{"id":5246,"date":"2012-04-24T08:38:01","date_gmt":"2012-04-24T06:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=5246"},"modified":"2012-04-24T08:38:01","modified_gmt":"2012-04-24T06:38:01","slug":"biosprit-als-umweltsunder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=5246","title":{"rendered":"Biosprit als Umwelts\u00fcnder"},"content":{"rendered":"<p><em>Verkehr: Biosprit sch\u00e4digt nicht die Autos, sondern die Umwelt<\/em><\/p>\n<p>\u201eDer politisch gewollte Boom bei Bio-Treibstoffen sch\u00e4digt Agrarm\u00e4rkte, entzieht Kleinbauern ihre Lebensgrundlage und f\u00fchrt zu Waldrodungen in den Tropen. Der erhoffte Klimaeffekt dagegen ist eine Chim\u00e4re\u201c,\u00a0meint der er Landesnaturschutzverband Baden-W\u00fcrttemberg e. V. (LNV)<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4922\" title=\"verkehr_auto_IMG_0244\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/verkehr_auto_IMG_0244.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/verkehr_auto_IMG_0244.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/verkehr_auto_IMG_0244-160x97.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/verkehr_auto_IMG_0244-140x85.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr Benzin und Diesel sind so hoch wie seit langem nicht mehr. Viele Autofahrer \u00e4rgern sich und hoffen auf bessere Zeiten. \u201eDoch die werden nicht kommen\u201c, glaubt der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Ganz im Gegenteil: \u201eDie Ressourcenknappheit beim Roh\u00f6l wird die Preise weiter anheizen\u201c, meint Bronner. Da w\u00fcrden auch die zwangsbeigemischten Biokraftstoffe nichts helfen. Der Gesetzgeber verlange 6,25 Prozent des verkauften Kraftstoffes \u2013 gemessen am Energiegehalt \u2013 aus pflanzlicher Produktion. Durch die fehlende Akzeptanz der Autofahrer beim E 10, w\u00fcrde dieser Anteil voraussichtlich nicht erreicht werden. \u201eEin Gl\u00fcck aus Sicht der Natursch\u00fctzer\u201c, bemerkt Bronner.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist ein globales Problem, dass Energiepflanzen zunehmend Nahrungs- und Futterpflanzen verdr\u00e4ngen\u201c, so der Umweltexperte weiter. \u201eDurch den Verdr\u00e4ngungswettbewerb verteuern sich die Nahrungsmittelpreise, was insbesondere in Zeiten von schwachen Ernten zur Zunahme des Hungers auf der Welt f\u00fchrt\u201c. Laut einer Studie der Weltbank gingen mehr als 70 Prozent Teuerungsanteil bei Nahrungsmitteln aufs Konto des Energiepflanzenanbaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der LNV zweifelt am \u00f6kologischen Nutzen von Biokraftstoffen und an ihrer vermeintlichen Klimafreundlichkeit. \u201eDie angeblich positiven CO2-Bilanzen sind gesch\u00f6nt, weil Lachgasemissionen und indirekte Landnutzungs\u00e4nderungen nicht korrekt bilanziert werden\u201c, betont Bronner. Der gr\u00f6\u00dfte Skandal dabei ist, dass die Autohersteller wegen der beigemischten Biotreibstoffe weniger beim Treibstoffverbrauch tun m\u00fcssen und weiterhin ihre SUV-Gel\u00e4ndepanzer als Dienstwagen verkaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der LNV macht sich daf\u00fcr stark, dass statt Bioenergie zu importieren die Autohersteller endlich ihre Konzepte f\u00fcr Ein-bis-Zwei-Liter Autos aus den Schubladen holen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verkehr: Biosprit sch\u00e4digt nicht die Autos, sondern die Umwelt \u201eDer politisch gewollte Boom bei Bio-Treibstoffen sch\u00e4digt Agrarm\u00e4rkte, entzieht Kleinbauern ihre Lebensgrundlage und f\u00fchrt zu Waldrodungen in den Tropen. Der erhoffte Klimaeffekt dagegen ist eine Chim\u00e4re\u201c,\u00a0meint der er Landesnaturschutzverband Baden-W\u00fcrttemberg e. V. 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