{"id":434,"date":"2009-01-23T08:31:46","date_gmt":"2009-01-23T07:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=434"},"modified":"2026-04-16T19:17:16","modified_gmt":"2026-04-16T17:17:16","slug":"neue-wege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=434","title":{"rendered":"Neue Wege"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em>Tourismus: Wegekonzept f\u00fcr ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz vorgestellt<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/GPS\/media_gps\/Truppenuebungsplatz_muensin.jpg\" alt=\"Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"320\" height=\"213\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>M\u00fcnsingen: <\/strong>52 Prozent der Besucher des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes sind entt\u00e4uscht. Dies ergab eine Umfrage der EAM (Mieter der Ringstra\u00dfe), die als Grundlage f\u00fcr die Ausarbeitung des Besucherlenkungskonzepts diente. Die Bundesanstalt f\u00fcr Immobilienaufgaben beauftragte ein badisches Unternehmen (ILN Institut f\u00fcr Landschaft und Naturschutz), die bestehenden Wege und die Infrastruktur auf dem Platz unter die Lupe zu nehmen und zu entwickeln.<!--more--><\/p>\n<div style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/truppenuebungsplatz_muensingen\/S80_145.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Wenig einladend: Die Konzeptioner empfehlen, die n\u00f6tigen Verbote dezenter und freundlicher zu formulieren.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">\u201eLangweilig, nichts aus der Milit\u00e4rzeit zu sehen\u201c, \u201eim Lautertal ist es sch\u00f6ner\u201c, so zogen 38,6 Prozent ihr Fazit, 15,7 Prozent gar wollen nicht wiederkommen. Dies liegt einerseits an fehlender Sensibilisierung der Individualtouris f\u00fcr dieses einmalige Landschaftsbild, andererseits an der f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger doch sehr langatmigen Asphaltpisten. Denn: Die interessantesten Wege sind wegen der Munitionsgefahr gesperrt oder d\u00fcrfen nur in Begleitung mit Tr\u00fcp-Guides erlebt werden. Das Konzept sieht keine \u00d6ffnung weiterer attraktiver Wege vor, genauso wie die gew\u00fcnschte Anbindung von Bad Urach (Seeburg \u00fcber Uhenfels) und Heroldstatt nicht Thema der Konzeption waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die G\u00e4ste dieser Naturf\u00fchrer hingegen sind mit 99 Prozent angetan vom Platz \u2013 dieses positive Votum ist ein Verdienst der engagierten Erl\u00e4uterungen. Konzeptioner Michael Hug von der ILN zieht daraus den Schluss: Wir m\u00fcssen an den Eing\u00e4ngen unaufdringliche aber informative Tafeln erarbeiten. Eine Art Typischen nach Farben sortiert mit den Themen Natur-\/Kulturgeschichte, Milit\u00e4r und biologische Vielfalt. Auf dem Platz sollen gar abseits der Wege befindliche Sehensw\u00fcrdigkeiten, wie das gepanzerte Maschinenhaus oder der Kalkofen zug\u00e4nglich werden. Mehr als Vespertische mit kleinen Spielger\u00e4ten f\u00fcr Kinder bei den derzeit aufgestellten Dixie-Toiletten allerdings will man auf dem Platz nicht installieren. Grillpl\u00e4tze f\u00fcrs gem\u00fctliche Erlebnisvesper als attraktives Wanderziel soll au\u00dferhalb der Platzgrenzen entstehen, so sieht es das Konzept vor, dass unter Beteiligung verschiedener Interessen- und Naturschutzgruppen