{"id":20296,"date":"2026-01-19T11:17:17","date_gmt":"2026-01-19T10:17:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=20296"},"modified":"2026-02-19T11:41:04","modified_gmt":"2026-02-19T10:41:04","slug":"2-platz-fuer-blautopf-bei-naturwunderwahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=20296","title":{"rendered":"2. Platz f\u00fcr Blautopf bei Naturwunderwahl"},"content":{"rendered":"<p><em>Heinz Sielmann Stiftung k\u00fcrt jedes Jahr die beliebtesten Naturschauspiele<\/em><\/p>\n<p>Bei der Wahl zum Naturwunder 2025 der Sielmann Stiftung rangiert Blaubeurens Blautopf auf Rang zwei <!--more-->der beliebten Naturjuwelen Deutschlands. Platz eins: Die Breitachklamm bei Oberstdorf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6077\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Blautopf_Blaubeuren_3BFW6362.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Blautopf_Blaubeuren_3BFW6362.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Blautopf_Blaubeuren_3BFW6362-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Blautopf_Blaubeuren_3BFW6362-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Deutlicher Sieg f\u00fcr ein bayerisches Naturdenkmal: Die Breitachklamm in den Allg\u00e4uer Alpen ist das Naturwunder des Jahres 2025. Mit einem Wahlergebnis von 28,73 Prozent setzte sie sich deutlich gegen acht weitere Natursch\u00f6nheiten durch. Auf den zweiten Platz kam der Blautopf aus Baden-W\u00fcrttemberg (20,35 Prozent), gefolgt vom Wasserbaum bei Ockensen in Niedersachsen (13,49 Prozent).<br \/>\nDie diesj\u00e4hrige Abstimmung lief vom 11. August bis 28. September online auf der Webseite der Heinz Sielmann Stiftung. Insgesamt nahmen in diesem Jahr 26.643 Menschen an der Wahl teil. Am Ende war das Ergebnis eindeutig: Die Breitachklamm konnte sich mit einem komfortablen Vorsprung von \u00fcber 2.200 Stimmen durchsetzen und holte den Titel \u201eNaturwunder des Jahres 2025\u201c nach Bayern.<\/p>\n<blockquote><p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Naturerlebnis und Naturschutz vereint<\/strong><br \/>\n\u201eMit der Wahl der Breitachklamm haben die Menschen ein Naturdenkmal ausgezeichnet, in dem die Kraft der Natur auf einzigartige Weise sichtbar wird. Als Geotop und Lernort vermittelt sie geologische und \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge. Diese besondere Verbindung aus Naturschutz und Naturerlebnis macht die Breitachklamm zu einem w\u00fcrdigen Naturwunder des Jahres\u201c, betont Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Stiftungsrats der Heinz Sielmann Stiftung.<br \/>\n\u201eDie Breitachklamm zeigt exemplarisch, was Wandern in Deutschland bedeutet: Natur intensiv erleben und gleichzeitig verantwortungsvoll sch\u00fctzen. Sie ist ein Symbol f\u00fcr das Zusammenspiel von sicher erschlossenen Wegen,Engagement f\u00fcr die Heimat und eindrucksvollen Naturph\u00e4nomenen. Wir gratulieren dem Breitachklammverein herzlich zum Sieg bei der diesj\u00e4hrigen Naturwunderwahl\u201c, sagt Dr. Michael Ermrich, Pr\u00e4sident des Deutschen Wanderverbands.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Geologie zum Anfassen und Staunen<\/strong><br \/>\nDie etwa 2,5 Kilometer lange Klamm verl\u00e4uft vom Oberstdorfer Ortsteil Tiefenbach bis nahe der Walserschanz im Kleinwalsertal. \u00a0Mit ihren bis zu 150 Meter hohen Felsw\u00e4nden gilt sie als eine der tiefsten Felsenschluchten Mitteleuropas. \u00dcber Jahrtausende hat sich die Breitach in den Kalkstein gefr\u00e4st und dabei Strudelt\u00f6pfe, \u00dcberh\u00e4nge und enge Durchg\u00e4nge geschaffen \u2013 ein Geotop von au\u00dfergew\u00f6hnlicher Sch\u00f6nheit.