{"id":2389,"date":"2015-05-23T14:52:48","date_gmt":"2015-05-23T12:52:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=2389"},"modified":"2025-12-02T09:53:05","modified_gmt":"2025-12-02T08:53:05","slug":"garten-eden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=2389","title":{"rendered":"Fr\u00fchjahrsbl\u00fcher"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em>Natur: Alb-Fr\u00fchling als Planer f\u00fcr Ihren Garten<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-style: normal;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_eden_einbeere.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2396 alignnone\" title=\"garten_eden_einbeere\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_eden_einbeere.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_eden_einbeere.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_eden_einbeere-160x103.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_eden_einbeere-140x90.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a> <\/span><\/em><em><span style=\"font-style: normal;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Sphaere_garten_eden.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Print runterladen<\/a><\/em><\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Endlich Fr\u00fchling! Wanderer durchstreifen die lichten W\u00e4lder der Alb. Sie wollen die Boten der jungen Jahreszeit erleben. Wer genauer hinschaut, entdeckt nicht nur einzelne Fr\u00fchjahrsbl\u00fcher, sondern versteht das eingespielte Gef\u00fcge der Natur. Dieses Meisterwerk lohnt, zu kopieren. Die neue Gartensaison bietet die Chance dazu. Hei-\u00admische Blumen und Str\u00e4ucher, sowie ein wenig Mut zur Unordnung locken V\u00f6gel und Insekten. Lassen Sie sich inspirieren zu Ihrem Garten Eden, zu einem St\u00fcck Natur, die lebt.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Schnee schmilzt, die V\u00f6gel kehren zur\u00fcck auf die Alb. Vor\u00fcber ist die kalte Stille, endlich schallt wieder heiteres Gezwitscher durch den Wald, \u00fcbers Feld und in den Wiesen. Geduld verlangt er einem ab, der lange, harte, schneereiche, aber wundersch\u00f6ne Winter in rund 800 Metern H\u00f6he.<\/p>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">\n<div id=\"attachment_2409\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2409\" class=\"size-medium wp-image-2409\" title=\"blumen_IMG_1380\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumen_IMG_1380.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2409\" class=\"wp-caption-text\">Bunte Vielfalt und etwas Unordnung In einem belebten Garten d\u00fcrfen Gr\u00e4ser und Moos die Fugen der Schrittplatten be\u00adwach\u00adsen. Im dunklen, k\u00fchlen Schutz von Natursteinen verbergen sich tags\u00fcber Kr\u00f6ten und Molche.<\/p><\/div>\n<p>Wenn zartes Gr\u00fcn das grelle Wei\u00df verdr\u00e4ngt, schl\u00e4gt in unseren heimischen Buchenw\u00e4ldern die Stunde der Fr\u00fchjahrsbl\u00fcher. Geschickt nutzen sie ihre Chance, so lange die Knospen der m\u00e4chtigen Baumkronen noch geschlossen verharren. So recken beispielsweise der Hohle Lerchensporn (Foto\u00a0unten), das Buschwindr\u00f6schen (Foto\u00a0unten) und die Einbeere (Aufmacherfoto) im lichtdurchfluteten Fr\u00fchlingswald ihre H\u00e4lse der Sonne entgegen. Wie auch die vielen Wandersleut\u00b4, die gerade jetzt in diesem kleinen Zeitfenster der Bl\u00e4tterlosigkeit seltene Aus- und Einblicke suchen und im Biosph\u00e4rengebiet reichlich finden. Denn nicht nur die pastellfarbenen Fr\u00fchlingsboten zu F\u00fc\u00dfen wecken Entdeckerlust, sondern auch der messerscharfe Horizont. Nur bis in den Mai hinein geben die mit winzigen Knospen sp\u00e4rlich begr\u00fcnten Buchen, Ahorne und Eschen den Blick vom Albtrauf in die Ferne frei.