{"id":2815,"date":"2011-06-24T10:10:59","date_gmt":"2011-06-24T08:10:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=2815"},"modified":"2011-06-24T10:18:25","modified_gmt":"2011-06-24T08:18:25","slug":"beuren-6-archemarkt-essen-was-man-retten-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=2815","title":{"rendered":"Beuren: 6. Archemarkt"},"content":{"rendered":"<p><em>Freilichtmuseum Beuren: <\/em><strong><em>6.<\/em><\/strong><em> Archemarkt &#8222;Essen, was man retten will&#8220; am Sonntag, den 25. September<\/em><\/p>\n<p><strong>Essen, was man retten will<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Althergebrachte regionale Spezialit\u00e4ten beim 6. Archemarkt im Freilichtmuseum in Beuren<\/strong><\/p>\n<p>Das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren l\u00e4dt zusammen mit der Stuttgarter Regionalgruppe von Slow Food Deutschland e. V. am Sonntag, dem 25. September, zum \u201eTag der Arche des Geschmacks\u201c ein. Zum 6. Mal wird diese informative Reise in die kulinarische Vergangenheit angeboten, die nach dem Willen von Slow Food eine Zukunft haben soll. Vorgestellt, verkostet und verkauft werden im Museumsdorf am Albtrauf so genannte Archepassagiere aus dem Slow Food Projekt \u201eArche des Geschmacks\u201c \u2013 \u201eEssen, was man retten will\u201c.<\/p>\n<p>Beim \u201eArchemarkt\u201c im Museumsdorf\u00a0 stellen sich von 11 bis 17 Uhr Archepassagiere, d. h. seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Lebensmittel, vor. Au\u00dferdem werden Themenf\u00fchrungen angeboten, denn das Museum beherbergt beispielsweise den Archepassagier \u201eAugsburger Huhn\u201c, eine vom Aussterben bedrohte H\u00fchnerrasse oder die Albschnecken, die in einem kleinen Schneckengarten im Albdorf leben. Der Autor Rolf Maurer pr\u00e4sentiert sein vor kurzem erschienenes Buch &#8222;Spitzkraut, Landschwein, H\u00f6ri-B\u00fclle &#8211; Gaumenfreuden aus Baden-W\u00fcrttemberg wiederentdeckt&#8220;.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erl\u00e4utern Experten, wie alte bedrohte Pflanzen erhalten werden k\u00f6nnen und wie man beispielsweise eine alte Weizensorte f\u00fcr die Herstellung moderner Backwaren einsetzen kann. Als Archepassagiere aus der Region werden bei diesem 6. Archemarkt im Museumsdorf Albschnecken und Alblinsen vorgestellt, die seit 2005 zu den Archepassagieren geh\u00f6ren. Dank Slow Food erlebt auch das Musmehl aus ger\u00f6stetem Weizen und Dinkel eine kleine Renaissance. Die einst auf den D\u00f6rfern verbreitete Morgenspeise ist folglich auch beim Tag der Arche des Geschmacks vertreten. In der 200 Jahre alten Bauernhausk\u00fcche kochen Museumsmitarbeiter den aus Musmehl hergestellten \u201eSchwarzen Brei\u201c. Weil das Filder-Spitzkraut wegen der leichteren und kosteng\u00fcnstigeren Verarbeitung der runden Krautk\u00f6pfe auf dem R\u00fcckzug ist, geh\u00f6rt es ebenfalls in die Arche des Geschmacks. J\u00f6rg Kimmich von der Interessengemeinschaft Filderkraut wird Kostproben anbieten und das traditionelle Spitzkraut wird von Hand gehobelt. In die Arche des Geschmacks geh\u00f6rt au\u00dferdem Birnenschaumwein aus der Obstsorte Champagner-Bratbirne. Die Manufaktur J\u00f6rg Geiger aus Schlat hat dieses Produkt auf dem Markt gebracht und sichert damit den Erhalt der markanten Birnb\u00e4ume in den Streuobstwiesen des Albvorlandes. In der Arche des Geschmacks geh\u00f6rt auch die H\u00f6ri B\u00fclle, eine rote Speisezwiebel die traditionell auf der Bodensee-Halbinsel H\u00f6ri angebaut wird und das Stuttgarter Geishirtle, eine alte s\u00fcddeutsche Birnensorte, die vom Aussterben bedroht ist. An den St\u00e4nden k\u00f6nnen sich die Museumsg\u00e4ste ausf\u00fchrlich \u00fcber die vorgestellten Lebensmittel und Nutzpflanzen, ihre Herstellung und Zubereitung informieren.<\/p>\n<p>Das komplette Programm des \u201eArche des Geschmacks\u201c kann kostenlos beim Freilichtmuseum in Beuren angefordert werden oder ist auf der Homepage unter\u00a0 www.freilichtmuseum-beuren.de abrufbar. Informationen zu Slow Food Deutschland e. V. sowie insbesondere zum Programm der Regionalgruppe Stuttgart gibt es unter www.slowfood.de\/stuttgart. Die Arche des Geschmacks ist ein internationales Projekt von Slow Food. Ziel ist es, lokale und regionale Lebensmittel, Nutztier- und Nutzpflanzenarten, die mangels Angebot auszusterben drohen, vor dem Vergessen zu bewahren.<\/p>\n<p><strong>Veranstaltungsort:<\/strong><\/p>\n<p>Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen f\u00fcr l\u00e4ndliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren,<\/p>\n<p>Info-Telefon 07025 91190-90, Fax 07025 91190-10,<\/p>\n<p>www.freilichtmuseum-beuren.de<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"627\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"144\" valign=\"top\"><\/td>\n<td valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freilichtmuseum Beuren: 6. Archemarkt &#8222;Essen, was man retten will&#8220; am Sonntag, den 25. September Essen, was man retten will Althergebrachte regionale Spezialit\u00e4ten beim 6. 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