entstanden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/truppenuebungsplatz_muensingen\/84FB4627.jpg\" alt=\" \" width=\"160\" height=\"107\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/truppenuebungsplatz_muensingen\/84FB0376.jpg\" alt=\" \" width=\"160\" height=\"107\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Lange Wege, viel Asphalt \u2013 dies hat sich schnell herumgesprochen. Die Folge: 54 Prozent der Besucher radeln \u00fcber den Platz, 46 Prozent wandern. Dies nahmen die Konzeptioner zum Anlass, kleine Wanderrouten in Parkplatzn\u00e4he Trailfingen, Zainingen, Feldstetten und Heroldstatt auszuarbeiten. Das Platzinnere soll nach dem Motto \u201eLeise auf R\u00e4dern\u201c erschlossen werden. Inliner und Radler wissen schon heute die Ruhe und Weitl\u00e4ufigkeit des Truppen\u00fcbungsplatzes zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"?p=427#more-427\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #800000;\">Ergebnispr\u00e4sentation des Monitoring \u00fcber die Wegenutzung &gt;&gt;<\/span><\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=432\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #800000;\">Der Steinschm\u00e4tzer soll dem Truppen\u00fcbungsplatz erhalten bleiben &gt;&gt;<\/span><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/biosphaere-alb.com\/wp-shop\/?p=173\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #800000;\">Karte ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz, PDF-Download\u00a0&gt;&gt;<\/span><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/biosphaere-alb.com\/wp-shop\/?p=152\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #800000;\">Karte kaufen <\/span><span style=\"color: #800000;\">&gt;&gt;<\/span><\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/interaktive_karte\/gps_touren\/gps_truppenuebungsplatz.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #800000;\">GPS-Touren ehem.\u00a0Truppen\u00fcbungsplatz &gt;&gt;<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"text-align: left;\"><span style=\"line-height: normal; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/truppenuebungsplatz_muensingen\/S80_136.jpg\" alt=\"Busfahrten auf dem Truppen\u00fcbungsplatz\" width=\"160\" height=\"113\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Keine autofreie Zone: Zahlreiche Besucher konsumieren den ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz hinter der Windschutzscheibe eines Omnibusses.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Allerdings sch\u00e4tzt auch die motorisierte Fraktion zunehmend den Truppen\u00fcbungsplatz. Von den stolzen 21.500 Besuchern, die die Tr\u00fcp-Guides in 787 Touren \u00fcber den Platz geleiteten, bewegte sich die Mehrzahl via Omnibus durch die sch\u00f6ne unber\u00fchrte Natur des alten Truppen\u00fcbungsplatzes \u2013 Tendenz steigend. Im Jahre 2007 transportierten 39 Prozent der Touren die Besucher per Bus \u00fcber den Platz, 2008 gar schon 50 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Obwohl diese forcierte Motorisierung sehr ungew\u00f6hnlich ist f\u00fcr ein Naturpark-\u00e4hnliches Gebiet, sieht das Konzept und die Lenkung keine Beschr\u00e4nkung dieser Fahrten vor. Pferdekutschen hingegen sind derzeit nicht erlaubt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Ausbau der Infrastruktur gliedert sich hierarchisch in zwei Ebenen (siehe unten). Es soll acht Informationsstellen geben mit einer Infotafel (Ausbaukosten rund 1500 Euro) und elf sogenannte Erlebnisplattformen (Kosten bis zu 27.000 Euro).