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Den pers\u00f6nlichen Horizont als Hobby-Botaniker erweitert, wer seinen Blick schnell wieder auf den Boden senkt, um die vielf\u00e4ltigen jungen Pfl\u00e4nzchen zu entdecken. An manchen Stellen jedoch braucht der Wanderer nicht lange suchen. Helles Wei\u00df schimmert leuchtend schon von Weitem zwischen grauen Buchenst\u00e4mmen. Die zierlichen Bl\u00fcten des Buschwindr\u00f6schens \u00fcberziehen den schon etwas fr\u00fchlingswarmen Boden wie ein Teppich dicht an dicht. Wie Wellen wiegen dagegen die schlanken, hellgr\u00fcnen, glatten Bl\u00e4tter des B\u00e4rlauchs im Fr\u00fchlingswind (Foto\u00a0unten). In gro\u00dfen Kolonien bedeckt er schon ab Mitte M\u00e4rz in Tallagen die schattig k\u00fchlen B\u00f6den der Buchenw\u00e4lder. Hier sp\u00fcrt der Wanderer Feuchtigkeit auf der Haut und ein intensiver Geruch nach Knob\u00adlauch spielt um seine Nase. Der B\u00e4rlauch dient als sogenannte Zeigerpflanze, die pr\u00e4zise auf die Beschaffenheit des Bodens und Untergrunds hinweist: Er f\u00fchlt sich nur wohl in feuchter, n\u00e4hrstoffreicher Erde.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Auch in den Albd\u00f6rfern dr\u00e4ngen nun Knospen ans Licht, um ihre farbenfrohen Bl\u00fcten zu entfalten. Sie machen Lust auf die neue Gartensaison. Nehmen Sie sich f\u00fcr die Gestaltung Ihres Gr\u00fcns ein Beispiel an den scheinbar wie zuf\u00e4llig dahinge\u00adstreuten Fr\u00fchjahrsbl\u00fchern im gerade erwachenden Buchenwald: Einzelne Schl\u00fcsselblumen leuchten gelb zwischen den Hors\u00adten des Hohlen Lerchensporns. Nicht weit davon entfernt findet das Dunkle Lungenkraut (Foto\u00a0unten) seinen Platz. Ist das nicht eine herrlich nat\u00fcrliche Vielfalt, eine \u00c4sthetik, die lohnt, zu kopieren? Schaffen Sie sich in Ihrem Garten eine geordnete Wildnis, um ihn f\u00fcr allerlei n\u00fctzliche Tiere und Insekten bewohnbar zu machen. Der Lohn: Vogelgezwitscher in allen Tonlagen, das Summen von Bienen, das Tanzen von Schmetterlingen in allen Farben. Ein ruhiges Gewissen beschert ein so neu belebter Garten obendrein. Denn die lebensfeind\u00adliche Ordnungsliebe in unseren G\u00e4rten versch\u00e4rft das traurige Artensterben \u2013 das muss nicht sein.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Dazu brauchen Sie nicht mit mit Hacke und Spaten loszuziehen \u2013 Gott bewahre! Vielmehr sollten wir, die hier im Schwabenl\u00e4ndle das H\u00e4usle mit Hingabe kehren und wienern, diese liebenswerte Tugend im Garten nur ein wenig z\u00fcgeln. Wir m\u00fcssen nicht nach einem kurz geschorenen, perfekten Rasen trachten. Auch macht das Kr\u00e4utlein zwischen den Schrittplatten mehr Sinn, als die Jagd mit dem Fugenkratzer. Das Prestigedenken verleitet manchen Hobbyg\u00e4rtner \u00a0teure Koniferen in Reih und Glied zu pflanzen, doch arrangiert er damit lediglich leblose Ausstattung. Solch eine gestylte Idylle ist zwar gr\u00fcn, aber totge\u00adpflegt. Nur mit dem Mut zur geplanten Unordnung und ausgew\u00e4hlten heimischen Pflanzen entwickeln sich artenreiche Lebensr\u00e4ume. In einem naturnahen Garten d\u00fcrfen beispielsweise in einer wilden Ecke die St\u00e4ngel verbl\u00fchter Stauden stehen bleiben. Nicht sofort abgeschnitten, dienen die hohle Stiele als Winterquartier f\u00fcr Ohrw\u00fcrmer, Schmetterlingsraupen und Insektenlarven, oder die Wildbienen entdecken die gr\u00fcnen H\u00f6hlen als idealen Aufzuchtsort (Buchtipp S.12).