{"id":20410,"date":"2026-04-15T20:37:28","date_gmt":"2026-04-15T18:37:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=20410"},"modified":"2026-06-19T09:57:43","modified_gmt":"2026-06-19T07:57:43","slug":"42-prozent-groesseres-biosphaerengebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=20410","title":{"rendered":"42 Prozent gr\u00f6\u00dferes Biosph\u00e4rengebiet"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Verordnung zur Erweiterung des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb tritt am 15. April 2026 in Kraft getreten<\/em><\/p>\n<p>Die Erweiterung des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb ist offiziell. Die Fl\u00e4che w\u00e4chst um \u00fcber 40 Prozent<!--more-->, die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner um \u00fcber 80 Prozent. Das erm\u00f6glicht, den Grundgedanken des Biosph\u00e4rengebiets \u201eLeben und Wirtschaften im Einklang mit der Natur\u201c noch umfassender zu erproben und umzusetzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3498\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_3BFW1568.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_3BFW1568.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_3BFW1568-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_3BFW1568-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Die Verordnung zur Erweiterung des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb ist am 15. April 2026 in Kraft getreten. Die erweiterte Gebietskulisse liegt s\u00fcdlich von Stuttgart und erstreckt sich von Dettingen unter Teck im Norden, Zwiefalten im S\u00fcden, Reutlingen im Westen und Blaubeuren im Osten. Auf einer Fl\u00e4che von ca. 121.445 ha leben rund 265.000 Menschen in 36 St\u00e4dten und Gemeinden. Im Zuge des Erweiterungsprozesses brachten 16 bereits beteiligte Kommunen zus\u00e4tzliche Fl\u00e4chen ein.<\/p>\n<blockquote><p>Sechs neue Kommunen dazu: Allmendingen, Blaubeuren, Engstingen, Hohenstein, Rechtenstein und Sonnenb\u00fchl.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der \u00fcber zwei Jahre andauernde Erweiterungsprozess war stark partizipativ angelegt. In \u00fcber 100 Veranstaltungen, vielen Workshops, Fachgespr\u00e4chen und Gemeinderatssitzungen wurden Ideen und Anregungen aber auch Bedenken und Zweifel ausgetauscht und besprochen. Das Biosph\u00e4rengebiet lebt vom Engagement zahlreicher Vereine, Verb\u00e4nde, Unternehmen, B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern. Es ist ein Modell, das zeigt: Nachhaltige Entwicklung ist m\u00f6glich. Wirtschaft, Soziales und Naturschutz gehen gut miteinander.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3496\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_IMG_5598.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_IMG_5598.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_IMG_5598-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/albtrauf_IMG_5598-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Aktuell l\u00e4uft eine UNESCO-Pr\u00fcfung. Die Schw\u00e4bische Alb und das Albvorland verf\u00fcgen \u00fcber eine \u00fcber Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, die weltweit einmalig ist. Teile davon wurden 2008 als Biosph\u00e4rengebiet und damit als Schutzgebiet ausgewiesen. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde es von der UNESCO als Biosph\u00e4renreservat anerkannt. Aktuell l\u00e4uft der Pr\u00fcfprozess zur UNESCO-Anerkennung des nun erweiterten Gesamtgebiets.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><span style=\"color: #ff6600;\">Sph\u00e4re-Wissen<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li>Das Biosph\u00e4rengebiet w\u00e4chst mit der Erweiterung von 85.266 auf 121.445 ha, die Bev\u00f6lkerung von 146.000 auf 265.000 Einwohnerinnen und Einwohner.<\/li>\n<li>Mit der Erweiterung vergr\u00f6\u00dfert sich die Kernzone um 1.046 auf 3.691 ha, die Pflegezone von 5.068 auf 40.478 ha und die Entwicklungszone von 30.065 auf 77.276 ha.<\/li>\n<li>Seit der Ausweisung des Biosph\u00e4rengebiets im Jahr 2008 wurden \u00fcber 640 nachhaltige Modellprojekte umgesetzt.<\/li>\n<li>J\u00e4hrlich werden durchschnittlich 1,9 Mio. Euro in die nachhaltige Entwicklung der Region investiert.<\/li>\n<li>Organisatorisch getragen wird das Biosph\u00e4rengebiet durch das Land Baden- W\u00fcrttemberg, vertreten durch das Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und die Regierungspr\u00e4sidien Stuttgart und T\u00fcbingen, die drei Landkreise Alb-Donau-Kreis, Esslingen und Reutlingen, die 36 St\u00e4dte und Gemeinden innerhalb der Gebietskulisse und die Bundesanstalt f\u00fcr Immobilienaufgaben als Eigent\u00fcmerin des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes bei M\u00fcnsingen.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>WEBcode 262074<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verordnung zur Erweiterung des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb tritt am 15. April 2026 in Kraft getreten Die Erweiterung des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb ist offiziell. 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