{"id":311,"date":"2007-04-01T11:08:49","date_gmt":"2007-04-01T09:08:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=311"},"modified":"2025-02-13T11:25:07","modified_gmt":"2025-02-13T10:25:07","slug":"grose-aussichten-auf-der-alb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=311","title":{"rendered":"Gro\u00dfe Aussichten auf der Alb"},"content":{"rendered":"<p><em>Aussichts-Spezial<\/em><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/07_01_06_11_spezial_0.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"187\" align=\"right\" \/><span style=\"font-weight: normal;\">Atemberaubende Aussichten zeigt die Schw\u00e4bische Alb \u2013 aber nicht nur von den st\u00e4hlernen Kolossen auf dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz. Tolle Perspektiven bieten auch zahlreiche andere T\u00fcrme, die Hangkanten oder die vielen Burgen. <\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-weight: normal;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/07_01_tuerme_auf_TrueppenUebPlatz.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print runterladen<\/a><!--more--><\/span><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Autoaufkleber mit der selbstbewussten Botschaft \u201e\u00c4lbler zwecks em \u00dcberblick\u201c sieht man zwar nicht mehr oft. An der Tatsache \u00e4ndert dies nichts: Die ausgesetzte Lage auf dem Hochplateau pr\u00e4gte nicht nur Landstrich und Leute, sondern macht auch den besonderen Reiz der Schw\u00e4bischen Alb aus. Der weite Blick \u00fcber Land und hinunter ins Tal \u00fcbt eine Faszination aus, der sich keiner so leicht entziehen kann. Und wo B\u00e4ume die Sicht versperrten, haben die Menschen T\u00fcrme gebaut \u2013 um den \u00dcberblick nicht zu verlieren.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">T\u00fcrme im Platz<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Seit 1. April 2007 gibt\u2019s noch mehr \u00dcbersicht: Im Herzen der Biosph\u00e4re, auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes, wurden vier der ehemals milit\u00e4risch genutzten Beobachtungst\u00fcrme f\u00fcr Panoramaj\u00e4ger freigegeben. Wer die Aussicht \u00fcber die Wipfel der B\u00e4ume bis zum fernen Horizont genie\u00dfen m\u00f6chte, muss schon schwindelfrei, konditionsstark und ein bisschen unerschrocken sein. Denn der Aufstieg hat es in sich: \u201eDer Hursch mit seinen \u00fcber 40 Metern H\u00f6he ist nicht jedermanns Sache\u201c, warnt Gerhard Walker, Vorsitzender des Albvereins-Lenkungsausschusses f\u00fcr die Biosph\u00e4re. \u201eDer ist wirklich sehr hoch und schwankt auch schneller als die anderen.\u201c Wagemutige haben ab sofort an Sonn- und Feiertagen den ganzen Tag Gelegenheit, die unz\u00e4hligen Stufen der Stahlgitter-Giganten zu erklimmen. Belohnt werden sie mit dem erhebenden Gef\u00fchl des Gipfelst\u00fcrmers und Biosph\u00e4ren-Rundblick satt.<\/p>\n<p>Aussicht ganz ohne Nervenkitzel gibt\u2019s vom kleinsten der vier erhaltenen Milit\u00e4rt\u00fcrme: \u201eDer Sternenbergturm steht auf einer Anh\u00f6he. Man hat von dort immer den gleichen grandiosen Blick \u2013 egal, ob man vor oder auf dem Turm steht\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnter Walter, Ermsgauvorsitzender des Albvereins, lachend. Auch samstags und unter der Woche kann jedermann die vier T\u00fcrme erklimmen, allerdings muss man sich zuvor gegen Kaution den Schl\u00fcssel zum jeweiligen Turm besorgen.