<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Viel Leben verspricht auch die Wildblumenwiese. Reserviert man ihr ein sonniges Pl\u00e4tzchen auf n\u00e4hrstoffarmem Boden, werden im Sommer Hornklee, Bunte Kronwicke und Wiesensalbei um die Wette leuchten. Welch ein Bild: \u00dcber locker gesprenkelten Farbtupfern flattern Schmetterlinge und Falter, summen Bienen und Hummeln. Doch nicht nur das. F\u00fcr die Artenvielfalt in unserer Region leisten Wildblumenwiesen einen wertvollen Beitrag. Sie sichern als abwechslungsreiche Futterpflanzenansammlung das Auskommen der Insekten und V\u00f6gel: Die Bunte Kronwicke liefert Nektar und Pollen f\u00fcr Tagfalter, Hummeln und Wildbienen. Ihren Samen pickt der Gr\u00fcnfink, die Bl\u00e4tter ern\u00e4hren viele Schmetterlingsraupen. Dies erscheint um so wichtiger, wenn man wei\u00df, dass beliebte Gartenblumen wie zum Beispiel gef\u00fcllte Rosen oder Rhododendren lediglich sch\u00f6n sind, \u00f6kologisch aber kaum n\u00fctzen, da sie sich als Nektarquellen f\u00fcr heimische Insekten wenig eignen. Denn Schmetterlinge gelangen mit ihren behaarten R\u00fcsseln nicht an die Nektarquelle dieser gef\u00fcllten Bl\u00fcten. Und: So herrlich intensiv gelb auch die Forsythie den Fr\u00fchling ank\u00fcndigt \u2013 Wildbienen finden Sie hier nicht. Als Nahrungsquelle taugt das urspr\u00fcnglich aus Asien und S\u00fcdosteuropa stammende Geh\u00f6lz nicht. Die bei uns kultivierten Hybriden produzieren weder Nektar noch Pollen. Ebenso wenig Nahrung bietet die beliebte Thujahecke. In dem oft zu abweisenden Mauern gestutzten Gr\u00fcn bleibt es verd\u00e4chtig still.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Zum Tummelplatz von V\u00f6geln, Kleins\u00e4ugern, Spinnen und Insekten dagegen entwickelt sich garantiert eine Hecke aus verschiedenen heimischen Wildstraucharten. Locker angeordnet ben\u00f6tigt solch ein Arrangement aus Wei\u00dfdorn, Hartriegel und Hundsrose zwar mehr Platz als eine sorgf\u00e4ltig auf Linie geschnittene Thuja-Barrikade, daf\u00fcr aber \u00a0dient sie den Tieren als Unterschlupf. Au\u00dferdem ern\u00e4hren die Wildstr\u00e4ucher mit ihrer Bl\u00fcte und sp\u00e4teren Fr\u00fcchten die heimische Insekten- und Vogelwelt. Fremdl\u00e4ndische Geh\u00f6lze eignen sich dagegen als Futterquelle nur bedingt. Ihnen fehlt die gemeinsame Entwicklungsgeschichte mit unseren heimischen Tieren, so dass kein eingespieltes Gef\u00fcge existiert. Deshalb ern\u00e4hren viele Pflanzenexoten nur einen Bruchteil unserer V\u00f6gel und Insekten.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Ein eingespieltes Gef\u00fcge, das besonders ins Auge sticht, k\u00f6nnen Sie im Fr\u00fchling bestaunen: die Biosph\u00e4renw\u00e4lder. Die auf der Schw\u00e4bischen Alb vorherrschenden Buchenw\u00e4lder sind meist als sogenannte Hallenw\u00e4lder ausgebildet. Zur Rotbuche gesellen sich auch einzelne Baumarten wie Berg\u00adahorn, Esche und Linde. Die \u00fcber 30 Meter hohen Buchen entwickeln ein dichtes Kronendach, das nur wenig Sonne durch l\u00e4sst. F\u00fcr Str\u00e4ucher reichen die Lichtverh\u00e4ltnisse nicht aus, die Kr\u00e4uter am Boden gedeihen meist sp\u00e4rlich. Die sommerliche Dunkelheit zwingt die bodennahen Pfl\u00e4nzchen, zeitig im hellen Fr\u00fchjahr zu bl\u00fchen, wenn die Bl\u00e4tter der Buchen sich noch in den Knospen verstecken. Bevor sich das Kronendach der Baumriesen entfaltet, haben die Fr\u00fchjahrsbl\u00fcher wie Lerchensporn oder Buschwindr\u00f6schen ihre vegetative Entwicklung schon abgeschlossen.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">An der Bodenvegetation, W\u00fcchsigkeit und Beimischung anderer B\u00e4ume erkennt der Fachmann, um welchen Typ von Buchenwald es sich handelt: beispielsweise Waldgersten-, Waldmeister-, oder Orchideenbuchenwald? Als sogenannte \u201eKalk\u201c-Buchenw\u00e4lder werden die W\u00e4lder auf den altbtypischen Kalkverwitterungsb\u00f6den zusammengefasst. Auf sehr kalk\u00adreichen Stand\u00adorten findet man Kalkzeigerpflanzen wie die unauff\u00e4llig gelb-gr\u00fcn bl\u00fchende Mandelwolfs\u00admilch (Foto unten) oder die ge\u00adsch\u00fctzte Stinkende Nie\u00dfwurz (Foto unten). Genauere Einteilungen ergeben sich durch variierende Stand\u00adorte mit unterschiedlicher Wasser- und