{"id":4077,"date":"2020-11-30T05:21:57","date_gmt":"2020-11-30T04:21:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4077"},"modified":"2025-12-10T12:03:05","modified_gmt":"2025-12-10T11:03:05","slug":"natur-im-visier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4077","title":{"rendered":"Natur im Visier"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em>Nationale Landschaften \u2013 die Arche des Lebens\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Fernsehen, Radio, Zeitungen \u2013 die Kameras und Mikrophone richteten sich auf das UNESCO-Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb. 330 Experten von Gro\u00dfschutzgebieten aus 35 Nationen trafen sich vom 21. bis 23. September 2011 in Bad Urach zur Europarc-Fachkonferenz. F\u00fcr Sph\u00e4re ist dies Anlass, die Szene und Historie der beeindruckendsten Naturr\u00e4ume weltweit und unserer Republik zu skizzieren.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf_1_3BFW7834.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4081\" title=\"zdf_1_3BFW7834\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf_1_3BFW7834.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf_1_3BFW7834.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf_1_3BFW7834-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf_1_3BFW7834-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nationalpark, Biosph\u00e4renreservat, Naturpark \u2013 auch wenn wir als Ottonormal-Naturfreunde so gar nicht recht wissen, welcher Schutzstatus sich hinter diesen Begriffen versteckt, so f\u00fchlen wir doch: Hier werden die letzten Sch\u00e4tze unserer Heimat, ja, unser Welterbe vor uns selbst gesch\u00fctzt. Im Einklang mit der Natur wollte H\u00e4uptling Seattle mit seinem Volk einst leben \u2013 doch am Ende musste er \u201edie Frische der Luft und das Glitzern des Wassers\u201c gegen einen Haufen bedruckter Papiernoten tauschen \u2013 und dies, obwohl weder er, noch die Wei\u00dfen, seiner \u00dcberzeugung nach, die Sch\u00e4tze unserer Erde je besitzen k\u00f6nnten noch d\u00fcrften.<\/p>\n<div id=\"attachment_4095\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenIMG_25531.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4095\" class=\"size-medium wp-image-4095\" title=\"alpenIMG_2553\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenIMG_25531-160x120.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenIMG_25531-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenIMG_25531-140x105.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenIMG_25531.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4095\" class=\"wp-caption-text\">Gebirge rund um den Watzmann \u2013 Nationalpark Berchtesgaden Die Steinadler entwickelten sich hier zu einem wahren Publikumsmagneten. Im Klausbachtal, in der N\u00e4he des Nationalparkhauses verfolgen hunderte Augen per Feldstecher den freien Flug dieser stolzen Raubtiere unterhalb des Plattelkopfs. Die Spannweite dieser K\u00f6nige der L\u00fcfte kann bis zu 2,30 Meter betragen. Foto: Plattelkopf zwischen Hintersee am Klausbachtal<\/p><\/div>\n<p>Der Geist seiner Rede an den Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1885 \u00fcberdauerte Wirtschaftskrisen, Kriege und W\u00e4hrungsreformen. Sein Stamm der Duwamish aber b\u00fc\u00dfte in einem billigen Reservat die Menschenw\u00fcrde ein, ebenso wie die gottgegebene unendliche Freiheit und Selbstbestimmung \u2013 und dies bei den V\u00e4tern der Demokratie? Analog zum Schicksal der Ureinwohner Amerikas kann sich auch die urspr\u00fcngliche Flora und Fauna der hochspezialisierten \u00d6kosysteme dieser Erde nur noch in abgeriegelten Schutzgebieten mit ihrer brillanten Lebensintelligenz behaupten.