausgewiesen. Auch der Bundesforst beteiligt sich an neuen Kernzonen. Der von der UNESCO geforderte Mindestanteil von drei Prozent Kernzone wird damit auch weiterhin erf\u00fcllt. Der Lenkungskreis bedankte sich ausdr\u00fccklich beim Bundesforst, ForstBW und den Kommunen f\u00fcr das Einbringen weiterer Kernzonen. Die Pflegezone wird k\u00fcnftig einen Anteil von 33\u00a0Prozent des erweiterten Biosph\u00e4rengebiets umfassen, die Entwicklungszone einen Anteil von 64 Prozent. Mit der Zustimmung des Lenkungskreises wird im n\u00e4chsten Schritt das rechtliche Ausweisungsverfahren zur Erweiterung des Biosph\u00e4rengebiets gestartet.<\/p>\n<p>Dieses soll im Laufe des Jahres <strong>2025<\/strong> abgeschlossen werden. Damit wird das erweiterte Biosph\u00e4rengebiet ab Januar <strong>2026<\/strong> rechtskr\u00e4ftig verankert sein. Daraufhin folgt die Abgabe des erforderlichen Antrags auf erneute UNESCO-Anerkennung an das MAB-Nationalkomitee.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\">WEBcode 261072<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs neue Kommunen erweitern Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb Nun ist es amtlich. 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