{"id":5534,"date":"2012-06-10T10:52:59","date_gmt":"2012-06-10T08:52:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=5534"},"modified":"2012-07-04T09:08:27","modified_gmt":"2012-07-04T07:08:27","slug":"5534","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=5534","title":{"rendered":"Wanderlustige Albg\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<p><em>Zu Fu\u00df von der Albgemeinde R\u00f6merstein-Zainingen bis zum Lago Maggiore<\/em><\/p>\n<p>Die Wandergruppe der Albvereine Zainingen und Laichingen hat mit einem Fu\u00dfmarsch die 10-j\u00e4hrige Freundschaft mit der Corpo Filharmonico Cannerese am Lago Maggiore mit m\u00f6glichst viel Staub an den Wanderschuhen bekr\u00e4ftigt: 500 Kilometer und 7000 H\u00f6henmeter <!--more-->lagen zwischen der K\u00fchle des Startorts Zainingen und der Hitze am italienischen Lago. Ideengeber Monika und Heinz Rauscher vom gleichnamigen Juweliergesch\u00e4ft in Laichingen planten die 20 bis 30-Kilometer-Etappen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1117.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5536\" title=\"Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1117\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1117.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1117.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1117-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1117-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gestartet war die rund 30-k\u00f6pfige musikalische Wandergruppe in Zainingen am 1. Oktober 2011. Diese drei Etappen f\u00fchrten die Marschierer durch das Biosph\u00e4rengebiet \u00fcber die Schw\u00e4bische Alb bis Bad Saulgau.<\/p>\n<p>Am Wochenende des 12. und 13. Mai 2012 dann ging\u00b4s weiter nach Friedrichshafen (Bodensee).<\/p>\n<p>Erst im darauffolgenden Fr\u00fchjahr 2012 setzte die wanderlustige Truppe ihren Marsch fort: In den sechs Tagen \u00fcber Pfingsten ab Rorschach auf der Schweizer Seite erreichte die Gruppe St. Gotthard (siehe detaillierter Berich von Gisela W\u00f6rz, unten). Da noch ein paar Kilometer fehlten bis an den Lago Maggiore zum Jubul\u00e4umsfest, \u00fcberwanden die Wanderer diese Strecke mit dem Auto.<\/p>\n<p>Die fehlenden Kilometer aber will man sich nicht nehmen lassen. Heinz Rauscher hat den Schlussspurt der 500 Kilometer-Tour ab St. Gotthard f\u00fcr Pfingsten 2013 geplant.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span style=\"color: #808000;\">Kurzer Etappenbericht<\/span><\/h2>\n<p><strong>Nachahmung empfohlen: Damit zu Ihnen, liebe Leser, der Funke von der Faszination Etappenwanderung \u00fcberspringt, hat die Redaktion den Bericht Gisela W\u00f6rz, Leiterin des Akkordeon-Orchester des Albverein Zaininges, ins Netz gestellt.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>31. Mai 2012, 1. Wandertag: Rorschach &#8211; Herisau<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Start der Schweiz-Etappe ist in Rorschach. Die kleine charmante Hafenstadt mit ihrem fast mediterranem Flair liegt auf der Schweizer Seite des Bodensees eingebettet zwischen die sanft anmutenden H\u00fcgel des Appenzellerlandes und der Weite des Bodensees. Beim Wandern jedoch schwindet schnell dieser Eindruck von sanften H\u00fcgeln. Steil f\u00fchrt der Wanderweg hinauf in das 6,5 km entfernte Mittlerhof, wo beim Begleitfahrzeug eine kurze Getr\u00e4nkepause Gelegenheit zum Verschnaufen bietet. Verwinkelte G\u00e4sschen in St. Gallen, kl\u00f6sterliche Prachtentfaltung, Zeugnisse von mittelalterlichem B\u00fcrgerstolz