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Informationsstellen<\/strong><br \/>\n\u2022 I 1: Schie\u00dfbahn 12 \u2013 Schie\u00dfbetrieb, Schie\u00dfbahnen, was ist hier passiert?<br \/>\n\u2022 I 2: Turm Hursch \u2013 H\u00f6chster Beobachtungsturm des TR\u00dcP, Funktion, Aussicht<br \/>\n\u2022 I 3: R\u00f6merstra\u00dfe \u2013 Verlauf, r\u00f6mische Geschichte auf der Alb, Funde<br \/>\n\u2022 I 4: H\u00fcgelgr\u00e4ber \u2013 Entstehungsgeschichte Aufbau, Funde und Ausgrabungen<br \/>\n\u2022 I 5: Doline \u2013 Boden, Wasserknappheit, Entstehung, Hinweis Geopark<br \/>\n\u2022 I 6: Wald &amp; Forstwirtschaft \u2013 Holznutzung auf dem TR\u00dcP, Kernzonen mit Nutzungsverzicht<br \/>\n\u2022 I 7: Kriegsgr\u00e4ber \u2013 Geschichte, wer ist hier begraben? Unterhaltung und Pflege<br \/>\n\u2022 I 8: Panzerplatte Trailfingen \u2013 Zentrale Info zum Platz, v. a. milit\u00e4rische Nutzung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Erlebnisplattformen<\/strong><br \/>\n\u2022 E1: Gruorn \u2013 Ein Dorf und seine Geschichte<br \/>\n\u2022 E2: Maschinenhaus \u2013 Vom \u00dcbungsbetrieb auf dem TR\u00dcP \u2013 ein Maschinist erz\u00e4hlt<br \/>\n\u2022 E3: Vogelbeobachtung \u2013 Wo der Rotmilan kreist<br \/>\n\u2022 E4: Schorrstallhof \u2013 Landwirtschaft auf der Alb anno 1890<br \/>\n\u2022 E5: Huteweide Wildenlauh \u2013 Nutztiere im Dienst der Landschaftspflege<br \/>\n\u2022 E6: Turm Waldgreut \u2013 Schie\u00dfbahn 1 \u2013 hier wurde scharf geschossen<br \/>\n\u2022 E7: Turm Heroldstatt \u2013 Tiere und Pflanzen entdecken<br \/>\n\u2022 E8: Doline Schottenstein \u2013 Wo die Erde einst\u00fcrzt<br \/>\n\u2022 E9: Kalkofen \u2013 Aus der Arbeit der Kalkbrenner \u2013 vom Kalkstein zum Branntkalk<br \/>\n\u2022 E10: Turm Sternenberg \u2013 Oase der Stille \u2013 f\u00fcr Sternengucker und Leisetreter<br \/>\n\u2022 E11: G\u00e4nsewag: Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen: Wo alles begann<\/p>\n<hr style=\"text-align: left;\" \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>SPH\u00c4RE-WISSEN<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Das Konzept (Kurzfassung)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-weight: normal;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/truppenuebungsplatz_muensingen\/84FB2159.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"107\" \/><\/span>Aufgabe<\/strong><br \/>\nDer ehemalige Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen wurde Ende 2005 von der Bundeswehr aufgegeben und in die Verwaltung der Bundesanstalt f\u00fcr Immobilienaufgaben (BImA) \u00fcbergeben. Das Gel\u00e4nde ist seit 13. April 2006 auf einem freigegeben Wegenetz f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. Das Wegeangebot wurde zum 15. M\u00e4rz 2007 behutsam erg\u00e4nzt und komplettiert. F\u00fcr Besucher sind damit ca. 45 Weg-Kilometer frei begehbar. Dar\u00fcber hinaus<br \/>\nbieten die geschulten M\u00fcnsinger Tr\u00dcP-Guides F\u00fchrungen durch das Gel\u00e4nde an. Attraktive Ziele f\u00fcr Besucher sind zudem vier ehemalige Beobachtungst\u00fcrme, das Milit\u00e4rmuseum im Alten Lager und vor allem das ehemalige Dorf Gruorn.