{"id":2717,"date":"2011-06-10T11:58:50","date_gmt":"2011-06-10T09:58:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=2717"},"modified":"2011-06-08T12:05:35","modified_gmt":"2011-06-08T10:05:35","slug":"landesregierung-startet-bio-offensive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=2717","title":{"rendered":"Landesregierung startet Bio-Offensive"},"content":{"rendered":"<p><em>Land wird Umstellung auf \u00d6kolandbau k\u00fcnftig wieder f\u00f6rdern<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1402\" title=\"streuobst_apfel_baum\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/streuobst_apfel_baum-160x122.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"122\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/streuobst_apfel_baum-160x122.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/streuobst_apfel_baum-140x107.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/streuobst_apfel_baum.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>&#8222;Viele Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg greifen gezielt auf regional und \u00f6kologisch erzeugte Lebensmittel zur\u00fcck. Das Potenzial, das sich aus diesem Verbraucherverhalten f\u00fcr unsere Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft ergibt, ist noch nicht ausgesch\u00f6pft&#8220;, sagte der baden-w\u00fcrttembergische Minister f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde bei der traditionellen Auftaktveranstaltung des <!--more-->\u00d6KO-SOMMERS 2011 der baden-w\u00fcrttembergischen \u00d6ko-Anbauverb\u00e4nde Bioland, Demeter, Ecoland, Ecovin und Naturland in Herdwangen-Sch\u00f6nach (Landkreis Sigmaringen). Es sei erkl\u00e4rtes Ziel der Landesregierung, den Anteil der \u00d6ko-Anbaufl\u00e4che in Baden-W\u00fcrttemberg auszubauen und den S\u00fcdwesten bundesweit wieder nach vorne zu bringen.<\/p>\n<p>Die M\u00e4rkte f\u00fcr \u00f6kologisch erzeugte Ware seien vorhanden und w\u00fcrden derzeit zu gro\u00dfen Teilen von Produzenten aus anderen Bundesl\u00e4ndern bedient, der Lebensmitteleinzelhandel und besonders die Discounter bez\u00f6gen ihre Ware aus anderen EU-Mitgliedstaaten und Drittl\u00e4ndern. &#8222;Wir wollen diese Premiumm\u00e4rkte nicht anderen \u00fcberlassen. Unsere Bestrebungen zu mehr \u00d6ko und Bio im baden-w\u00fcrttembergischen Landbau st\u00e4rken die heimische Landwirtschaft&#8220;, erkl\u00e4rte der Minister. Bio und &#8222;regional&#8220; h\u00e4tten gr\u00f6\u00dftes Potenzial, sich im Wettbewerb vor der Haust\u00fcre Vorteile zu verschaffen.<\/p>\n<p>&#8222;Nur durch eine Weiterentwicklung des \u00d6ko-Sektors in all seiner Breite k\u00f6nnen bestehende Bio-Betriebe weiter gedeihen, lassen sich konventionelle Betriebe zur Umstellung bewegen und die gewachsene Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln st\u00e4rker mit regionalen Produkten bedienen&#8220;, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Arbeitsgemeinschaft \u00d6kologischer Landbau Baden-W\u00fcrttemberg (A\u00d6L), Christian Eichert. Er rechne damit, dass sich die Landesregierung f\u00fcr den Ausbau der Bio-Landwirtschaft in Baden-W\u00fcrttemberg stark machen werde.<\/p>\n<p>Bonde k\u00fcndigte an, die von der alten Landesregierung abgeschaffte Unterst\u00fctzung f\u00fcr umstellungswillige Betriebe wieder einzuf\u00fchren. &#8222;Wir wollen mehr Bio-Landbau und m\u00fcssen deshalb entsprechende Anreize schaffen. Wer seinen Hof auf Bio umstellen will, soll das in Baden-W\u00fcrttemberg k\u00fcnftig wieder k\u00f6nnen. Wir werden die Betriebe unabh\u00e4ngig von der EU-F\u00f6rderperiode weiterhin in der Umstellungsphase auf \u00f6kologischen Landbau unterst\u00fctzen. Dar\u00fcber hinaus werden wir der Branche bei der Ver-marktung ihrer Produkte st\u00e4rker helfen&#8220;, betonte der Minister. Das Land setze eine Arbeitsgruppe ein, die unter Beteiligung der Verb\u00e4nde entsprechende Konzepte erarbeiten werde.<\/p>\n<p>Regional und Bio passen gut zusammen und st\u00e4rken Verbrauchervertrauen<\/p>\n<p>&#8222;Die Menschen haben nicht zuletzt wegen der immer wieder auftretenden Lebensmittelskandale ein gesteigertes Verlangen nach sicheren, gesunden und genussreichen Lebensmitteln. Bei den vielen Aktionen im Rahmen der Landesaktion &#8218;Gl\u00e4serne Pro-duktion&#8216; oder des \u00d6KO-SOMMERS k\u00f6nnen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher von der hohen Qualit\u00e4t b\u00e4uerlicher Leistungen \u00fcberzeugen&#8220;, erkl\u00e4rte Bonde. Offene St\u00e4lle und zu besichtigende Verarbeitungs- und Produktionseinrichtungen wie bei der Er\u00f6ffnung des \u00d6KO-SOMMERS 2011 in Herdwangen-Sch\u00f6nach seien die besten Argumente, die die landwirtschaftlichen Unternehmen h\u00e4tten. &#8222;Eine offene Kommunikation hat in der baden-w\u00fcrttembergischen Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft eine lange Tradition. Dies hat letztendlich auch dazu gef\u00fchrt, dass Produkte aus regionaler Erzeugung bei den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern eine besondere Wertsch\u00e4tzung erfahren&#8220;, sagte der Minister. Es gehe darum, diesen Aspekt f\u00fcr alle Beteiligten m\u00f6g-lichst gewinnbringend aufzugreifen und weiterzuentwickeln. &#8222;&#8218;Bio plus regional = optimal!&#8216; hei\u00dft daher auch die klare Botschaft des Biozeichens Baden-W\u00fcrttemberg&#8220;, sagte Bonde. Das Biozeichen sei auf Grund der BSE-Krise im Jahr 2001 vom Land gemeinsamen mit den \u00d6koverb\u00e4nden entwickelt und eingef\u00fchrt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Land wird Umstellung auf \u00d6kolandbau k\u00fcnftig wieder f\u00f6rdern &#8222;Viele Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg greifen gezielt auf regional und \u00f6kologisch erzeugte Lebensmittel zur\u00fcck. 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