und wirtschaftlicher Bl\u00fcte, die ber\u00fchmten Erkerh\u00e4user, der Stiftsbezirk mit seiner prachtvollen barocken Kathedrale mit der Doppelturmfassade begeistert die Wanderer von der Alb. Nach anstrengendem Marsch durch die Peripherie einer gr\u00f6\u00dferen Stadt bei schw\u00fcler Nachmittagshitze erreichen die 28 Wanderer \u00fcber Winkeln am G\u00fcbsen-See das Tagesziel Herisau, wo es das wohl verdiente Feierabendbier gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>1.Juni 2012, 2. Wandertag: Herisau \u2013 Wattwil<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Wanderung f\u00fchrt zun\u00e4chst durch das Zentrum von Herisau dem gr\u00f6\u00dften Dorf der Schweiz, auch Hauptort des Halbkantons Appenzell Ausserrhoden, durch malerische G\u00e4sschen vorbei an reich verzierten Fabrikantenh\u00e4usern. Lange Anstiege \u00fcber saftige Viehweiden und Waldwege, unterbrochen von nur kurzen ebenen Streckenabschnitten gestalten den 5-km-Abschnitt nach Risi recht anstrengend. Belohnt wird die Wandergruppe jedoch mit traumhaften Ausblicken auf den majest\u00e4tischen Alpstein und den Bodenssee. Leider versteckt sich der S\u00e4ntis hinter einer tief h\u00e4ngenden Wolkendecke, so dass kein freier Blick m\u00f6glich ist. Auf dem Schweizer Jakobsweg geht\u2019s weiterhin steil bergauf\/bergab \u00fcber duftende Wiesen, vorbei an desinteressiert dreinblickenden K\u00fchen, begleitet vom Bimmeln ihrer Glocken. Schweiz pur: Einzelgeh\u00f6fte, Weidez\u00e4une, gr\u00fcne Wiesen, Mischw\u00e4lder mit dunkelgr\u00fcnem Nadelgeh\u00f6lz und hellgr\u00fcnen Laubb\u00e4umen. Nach 25 km Wegstrecke, 1068 H\u00f6henmetern erreicht man Wattwil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>2. Juni 2012, 3. Wandertag: Wattwil \u2013 Schmerikon am Z\u00fcrichsee<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Vorbei an der Burgruine Iberg au\u00dferhalb von Wattwil f\u00fchrt der sehr steile Anstieg die Albvereinler weiterhin auf der \u201eVia Jacobi\u201c in Richtung Z\u00fcrichsee. Klarblauer Himmel, strahlender Sonnenschein, perfekte Fernsicht auf die schneebedeckten majest\u00e4tischen Gipfel bieten heute den schw\u00e4bischen Pilgern unz\u00e4hlige Kalenderblatt-Fotomotive auf ihrer 21 km langen Wanderstrecke mit 760 H\u00f6henmetern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>3.Juni 2012, 4. Wandertag: Pf\u00e4ffikon \u2013 Trachslau beim Kloster Au<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Etappen-Halbzeit. Auf dem Etzelpass von Pf\u00e4ffikon am Z\u00fcrichsee geht die Tour hoch nach Einsiedeln meist durch den Wald. Total nass geschwitzt vom feucht-schw\u00fclen Wetter und dem anstrengenden Aufstieg legt die Gruppe eine kurze Rast bei St. Meinrad ein, bevor sie auf dem Jakobsweg weiterzieht, durch die wildromantische, stark zerkl\u00fcftete Landschaft. Vorbei am Geburtshaus von Paracelsus. Seltene Blumen und Kr\u00e4uter wachsen auf den moorgrundigen Wiesen, Orchideen in reicher Zahl, das gro\u00dfbl\u00e4ttrige gelbe Enzian und wei\u00dfes Wollgras bilden starke Farbkontraste, wie nur die Natur sie setzen kann. Dar\u00fcber spannt sich der strahlend blaue Himmel. In der Ferne taucht das imposante Kloster von Einsiedeln auf. Die barocke Klosteranlage aus dem 18. Jahrhundert ist der beeindruckende Mittelpunkt Einsiedelns und Ziel unz\u00e4hliger Pilger. Seit dem Mittelalter ist der Ort mit seiner \u201eSchwarzen Madonna\u201c einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Europas. Beim Kloster Au in Trachslau ist das heutige Tour-Ende nach einer 19-km-Wanderung mit 735 H\u00f6henmetern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>4.Juni 2012, 5. Wandertag: Trachslau \u2013 Brunnen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Der Weg \u00fcber die Haggenegg geht durch das sch\u00f6ne Hochtal der Alp den beiden \u201eMythen\u201c entgegen, 1414 m.