<br \/>\nDas bislang bestehende touristische und p\u00e4dagogische Angebot hat sich aus verschiedenen Einzelinitiativen ergeben und bedarf nach Ansicht aller Beteiligten einer nachhaltigen Weiterentwicklung und Optimierung, um zum einen die Einzigartigkeit der Landschaft und ihre wechselvolle Geschichte zu vermitteln und dabei andererseits aber auch die naturschutz-, denkmalschutz- und sicherheitsrelevanten Aspekte nicht au\u00dfer acht zulassen. Hierzu z\u00e4hlen<br \/>\ninsbesondere die Gebietskulisse Natura 2000 mit dem FFH-Gebiet, dem Vogelschutzgebiet, die Ausweisung des gesamten Gel\u00e4ndes als Kulturdenkmal, die hohe Kampfmittelbelastung und die sich insgesamt daraus ergebenden Zielsetzungen und Interessenskonflikte.<br \/>\nMit Schreiben vom 26.06.2008 wurde deshalb die Arbeitsgemeinschaft ILN &amp; ufit von der BImA beauftragt, ein Konzept zur Optimierung der Besucherlenkung auf dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen auszuarbeiten. Die Arbeit wird vom Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Vorgaben<\/strong><br \/>\nDie Konzeptbearbeitung hat nachfolgende unumst\u00f6\u00dfliche Eckpunkte und Vorgaben zu beachten:<br \/>\nEs besteht auf dem gesamten Tr\u00dcP eine hohe Kampfmittelbelastung. Beim Verlassen der freigegebenen, entmunitionierten Wege und Aufenthaltsfl\u00e4chen besteht Lebensgefahr. Der gesamte Tr\u00dcP ist in der FFH-Gebietskulisse enthalten und beherbergt u. a. mit Steinschm\u00e4tzer und Heidelerche besonders gesch\u00fctzte Vogelarten, die hier ihre letzten R\u00fcckzugsgebiete in Baden-W\u00fcrttemberg haben.<br \/>\nDas gesamte Gel\u00e4nde ist mit seiner Fl\u00e4che von rund 6.700 Hektar als Kulturdenkmal \u201eTruppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\u201c ausgewiesen. Das Konzept hat sich deshalb am freigegebenen Wegenetz auszurichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Zielgruppen<\/strong><br \/>\nStatistisch verwertbare Zahlen zu Besuchern des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes, die keine F\u00fchrung in Anspruch nehmen, liegen bislang nicht vor. Eine Sch\u00e4tzungsbasis bilden die Z\u00e4hlergebnisse der Experience Area M\u00fcnsingen (EAM), deren Posten w\u00e4hrend vier Perioden in den Jahren 2006 und 2007 alle Passanten an acht bewachten<br \/>\n\u00dcberg\u00e4ngen der Ringstra\u00dfe erfasst haben, die den Platz betraten bzw. verlie\u00dfen.An etwa 80 Tagen w\u00e4hrend der Monate April, Juni, Juli und August z\u00e4hlten die Posten der EAM insgesamt 15.793 Personen an acht Zug\u00e4ngen. Der in den vier Erfassungszeitr\u00e4umen am st\u00e4rksten frequentierte Zugang zum Tr\u00dcP mit \u00fcber 4.600 Besuchern liegt an der Trailfinger S\u00e4ge, gefolgt von Zainingen und Auingen, mit \u00fcber 3.500 bzw. 3.100 Besuchern. Die Zug\u00e4nge<br \/>\nZainingen \/ Waldgreuth, Heroldstatt\/Turm und Magolsheim sind nach diesen Z\u00e4hlergebnissen insgesamt von untergeordneter, eher lokaler Bedeutung. L\u00e4sst man die wenig frequentierten Zug\u00e4nge au\u00dfen vor, \u00fcberwiegen an den Eing\u00e4ngen zu asphaltierten Strecken Radfahrer gegen\u00fcber Fu\u00dfg\u00e4ngern. Einzige Ausnahme bildet die \u201eTrailfinger-S\u00e4ge\u201c, was sicherlich mit der beliebten Wanderstrecke nach Gruorn zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Stimmungsbild der Besucher<\/strong><br \/>\nDie nachfolgenden Aussagen zum Stimmungsbild nach einem Platzbesuch st\u00fctzen sich auf Besucherbefragungen an den \u00dcberg\u00e4ngen der Panzerringstra\u00dfe durch Posten der Experience Area M\u00fcnsingen (EAM). Zwischen April 2006 und September 2008 wurden \u00fcber 4.000 Besucher beim Verlassen des Platzes nach Ihren Empfindungen befragt.