N\u00e4hrstoffverf\u00fcgbarkeit. Der Botaniker erkennt in schattigen, k\u00fchlen Bereichen mit frischen, n\u00e4hrstoffreichen B\u00f6den den Wald\u00adgerstenbuchewald. Hier f\u00fchlt sich das Dunkle Lungenkraut (Foto unten) und die Waldgerste wohl. Auf ebenso frischen Standorten, allerdings mit geringerem N\u00e4hrstoffgehalt und ohne typische Kalkzeigerpflanzen w\u00e4chst der \u201eWaldmeisterbuchenwald\u201c. Auf trockeneren B\u00f6den in Hanglagen gedeiht die Buche weniger \u00fcppig, \u00a0mehr Licht erreicht den Boden. Deshalb pr\u00e4gen hier w\u00e4rmelieben\u00adde Arten, wie das Knabenkraut, den Orchi\u00addeenbuchenwald.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Weniger h\u00e4ufig, jedoch albtypisch, sorgt der Linden-Ahornwald f\u00fcr Abwechslung. Er besiedelt vornehmlich die markanten Steinschutthalden am Hangfu\u00df des Albtraufs und frische Schluch\u00adten, wie in den Kernzonen des Biosph\u00e4rengebietes. Als Team\u00adspieler in dieser Waldgesellschaft sch\u00e4tzt der Hohle Lerchensporn (Foto\u00a0unten) oder das Gelbe Windr\u00f6s\u00adchen (Foto unten) die dort n\u00e4hrstoffreichen, feuchten Bedingungen.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Ein ganz anderes Bild vermitteln die extrem warmen, trockenen S\u00fcdh\u00e4nge und Felskuppen der Alb. Hier gruppieren sich verschiedene Arten von Eichen und Str\u00e4ucher zu einem niederw\u00fcchsigen Eichen-Tro\u00adcken\u00adwald. Die knorrig, bizarren Gestalten blicken wie Fabelwesen von ihren exponierten Lagen ins Tal.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Eine tragende Rolle f\u00fcr das Biosph\u00e4rengebiet spielt die Vegetation in den sogenannten Kernzonen. Hier bleibt die Natur sich selbst \u00fcberlassen. Urw\u00e4lder sollen entstehen. Der Mensch st\u00f6rt das Spiel der Kr\u00e4fte nicht. Viel Tot- oder Altholz bietet V\u00f6geln Nahrung und Brutpl\u00e4tze. Nicht nur diese vom Menschen unbeeinflussten Areale, sondern auch die Vielfalt der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaften wie Wacholderheiden oder Wiesen erh\u00f6hen die biologische Vielfalt.<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">\n<div id=\"attachment_2395\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_mauer_IMG_1737.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2395\" class=\"size-medium wp-image-2395\" title=\"garten_mauer_IMG_1737\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_mauer_IMG_1737-160x120.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_mauer_IMG_1737-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_mauer_IMG_1737-140x105.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/garten_mauer_IMG_1737.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2395\" class=\"wp-caption-text\">Trockenmauer Ohne M\u00f6rtel aufgeschichtet, bietet die Mauer Hohlr\u00e4ume, die Eidechsen, Spinnen und Insekten bewohnen.<\/p><\/div>\n<p>Diese Vielfalt k\u00f6nnen auch Sie als kleines R\u00e4dchen im Gef\u00fcge f\u00f6rdern. Mag Ihr Garten noch so klein sein, so kann er helfen, wertvolle Naturr\u00e4ume zu verbinden \u2013 wie eine Br\u00fccke hinweg \u00fcber die Monotonie moderner Landwirtschaft und lebensfeindlichen Siedlungsasphalt. Doch wild bedeutet nicht ungepflegt. G\u00e4rtnermeister Gerd Fleischmann-Lenz aus Laichingen wei\u00df um die harte Arbeit, um das \u00fcbliche gr\u00fcne Allerlei in einen halbwegs wertvollen Lebensraum zu verwandeln. Er sensibilisiert seine Kunden f\u00fcr \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge. Dazu geh\u00f6rt auch ein schonender Pflanzenschutz. Wer seine Gew\u00e4chse im Vorfeld st\u00e4rkt, so seine Meinung, wird weniger zu giftigen Pflanzenschutzmitteln greifen m\u00fcssen. Beispiel aus der Praxis: Mykorrhizapilze in Erdsubstraten. \u201eDie mit der Pflanze in Symbiose lebenden Pilze bewirken, dass