\u00fc.M. mit herrlichem Blick auf die Glarner Alpen. Nach 4,5-st\u00fcndiger Wanderung kann die Wandergruppe auf dem von zahlreichen historischen Geb\u00e4uden gepr\u00e4gten Hauptplatz in Schwyz am Vierwaldst\u00e4ttersee ausgiebig Mittagspause machen. Danach geht es noch nach Brunnen , wo an der Seepromenade der Abschluss dieses Wandertages ist. 716 H\u00f6henmeter auf 21,5 km Streckenl\u00e4nge wurden heute bew\u00e4ltigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>5.Juni 2012, 6. Wandertag: Seelisberg \u2013 Erstfeld<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In Seelisberg, 400 m \u00fcber dem Vierwaldst\u00e4ttersee gelegen startet heute die Tour. Der Panoramaweg wartet mit spektakul\u00e4ren Ausblicken auf, so als blicke man auf die detailgetreue Miniatur-Nachbildung einer Hobby-Eisenbahnlandschaft. Nach steilem Abstieg verl\u00e4uft die Wanderung durch den alten Tunnel am Ufer des Sees entlang. Die Ausbuchtungen bieten immer wieder grandiose Ausblicke auf den See. Entspanntes Wandern am Seeufer nach Seedorf, vorbei an Schloss A Pro. Urbane Vielfalt auf dem Weg entlang des Flusses Reuss, der in den Vierwaldst\u00e4ttersee m\u00fcndet: Links vom Ufer Industrie- und Gewerbeanlagen, rechts landwirtschaftliche Kleinbetriebe, K\u00fche weiden, Glocken bimmeln, vor uns immer n\u00e4her kommend die imposanten Bergmassive. Ca. 25 km Gesamtstrecke, bei \u201enur\u201c 707 H\u00f6henmetern heute.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>6.Juni 2012, 7. Wandertag: Erstfeld \u2013 G\u00f6schenen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Auf historischem \u201eS\u00e4umerpfad\u201c (\u201eSaum\u201c ist das altmodische Wort f\u00fcr Last), also auf den Pfaden der H\u00e4ndler aus fr\u00fcheren Zeiten, entlang der Reuss und den Bahngleisen hoch nach G\u00f6schenen soll es heute gehen. Die sch\u00f6ne Wanderstrecke f\u00fchrt durch den Wald, \u00fcber Geh\u00f6fte hinauf nach Wiler bei Gurtnellen. Zwischen den beiden Bergr\u00fccken zw\u00e4ngen sich im engen Tal die Autobahn, die teils auf nat\u00fcrlichem Gel\u00e4nde verl\u00e4uft, teils \u00fcber spektakul\u00e4re Br\u00fccken- oder durch Tunnelbauten f\u00fchrt, die Zuggleise, die Reuss und unser Wanderweg. Spa\u00df macht die \u00dcberquerung der Reuss \u00fcber eine H\u00e4ngebr\u00fccke. Nach der Mittagspause auf dem Grill- und Vesperplatz in Wiler geht\u2019s gleich steil weiter \u00fcber zahlreiche Br\u00fccken, ein erstes Schneefeld, vorbei an einem Wasserfall, der sich mit gro\u00dfem Get\u00f6se ins Tal st\u00fcrzt. Mit einsetzendem Regen und kaltem Wind kommen die Wanderer nach G\u00f6schenen. Zur\u00fcckgelegt wurden heute 24 km und 1232 H\u00f6henmeter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>7.Juni 2012, Fronleichnam, 8. Wandertag: G\u00f6schenen \u2013 St. Gotthard<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Gigantische Felsw\u00e4nde rechts und links des steilen Pfades durch die Sch\u00f6llenenschlucht vermitteln imposante Eindr\u00fccke. Das Tosen der Reuss und der Verkehrsl\u00e4rm hallen von den steilen Felsw\u00e4nden wider, immer wieder begegnet man dem Zug, der heraus aus dem Tunnel und wieder hinein f\u00e4hrt. Eigentlich