<br \/>\nSeit Abzug der Bundeswehr ist der Schw\u00e4bische Albverein f\u00fcr Erhalt und Unterhalt der vier Milit\u00e4rveteranen verantwortlich. Ehrenamtliche Betreuerteams k\u00fcmmern sich nicht nur um Schl\u00fcsselausgabe und \u00d6ffnung der Aussichtst\u00fcrme, sie sehen dort auch das ganze Jahr \u00fcber nach dem Rechten. \u201eWir werden dort aber nicht st\u00e4ndig kontrollieren, sondern vertrauen vielmehr auf das Verantwortungsbewusstsein der Besucher\u201c, betont Walker. \u201eDass man bei Gewitter exponierte Stellen meidet, wei\u00df jeder. Und bei Sturm wird\u2019s jedem schnell vergehen, sich da oben aufzuhalten\u201c, ist er sich sicher.<\/p>\n<p>Schon zu Milit\u00e4rzeiten durften sich aus statischen Gr\u00fcnden nur maximal zehn Personen auf den Stahlt\u00fcrmen aufhalten. Daran hat sich auch nach den Umbauarbeiten und der \u00d6ffnung der T\u00fcrme f\u00fcr die Allgemeinheit nichts ge\u00e4ndert. Sehr wohl ge\u00e4ndert hat sich aber die Sicherung der Bauwerke. Rund um deren Standfl\u00e4che wurden zum Schutz vor Vandalismus Doppelstabgitter- und Maschendrahtz\u00e4une errichtet. Daneben war das beauftragte M\u00fcnsinger Architekturb\u00fcro Gehr &amp; Hintzenstern vor allem mit dem Ausbau der Treppenaufg\u00e4nge und Aussichtsplattformen besch\u00e4ftigt. Die verzinkten Stahlgittert\u00fcrme in Konstruktionsart von \u00dcberlandleitungsmasten f\u00fcr die Stromversorgung waren bei der \u00dcbernahme in sehr gutem Zustand. Allerdings: \u201eDas Gel\u00e4nder bestand nur aus einem Handlauf mit Kniestab\u201c, erinnert sich Manfred Gehr an die luftige Erstbesteigung. Inzwischen sind die Treppen mit zus\u00e4tzlichen Gel\u00e4nderst\u00e4ben kindersicher und die Plattformen mit Edelstahlgitternetzen umspannt. Obwohl Gehr als Architekt auch gr\u00f6\u00dfere H\u00f6hen gew\u00f6hnt ist, lie\u00dfen ihn das leichte Schwanken der Stahlkonstruktion und die freie Sicht durch die Gitterroste zuweilen mit dem Schwindel k\u00e4mpfen: \u201eInsbesondere auf dem B1(Turm Hursch bei Zainingen) war ich immer froh, die Schutz- und Beobachtungsh\u00fctte der Plattform und damit eine gewisse Geborgenheit erreicht zu haben\u201c, gibt er zu. Unter der Bauleitung des Architekturb\u00fcros arbeiteten insgesamt neun Handwerksbetriebe, vom Vermesser \u00fcber den Elektriker bis hin zur Putzkolonne, an den T\u00fcrmen und sorgten daf\u00fcr, dass vor allem die drei Stahlgiganten nun ohne Bedenken von Jung und Alt bestiegen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/07_01_06_11_spezial_1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"259\" align=\"right\" \/>Die Modernisierung aller vier T\u00fcrme verschlang rund 130.000 Euro. Ein Viertel davon wurde allein in Schrauben, Rohre, Flach- und Winkeleisen und Edelstahlnetze investiert. Die M\u00fcnsinger Firma B\u00fchle fertigte zur Sicherung der T\u00fcrme rund 350 Rohrrahmen mit Netz, schwei\u00dfte bis zu 1400 Befestigungslaschen an und drehte rund 800 Schrauben ein. \u201eAlles musste mit einem an der Aussichtsplattform befestigten elektrischen Materialaufzug nach oben gezogen werden. Dies war nur bei absoluter Windstille m\u00f6glich, da die Last sonst ins Trudeln geraten w\u00e4re und sich in den Gittermasten verhakt h\u00e4tte\u201c, erz\u00e4hlt Martin B\u00fchle von diesem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Auftrag. Bautechnisch zeigte sich Architekt Gehr vor allem von der eleganten und feingliedrigen Stahlkonstruktion und der losgel\u00f6st davon erbauten Treppent\u00fcrme beeindruckt. Etwas ganz anderes zog ihn aber bei jedem Baustellenbesuch in seinen Bann: \u201eBei gutem Wetter ist vom B1 aus der ganze Truppen\u00fcbungsplatz zu \u00fcberblicken. Oft liegt in den Niederungen blendend wei\u00dfer Nebel. Und mit etwas Gl\u00fcck hat man in s\u00fcdlicher Richtung einen grandiosen Ausblick auf die Alpen von Wien bis Basel\u201c, ger\u00e4t er ins Schw\u00e4rmen.