{"id":20563,"date":"2026-10-07T12:33:48","date_gmt":"2026-10-07T10:33:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=20563"},"modified":"2026-10-12T12:35:24","modified_gmt":"2026-10-12T10:35:24","slug":"klimafitter-garten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=20563","title":{"rendered":"Klimafitter Garten"},"content":{"rendered":"<p><em>Herbst ist die beste Zeit f\u00fcr Geh\u00f6lze, Stauden und mehr Artenvielfalt im Garten<\/em><\/p>\n<p>Hei\u00dfe und trockene Sommer setzen auch unseren G\u00e4rten zunehmend zu. Wer seinen Garten widerstandsf\u00e4higer gegen die Folgen der Klimakrise machen m\u00f6chte, sollte <!--more-->jetzt im Herbst aktiv werden. In der k\u00fchleren Jahreszeit k\u00f6nnen viele Pflanzen besser anwachsen und sind bis zum n\u00e4chsten Sommer gut eingewurzelt. \u201eWer erst im Fr\u00fchjahr pflanzt, l\u00e4uft Gefahr, dass die jungen Pflanzen bereits in der Anwachsphase unter Trockenheit leiden. Dann muss deutlich mehr gegossen werden\u201c, sagt NABU-Gartenexpertin Aniela Arnold.<\/p>\n<div id=\"attachment_2409\" style=\"width: 330px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2409\" class=\"size-full wp-image-2409\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><p id=\"caption-attachment-2409\" class=\"wp-caption-text\">Bunte Vielfalt und etwas Unordnung In einem belebten Garten d\u00fcrfen Gr\u00e4ser und Moos die Fugen der Schrittplatten be\u00adwach\u00adsen. Im dunklen, k\u00fchlen Schutz von Natursteinen verbergen sich tags\u00fcber Kr\u00f6ten und Molche.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B\u00e4ume und Str\u00e4ucher f\u00fcr zuk\u00fcnftigen Schatten pflanzen<\/strong><br \/>\nWer langfristig denkt, pflanzt jetzt Geh\u00f6lze. B\u00e4ume und gr\u00f6\u00dfere Str\u00e4ucher wie Feldahorn, Mehlbeere oder Eingriffeliger Wei\u00dfdorn k\u00f6nnen sp\u00e4ter an hei\u00dfen Tagen Schatten spenden. Gleichzeitig verbessern sie das Mikroklima, indem sie \u00fcber ihre Bl\u00e4tter Wasser verdunsten, und speichern Kohlenstoff. \u201eEin heute gepflanzter Baum ist eine Investition in die Zukunft. Er verbessert langfristig das Gartenklima und schafft zugleich Lebensraum f\u00fcr Tiere\u201c, so Arnold.<\/p>\n<p><strong>Mehr Vielfalt statt braunem Rasen<\/strong><br \/>\nKurz geschnittener Rasen leidet besonders unter langen Trockenperioden. Eine Alternative ist ein Kr\u00e4uterrasen mit Arten wie Gew\u00f6hnliche Schafgarbe, Wilde M\u00f6hre oder Hornklee. \u201eSolche Wildkr\u00e4uter helfen, Fl\u00e4chen widerstandsf\u00e4higer zu machen. Regionales Kr\u00e4uterrasen-Saatgut gibt es als fertige Mischung zu kaufen\u201c, sagt die NABU-Expertin. So entstehen statt braun-vertrockneter Rasenfl\u00e4chen bunte, vielf\u00e4ltige Bereiche, von denen auch Insekten profitieren. Zus\u00e4tzlich hilft selteneres M\u00e4hen: Der Boden wird besser beschattet und es verdunstet weniger Wasser.<\/p>\n<p><strong>Stauden passend zum Standort w\u00e4hlen<\/strong><br \/>\nAuch bei Stauden lohnt sich nach dem hei\u00dfen Sommer ein genauer Blick: Pflanzen, die Trockenperioden nicht \u00fcberstanden haben, k\u00f6nnen durch robustere Arten ersetzt werden. Entscheidend ist, dass sie zu Standort und Boden passen. Heimische Wildpflanzen trotzen der Trockenheit oft besser als so manche Zierpflanze. F\u00fcr trockene Standorte eignen sich zum Beispiel Gew\u00f6hnlicher Natternkopf, Kart\u00e4user-Nelke, Sand-Thymian und Rundbl\u00e4ttrige Glockenblume. Sie kommen mit wenig Wasser zurecht und bieten zugleich Nahrung f\u00fcr Insekten.<br \/>\nVerbl\u00fchte Stauden sollte man nicht sofort zur\u00fcckschneiden: L\u00e4sst man St\u00e4ngel und Samenst\u00e4nde \u00fcber den Winter stehen, bieten sie Insekten Unterschlupf und V\u00f6geln Nahrung.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne Schattenpl\u00e4tze schaffen<\/strong><br \/>\nNeben B\u00e4umen und Str\u00e4uchern k\u00f6nnen auch begr\u00fcnte Pergolen und andere Rankstrukturen Hitze im Garten abmildern. Mit geeigneten Kletterpflanzen entstehen schattige Pl\u00e4tze f\u00fcr Menschen und zus\u00e4tzliche Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Tiere. \u201eEin naturnaher Garten muss nicht perfekt aussehen. Entscheidend ist, dass wir Vielfalt zulassen und Pflanzen w\u00e4hlen, die mit den Bedingungen vor Ort zurechtkommen\u201c, sagt Arnold. \u201eEs lohnt sich den Herbst zu nutzen, um den eigenen Garten Schritt f\u00fcr Schritt naturn\u00e4her und widerstandsf\u00e4higer gegen hei\u00dfe, trockene Sommer zu machen.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitere NABU-Tipps f\u00fcr klimafitte G\u00e4rten:<\/strong><br \/>\nDen Garten klimafit machen: <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/umwelt-und-ressourcen\/oekologisch-leben\/balkon-und-garten\/grundlagen\/klimagarten\/26028.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10 Ideen zur Klimaanpassung<\/a><br \/>\nG\u00e4rtnern unter neuen Klimabedingungen. <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/umwelt-und-ressourcen\/oekologisch-leben\/balkon-und-garten\/grundlagen\/klimagarten\/26024.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Praktische Tipps f\u00fcr einen robusten Garten<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>WEBcode 263074<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herbst ist die beste Zeit f\u00fcr Geh\u00f6lze, Stauden und mehr Artenvielfalt im Garten Hei\u00dfe und trockene Sommer setzen auch unseren G\u00e4rten zunehmend zu. 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