<\/p>\n<p>Mit Reservaten kannten sich die Vereinigten Staaten nun schon aus. So wundert es nicht, dass auch die Wiege der Naturreservate in den USA liegt, als L\u00f6sung der Zielkonflikte zwischen r\u00fccksichtslosem Wirtschaftswachstum einerseits und Ethik andererseits. Mit dem Wissen um die destruktiven Kr\u00e4fte der fr\u00fchen Industriealisierung hatte Natursch\u00fctzer John Muir der Regierung ein St\u00fcck gelebte Verantwortung f\u00fcr unseren Planeten abgetrotzt: Der heutige Yosemite-Nationalpark (Kalifornien) erblickte als erstes Schutzgebiet im Jahre 1864 das seinerzeit bereits von Dampfmaschinen r\u00f6tlich gef\u00e4rbte Licht dieser Welt. Als erster Naturraum, der unter der symboltr\u00e4chtigen Kategorie \u201eNationalpark\u201c firmiert, gilt der schon 1872 gegr\u00fcndete Yellowstone-Nationalpark, ebenfalls USA.<\/p>\n<p>Heute gibt es europaweit mehr als 300 Nationalparke, weltweit mehr als 500 Biosph\u00e4renreservate und unz\u00e4hlige Naturparke. Sie alle sollen unser Erbe nicht nur sch\u00fctzen, sondern helfen, den Blick der Gesellschaft f\u00fcr die \u00fcberlebenswichtigen Zusammenh\u00e4nge dieses Planeten zu sch\u00e4rfen. Gerade in Zeiten, wo uns Politiker, Wirtschafts- und Finanzjongleure eine Blase um die andere um die Ohren hauen, die B\u00f6rsen das Wertgef\u00fcge ganzer Staaten per Aktienkurse achterbahngleich \u00fcber Berge und durch T\u00e4ler jagen, k\u00f6nnte die Besinnung auf das h\u00f6chstdotierte Wertpapier, n\u00e4mlich das Leben in und mit der Natur unserem Streben wieder eine nachhaltige Richtung geben. H\u00e4uptling Seattle philosophierte, \u201ewir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der gro\u00dfe Adler sind unsere Br\u00fcder\u201c. Dies alles k\u00f6nne man nicht kaufen, so wie keine Sch\u00e4tze der Natur.<\/p>\n<div id=\"attachment_4096\" style=\"width: 116px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/elbaIMG_51791.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4096\" class=\"size-medium wp-image-4096\" title=\"elbaIMG_5179\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/elbaIMG_51791-106x160.jpg\" alt=\"\" width=\"106\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/elbaIMG_51791-106x160.jpg 106w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/elbaIMG_51791-93x140.jpg 93w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/elbaIMG_51791.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 106px) 100vw, 106px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4096\" class=\"wp-caption-text\">Insel Elba \u2013 Nationalpark des Toskanischen Archipels Weithin duftet die mediterrane Macchia, ein busch\u00e4hnlicher Bewuchs von 2-5 Metern H\u00f6he. Wer hier Ende Oktober wandert, darf vom auff\u00e4lligen Erdbeerbaum naschen.<\/p><\/div>\n<p>Weniger ist mehr. Doch schon ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum treibt Manager und Regierungen den Angstschwei\u00df auf die Stirn. Daher organisieren sie unser Leben auf Pump \u2013 alle EU-Staaten, die armen L\u00e4nder etwas mehr, die reichen einen Tick weniger. Kaum aber jemand stellt diese These selbst dann nicht in Frage, obwohl es derzeit in allen Ecken und Banken bedrohlich knirscht und kracht. Nicht mehr nehmen als uns die Natur tats\u00e4chlich gibt. Nicht mehr brauchen, als wir selbst verbrauchen. Mit diesen Formeln haben \u00d6kogesellschaften Millionen von Jahren \u00fcberlebt. Dagegen hat sich der Mensch seit der ersten Nationalpark-Idee vor schlappen 147 Jahren bald in jeder Generation ein gesellschaftliches Fiasko beschert.<\/p>\n<p>Doch das kollektive Katastrophenged\u00e4chtnis reicht nur kurz. So wie wir gern das Urprinzip von Leben und Sterben verdr\u00e4ngen, vergessen wir auch, dass wom\u00f6glich Gesellschaftsmodelle auch nur eine begrenzte Haltbarkeit haben. Geburt, Bl\u00fctezeit und am Ende der Anfang f\u00fcr Neues. Gilt diese fatalistische Sicht der Natur, so sind die Stunden der Finanzblasen gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Und eben zwischen jenen B\u00f6rsen-Schlagzeilen dieser Tage beherbergte das Biosph\u00e4rengebiet am 21. bis 23. September 330 Manager der Natur: Das L\u00e4ndle hatte nach Bad Urach zur Fachkonferenz Europarc geladen. Umweltminister Alexander Bonde und Biosph\u00e4rengebietsleiterin Petra Bernert begr\u00fc\u00dften die Cr\u00e8me de la Cr\u00e8me der eindruckvollsten Nationalparke in den historischen Hallen des Residenzschlosses in der Kurstadt. Das Thema: Qualit\u00e4tsmanagement. Wie kann man die Ergebnisse der Arbeit der Parke pr\u00fcfen? Wie kontrolliert man den Erfolg beim Tier- und Pflanzenschutz?