{"id":4806,"date":"2012-02-03T07:48:31","date_gmt":"2012-02-03T06:48:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4806"},"modified":"2012-02-03T21:44:41","modified_gmt":"2012-02-03T20:44:41","slug":"4806","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4806","title":{"rendered":"Auf den Spuren der Gentechnik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em>Ernte-Monitoring 2011 f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg ver\u00f6ffentlicht<\/em><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Nur \u00e4u\u00dferst selten Spuren von gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Verbraucherschutzminister Alexander Bonde: &#8222;Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wollen kein gentechnisch ver\u00e4ndertes Essen &#8211; das sollte auch die Bundesregierung endlich zur Kenntnis nehmen&#8220;<!--more--><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/dinkel_3BFW6738.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4711\" title=\"dinkel_3BFW6738\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/dinkel_3BFW6738.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/dinkel_3BFW6738.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/dinkel_3BFW6738-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/dinkel_3BFW6738-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0&#8222;Es ist eine gute Nachricht f\u00fcr unser Land, dass 2011 keine Zunahme positiver Nachweise von gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen (GVO) in baden-w\u00fcrttembergischen Ernteprodukten erkennbar war&#8220;, sagte der Minister f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Donnerstag (2. Februar) in Stuttgart zu den Ergebnissen des Ernte-Monitorings 2011. Die im vergangenen Jahr durchgef\u00fchrten Untersuchungen von 44 Mais-, 27 Raps-, 13 Leinsaat- und 12 Sojaproben aus heimischem Anbau h\u00e4tten lediglich zwei Nachweise von geringen Spuren des f\u00fcr Lebensmittel und Futtermittel zugelassenen Roundup Ready Soja ergeben, teilte der Minister mit. Dieses sehr gute Ergebnis sei den vielf\u00e4ltigen Bem\u00fchungen im Land zu verdanken, auch geringste Eintr\u00e4ge zu verhindern, so Bonde weiter. &#8222;Untersuchungen des Saatgutes, Trennung der Handelswege und Sorgfalt bei der Verarbeitung auf allen Stufen sind Voraussetzung daf\u00fcr, dass ein Eintrag selbst von Spuren an GVO in die Lebensmittelkette \u00fcber heimische Produkte vermieden wird. Wir werden unsere Untersuchungen fortsetzen, um das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in GVO-freie Produkte aus Baden-W\u00fcrttemberg weiter zu st\u00e4rken und um die Entwicklung langfristig beobachten und bewerten zu k\u00f6nnen&#8220;, sagte der Verbraucherschutzminister.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_3131\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3131\" class=\"size-thumbnail wp-image-3131\" title=\"bonde_3BFW6627\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/bonde_3BFW6627-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3131\" class=\"wp-caption-text\">Minister Alexander Bonde<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Bonde forderte die Bundesregierung auf, sich bei den bevorstehenden EU-Beratungen zum GVO-Anbau in Br\u00fcssel endlich f\u00fcr die Schaffung der notwendigen rechtlichen Instrumente f\u00fcr erleichterte Anbauverbote einzusetzen. &#8222;Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen kein gentechnisch ver\u00e4ndertes Essen. Das sollte auch in Berlin endlich zur Kenntnis genommen werden.&#8220; Das Ziel der gr\u00fcn-roten Landesregierung bleibe der Erhalt eines GVO-freien Baden-W\u00fcrttembergs, so der Minister ab-schlie\u00dfend: &#8222;Wir brauchen eine weiterhin gentechnikfreie Landwirtschaft, denn die Risiken f\u00fcr Umwelt und Gesundheit sind nicht hinreichend bekannt und bewertet.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Sph\u00e4re-Wissen:<\/span><\/h3>\n<p>Die landwirtschaftliche Nutzung gentechnisch ver\u00e4nderter Organismen nimmt au\u00dfer-halb Europas st\u00e4ndig zu. In USA, Argentinien und Kanada ist der Anbau von gen-technisch ver\u00e4ndertem Soja oder Mais heute bereits Standard. Aufgrund dieses globalen Handels von Saatgut und Ernteprodukten ist nicht ausgeschlossen, dass GVO auch in unseren Ernteprodukten nachgewiesen werden kann. Um etwaige Eintr\u00e4ge und Verschleppungen fr\u00fchzeitig erkennen zu k\u00f6nnen, f\u00fchrt das Land Baden-W\u00fcrttemberg seit 2004 Untersuchungen von heimischen Ernteprodukten auf gen-technisch ver\u00e4nderte Organismen (GVO) im Chemischen und Veterin\u00e4runtersuchungsamt (CVUA) Freiburg sowie im Landwirtschaftlichen Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg durch. In diesem f\u00fcr Deutschland einmaligen Stichprobenprogramm wurden seitdem fast 600 Proben von Mais, Soja, Raps und Leinsaat nach der Ernte in landwirtschaftlichen Erfassungsstellen und M\u00fchlenbetrieben auf gentechnische Ver\u00e4nderungen untersucht. In 18 von 279 Maisproben konnten Spuren einer gentechnischen Ver\u00e4nderung nachgewiesen werden, lediglich bei zwei Proben lag der festgestellte Gehalt \u00fcber 0,1 Prozent. In drei von 42 Sojaproben wurden gentechnische Ver\u00e4nderungen festgestellt, 235 Rapsproben und 25 Leinsaatproben waren frei von GVO. Verunreinigungen durch GVO, die f\u00fcr Lebensmittel oder Futtermittel in der Europ\u00e4ischen Union zugelassen sind und unter der Bestimmungsgrenze von 0,1 Prozent liegen, werden in der Regel als zuf\u00e4llig oder technisch unvermeidbar angesehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zusatzinformation:<\/strong><\/p>\n<p>Der ausf\u00fchrliche Untersuchungsbericht sowie weitere Informationen k\u00f6nnen im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.ua-bw.de\" target=\"_blank\">www.ua-bw.de<\/a> abgerufen werden. Das CVUA Freiburg ist das Zentrallabor f\u00fcr Untersuchungen auf GVO im Rahmen der baden-w\u00fcrttembergischen Lebensmittel\u00fcberwachung. Zentrallabor f\u00fcr Untersuchungen auf GVO im Rahmen der baden-w\u00fcrttembergischen Futtermittel- und Saatgut\u00fcberwachung ist das LTZ Augustenberg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ernte-Monitoring 2011 f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg ver\u00f6ffentlicht Nur \u00e4u\u00dferst selten Spuren von gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen Verbraucherschutzminister Alexander Bonde: &#8222;Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wollen kein gentechnisch ver\u00e4ndertes Essen &#8211; das sollte auch die Bundesregierung endlich zur Kenntnis nehmen&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4711,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23,15],"tags":[],"class_list":["post-4806","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ernahrung","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4806"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4806\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4808,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4806\/revisions\/4808"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}