<br \/>\nMit den Antworten \u201esagenhafte Ruhe\u201c, \u201eeinzigartige Flora und Fauna\u201c, \u201ekann man toll Radfahren\u201c werden von ca. 31% der befragten Besucher kennzeichnende Alleinstellungsmerkmale des ehemaligen Tr\u00dcP benannt. Dies erlaubt R\u00fcckschl\u00fcsse auf die ma\u00dfgeblichen Zielgruppen: Im Fokus dieses Optimierungskonzepts stehen Naturliebhaber und Radfahrer, die, ohne eine F\u00fchrung in Anspruch zu nehmen, als Individualbesucher auf den Tr\u00dcP kommen. Die Befragungsergebnisse spiegeln aber auch eine gewisse Entt\u00e4uschung wider. In \u00fcber 57% der Antworten finden sich Begriffe wie \u201elangweilig\u201c, \u201emehr erwartet\u201c, \u201ed\u00fcrftige Infos\u201c, \u201eLautertal ist sch\u00f6ner\u201c. Fast 16% aller Befragten wollen nicht wiederkommen. Die Bed\u00fcrfnisse bzw. Erwartungen scheinen sich demnach bei einem hohen Prozentsatz der<br \/>\nBefragten nicht erf\u00fcllt zu haben.<br \/>\nIhre Verunsicherung \u00fcber die Gefahren der milit\u00e4rischen Hinterlassenschaften \u00e4u\u00dfern vor allem Eltern von Kleinkindern, ebenso wird der Konflikt Radfahrer \u2013 Fu\u00dfg\u00e4nger benannt. Ein anderes Meinungs- und Stimmungsbild zeigt das vielf\u00e4ltige Angebot der Tr\u00dcP-Guides. Von den ca. 10.000 Touren-Teilnehmern im Jahr 2007 waren 78% sehr zufrieden und 21% zufrieden (NABU-Jahresbericht 2007).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Defizite auf dem Platz<\/strong><br \/>\nAus dem Ergebnis der EAM-Besucherfragung, erg\u00e4nzt um eigene Eindr\u00fccke und Gespr\u00e4che mit Besuchern w\u00e4hrend der Gebietsaufenthalte, lassen sich vor allem im Hinblick auf Individualbesucher nachfolgende Defizite benennen:<br \/>\nEs fehlen sowohl \u00dcberblicksinformationen als auch Hintergrundinformationen \u00fcber die zentralen Platzthemen:<br \/>\n\u2022 Milit\u00e4rische Nutzung,<br \/>\n\u2022 Kultur- und Landschaftsgeschichte,<br \/>\n\u2022 Biologische Vielfalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es mangelt an attraktiven Angeboten f\u00fcr<br \/>\n\u2022 Wanderer (insbesondere Hauptzielgruppe 50+),<br \/>\n\u2022 Kinder \/ Familien mit Kindern und<br \/>\n\u2022 Menschen mit Handicap<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mit Ausnahme von verschiedenen Druckerzeugnissen und Internetangeboten gibt es im Gebiet keine Erl\u00e4uterungen zu seinen Besonderheiten und Sehensw\u00fcrdigkeiten. Auf den Haupterschlie\u00dfungsrouten k\u00f6nnen Konflikte zwischen Fu\u00dfg\u00e4ngern, Radfahrern und Inlinern nicht ausgeschlossen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Entwicklungsvorschl\u00e4ge<\/strong><br \/>\n\u2022 St\u00e4rkung der Randbereiche und Anbindung an die Region<br \/>\nMit einem vermehrten Informations- und Erlebnisangebot in den Randbereichen sollen vor allem Wanderer und Spazierg\u00e4nger verst\u00e4rkt an die Peripherie gelenkt werden. Dazu werden dort u. a. attraktive Rundwege unter Einbeziehung der Anliegergemeinden geschaffen, z.B. in R\u00f6merstein-Zainingen, Heroldstatt-Ennabeuren und M\u00fcnsingen-Auingen. Die Verkn\u00fcpfung mit Rad- und Wanderwegen au\u00dferhalb des Platzes muss