<\/p>\n<p>Unser Naturerbe ist in Gefahr. Die Themen des Klimaschutzes brauchen endlich kompetente Moderatoren. Die bittere Realit\u00e4t, dass wir energiepolitisch schon seit geraumer Zeit auf einem Pulverfass hocken, hat die Reaktorkatastrophe in Fokushima in unser Bewusstsein gestrahlt. Das Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb besch\u00e4ftigt sich bei der Formulierung des Rahmenkonzepts besonders intensiv mit der Energiewende. Vielleicht gar bekommen die \u00c4lbler den Mumm, als Modellregion ein starkes Vorbild abzugeben.<\/p>\n<div id=\"attachment_3506\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3506\" class=\"size-medium wp-image-3506\" title=\"bueffel_IMG_4320\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/bueffel_IMG_4320-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/bueffel_IMG_4320-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/bueffel_IMG_4320-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/bueffel_IMG_4320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-3506\" class=\"wp-caption-text\">Alb-B\u00fcffel als Marke der Biosph\u00e4re: Vor rund 100000 Jahren, so sch\u00e4tzt man, k\u00f6nnten diese gen\u00fcgsamen Landschaftspfleger auf der Alb heimisch gewesen sein. Um den B\u00fcffel haben sich eine Reihe kreativer Erzeuger bem\u00fcht. So gibt es B\u00fcffel-K\u00e4se (K\u00e4serei Rauscher, Hohenstein), B\u00fcffelseife (Firma Stebruka, Hayingen) und nat\u00fcrlich eine Reihe feiner B\u00fcffel-Wurstspezialit\u00e4ten (Metzgerei Failenschmid, St. Johann-G\u00e4chingen).<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend Biosph\u00e4rereservate das nachhaltige Wirtschaften im Einklang mit der Natur erproben, \u00fcben Nationalparke den paradiesischen Ernstfall: Was w\u00e4re, wenn es keine Menschen g\u00e4be? Zumindest solche nicht, die anders als die Indianer ohne R\u00fccksicht, nehmen, was es der Natur zu entrei\u00dfen gibt. So wird der R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt seit dem 17. Jahrhundert ma\u00dfgeblich dem Homo Sapiens zugeschrieben. J\u00fcngste Erhebungen gehen davon aus, dass unser unerm\u00fcdlicher Wirtschaftswachstum die nat\u00fcrliche Aussterberate um den Faktor 100 bis 1000 nach oben katapultierte. Derzeit verlassen bis zu 130 Arten t\u00e4glich unsere Welt auf Nimmerwiedersehen. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN sind eine von drei Amphibienarten, ein Viertel aller S\u00e4ugetier- und Nadelbaumarten sowie jede achte Vogelart gef\u00e4hrdet. Dramatisch.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcngliche \u00d6kosysteme retten oder wiederbeleben, sind also die Aufgaben, um die sich besonders Nationalparke k\u00fcmmern. \u201eNatur Natur sein lassen\u201c, hei\u00dft deren Devise \u2013 allein in Deutschland 14-mal. Baden-W\u00fcrttemberg hinkt seiner Verantwortung noch hinterher, aktuell bem\u00fcht sich die gr\u00fcn-rote Landesregierung um einen Nationalpark im Norden des Schwarzwaldes.<\/p>\n<p>Die in S\u00fcddeutschland bekanntesten Vertreter dieser h\u00f6chs\u00adten Schutzgattung sind die Nationalparke Bayerischer Wald, Berchtesgaden und Eifel. Wer einen Nationalpark einrichten will, muss strenge Forderungen erf\u00fcllen. Das Gebiet selbst ben\u00f6tigt eine Fl\u00e4che von wenigstens 10000 Hektar, das in Kern- und Pflegezonen gegliedert ist. Die Kernzone eines solchen Schutzgebietes muss mindestens 75 Prozent der Gesamtfl\u00e4che betragen. Dort ist f\u00fcr Menschen jeglicher Eingriff untersagt. Ein urspr\u00fcngliches \u00d6kosystem soll wieder entstehen, das vielen bedrohten Arten \u00e4hnlich einer Arche das \u00dcberleben sichert. Pflegezonen dagegen sind wertvolle Naturr\u00e4ume, die durch Nutzung der Menschen entstanden sind. Beispiele auf der Alb sind Streuobstwiesen, Magerrasen, Wacholderheiden. Diese durch Nutzung entstandenen Lebensr\u00e4ume besitzen eine bemerkenswert hohe Artenvielfalt.