{"id":4956,"date":"2012-02-29T09:15:04","date_gmt":"2012-02-29T08:15:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4956"},"modified":"2012-02-29T09:24:53","modified_gmt":"2012-02-29T08:24:53","slug":"naturschutzgebiet-am-feldberg-wird-75","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4956","title":{"rendered":"Naturschutzgebiet Feldberg wird 75"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Drittel aller gef\u00e4hrdeten Arten findet R\u00fcckzug in solchen Gebieten<\/em><\/p>\n<p>Mit rund 4.226 Hektar oder gut 42 Quadratkilometern ist der Feldberg nicht nur das \u00e4lteste, sondern bis heute auch das gr\u00f6\u00dfte Naturschutzgebiet des Landes. Daher kommt ihm besondere Bedeutung zu. W\u00e4hrend dieses Naturschutzgebiet vor 75 Jahren noch ein Unikat in Baden-W\u00fcrttemberg war, gibt es inzwischen landesweit 1026 solcher Gebiete, die sich auf einer Fl\u00e4che von rund 86.700 Hektar erstrecken. Dies entspricht 2,4 Prozent der Landesfl\u00e4che.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4957\" title=\"schwarzwald_schnee_3BFW8896\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/schwarzwald_schnee_3BFW8896.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/schwarzwald_schnee_3BFW8896.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/schwarzwald_schnee_3BFW8896-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/schwarzwald_schnee_3BFW8896-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>&#8222;Naturschutzgebiete wie das Naturschutzgebiet am Feldberg stellen traditionell eines der zentralen Instrumente in der Naturschutzpolitik des Landes dar. Sie bewahren das wertvolle Naturerbe unseres Landes und bilden damit das R\u00fcckgrat des Naturschutzes&#8220;, sagte der auch f\u00fcr den Naturschutz zust\u00e4ndige Minister f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Freitag (24. Februar) in Stuttgart anl\u00e4sslich des 75-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Naturschutzgebietes am Feldberg.<\/p>\n<p>&#8222;In diesen Gebieten findet ein Drittel aller bekannten in Baden-W\u00fcrttemberg lebenden gef\u00e4hrdeten Arten eine Nische zum \u00dcberleben, wie sie in nicht gesch\u00fctzten Landschaften kaum mehr gegeben sind. Naturschutzgebiete bilden damit unersetzbare Refugien f\u00fcr den Artenschutz und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen&#8220;, so Bonde weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Feldberg richtet sich das Fachinteresse vor allem auf die \u00dcberbleibsel aus der letzten Eiszeit, darunter viele Tiere und Pflanzen, die heutzutage sonst nur noch in den Alpen existieren. Doch auch andere Seltenheiten wie Auerhuhn und Dreizehenspecht, Arnika und B\u00e4rwurz finden am Feldberg noch geeignete Lebensr\u00e4ume. Seit zehn Jahren hat das Land am Feldberg ein Naturschutzzentrum eingerichtet, das mit Ausstellungen und F\u00fchrungen \u00fcber 40.000 Besuchern im Jahr die Natur in ihrer Sch\u00f6nheit, aber auch Zerbrechlichkeit nahe bringt. &#8222;Durch die Arbeit der Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter des Naturschutzzentrums wird die einzigartige Natur am h\u00f6chsten Berg des Landes f\u00fcr Gro\u00df und Klein erlebbar&#8220;, lobte der Minister.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zugleich bildet der Feldberg mit seiner \u00fcberaus reizvollen, abwechslungsreichen Landschaft und seinen speziellen klimatischen Bedingungen eines der wichtigsten und attraktivsten touristischen Ziele des Schwarzwaldes. &#8222;Immer mehr Menschen suchen das authentische Naturerlebnis, oft auch verbunden mit einer sportlichen Bet\u00e4tigung. Das Naturschutzgebiet am Feldberg zeigt eindrucksvoll, dass sich eine Erfolgsgeschichte entwickelt, wenn Naturschutz und Tourismus Hand in Hand gehen&#8220;, so Bonde. Neue Konzepte f\u00fcr ein konstruktives Miteinander von Tourismus und Naturschutz zu finden, stelle eine der wichtigsten Aufgaben in diesem Schutzgebiet dar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 75-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums erscheint dieses Jahr ein Buch \u00fcber den Feld-berg mit Beitr\u00e4gen namhafter Gebietskenner, das von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-W\u00fcrttemberg finanziell unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>Sph\u00e4re-Wissen:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Vor genau 75 Jahren, am 24. Februar 1937, ver\u00f6ffentlichte das damalige badische Ministerium f\u00fcr Kultus und Unterricht im Amtsblatt die Verordnung zum Naturschutzgebiet Feldberg. Damit legte es den Grundstock f\u00fcr das erste Gebiet in Baden-W\u00fcrttemberg, das aufgrund seiner landschaftlich und naturkundlichen Bedeutung unter Schutz gestellt wurde. Schon damals umfasste das Naturschutzgebiet 3.250 Hektar. 1991 hat das Regierungspr\u00e4sidium Freiburg die Verordnung \u00fcberarbeitet und die Fl\u00e4che auf rund 4.226 Hektar erweitert, umgerechnet gut 42 Quadratkilometer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Drittel aller gef\u00e4hrdeten Arten findet R\u00fcckzug in solchen Gebieten Mit rund 4.226 Hektar oder gut 42 Quadratkilometern ist der Feldberg nicht nur das \u00e4lteste, sondern bis heute auch das gr\u00f6\u00dfte Naturschutzgebiet des Landes. Daher kommt ihm besondere Bedeutung zu. 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