dabei gew\u00e4hrleistet sein. Eine zentrale Rolle wird zuk\u00fcnftig das geplante \u201eHauptinformationszentrum Biosph\u00e4rengebiet\u201c im Alten Lager spielen. Weiterhin sind das Milit\u00e4rmuseum und das Lager selbst in diesem Kontext zentrale Bausteine, ebenfalls an der Peripherie. Eine herausragende Stellung sollen zuk\u00fcnftig auch die ehemaligen Beobachtungst\u00fcrme einnehmen. Der Turm Waldgreut mit der Schie\u00dfbahn 1 ist pr\u00e4destiniert f\u00fcr den Themenschwerpunkt \u201eMilit\u00e4rischer \u00dcbungsbetrieb\u201c, an Turm Heroldstatt k\u00f6nnen in Kombination mit dem dort ans\u00e4ssigen Sch\u00e4fereibetrieb Allgaier Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt erlebbar gemacht werden. Mit dem Namen Sternenberg lassen sich die Begriffe Stille und<br \/>\nHimmelsbeobachtung verkn\u00fcpfen.<br \/>\nDie angestrebte St\u00e4rkung der Randbereiche vermeidet Konfliktsituationen zwischen Fu\u00dfg\u00e4ngern und Radfahrern, verhindert eine \u201eVerrummelung\u201c der naturschutzfachlich sensiblen und hochwertigen Kernbereiche und st\u00e4rkt \u00fcberdies die Verzahnung mit den Regionen au\u00dferhalb des Platzes mit positiven Wirkungen auf regionale Gastronomie und Direktvermarkter.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u2022 Sanfte Entwicklung: Querungsachsen<br \/>\nDas freigegebene, \u00fcberwiegend asphaltierte Wegenetz ist vor allem f\u00fcr Radfahrer und Inlineskater attraktiv (s.o.). Im Mittelpunkt steht bei diesen Besuchergruppen die sportliche Bet\u00e4tigung in einem ansonsten verkehrsfreien Raum. Dieses Alleinstellungsmerkmal d\u00fcrfte f\u00fcr Rennradfahrer, Inlineskater und Bewohner der Anliegergemeinden ein entscheidendes Kriterium f\u00fcr wiederkehrende Besuche darstellen. Das Bed\u00fcrfnis nach zus\u00e4tzlichen Informations- bzw. Erlebniselementen gilt daher eher f\u00fcr Radtouristen, Radwanderer und Familien mit Kindern. Vor allem f\u00fcr diese Besucherklientel sollen einige wenige, herausragende \u201eLeuchtt\u00fcrme\u201c an den Hauptquerungsachsen Trailfingen-Gruorn-Zainingen und Auingen\/B\u00f6ttingen-Feldstetten zug\u00e4nglich gemacht werden; Beispiele sind das Maschinenhaus<br \/>\nam Hartenberg und die Doline am Schottenstein. Auch zwei vorgeschlagene Rastpl\u00e4tze an den bestehenden Toilettenh\u00e4uschen kommen diesen Besuchergruppen entgegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u2022 Sanfte Entwicklung: Dorf Gruorn<br \/>\nDas ab 1939 ger\u00e4umte Dorf Gruorn nimmt auf dem ehemaligen Tr\u00dcP eine herausragende Sonderstellung ein. Dem besonderen Engagement des \u201eKomitees zur Erhaltung der Kirche in Gruorn e. V.\u201c ist es zu verdanken, dass nach Aufgabe der milit\u00e4rischen Nutzung das Gel\u00e4nde im Rahmen der begrenzten M\u00f6glichkeiten \u201ewiederbelebt\u201c wurde. Mit dem Ziel, das Leben der Gruorner B\u00fcrger und die Geschichte des Dorfes erlebbar zu machen, hat das Komitee die<br \/>\nKonzeption \u201eGruorn \u2013 ein Dorf und seine Geschichte\u201c in Auftrag gegeben.