sich die Wurzeloberfl\u00e4che vergr\u00f6\u00dfert. Durch dichtes Wurzelgeflecht dringen weniger Erreger ein, gleichzeitig nimmt die Pflanze mehr N\u00e4hrstoffe und Wasser auf\u201c, erkl\u00e4rt Fleischmann-Lenz den Nutzen des Pilzes. In seinen Gew\u00e4chsh\u00e4usern bevorzugt er statt der chemischen Keule den Einsatz von N\u00fctzlingen, wie etwa die winzigen Schlupfwespen, die die L\u00e4use parasitieren. Aus den Eiern der l\u00e4stigen Sch\u00e4dlinge schl\u00fcpfen schlie\u00dflich N\u00fctzlinge. Diese Methode, N\u00fctzlinge einzub\u00fcrgern, hilft auch im Garten. \u201eWas tun gegen Schnecken?\u201c \u201eIgel!\u201c, entgegnet Lenz knapp. Doch in den meisten h\u00e4uslichen Gr\u00fcnanlagen bleibt der stachelige Geselle ausgesperrt. Mauern oder bis auf den Boden gef\u00fchrte Maschendrahtz\u00e4une versperren den Weg. Bietet Ihr Garten dem Igel einen Platz zum \u00dcberwintern, in einem Reisig- oder Laubhaufen? W\u00fcrde er Nahrung finden oder nur orientierungslos \u00fcber den getrimmten Rasen hetzen? Wilde Ecken, wo ein paar \u201eUnkr\u00e4uter\u201c wachsen, locken den putzigen Vierbeiner an.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"_mcePaste\" style=\"text-align: left;\">Wenn dann nicht nur wie gew\u00f6hnlich der Haussperling und die Amsel fr\u00f6hlich zwitschern, sondern auch seltenere Besucher wie der Kleiber oder die Schwanzmeise ihren Gesang erheben, dann lebt ihr Garten wirklich \u2013 und mit ihm ein St\u00fcck mehr Vielfalt als Ihr pers\u00f6nlicher kleiner Schritt zur\u00fcck zur intakten Natur.<\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #808000;\">Blumenwiesen-Alb: Bl\u00fctenmeer als Nahrungsquelle f\u00fcr Insekten<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumenwiese_IMG_9900.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2393\" title=\"blumenwiese_IMG_9900\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumenwiese_IMG_9900-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumenwiese_IMG_9900-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumenwiese_IMG_9900-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/blumenwiese_IMG_9900.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>Was urspr\u00fcnglich den Geldbeutel der Gemeinden schonen sollte, hat l\u00e4ngst einen \u00f6kologischen Anspruch: die Blumenwiesen. Sie entfachen inzwischen vielerorts auf Verkehrsinseln ein wahres Bl\u00fcten-Feuerwerk. Das freut den Mensch, besonders aber die Insekten. Diese Wiesen dienen als Nahrungsquelle f\u00fcr Bienen und Schmetterlinge. M\u00f6ssingens Stadtg\u00e4rtnermeister Dieter Felger hat sich mit seiner einzigartigen Blumensamen-Mischung \u201eM\u00f6ssinger Sommer\u201c l\u00e4ngst deutschlandweit einen Namen gemacht. Die Mischung, die sich selbst f\u00fcr die raue Alb eignet, enth\u00e4lt 37 verschiedene Pflanzen wie beispielsweise den Marienk\u00e4fer-Mohn, Morgenr\u00f6schen, Meerviole, Ringelblume und viele mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Trotz einer gro\u00dfartigen Resonanz gibt sich der ehrgeizige G\u00e4rtnermeister nicht zufrieden. Jedes Jahr stellt er die Blumensamenmischung neu zusammen und optimiert sie, um die Bl\u00fctezeit zu verl\u00e4ngern. Inzwischen l\u00e4uft der Vertrieb wegen der gro\u00dfen Nachfrage \u00fcber die G\u00f6nninger Firma Samen-Fetzer.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #808000;\">Buchtipp: Gute Kinderstube f\u00fcr Gartenbewohner selbst gemacht<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/nest_3BFW0031.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2394\" title=\"nest_3BFW0031\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/nest_3BFW0031-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/nest_3BFW0031-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/nest_3BFW0031-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/nest_3BFW0031.