<\/p>\n<p>Anders als Nationalparke m\u00fcssen Biosph\u00e4renreservate zus\u00e4tzlich noch eine sogenannte Entwicklungszone ausweisen. In ihr lebt, arbeitet und erholt sich die Bev\u00f6lkerung. Wirtschaftsformen sollen entwickelt werden, die den Anspr\u00fcchen von Mensch und Natur gleicherma\u00dfen gerecht werden. Derzeit diskutiert das Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb Leitziele zum Thema Energie, Verkehr und Tourismus. Wenn diese f\u00fcr die Entwicklungszone formulierten Visionen erfolgreich funktionieren, k\u00f6nnen sie als Vorbild bis in Ballungsgebiete entscheidende Impulse f\u00fcr naturvertr\u00e4gliches Wirtschaften und Leben geben. Im Unterschied zu Nationalparken liegt in Biosph\u00e4rengebieten der Fokus auf dem menschlichen Lebensraum. Deshalb werden hier nur drei Prozent der Schutzkulisse als Tabuzone f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung (Kernzone) abverlangt.<\/p>\n<div id=\"attachment_4098\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4098\" class=\"size-medium wp-image-4098\" title=\"alpenbock_3BFW2741\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenbock_3BFW2741-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenbock_3BFW2741-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenbock_3BFW2741-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/alpenbock_3BFW2741.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-4098\" class=\"wp-caption-text\">Alpenbock-Projekt \u2013 Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb Der gro\u00dfe, blauschwarze Alpenbock mit markanten Antennen ist in Deutschland nur im Traufgebiet der Alb, im Oberen Donautal und in den Bayerischen Alpen anzutreffen. Ein spezielles Totholz-Projekt soll hier die Population stabilisieren. Foto: Alpenbock am Rossberg<\/p><\/div>\n<p>Derzeit gibt es in Deutschland 15 solcher Reservate. Im S\u00fcdschwarzwald ist eines geplant, ebenso gibt es Bem\u00fchungen rund um das St\u00e4dtchen Isny im Allg\u00e4u. Im Falle der Schw\u00e4bischen Alb umfasst das Biosph\u00e4renreservat satte 85269 Hektar (Kernzone: 2645 Hektar (3,1 Prozent), Pflegezone: 35410 Hektar (41,5 Prozent), Entwicklungszone: 47214 Hektar (55,4 Prozent)). Alle 15 Biosph\u00e4renreservate der Republik umfassen fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig 3,7 Prozent des Bundesgebietes.<\/p>\n<p>Naturparke besitzen den geringsten Schutzstatus. Der Dachverband dieser drei Kategorien, die Nationalen Landschaften, formuliert: \u201eNaturparks sind Regionen, in denen sich Mensch und Natur erholen k\u00f6nnen. Sie bewahren und entwickeln Landschaft und Natur und unterst\u00fctzen sanften Tourismus.\u201c Dies fasst folgender Slogan zusammen: \u201eHarmonisches Miteinander f\u00fcr Mensch und Natur\u201c. Bundesweit bestehen 105 Naturparke auf etwa 27 Prozent der Landesfl\u00e4chen. Nur einen Steinwurf entfernt vom Biosph\u00e4rengebiet liegt der Naturpark Sch\u00f6nbuch (15600 Hektar), dessen gef\u00fchlte Wald\u00e4sthetik an Urspr\u00fcnglichkeit derzeit noch die Kernzonen auf der Alb \u00fcbertrifft.<\/p>\n<p>Aber genau darum ging es auf der Europarc-Konferenz. Vergleichen und anstrengen: So wie im Sport die Stoppuhr die Leistung im Vergleich offenbart, zeigt nur der Blick \u00fcber die Reservatsgrenzen, wo man wirklich steht.