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">Die Klassiker<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/07_01_06_11_spezial_2.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"132\" align=\"left\" \/>Die Lust an der Fernsicht scheint den meisten Menschen angeboren. Gesellschaftsf\u00e4hig wurde der Genuss der sch\u00f6nen Aussicht aber erst sp\u00e4t: Ende des 19. Jahrhunderts berichtet die Geschichtsschreibung vom Bau der ersten T\u00fcrme, die nur der sch\u00f6nen Aussicht dienten. Allein im ehemaligen K\u00f6nigreich W\u00fcrttemberg entstanden damals \u00fcber 70 dieser \u201eHimmelsst\u00fcrmer\u201c. In den 1820er Jahren hatte das st\u00e4dtische B\u00fcrgertum den Genuss der sch\u00f6nen Aussicht von den Anh\u00f6hen der Schw\u00e4bischen Alb entdeckt. Die Albkraxler kamen in Scharen, um Sonnenauf- und -untergang zu beobachten. Wo es keine nat\u00fcrlichen Aussichtspunkte gab oder hohe B\u00e4ume die Fernsicht verstellten, bauten Wandervereine und Gemeinden schlie\u00dflich Aussichtst\u00fcrme. \u201eIn der Allianz von b\u00fcrgerlichen Natursehns\u00fcchten, Geschichtsbewusstsein und nationaler Denkmalsp\u00e4dagogik erhalten diese Bauten zwischen 1870 und 1914 eine besondere Anziehungskraft. Panorama, der unbegrenzte \u00dcberblick, war ein Schl\u00fcsselwort der Zeit\u201c, schreibt Friedemann Schmoll, Kulturwissenschaftler der Uni T\u00fcbingen. \u00dcberall am Albrand schossen damals T\u00fcrme in die H\u00f6he, besonders nach Gr\u00fcndung des Schw\u00e4bischen Albvereins 1888. Zun\u00e4chst waren dies oft einfache Holzger\u00fcste mit Plattform. Sp\u00e4ter wurden daraus stabile T\u00fcrme aus Holz und stattliche Steinbauten.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">Aussichtsfelsen<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit dem Weitblick vom Turm im 360-Grad-Radius k\u00f6nnen die Aussichtsfelsen der Biosph\u00e4re zwar nicht mithalten. Fernseh-S\u00fcchtige kommen dort aber trotzdem auf ihre Kosten. Heute \u00fcbt insbesondere die Steilstufe des Albtraufs im Nordwesten der Mittelgebirgslandschaft eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Mehrere 100 Meter erhebt sie sich aus dem Vorland und l\u00e4sst den staunenden Betrachter an klaren Tagen \u00fcber die tief eingeschnittenen T\u00e4ler am Albrand und Streuobstwiesen des Vorlands bis nach Stuttgart und die Industriezentren im Neckartal blicken. Wer am dicht bewaldeten Albrand entlang wandert erlebt bewegende Momente, wenn B\u00e4ume und B\u00fcsche rund um die sp\u00e4rlich bewachsenen Felsnasen zur\u00fcckweichen und grandiose Ausblicke zulassen. Blick und Geist weiten sich und nicht selten regt sich Neid beim Anblick der V\u00f6gel, die die Thermik der Steilwand nutzen, um nahezu schwerelos entlang der Kante zu segeln. Auch in den Trocken- und Flusst\u00e4lern der Albhochfl\u00e4che pr\u00e4gen m\u00e4chtige Felsen das Landschaftsbild. Die bizarren Steinskulpturen scheinen der Erosion zu widerstehen. Tats\u00e4chlich verdanken sie ihre Langlebigkeit den Urzeit-Schw\u00e4mmen, die wie Korallen Riffe bauten und so diese besonders harten Kalkformationen \u2013 die so genannten \u201eSchwammstotzen\u201c \u2013 schufen.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #800000;\">Burgen und Schl\u00f6sser<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Im Mittelalter nutzte man die Felsk\u00f6pfe der Alb zum Burgenbau. Nicht wegen der sch\u00f6nen Aussicht, sondern weil sie sich dort auf Grund des Weitblicks erfolgreich gegen ihre Feinde verteidigen konnten, verschanzten sich die Menschen an den hoch gelegenen Orten. Als die Burgen im 15. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Schie\u00dfpulvers und der damit verbesserten Waffentechnik ihre urspr\u00fcngliche Bedeutung verloren, setzte der gro\u00dfe Verfall der H\u00f6henfestungen ein. Pl\u00f6tzlich konnten die dicken Mauern den neuartigen Geschossen nicht mehr standhalten. Erschwerend kam hinzu, dass das Leben auf den Burgen noch nie behaglich gewesen war: Der Wind pfiff durch jede Ritze, es war nass, kalt und es stank f\u00fcrchterlich. Und so wurden ein Gro\u00dfteil der luftigen Wohnsitze sich selbst \u00fcberlassen. Der herrliche Blick \u00fcber Land wog in der dunklen Zeit des Mittelalters nicht viel. Heute markieren die \u00dcberreste der ehemaligen Trutzburgen die sch\u00f6nsten Aussichtspunkte im Land. Umgebaut zu f\u00fcrstlichen Schl\u00f6ssern, restauriert zu neuzeitlichen Wohnburgen, in den meisten F\u00e4llen aber zerfallen zu geheimnisvollen Ruinen sind sie meist nicht nur unverwechselbare Merkmale der Biosph\u00e4re, sondern auch romantische Orte mit Weitblick-Garantie. (2007)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"color: #800000;\">SPH\u00c4RE WISSEN<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>WEITBLICK: Milit\u00e4rt\u00fcrme auf dem M\u00fcnsinger Hardt<\/em><\/span><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #800000;\">Koloss aus Stahl<\/span><\/strong><\/h3>\n<p>Nun sind die T\u00fcrme auf dem Platz sicher. Die Umbauarbeiten wie am Turm Waldgreut verschlangen insgesamt 130.000 Euro. Die M\u00fcnsinger Firma B\u00fchle fertigte zur Sicherung der T\u00fcrme rund 350 Rohrrahmen mit Netz, schwei\u00dfte bis zu 1400 Befestigungslaschen an und drehte rund 800 Schrauben ein.<\/p>\n<p><strong>Hursch; B1 (42 Meter H\u00f6he):<\/strong><br \/>\n<strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/07_01_06_11_spezial_4.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"256\" align=\"right\" \/><\/strong>Baujahr: 1981<br \/>\nStandfl\u00e4che: 853 Meter \u00fcber N.N.<br \/>\nBauart: Stahlgitter-Turm<br \/>\nErreichbar \u00fcber: Zainingen (Bild rechts)<\/p>\n<p><strong>Waldgreut; B2 (20 Meter H\u00f6he):<br \/>\n<\/strong>Baujahr: 1981<br \/>\nStandfl\u00e4che: 864 Meter \u00fcber N.N.<br \/>\nBauart: Stahlgitter-Turm<br \/>\nErreichbar \u00fcber: Zainingen<\/p>\n<p><strong>Heroldstatt; B3 (30 Meter H\u00f6he):<\/strong><br \/>\nBaujahr: 1981<br \/>\nStandfl\u00e4che: 818 Meter \u00fcber N.N.<br \/>\nBauart: Stahlgitter-Turm<br \/>\nErreichbar \u00fcber: Ennabeuren<\/p>\n<p><strong>Sternenberg; B4 (8 Meter H\u00f6he):<\/strong><br \/>\nBaujahr: um 1900<br \/>\nStandfl\u00e4che: 836 Meter \u00fcber N.N.<br \/>\nBauart: Mauerwerk<br \/>\nErreichbar \u00fcber: B\u00f6ttingen<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>RUNDBLICK: T\u00fcrme der Biosph\u00e4re<\/em><\/span><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #800000;\">Klassik hoch 3<\/span><\/strong><\/h3>\n<p>Auch der R\u00f6mersteinturm hat schon einige J\u00e4hrchen auf dem Buckel: 1899 wurde auf dem R\u00f6merstein bei Donnstetten ein ausgemustertes Vermessungsger\u00fcst als begehbare Aussichtsplattform aufgestellt. Als dieses 1904 der Witterung zum Opfer fiel, wollte keiner mehr auf die sch\u00f6ne Fernsicht verzichten und so wurden eifrig Spenden f\u00fcr einen richtigen Turm gesammelt. 1912 war\u2019s geschafft: Der neue Turm, eine verschalte Holzkonstruktion auf einem massiven Steinsockel, konnte eingeweiht werden. Direkt neben dem Turm liegen zwei Grillstellen.