w\u00fcnscht man sich mehr Ruhe beim Gehen durch diese beeindruckende gewaltige Naturkulisse. Die Teufelsbr\u00fccke verdankt ihren Namen der Legende um die vielen fehlgeschlagenen Versuche, eine Br\u00fccke \u00fcber die reissende Reuss zu bauen. Die Menschen des fr\u00fchen Mittelalters waren der Meinung, dies k\u00f6nne nur mit Hilfe des Teufels gelingen. Von der ersten Br\u00fccke aus dem Jahre 1230 sind nur noch Fundamente erhalten. die sp\u00e4tere Br\u00fccke, auf der Napoleon 1799 von der russischen Armee vernichtend geschlagen wurde, kann heute noch begangen werden. Um dem hohen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden wurde 1958 eine neue Br\u00fccke erbaut. \u00dcber Andermatt wird die Wanderung fortgesetzt nach Hospenthal von dort aus in das hochalpine M\u00e4tteli auf dem Gotthard-Pass. Dort halten die Zaininger und Laichinger Wanderer Einkehr im gem\u00fctlichen Bergst\u00fcbli und erholen sich von 840 erkletterten H\u00f6henmetern bei einer Wanderstrecke von 13 km. Sichtlich erleichtert und dankbar, dass alle Teilnehmer gut und gesund die 8 Wandertage bew\u00e4ltigen konnten war Heinz Rauscher, Vertrauensmann der Laichinger Albvereins Ortsgruppe und Wanderf\u00fchrer dieser Fernwanderung. Die Teilnehmer waren voll des Lobs f\u00fcr die perfekte Organisation und Durchf\u00fchrung der Wandertage. In den Dank eingeschlossen wurde auch Jens Rauscher, der die Gruppe mit dem Kleinbus begleitete, immer einen guten Rastplatz fand, Essen und Getr\u00e4nke dabei hatte, so dass in den Rucks\u00e4cken nur das N\u00f6tigste auf die beschwerlichen Wanderungen mitgenommen werden musste. Auch den anderen Fahrern wurde gedankt, die bereit waren, nach langen Wanderungen die Autos vom Ausgangspunkt abzuholen und die Teilnehmer am Abend sicher zu den jeweiligen Hotels zu bringen. Auf erholsame Tage anl\u00e4sslich der 10 Jahre bestehenden Freundschaft zwischen dem Akkordeon-Orchester des Albverein Zainingen und der Corpo Filharmonico Cannerese freuen sich nun die Wanderfreunde.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-5534 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1482.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1482-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1477.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1477-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_0793.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_0793-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1245.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1245-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1117.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Orchester_Albverein_ZainingenIMG_1117-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>Das Akkordeon-Orchester des SAV Zainingen feiert am Lago Maggiore 10 Jahre Freundschaft mit der Corpo Filharmonico Cannerese<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Im Jahre 2002 luden Manfred (+2009) und Carolina Keinath aus Bad Urach die Zaininger Akkordeonspieler ein, in Cannero Riviera und Viggiona ein Benefizkonzert zur Renovierung der dortigen Kirche zu geben. Dabei entstand diese wunderbare Freundschaft zur Musikkapelle, den Familien und B\u00fcrgern dieser sympathischen Gemeinde am Lago Maggiore.<\/p>\n<p>Einer der H\u00f6hepunkte dieses langen Wochenendes war das gemeinsam gespielte Festkonzert am Samstag Abend.