<\/p>\n<p>Das Reservat Schw\u00e4bische Alb sei vergleichsweise jung, f\u00fchrte Biosph\u00e4renchefin Petra Bernert bei ihrer Begr\u00fc\u00dfung in Bad Urach aus, und trotzdem darf die Alb schon jetzt \u201eso viele alte Schutzgebietshasen\u201c begr\u00fc\u00dfen. Dies zeigt, die Alb ist auf dem richtigen Weg. Auch Umweltminister Alexander Bonde referierte \u00fcber Wege: \u00dcber Wege des Zuh\u00f6rens in der Politik. Als Beispiel f\u00fchrte er die Beteiligung der Bev\u00f6lkerung an, die er derzeit bei der Umsetzung seiner Nationalpark-Idee im Nordschwarzwald anstrebt. Die Fachtagung in Bad Wildbad (24. September), bei der er die Machbarkeit eines Nationalparks diskutierte, hatte das Ministerium sogar per Live-Stream im Internet \u00fcbertragen. Demokratie mal ganz anders.<\/p>\n<p>Mit einer Reihe von Zahlen untermauerte Professor Dr. Beate Jessel, ihres Zeichens Pr\u00e4sidentin des Bundesamtes f\u00fcr Naturschutz (BfN), das Engagement der Deutschen Nationalen Landschaften. Der Bund g\u00e4be vor, dass bis 2020 zwei Prozent der Republik wildes Land werden soll. Stand 2010 gibt es bundesweit 0,4 bis 0,6 Prozent Wildnisfl\u00e4chen. In Deutschland seien 3,7 Prozent des Staatsgebietes als Biosph\u00e4renreservat deklariert, etwa 27 Prozent der Landesfl\u00e4chen besitzen den f\u00fcr den Naturschutz weniger restriktiven Status eines Naturparks. \u201e10,5 Millionen Nationalpark-Besucher gibt es\u201c, beziffert Jessel, was zu einer Wertsch\u00f6pfung in den Regionen von rund 433 Millionen Euro f\u00fchre. Am Ende ihrer Rede traf Jessel noch einen wunden Punkt des Biosph\u00e4renreservats Schw\u00e4bische Alb. Denn: Sie betonte, die Wichtigkeit von Rangern f\u00fcr das Umweltbewusstsein sei gerade in einer Vorzeigeregion wichtig. Doch die politisch Verantwortlichen hierzulande sparen sich diesen Ausgabeposten und erf\u00fcllen somit nicht ganz klaglos die Empfehlungen der UNESCO. Ranger seien nicht irgendwelche Wald- und Wiesenpolizisten mit Strafzetteln im Gep\u00e4ck, sondern Helfer, Mentoren und Lehrer in allen Fragen zur Heimat und Natur. Dies konnte man im Filmbeitrag des ZDF (siehe Aufmacherfoto) erfahren. Dort hatte der Sender unter anderen Alb-Themen anl\u00e4sslich der Bad Uracher Konferenz die Junior-Ranger des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaften an der Ostsee portraitiert.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungsbedarf gab es auch bez\u00fcglich des Namens \u201eBiosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb\u201c, w\u00e4hrend sich die anderen doch stolz Biosph\u00e4renreservat nennen. Es war schlicht die Abneigung gegen den Begriff \u201eReservat\u201c, der Abgeschlossenheit und Insel-Dasein suggerierte. Da hatte wohl der Geist von H\u00e4uptling Seattle die Entscheider im L\u00e4ndle umweht: Der H\u00e4uptling verschwand tats\u00e4chlich mit seinem Stamm im Reservat, um \u201eabseits und in Frieden zu leben\u201c. Die Alb aber will aus ihrer Keimzelle heraus wirken, im Verbund mit den nationalen Landschaften sogar hinaus in die weite Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><strong>Stunde Null<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Am Anfang stand die Idee, Dr. Markus R\u00f6sler gab 1992 Denkanst\u00f6\u00dfe.<\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_3603\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/roesler_3BFW7844.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3603\" class=\"size-thumbnail wp-image-3603\" title=\"roesler_3BFW7844\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/roesler_3BFW7844-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3603\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Markus R\u00f6sler: Einer der V\u00e4ter des Biosph\u00e4renreservates Schw\u00e4bische Alb<\/p><\/div>\n<p>Biosph\u00e4renpionier Mike M\u00fcnzing erinnert sich lebhaft an die Diskussion im Jahre 1998, als er mit dem NABU-Landesverband zu einem Symposium nach M\u00fcnsingen einlud. Der Arbeitstitel: \u201eModellregion Biosph\u00e4renreservat Mittlere Schw\u00e4bische Alb\u201c. Der Gedankenansatz, \u201eArbeitspl\u00e4tze durch Naturschutz\u201c, sorgte f\u00fcr kontroverse Diskussionen, ein