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1357 size-full\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/turm_roemerstein_3BFW6610.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/turm_roemerstein_3BFW6610.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/turm_roemerstein_3BFW6610-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/turm_roemerstein_3BFW6610-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/>R\u00f6merstein (29 Meter H\u00f6he):<\/strong><br \/>\nStandfl\u00e4che: 874 Meter \u00fcber N.N.<br \/>\n\u00d6ffnungszeiten: st\u00e4ndig ge\u00f6ffnet<br \/>\nErreichbar \u00fcber: R\u00f6.-Donnstetten<\/p>\n<p>Zu den \u00e4ltesten Turmbauten des Biosph\u00e4rengebiets geh\u00f6rt der Sternbergturm bei Gomadingen (Foto rechts). Bereits 1894 wurde auf der h\u00f6chsten Erhebung der M\u00fcnsinger Alb eine alte Weidebuche mit einem h\u00f6lzernen Aussichtsger\u00fcst versehen. Als das zusammenbrach baute der Albverein 1905 auf dem Sternberg einen ersten 26 Meter hohen Holzturm. Nachdem auch dieser in die Jahre gekommen war, wurde daneben die dritte Turmgeneration errichtet: Der neue Himmelsst\u00fcrmer war nun 32 Meter hoch und wurde am 21. Mai 1953 feierlich eingeweiht. Auf dem Sockel des alten Turms baute die Gemeinde Gomadingen 1980 ein Wanderheim. Feuerstelle und Kinderspielplatz befinden sich in unmittelbarer N\u00e4he.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/07_01_06_11_spezial_3.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"362\" align=\"right\" \/><\/p>\n<p><strong>Sternbergturm (32 Meter H\u00f6he):<\/strong><br \/>\nStandfl\u00e4che: 844 Meter \u00fcber N.N.<br \/>\n\u00d6ffnungszeiten: st\u00e4ndig ge\u00f6ffnet<br \/>\nErreichbar \u00fcber: Gomadingen<\/p>\n<p><strong>Buch- und Internet-Tipp:<\/strong><br \/>\nPanorama-Reisetipps zu weiteren in herrlicher Natur gelegener Aussichtst\u00fcrme gibt es unter<a href=\"https:\/\/www.schwaebischer-albverein.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #cc6600;\">www.schwaebischer-albverein.de<\/span><\/a> und<a href=\"https:\/\/www.mythosschwaebischealb.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #cc6600;\">www.mythosschwaebischealb.info<\/span><\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>TALBLICK: Die Hangkante der Alb<\/em><\/span><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #800000;\">Felsenriff<\/span><\/strong><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/07_01_06_11_spezial_5.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"336\" align=\"right\" \/><\/p>\n<p>Wie geschaffen f\u00fcr eine Fr\u00fchjahrstour auf der Schw\u00e4bischen Alb ist die zwei- bis dreist\u00fcndige Wanderung, die der Schw\u00e4bische Albverein in seiner Expeditions-Box beschreibt. Gestartet wird die Tour auf dem Teilst\u00fcck des \u201eHauptwanderwegs 1\u201c am Wanderparkplatz zwischen Holzelfingen und Ohnastetten kurz nach der Abfahrt Richtung Stahlecker Hof. Dort steht eine gro\u00dfe Tafel mit aufgezeichnetem Streckenverlauf, der bei Bedarf in die eigene Karte \u00fcbertragen werden kann. Im weiten Bogen f\u00fchrt der Weg zun\u00e4chst durch den Wald und dann auf schmalen Pfaden immer am Albtrauf entlang. Es geht vorbei an zahlreichen Aussichtsfelsen und Ruinen, die \u00fcberw\u00e4ltigende Blicke ins Tal erlauben. Ein echter Genuss f\u00fcr Wanderfreunde, die den Trubel scheuen. Denn trotz der wildromantischen Wegf\u00fchrung bleibt dieser Geheimtipp von Besuchermassen verschont.