{"id":259,"date":"2010-11-22T08:01:26","date_gmt":"2010-11-22T07:01:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=259"},"modified":"2010-11-23T07:29:59","modified_gmt":"2010-11-23T06:29:59","slug":"alblinsen-fur-genieser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=259","title":{"rendered":"Alblinsen f\u00fcr Genie\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p><em>Alblinsen erfreuen sich bei Genussmenschen zunehmender Beliebtheit<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-260 alignleft\" title=\"3BFW9355_gross\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/3BFW9355_gross.jpg\" alt=\"Alb-Linsen\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/3BFW9355_gross.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/3BFW9355_gross-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eAls vor wenigen Jahren die zwei verschollen geglaubten urspr\u00fcnglichen Alblinsensorten nach aufwendiger Suche im russischen Sankt Petersburg wiederentdeckt wurden, sprach die Fachwelt von einem kleinen Wunder.<!--more--> Zwischenzeitlich k\u00f6nnen wir \u00fcber den kommerziellen Anbau dieser beiden historischen Sorten nachdenken\u201c, sagte die Staatssekret\u00e4rin im baden-w\u00fcrttembergischen Ministerium f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum, Ern\u00e4hrung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Freitag (19.\u00a0November\u00a02010) bei der Verkostung der wiederentdeckten Linsensorten in Lauterach (Alb-Donau-Kreis). Dieser Erfolg sei das Ergebnis der Zusammenarbeit einiger weniger beharrlicher und kreativer Individualisten, der Erzeugergemeinschaft \u201eAlb-Leisa\u201c, der Hochschule N\u00fcrtingen-Geislingen sowie der Landwirtschaftsverwaltung des Landes. Derzeit w\u00fcrden auf der Alb auf insgesamt rund 100 Hektar vorwiegend franz\u00f6sische Linsensorten angebaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eDie Alblinse ist ein sehr sch\u00f6nes Symbol f\u00fcr die Leistungsf\u00e4higkeit der heimischen Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft. W\u00e4hrend der Weltmarkt f\u00fcr Linsen von den gro\u00dfen Produzenten in Nordamerika und Vorderasien mit preiswerter Massenware dominiert wird, besetzt die Alblinse eine kleine, aber feine Nische\u201c, erkl\u00e4rte Gurr-Hirsch. Die Alblinse stehe f\u00fcr eine nachhaltige und naturvertr\u00e4gliche Landwirtschaft. Auch trage das Gemeinschaftsprojekt, in dem die alten Linsensorten vermehrt und hinsichtlich ihrer Eigenschaften bewertet wurden, zum Erhalt der Biodiversit\u00e4t und zum Schutz des agrarkulturellen Erbes bei. Das Land habe diese Arbeiten deshalb in den Jahren 2008 bis 2010 mit insgesamt 50.000 Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">Sph\u00e4re-Wissen:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Linsen wurden auf der Schw\u00e4bischen Alb traditionell in Mischkultur mit Hafer oder Gerste als St\u00fctzfr\u00fcchte angebaut. Nachdem zur Mitte des letzten Jahrhunderts der kommerzielle Linsenanbau praktisch zum Erliegen kam, ist der Linsenanbau auf der Schw\u00e4bischen Alb seit einigen Jahren wieder auf dem Vormarsch: Die Alblinse entwickelt sich zunehmend zu einem gut angenommenen Produkt. Vor allem bei qualit\u00e4tsbewussten Konsumenten, die gro\u00dfen Wert auf hochwertige Lebensmittel legen, steht sie hoch im Kurs. Innerhalb der Erzeugergemeinschaft \u201eAlb-Leisa\u201c produzieren zwischenzeitlich \u00fcber 40 landwirtschaftliche Betriebe auf etwa 100 Hektar die Alblinse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alblinsen erfreuen sich bei Genussmenschen zunehmender Beliebtheit \u201eAls vor wenigen Jahren die zwei verschollen geglaubten urspr\u00fcnglichen Alblinsensorten nach aufwendiger Suche im russischen Sankt Petersburg wiederentdeckt wurden, sprach die Fachwelt von einem kleinen Wunder.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,23],"tags":[],"class_list":["post-259","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-ernahrung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=259"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/259\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":262,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/259\/revisions\/262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}