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>Der Landschaftsverbrauch der letzten Jahrzehnte macht es Tieren schwer. Monotones Agrarland trat an die Stelle ehemaliger Lebensr\u00e4ume, das Stra\u00dfennetz schluckte Raum und birgt Gefahren, Neubaugebiete schossen aus dem Boden. Alte H\u00e4user wurden saniert, Unterschlupf f\u00fcr Flederm\u00e4use oder Einflugl\u00f6cher f\u00fcr Eulen gleich mit \u201ewegrenoviert\u201c. Der sogenannte Fortschritt in den St\u00e4dten als auch auf dem Land hat h\u00e4ssliche Spuren hinterlassen: Viele Tierarten wurden selten und finden sich nun gar auf der Roten Liste wieder. Um so mehr ist der Gartenbesitzer heute gefragt. Er kann mit ein paar wenigen Handgriffen Nisthilfen oder Winterquartiere bauen, Trockenmauern anlegen oder einfach nur heimische Gew\u00e4chse pflanzen. Wertvolle Tipps hierzu liefert das Buch \u201eLebens\u00e4ume schaffen\u201c von Wolf Richard G\u00fcnzel. \u00dcbersichtliche Bauanleitungen, hilfreiche Pflanzlisten und die Beschreibung der heimischen Gartenbewohner machen dieses Buch zu einem wertvollen Begleiter eines verantwortungsvollen G\u00e4rtners. ISBN-10: 3-89566-225-9, Pala-Verlag<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #808000;\">Fr\u00fchlingsboten<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Dunkles_Lungenkraut3BFW19561.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2402\" title=\"Dunkles_Lungenkraut3BFW1956\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Dunkles_Lungenkraut3BFW19561.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Dunkles_Lungenkraut3BFW19561.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Dunkles_Lungenkraut3BFW19561-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Dunkles_Lungenkraut3BFW19561-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Dunkles Lungenkraut (Foto oben):<\/span><\/strong> Pulmonaria obscura: Heilpflanze, die zur Familie der Borretschgew\u00e4chse geh\u00f6rt. Gedeiht in frischen, n\u00e4hrstoffreichen B\u00f6den. Enth\u00e4lt Schleimstoffe, die bei Erkrankungen der Atemwege reizlindernd wirken. Bl\u00fcht von M\u00e4rz bis Mai.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Mandelwolfsmilch<\/span><\/strong>:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2398 alignnone\" title=\"mandelwolfsmilch_3BFW1938\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/mandelwolfsmilch_3BFW1938-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/mandelwolfsmilch_3BFW1938-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/mandelwolfsmilch_3BFW1938-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/mandelwolfsmilch_3BFW1938.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/> Euphorbia amygdaloides: Die bizarre Bl\u00fcte besticht durch halbmondf\u00f6rmige Honigdr\u00fcsen. Zweifl\u00fcgler best\u00e4uben die Pflanze. Vorwiegend verbreiten Ameisen den Samen der Mandelwolfsmilch.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">B\u00e4rlauch:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2400\" title=\"baerlauch3BFW5524\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/baerlauch3BFW5524-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/baerlauch3BFW5524-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/baerlauch3BFW5524-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/baerlauch3BFW5524.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/> Allium ursinum: Der B\u00e4rlauch ist ein N\u00e4hrstoffzeiger, sch\u00e4tzt tiefgr\u00fcndige, anhaltend feuchte B\u00f6den. Vor der Bl\u00fcte kann man die Bl\u00e4tter als Salat oder Gem\u00fcse verwenden. Nicht mit dem giftigen Maigl\u00f6ckchen verwechseln!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Fr\u00fchlingsenzian<\/span><\/strong>:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/fruehlingsenzian_3BFW1498.