gemeinsamer Nenner war nicht in Sicht, erinnert sich M\u00fcnzing an die Meinungslager. Den Denkansto\u00df gab seinerzeit Dr. Markus R\u00f6sler (Foto), den Umweltminister Alexander Bonde in seiner Rede zur Bad Uracher Konferenz mit lobenden Worten bedachte. Im Rahmen seiner Doktorarbeit philosophierte R\u00f6sler schon ab 1992 \u00fcber das heutige Renommierprojekt Biosph\u00e4renreservat. Im Jahr 2001 ver\u00f6ffentlichte er die an der TU Berlin eingereichte Dissertation als 390 Seiten starken W\u00e4lzer. Somit geht das Jahr 1992 als Stunde Null der Biosph\u00e4renzeitrechnung in die Geschichte der Schw\u00e4bischen Alb ein und nicht der letzte Soldat, der Ende 2005 den ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz verlie\u00df. 2009 erhielt das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb die begehrte UNESCO-Anerkennung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Printausgabe: Sph\u00e4re 3\/2011, Seite 08-13<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Das UNESCO Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb im ZDF:<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf3BFW7821.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4080\" title=\"zdf3BFW7821\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf3BFW7821-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf3BFW7821-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf3BFW7821-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/zdf3BFW7821.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>Das ZDF.umwelt-Magazin nahm die Europarc-Konferenz in Bad Urach zum Anlass, sich am 25. September in einer Sendung monothematisch mit ganz unterschiedlich gepr\u00e4gten Schutzgebieten zu besch\u00e4ftigen. Daf\u00fcr verlie\u00df der Moderator Volker Angres (Foto) das Studio. Die Schw\u00e4bische Alb, der ehemalige Truppen\u00fcbungsplatz (Foto), die Streuobstwiesen bei Metzingen, die Westerheimer Schertelsh\u00f6hle und die legend\u00e4ren Alb-B\u00fcffel dienten ihm als Kulisse f\u00fcr die Aufnahmen und Expertengespr\u00e4che. Sph\u00e4re beobachtete und fotografierte Angres bei seiner Arbeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Fakten &amp; Interview<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #800000;\">Nationale Landschaften<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Dr. Elke Baranek, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Europarc Deutschland im <a href=\"http:\/\/www.qrcode.ialb.de\/?p=516\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sph\u00e4re-Interview<\/a>\u00a0&gt;&gt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\"><strong>Natur in Deutschland<\/strong><\/span><\/h3>\n<div id=\"attachment_4079\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4079\" class=\"size-medium wp-image-4079\" title=\"Bayerischer_Wald_3BFW4571\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Bayerischer_Wald_3BFW4571-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Bayerischer_Wald_3BFW4571-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Bayerischer_Wald_3BFW4571-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/Bayerischer_Wald_3BFW4571.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-4079\" class=\"wp-caption-text\">Nationalpark Bayerischer Wald<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00a014 Nationalparke<\/strong><\/p>\n<p><em>Slogan: \u201eNatur Natur sein lassen\u201c<\/em><\/p>\n<p>Festgelegt ist die Mindestgr\u00f6\u00dfe von 10000 Hektar. Nationalparks m\u00fcssen nach einer mehrj\u00e4hrigen Anlaufphase eine Gliederung in Kernzone (75%) und Pflegezone (25%) aufweisen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1403\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1403\" class=\"size-medium wp-image-1403\" title=\"Baum_Hangschluchtwald\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Baum_Hangschluchtwald-160x118.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Baum_Hangschluchtwald-160x118.