<br \/>\nIm Einzelnen enth\u00e4lt die Studie nachfolgende Themenschwerpunkt, die harmonisch in das Besucherlenkungskonzept integriert werden k\u00f6nnen:<br \/>\n\u2022 Heimat, Heimweh und Menschenschicksale<br \/>\n\u2022 Milit\u00e4rische Geschichte: Truppen\u00fcbungsplatz und Gruorn<br \/>\n\u2022 Streuobst, alte Sorten<br \/>\n\u2022 Die Kirche in Gruorn<br \/>\n\u2022 Leben und Arbeiten in Gruorn, Landwirtschaft auf der Hardthochfl\u00e4che, Leben mit dem Milit\u00e4r, Handwerk in Gruorn und Dorftradition, Sch\u00e4ferei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mobilit\u00e4tsangebote als Besucherattraktion <\/strong><br \/>\nIn der ganzen Region gibt es kein vergleichbares Angebot an unzerschnittenem und asphaltiertem Wegenetz, das in einer landschaftlichen Toplage als autofreie Zone genutzt werden kann. Damit bieten sich au\u00dfergew\u00f6hnliche M\u00f6glichkeiten des stressfreien, gefahrlosen Rad- und Inlinerfahrens, gerade auch mit Kindern. Dar\u00fcber hinaus sind einige Streckenabschnitte auch f\u00fcr E-Rollstuhlfahrer sehr gut geeignet.<br \/>\nDieses sehr attraktive Angebot f\u00fcr den \u201eleisen Verkehr auf R\u00e4dern\u201c k\u00f6nnte in der k\u00fcnftigen Au\u00dfendarstellung des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes offensiver beworben werden und durch eine entsprechende Infrastruktur zielgruppengerecht erg\u00e4nzt werden. Vorgeschlagen wird dazu vor allem der Aufbau einer \u201eMobilit\u00e4tsstation-Tr\u00fcP\u201c, bei der vor allem Tourenr\u00e4der (auch f\u00fcr Kinder und ganze Schulklassen), einzelne Spezialr\u00e4der (z.B. Liegerad, Tandem, Zweisitzer) aber auch Inliner (mit entsprechenden Schutzausr\u00fcstungen) und einige E-Rollst\u00fchle ausgeliehen werden k\u00f6nnen. Die Einrichtung w\u00e4re optimal an das Hauptinformationszentrum Biosph\u00e4rengebiet im Alten Lager anzukoppeln.<br \/>\nDer vorgeschlagene Themenschwerpunkt \u201eauf leisen R\u00e4dern \u00fcber den Tr\u00fcP\u201c k\u00f6nnte durch Kutschenfahrten nach Gruorn (ab M\u00fcnsinger Bahnhof bzw. Trailfinger S\u00e4ge \/ Angebot am Wochenende) und einzelne Tr\u00fcP-Guide-Touren mit Kutschen (oder Pferden) weiter ausgebaut werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"margin: 0px 5px 0px 5px;\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/truppenuebungsplatz_muensingen\/84FB8908.jpg\" alt=\" \" width=\"160\" height=\"107\" align=\"left\" hspace=\"5\" vspace=\"0\" \/>Speziell f\u00fcr die Wintermonate sollten au\u00dferdem naturschutzfachlich unbedenkliche Strecken f\u00fcr Skilangl\u00e4ufer gespurt werden und zusammen mit besonderen \u201eTr\u00fcP-Guide-Winterangeboten\u201c (z.B. Langlauf- und Schneeschuhtouren) f\u00fcr ein attraktives Angebot auch in der kalten Jahreszeit sorgen.<br \/>\nW\u00e4hrend das gesamte freigegebene Wegenetz f\u00fcr die Fortbewegung auf R\u00e4dern und Skiern nahezu pr\u00e4destiniert ist, k\u00f6nnen f\u00fcr Wanderer nur Teilbereiche empfohlen werden. Deshalb wurde f\u00fcr \u201eZu-Fu\u00df-Geher\u201c ein Angebot interessanter Zielwege und Rundtouren, vorwiegend in den Randbereichen des Platzes erarbeitet (vgl. dazu nachfolgende Karte), das durch die bereits bestehenden Tr\u00fcP-Guide-Wandertouren sinnvoll erg\u00e4nzt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Verzahnung mit der Region<\/strong><br \/>\nKreise, Kommunen, Vereine und weitere Institutionen haben in eigenen Konzepten Angebote, Radwege, Radwanderwege und Wanderwege entwickelt. Die Anliegergemeinden rund um den Platz verf\u00fcgen \u00fcber eine unterschiedliche touristische Infrastruktur und bieten insgesamt ein vielf\u00e4ltiges, individuelles Angebot. Einzelgespr\u00e4che sowie die Gespr\u00e4chsrunden am 24. September und am 1. Oktober 2008 boten allen Beteiligten die Gelegenheit, ihre Aktivit\u00e4ten und Angebote darzustellen sowie Zielvorstellungen, W\u00fcnsche und Vorhaben einzubringen. Sie bilden in diesem Konzept unter Beachtung der einschr\u00e4nkenden Eckpunkte und Vorgaben (vgl.