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2399\" title=\"fruehlingsenzian_3BFW1498\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/fruehlingsenzian_3BFW1498-160x117.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"117\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/fruehlingsenzian_3BFW1498-160x117.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/fruehlingsenzian_3BFW1498-140x102.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/fruehlingsenzian_3BFW1498.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a> Gentiana verna: Das \u201eSchustersn\u00e4gele\u201c w\u00e4chst auf trockenen, mageren Wiesen und Wacholderheiden. Schafe verschm\u00e4hen es. Wegen \u00fcberm\u00e4\u00dfigem N\u00e4hrstoffeintrag ist es selten geworden. Es steht unter Naturschutz.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Gew\u00f6hnliche K\u00fcchenschelle:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/kuechenschelle_3BFW1502.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2401\" title=\"kuechenschelle_3BFW1502\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/kuechenschelle_3BFW1502-160x141.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"141\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/kuechenschelle_3BFW1502-160x141.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/kuechenschelle_3BFW1502-140x123.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/kuechenschelle_3BFW1502.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a> Pulsatilla vulgaris: Diese streng gesch\u00fctzte Sch\u00f6nheit gedeiht in Wacholderheiden und Felstrockenrasen. Die geschlitzten Bl\u00e4tter und die Behaarung verhindern eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Wasserverdunstung.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Buschwindr\u00f6schen:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/buschwindroeschen_3BFW1505.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2397\" title=\"buschwindroeschen_3BFW1505\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/buschwindroeschen_3BFW1505-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/buschwindroeschen_3BFW1505-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/buschwindroeschen_3BFW1505-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/buschwindroeschen_3BFW1505.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a> Anemone nemorosa: Anemone = Wind, nemorosa = schattig, waldreich. Typischer Bewohner von Buchen-\u00adMischw\u00e4ldern. Im Garten w\u00e4chst sie am liebsten unter Geh\u00f6lzen, Bodenbearbeitung mag sie gar nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Bach-Nelkenwurz<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bach_nelkenwurz_3BFW1855.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2406\" title=\"bach_nelkenwurz_3BFW1855\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bach_nelkenwurz_3BFW1855-160x142.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"142\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bach_nelkenwurz_3BFW1855-160x142.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bach_nelkenwurz_3BFW1855-140x124.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bach_nelkenwurz_3BFW1855.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a> Geum rivale: Die nickenden Bl\u00fcten geben ihre Sch\u00f6nheit erst beim n\u00e4heren Hinsehen preis. Die Wurzel der Bachnelkenwurz wirkt antibakteriell. Sie findet ihre Verbreitung in n\u00e4hrstoff\u00adreichen Nasswiesen und Auw\u00e4ldern.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Stinkende Nieswurz<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/stinkende_nieswurz_3BFW0079.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2405\" title=\"stinkende_nieswurz_3BFW0079\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/stinkende_nieswurz_3BFW0079-160x131.