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Baum_Hangschluchtwald-140x103.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Baum_Hangschluchtwald.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-1403\" class=\"wp-caption-text\">Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb<\/p><\/div>\n<p><strong>15 Biosph\u00e4renreservate<\/strong><\/p>\n<p><em>Slogan: \u201eVoller Leben\u201c<\/em><\/p>\n<p>Modelllebensraum f\u00fcr Mensch und Natur. Mindestgr\u00f6\u00dfe: 30000 Hektar. Kern- und Pflegezone m\u00fcssen mindestens 3 % und 10 % einnehmen, die Entwicklungszone mindestens 50%.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_4091\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4091\" class=\"size-medium wp-image-4091\" title=\"schoenbuch3BFW8057\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/schoenbuch3BFW8057-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/schoenbuch3BFW8057-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/schoenbuch3BFW8057-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/schoenbuch3BFW8057.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-4091\" class=\"wp-caption-text\">Naturpark Sch\u00f6nbuch \/ Teufelsbr\u00fccke<\/p><\/div>\n<p><strong>105 Naturparke<\/strong><\/p>\n<p><em>Slogan: \u201eHarmonisches Miteinander f\u00fcr Mensch und Natur\u201c<\/em><\/p>\n<p>Keine Gr\u00f6\u00dfen- und Zonenvorgabe. Umweltgerechte Landnutzung wird angestrebt. Naturparke eignen sich f\u00fcr Erholung und sanften Tourismus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_4088\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4088\" class=\"size-medium wp-image-4088\" title=\"owenIMG_1384\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/owenIMG_1384-160x120.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/owenIMG_1384-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/owenIMG_1384-140x105.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/owenIMG_1384.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-4088\" class=\"wp-caption-text\">Naturschutzgebiet Teckberg \/ Owen<\/p><\/div>\n<p><strong>Naturschutzgebiet<\/strong><\/p>\n<p><em>Slogan: \u201eLandschaft bewahren\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dies ist eine hohe Schutzkategorie des gebietsbezogenen Naturschutzes nach dem Bundesnaturschutzgesetz. In Baden-W\u00fcrttemberg gibt es 1029 Gebiete (2,38 % der Fl\u00e4che).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Definition Gro\u00dfschutzgebiete: <a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=1923\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unterscheid zwischen Biosph\u00e4renreservat, Nationalpark und Naturpark\u00a0&gt;&gt;<\/a><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ationale Landschaften \u2013 die Arche des Lebens\u00a0<\/p>\n<p>Fernsehen, Radio, Zeitungen \u2013 die Kameras und Mikrophone richteten sich auf das UNESCO-Biosph\u00e4renreservat Schw\u00e4bische Alb. 330 Experten von Gro\u00dfschutzgebieten aus 35 Nationen trafen sich vom 21. bis 23. September 2011 in Bad Urach zur Europarc-Fachkonferenz. F\u00fcr Sph\u00e4re ist dies Anlass, die Szene und Historie der beeindruckendsten Naturr\u00e4ume weltweit und unserer Republik zu skizzieren.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4081,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16,64,14,22],"tags":[],"class_list":["post-4077","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lesegenuss","category-nationalpark-portrait","category-naturschutz","category-printausgabe-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4077"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4077\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20105,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4077\/revisions\/20105"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4081"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}