{"id":3792,"date":"2011-11-08T18:30:42","date_gmt":"2011-11-08T17:30:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=3792"},"modified":"2011-11-08T20:52:21","modified_gmt":"2011-11-08T19:52:21","slug":"finanzierung-des-biospharengebiet-fixiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=3792","title":{"rendered":"Finanzierung der Biosph\u00e4re fixiert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em><em>M\u00fcnsingen-Auingen: <\/em>Feierliche Unterzeichnung der Vereinbarung zum Biosph\u00e4rengebiet<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Finanzierung und Organisation des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb ist nun in trockenen T\u00fcchern.\u00a0Durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen dem Land Baden-W\u00fcrttemberg, den drei beteiligten Landkreisen und den 29 Biosph\u00e4rengebietsgemeinden soll die Finanzierung und die Zusammenarbeit zwischen den Partnern und damit die Zukunft des Biosph\u00e4rengebietes auf ein gutes Fundament gestellt werden.<!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_3131\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3131\" class=\"size-medium wp-image-3131 \" title=\"bonde_3BFW6627\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627-160x130.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"130\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627-160x130.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627-140x113.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3131\" class=\"wp-caption-text\">Minister Alexander Bonde: \u201eWeiterer Meilenstein, um das Biosph\u00e4rengebiet erfolgreich weiterzuentwickeln&quot;<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Kosten, um das Biosph\u00e4rengebiet zu verwalten, belaufen sich auf 730.000 Euro pro Jahr. Die Kommunen werden sich ab 2011 mit einem Drittel an der Finanzierung beteiligen. Das Land \u00fcbernimmt die restlichen 70 Prozent. Die Vereinbarung l\u00e4uft bis 31. Dezember 2020.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Seit 1976 weist die UNESCO weltweit Biosph\u00e4renreservate aus. Das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb hat im Mai 2009 dieses begehrte, aber seltene Pr\u00e4dikat erhalten, das in Deutschland bislang nur 15 mal vergeben wurde. In diesem ersten Biosph\u00e4rengebiet Baden-W\u00fcrttembergs sollen auf 85.000 Hektar Natur- und Umweltschutz mit einer nachhaltigen Regionalentwicklung kombiniert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eBiosph\u00e4renreservate sollen nicht nur die biologische Vielfalt sch\u00fctzen, sondern auch die \u00f6konomischen und sozialen Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Umweltvertr\u00e4glicher Tourismus in intakter Natur ist ein Pfund, mit dem gerade Baden-W\u00fcrttemberg mit seinen vielf\u00e4ltigen Landschaften wuchern kann. Mit der Kl\u00e4rung der Finanzierung, Organisation und der kommunalen Mitwirkungsrechte setzen wir einen weiteren Meilenstein, um das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb erfolgreich weiter zu entwickeln&#8220;, sagte der Minister f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Dienstag (8. November) anl\u00e4sslich der Vertragsunterzeichnung im Biosph\u00e4renzentrum in M\u00fcnsingen-Auingen (Bild unten).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/BioZentrum_bearbeitet3BFW25.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1141\" title=\"BioZentrum_bearbeitet3BFW25\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/BioZentrum_bearbeitet3BFW25.jpg\" alt=\"Biosph\u00e4renzentrum\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/BioZentrum_bearbeitet3BFW25.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/BioZentrum_bearbeitet3BFW25-140x92.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nachdem verschiedene Modelle diskutiert worden waren, verst\u00e4ndigten sich die 29 Gemeinden und der Gutsbezirk M\u00fcnsingen in den Landkreisen Alb-Donau, Reutlingen und Esslingen sowie die Regierungsbezirke Stuttgart und T\u00fcbingen auf eine konventionelle L\u00f6sung: Die Verwaltung soll als Au\u00dfenstelle des Regierungspr\u00e4sidiums T\u00fcbingen organisiert werden. In einem Lenkungskreis k\u00f6nnen auch kommunale Vertreter ihre Interessen einbringen. &#8222;Der Vertrag spiegelt die vertrauensvolle Zusammenarbeit wider, die zwischen dem Bund als Eigent\u00fcmer des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes M\u00fcnsingen, dem Land, den beteiligten Kreisen und Gemeinden, aber auch den Verb\u00e4nden und den vielen Ehrenamtlichen, die sich bei der Entwicklung des Biosph\u00e4rengebiets eingebracht haben, besteht&#8220;, w\u00fcrdigte der f\u00fcr den Naturschutz zust\u00e4ndige Minister das Gro\u00dfschutzgebiet. &#8222;Dieser Prozess im Biosph\u00e4rengebiet lebt von der Identifikation der Menschen vor Ort mit ihrer Schw\u00e4bischen Alb&#8220;, so Bonde.