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"131\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/stinkende_nieswurz_3BFW0079-160x131.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/stinkende_nieswurz_3BFW0079-140x115.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/stinkende_nieswurz_3BFW0079.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a> Helleborus foetidus: Die Laubbl\u00e4tter dieses immergr\u00fcnen Halbstrauchs verbreiten einen unangenehmen Geruch. Die Bl\u00fcten erscheinen schon im Herbst. Sie \u00f6ffnen sich im sp\u00e4ten Winter bis zum Beginn des Fr\u00fchjahrs.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Gelbes Windr\u00f6schen<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/gelbes_windroeschen_3BFW190.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2407\" title=\"gelbes_windroeschen_3BFW190\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/gelbes_windroeschen_3BFW190-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/gelbes_windroeschen_3BFW190-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/gelbes_windroeschen_3BFW190-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/gelbes_windroeschen_3BFW190.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a> Anemone ranunculoides: Sie ist seltener zu finden als das nahe verwandte Buschwindr\u00f6schen (Foto 6) und stellt auch h\u00f6here Anspr\u00fcche an den Standort. Sie mag es gern feucht, n\u00e4hrstoff-, basen- und kalkreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #808000;\">Hohler Lerchensporn<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/hohler_lerchensporn_3BFW188.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2404\" title=\"hohler_lerchensporn_3BFW188\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/hohler_lerchensporn_3BFW188-158x160.jpg\" alt=\"\" width=\"158\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/hohler_lerchensporn_3BFW188-158x160.jpg 158w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/hohler_lerchensporn_3BFW188-92x92.jpg 92w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/hohler_lerchensporn_3BFW188-138x140.jpg 138w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/hohler_lerchensporn_3BFW188.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px\" \/><\/a> Corydalis cava: Die Knolle des Lerchensporns ist hohl, die Bl\u00fctenform \u00e4hnelt dem gespornten Zeh der Haubenlerche. Von seinen Bl\u00e4ttern ern\u00e4hren sich die Raupen des bedrohten Schwarzen Apollofalters.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><\/em><em>PDF-Download: <\/em><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/Sphaere_garten_eden.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Print-Artikel runterladen<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Printausgabe: Sph\u00e4re 1\/2011, Seite 8-13<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Natur: Alb-Fr\u00fchling als Planer f\u00fcr Ihren Garten Print runterladen Endlich Fr\u00fchling! Wanderer durchstreifen die lichten W\u00e4lder der Alb. Sie wollen die Boten der jungen Jahreszeit erleben. Wer genauer hinschaut, entdeckt nicht nur einzelne Fr\u00fchjahrsbl\u00fcher, sondern versteht das eingespielte Gef\u00fcge der Natur. Dieses Meisterwerk lohnt, zu kopieren. Die neue Gartensaison bietet die Chance dazu. Hei-\u00admische Blumen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16,14,22],"tags":[],"class_list":["post-2389","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lesegenuss","category-naturschutz","category-printausgabe-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2389"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20039,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2389\/revisions\/20039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}