<\/p>\n<p><strong>Expedition Schw\u00e4bische Alb Der Hauptwanderweg 1:<\/strong><br \/>\n7 Brosch\u00fcren mit insgesamt 349 Seiten, zahlreichen Abbildungen und Karten, in einer robusten Expeditionsbox aus Wei\u00dfblech,<br \/>\nOertel &amp; Sp\u00f6rer, April 2004; 16,80 Euro<br \/>\nISBN 3-88627-267-2<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>R\u00dcCKBLICK: Burgherren von heute<\/em><\/span><\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #800000;\">Hoch zu Stein<\/span><\/strong><\/h3>\n<h3><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/07_01_06_11_spezial_7.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"132\" align=\"right\" \/><\/strong><\/h3>\n<p>Fr\u00fcher feierte nur der reiche Adel fr\u00f6hliche Feste auf der Burg. Wer es sich leisten konnte, empfing G\u00e4ste, hielt Turniere ab oder lie\u00df Minnes\u00e4nger zum S\u00e4ngerwettstreit antreten. Heutzutage hat gl\u00fccklicherweise jedermann Zugang zu rauschenden Burgfesten: zum Beispiel w\u00e4hrend des Kultursommers auf dem Hohen Neuffen. Seit \u00fcber zehn Jahren treten im Burghof der hoch herrschaftlich auf einem Wei\u00dfjurafelsen thronenden Ruine wechselnde K\u00fcnstler auf. Auf dem Programm stehen mittelalterliche Schalmeienkl\u00e4nge und Gauklersp\u00e4\u00dfe, aber auch Theatervorstellungen, fetzige Rockmusik oder gepflegter Jazz.<br \/>\n<strong><br \/>\nBurg Hohen Neuffen:<\/strong><br \/>\nKultur auf \u201eh\u00f6chstem Niveau\u201c. Termine und Interpreten der Open Air Veranstaltungen finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hohenneuffen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #cc6600;\">www.hohenneuffen.de<\/span><\/a> oder telefonisch unter 07025\/2206.<\/p>\n<p>S\u00fcdlich von Anhausen, dort, wo das Lautertal autofrei und besonders romantisch wird, liegt hoch oben auf einer Felsterrasse mit herrlichem Blick ins Tal das geschmackvoll restaurierte Hofgut Maisenburg. Wer Ruhe zum Ausspannen und ein stilvolles Mittelalter-Ambiente sucht, findet dort nicht nur drei gro\u00dfz\u00fcgige Ferienwohnungen mit Burg-Flair, sondern auch eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Location f\u00fcr\u00b4s n\u00e4chste Fest.<\/p>\n<p><strong>Hofgut Maisenburg:<\/strong><br \/>\nAuskunft gibt Burgherr Markus Stoll, 72534 Anhausen \u00fcbers Telefon 0172\/8752651.<br \/>\nInternet:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.maisenburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #cc6600;\">www.maisenburg.de<\/span><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #cc6600;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/>PDF-Download:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/07_01_tuerme_auf_TrueppenUebPlatz.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print-Artikel runterladen<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #cc6600;\"><em><span style=\"color: #000000;\">Printausgabe: Sph\u00e4re 1\/2007, Seite 6-11<\/span><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aussichts-Spezial Atemberaubende Aussichten zeigt die Schw\u00e4bische Alb \u2013 aber nicht nur von den st\u00e4hlernen Kolossen auf dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz. Tolle Perspektiven bieten auch zahlreiche andere T\u00fcrme, die Hangkanten oder die vielen Burgen. Print runterladen<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16,17,22,18,13],"tags":[],"class_list":["post-311","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lesegenuss","category-meilensteine","category-printausgabe-archiv","category-sehenswurdigkeiten","category-truppenubungsplatz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=311"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19511,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/311\/revisions\/19511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}