{"id":4237,"date":"2012-02-03T04:58:48","date_gmt":"2012-02-03T03:58:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4237"},"modified":"2012-02-01T07:45:31","modified_gmt":"2012-02-01T06:45:31","slug":"wirtschaftklima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4237","title":{"rendered":"Wirtschaftklima"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em>Nudelproduzent Alb-Gold demonstriert: Umweltbewusstsein muss nicht nur kosten, es bringt durchaus auch Rendite.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sp\u00e4tzle und Nudeln liefern durch die darin enthaltenen komplexen Kohlenhydrate f\u00fcr den Alltag wertvolle Energie. F\u00fcr die Herstellung verbrauchen die Teigwaren allerdings zun\u00e4chst einmal selbst reichlich davon \u2013 vor allem die riesigen Trockner, die die Nudeln haltbar machen. Dass deren enormer Energiebedarf in einem industriellen Betrieb durch Alternativenergie gedeckt werden kann, will der Nudelhersteller Alb-Gold aus Trochtelfingen ab Herbst nun beweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/>PDF-Download:\u00a0<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/wirschaftsklima.pdf\" target=\"_blank\">Print-Artikel runterladen<\/a><\/em><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4234\" title=\"gewitter_wolke_himmelMG_1872\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/gewitter_wolke_himmelMG_1872.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/gewitter_wolke_himmelMG_1872.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/gewitter_wolke_himmelMG_1872-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/gewitter_wolke_himmelMG_1872-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Eine energieeffiziente Hackschnitzelheizung soll k\u00fcnftig in einer ersten Ausbaustufe \u00fcber eine Kesselleistung von 980 Kilowatt verf\u00fcgen. Die Anlage erzeugt so mehr als 85 Prozent der j\u00e4hrlich ben\u00f6tigten Heizlast. Das Familienunternehmen von der Schw\u00e4bischen Alb hatte bereits vor zwei Jahren im Zuge seiner Umweltzertifizierung unter anderem die W\u00e4rmeprozesse genau analysiert. Expertisen von Sachverst\u00e4ndigen formulierten L\u00f6sungen. \u201eSchlie\u00dflich fiel die Wahl auf das Hackschnitzelwerk\u201c, erkl\u00e4rt Michael Schoser, Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung und Umweltbeauftragter bei Alb-Gold. \u201eHier k\u00f6nnen wir regionale, erneuerbare Rohstoffe zur Energiegewinnung nutzen. Dies entspricht unserer Firmenphilosophie\u201c, erkl\u00e4rt Schoser weiter. In der Anlage werden Landschaftspflegeholz, Stra\u00dfenbegleitgr\u00fcn und Gr\u00fcngutschnitt verheizt. Das Unternehmen spricht sich klar gegen Nutzung von Lebens- oder Futtermitteln zur Energiegewinnung aus.<\/p>\n<p>Ende Oktober soll die Anlage in Betrieb gehen. Hochrechnungen beziffern den t\u00e4glichen Verbrauch im Biomasseheizwerk auf rund 40 SM3 (Sch\u00fcttraummeter). Dies entspricht etwa 2800 Liter Heiz\u00f6l, die derzeit noch in die Nudelproduktion flie\u00dfen. Auf das Jahr summiert ergibt sich eine Einsparung von rund 700000 Litern Heiz\u00f6l.<\/p>\n<p>\u201eEine Investition im Bereich zwischen 1,5 und 2 Millionen Euro kann aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht ausschlie\u00dflich \u00f6kologischen Zielen folgen. Sie muss sich auch \u00f6konomisch darstellen\u201c, erl\u00e4utert Michael Schoser. Das umweltzertifizierte Unternehmen sieht im Zuge der st\u00e4ndig steigenden Energiekosten vor allem auch Entlastungen auf Seiten der Betriebskosten und somit eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit in der Lebensmittelproduktion. Die Berechnungen zeigen, dass mittels erneuerbarer Energie die Herstellkosten mittel- bis langfristig deutlich gesenkt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Umwelt profitiert doppelt von der neuen Anlage. Zum einen durch die starke Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe und zum anderen durch die Absenkung des CO2-Aussto\u00dfes. Elektrofilter reinigen die Abgase, der ausgesto\u00dfene Rauch hat einen Feinstaubgehalt von kleiner als 20 \u00b5g\/m3, was deutlich unter dem gesetzlich geforderten Wert von 50 \u00b5g\/m3 liegt. Die CO2-Bilanz l\u00e4sst sich ebenfalls sehen. So wurden im vergangenen Jahr mit Heiz\u00f6l noch 2807 Tonnen CO2 ausgesto\u00dfen. Das neue Hackschnitzelheizwerk wird das Treibhausgas um rund 80 Prozent reduzieren.<\/p>\n<p>Energiewende jetzt? Auf der Alb hat die Diskussion nicht nur Stromproduzenten, Endverbraucherhaushalte und Solardach-Investoren erfasst, sondern auch Industriebetriebe, wie Alb-Gold mit seinem Umwelt-Projekt vorbildhaft demonstriert.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #808000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4235\" title=\"luftbild_albgoldLUFTBILD\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/luftbild_albgoldLUFTBILD-160x83.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"83\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/luftbild_albgoldLUFTBILD-160x83.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/luftbild_albgoldLUFTBILD-140x72.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/luftbild_albgoldLUFTBILD.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>\u00a0CO2 sparen<\/span><\/h3>\n<p><em>Industrie \u00fcbernimmt Verantwortung<\/em><\/p>\n<p>Alb-Gold setzt auf zukunftsorientierte Lebensmittelherstellung. Seit Jahren engagiert sich das Familienunternehmen f\u00fcr eine Landwirtschaft und Lebensmittel ohne Gentechnik. Transparenz vom Saatgut bis auf den Teller lebt der Betrieb in seinem Kundenzentrum in Trochtelfingen.\u00a0Info: <a href=\"http:\/\/www.alb-gold.de\" target=\"_blank\">www.alb-gold.de<\/a>.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/>PDF-Download:\u00a0<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/wirschaftsklima.pdf\" target=\"_blank\">Print-Artikel runterladen<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><\/em><em>Printausgabe: Sph\u00e4re 2\/2011, Seite 15<\/em><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nudelproduzent Alb-Gold demonstriert: Umweltbewusstsein muss nicht nur kosten, es bringt durchaus auch Rendite. 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