<\/p>\n<p><strong>Lebensraum f\u00fcr spezialisierte Arten<\/strong><br \/>\nZugleich beheimatet die Breitachklamm eine vielf\u00e4ltige Tier- und Pflanzengemeinschaft. Das k\u00fchl-feuchte Klima der Schlucht beg\u00fcnstigt das Wachstum von Moosen, Farnen und anderen feuchtigkeitsliebenden Pflanzen. Die klaren, sauerstoffreichen Wasserl\u00e4ufe bieten Lebensraum f\u00fcr Bachforellen und die Wasseramsel, ein spezialisierter Singvogel, der tauchend Insektenlarven und andere Kleintiere erbeutet und bevorzugt an schnell str\u00f6menden Gew\u00e4ssern br\u00fctet. Amphibien wie der Alpensalamander finden in feuchten Felsspalten geeignete Verstecke. Wer besonders Gl\u00fcck hat, kann am Klammrand sogar G\u00e4msen beobachten, die die steilen H\u00e4nge als R\u00fcckzugsgebiet nutzen.<\/p>\n<p><strong>Tourismus mit Verantwortung<\/strong><br \/>\nBereits seit 1905 ist die Breitachklamm touristisch erschlossen und hat sich seitdem zu einem Publikumsmagnet mit j\u00e4hrlich rund 300.000 Besucherinnen und Besuchern entwickelt. Gesicherte Stege und Br\u00fccken machen das Naturph\u00e4nomen zug\u00e4nglich, lenken aber zugleich die Besucherstr\u00f6me, sodass sensible Bereiche gesch\u00fctzt bleiben. Je nach Jahreszeit ist die Schlucht unterschiedlich erlebbar: In schneereichen Wintern bilden sich bizarre Eisgebilde in der Schlucht, bei Hochwasser tost die Breitach mit beeindruckender Urgewalt durch die Enge.<br \/>\nUm die nachhaltige touristische Nutzung und den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt weiter zu f\u00f6rdern, hat der Breitachklammverein im Fr\u00fchjahr 2023 einen Nachhaltigkeitsausschuss gegr\u00fcndet. Damit verbindet die Breitachklamm eindrucksvolles Naturerlebnis mit vorbildlicher Besucherlenkung und Naturschutz.<\/p>\n<blockquote><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sph\u00e4re-Wissen<\/p>\n<p>Die Naturwunderwahl ist eine Initiative der Heinz Sielmann Stiftung und des Deutschen Wanderverbands, bei der Menschen aufgerufen sind, ihre Lieblings-Naturwunder aus Deutschland zu w\u00e4hlen. Die Initiative soll das Umweltbewusstsein und den Schutz der Natur st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Vorab k\u00f6nnen Vorschl\u00e4ge eingereicht werden. Unter allen Bewerbungen w\u00e4hlt eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Heinz Sielmann Stiftung und des Deutschen Wanderverbands neun Naturwunder aus, die anschlie\u00dfend in den offiziellen Wettbewerb gehen. In einer Online-Abstimmung auf der Webseite der Heinz Sielmann Stiftung entscheidet am Ende das Publikum, welche Natursch\u00f6nheit als \u201eNaturwunder des Jahres\u201c ausgezeichnet wird.<\/p>\n<p>Die \u201eNaturwunder\u201c \u2013 oft das Ergebnis geologischer, atmosph\u00e4rischer, biologischer oder \u00f6kologischer Prozesse \u2013 beziehen sich auf au\u00dfergew\u00f6hnliche Naturph\u00e4nomene oder nat\u00fcrliche Erscheinungen, die aufgrund ihrer Sch\u00f6nheit, Einzigartigkeit oder Seltenheit Bewunderung und Staunen hervorrufen. Sie sind meist auch wichtige R\u00fcckzugsorte oder Lebensr\u00e4ume f\u00fcr seltene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten.<br \/>\nMehr erfahren unter:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.sielmann-stiftung.de\/naturwunder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.sielmann-stiftung.de\/naturwunder<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\">WEBcode 261076<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heinz Sielmann Stiftung k\u00fcrt jedes Jahr die beliebtesten Naturschauspiele Bei der Wahl zum Naturwunder 2025 der Sielmann Stiftung rangiert Blaubeurens Blautopf auf Rang zwei<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6077,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20296","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20296"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20296\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20298,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20296\/revisions\/20298"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}