<\/p>\n<h3><strong><span style=\"color: #800000;\"> Sph\u00e4re-Wissen:<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Anerkennung von Biosph\u00e4renreservaten durch die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) erfolgt auf Antrag nach Erf\u00fcllung verbindlicher Kriterien. Gemeinsam mit den Landkreisen Reutlingen und Esslingen sowie dem Alb-Donau-Kreis hat die Landesregierung im Fr\u00fchjahr 2008 ein solches Biosph\u00e4rengebiet im Bereich der mittleren Schw\u00e4bischen Alb ausgewiesen. M\u00f6glich wurde dies vor allem durch die Aufgabe des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes &#8222;Gutsbezirk M\u00fcnsingen&#8220;, der sich durch eine reiche Naturausstattung und sein einmaliges Landschaftsbild auszeichnet. Die Anerkennung des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb als UNESCO-Biosph\u00e4renreservat erfolgte im Mai 2009.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3613\" title=\"baum_wald_IMG_2330\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/baum_wald_IMG_2330.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/baum_wald_IMG_2330.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/baum_wald_IMG_2330-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/baum_wald_IMG_2330-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Fl\u00e4che des Biosph\u00e4rengebiets betr\u00e4gt insgesamt 85.269 Hektar, davon umfasst die Kernzone 2.645 Hektar (3,1 Prozent), die Pflegezone 35.410 Hektar (41,5 Prozent) und die Entwicklungszone 47.214 Hektar (55, 4 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Kernzonen sollen Fl\u00e4chen mit hohem Naturschutzwert sein, die ohne menschliche Nutzung der nat\u00fcrlichen Entwicklung \u00fcberlassen werden. Im Bereich des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb sind dies vor allem die Hang- und Schluchtw\u00e4lder am Albtrauf und in den T\u00e4lern der Alb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Pflegezonen sind typischerweise Kulturlandschaften, die durch traditionelle menschliche Nutzung entstanden sind &#8211; zum Beispiel Wacholderheiden, Hutew\u00e4lder oder Magerwiesen. Da diese Fl\u00e4chen ohne weitere Nutzung ihren Charakter verlieren w\u00fcrden, ist hier eine weitere naturschonende Nutzung nicht nur erw\u00fcnscht, sondern f\u00fcr den Erhalt der Kulturlandschaft unerl\u00e4sslich!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Entwicklungszonen sind alle weiteren Fl\u00e4chen, in denen eine vorbildliche und nachhaltige Entwicklung angestrebt und gef\u00f6rdert wird. Hier gibt es keinerlei Einschr\u00e4nkungen der Nutzung, so dass auch wirtschaftlich intensiv genutzte Fl\u00e4chen, Siedlungsfl\u00e4chen und Verkehrsfl\u00e4chen einbezogen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die St\u00e4dte und Gemeinden bringen rund 1.000 Hektar Gemeindewald (ca. 1,2 % der Gesamtfl\u00e4che) in die Kernzonen ein. Kern- und Pflegezone nehmen im Biosph\u00e4rengebiet insgesamt 38.055 Hektar ein. Darunter unterliegen knapp 90 % bereits einem Fl\u00e4chenschutzstatus (Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet oder gemeldetes Vogelschutzgebiet).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnsingen-Auingen: Feierliche Unterzeichnung der Vereinbarung zum Biosph\u00e4rengebiet Die Finanzierung und Organisation des Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb ist nun in trockenen T\u00fcchern.\u00a0Durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen dem Land Baden-W\u00fcrttemberg, den drei beteiligten Landkreisen und den 29 Biosph\u00e4rengebietsgemeinden soll die Finanzierung und die Zusammenarbeit zwischen den Partnern und damit die Zukunft des Biosph\u00e4rengebietes auf ein gutes Fundament [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1141,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,17],"tags":[],"class_list":["post-3792","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-biosphare-lebt","category-meilensteine"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3792","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3792"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3792\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3796,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3792\/revisions\/3796"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1141"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3792"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3792"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3792"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}