<br \/>\nKap. 1) die Basis bei der Entwicklung von Vorschl\u00e4gen zur besseren Verzahnung von Platz und Region.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Wertsch\u00f6pfung in der Region<\/strong><br \/>\nDer ehemalige Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen ist zweifelsohne eine der wichtigsten Attraktionen des neuen Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb. Um die Zielsetzungen dieses mehr als 6000 ha gro\u00dfe Gel\u00e4ndes in seiner jetzigen Beschaffenheit konsequent zu erhalten, innerhalb des Platzes jegliche \u201eVerrummelung\u201c zu vermeiden und gleichzeitig den hohen Sicherheits- und naturschutzfachlichen Auflagen gerecht zu werden, lassen sich die<br \/>\nWertsch\u00f6pfungsm\u00f6glichkeiten im Bereich \u201eSanfter Tourismus\u201c weniger innerhalb der Platzgrenzen, sondern vor allem in den Randbereichen und im direkten Umfeld des Gel\u00e4ndes erh\u00f6hen und konzentrieren. Auf dem Platz selbst bestehen kleinere Einnahmequellen, z.B. durch das Tr\u00fcP-Guide-Programm, das derzeit ein Zusatzeinkommen f\u00fcr derzeit etwa 24 Personen erm\u00f6glicht, durch F\u00fchrungen und Bewirtungen im ehemaligen Dorf Gruorn und<br \/>\nk\u00fcnftig auch durch die Vermietung von Fahrr\u00e4dern, Audioguides oder das Angebot von Kutschfahrten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr das direkte Umfeld ergeben sich vielf\u00e4ltigere Entwicklungsm\u00f6glichkeiten, die teilweise mit den Angeboten auf dem Platz verkn\u00fcpft werden k\u00f6nnen (z.B. Angebote von Thementagen auf dem Platz und rund um den Platz, Bewirtungsm\u00f6glichkeiten direkt bei den Parkpl\u00e4tzen, Anbindung der Radwegenetze). Dabei wird es eine wichtige Aufgabe sein, zus\u00e4tzliche, attraktive Aktivit\u00e4tsangebote au\u00dferhalb des Truppen\u00fcbungsplatzes zu entwickeln, um mit einer h\u00f6heren Angebotsdichte die Hauptzielgruppen \u201cFamilien mit Kindern\u201c und die \u201eGeneration 50+\u201c als Mehrfachbesucher gewinnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hierf\u00fcr bietet sich, neben den Anliegerkommunen, vor allem die gezielte Entwicklung und Aufwertung des Alten Lagers an. Das vorhandene Raumangebot bietet ein bisher nur wenig genutztes Potential, weitere zielgruppengerechte Angebote erg\u00e4nzend zum geplanten Hauptinformationszentrum Biosph\u00e4rengebiet zu entwickeln und somit einen zus\u00e4tzlichen Hauptanziehungspunkt innerhalb des Biosph\u00e4rengebiets zu schaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Quelle: \u00a9 Institut f\u00fcr Landschafts\u00f6kologie und Naturschutz ILN<br \/>\numweltforschungs-institut t\u00fcbingen u f i t<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tourismus: Wegekonzept f\u00fcr ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz vorgestellt M\u00fcnsingen: 52 Prozent der Besucher des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes sind entt\u00e4uscht. Dies ergab eine Umfrage der EAM (Mieter der Ringstra\u00dfe), die als Grundlage f\u00fcr die Ausarbeitung des Besucherlenkungskonzepts diente. 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