<\/p>\n<p>Mit der Europa-Hymne unter der Leitung von Stefano Rapetti er\u00f6ffneten beide Orchester gemeinsam feierlich das Konzert. \u201eMusik ist die universelle Sprache der Menschheit \u2013 das kann man ganz deutlich bei dieser Freundschaft zwischen der Schw\u00e4bischen Alb und dem Lago Maggiore ablesen. Trotz verschiedener Sprachbarrieren, hat die gemeinsame Freude am Musizieren diese Verbindung m\u00f6glich gemacht\u201c fand B\u00fcrgermeister Donth die passenden Worte an die Musikanten und Zuh\u00f6rer.<\/p>\n<p>\u201eEmotionen, \u00dcberraschung, Momente, Tr\u00e4nen der R\u00fchrung, Gel\u00e4chter &#8230; sind Worte, die schon allein von 10 Jahren Freundschaft erz\u00e4hlen. Wir sind heute hier, dieses Jubil\u00e4um zu feiern, sicher werden andere folgen\u201c, sprach Pr\u00e4sident Tino Carmine warmherzig \u00fcber die Vereins-Freundschaft.<\/p>\n<p>\u201ePasadena\u201c und \u201eVariazioni in Blue\u201c gespielt vom Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Gisela W\u00f6rz, \u201cYellow Mountains\u201d und \u201eCornfield Rock\u201c von der Corpo Filharmonico &#8211; alles Kompositionen von Jacob de Haan &#8211; zeugen von dem sehr \u00e4hnlichen Musikgeschmack der beiden Gruppen. Die zahlreichen Zuh\u00f6rer sind begeistert und bekunden ihr Gefallen durch lang anhaltenden Beifall. Zur gro\u00dfen Freude der Italienischen Freunde spielten die Zaininger die \u201eFuniculi-Funicula-Rhapsody\u201c, w\u00e4hrend die Corpo die Deutschen G\u00e4ste mit Operetten- Melodien aus der \u201eZirkusprinzessin\u201c von Emmerich Kalman erfreuten.<\/p>\n<p>\u201eDiese Freundschaft und die Musik hat das Vereinsleben beider Vereine sehr bereichert. Das gegenseitige Kennenlernen, der gesellschaftlich-kulturelle Austausch, Verst\u00e4ndnis, Respekt und Toleranz f\u00fcreinander tragen weiterhin f\u00fcr eine hervorragende Freundschaft der Vereine bei\u201c, so Vertrauensmann Christian Beck in seiner Ansprache. Beck erz\u00e4hlte den G\u00e4sten, dass wir Cannero nicht nur per Auto, sondern nun auch zu Fu\u00df erreichen wollen, bzw. mit dem Fahrrad schon hier angekommen sind, wie einst die R\u00f6mer in umgekehrter Richtung zu den Germanen kamen. Er brachte seinen Wunsch zum Ausdruck, dass diese Freundschaft weiterhin bestehen m\u00f6ge und lud die Canneresen zu den Feierlichkeiten nach Zainingen ein, die vom 21.-23.9.2012 sein werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gemeindeverwaltung von Cannero sprach B\u00fcrgermeisterin Maria Pia Bottacchi: \u201eEs ist f\u00fcr uns eine gro\u00dfe Ehre und Vergn\u00fcgen, Sie heute hier begr\u00fcssen zu d\u00fcrfen um an diese Freundschaft zu erinnern von der es in Cannero schon zwei konkrete Zeugnisse gibt: die Musikerbank, direkt am Strand und das Metall-Sch\u00e4fchen, Symbol Eurer Landschaft und der Kreativit\u00e4t eurer Handwerker. Jetzt haben wir ein weiteres \u201elebendiges\u201c Zeugnis unserer Vereinigung: die sch\u00f6ne Magnolie, welche wir in Erinnerung an diesen Abend des Festes und unserer Freundschaft gerade gepflanzt haben. Um hier anzukommen sind einige von Euch bis zum St. Gotthard gewandert und im n\u00e4chsten Jahr bis Cannero, genau wie die Pilger vergangener Zeiten. Ihr seid ausserordentlich! Auch daf\u00fcr gilt unsere Bewunderung und Euch als Freunde zu haben, erf\u00fcllt uns mit Stolz.\u201c<\/p>\n<p>\u201eLe Scarpette\u201c, eine italienische Volksweise, wiederum gemeinsam von beiden Musikgruppen gespielt, war der musikalische Abschluss dieses festlichen Konzert-Abends. Ohne Zugabe wollten die G\u00e4ste aber nicht nach Hause gehen. Beethovens \u201eOde an die Freude\u201c &#8211; die Europahymne mit der das Konzert begann, wurde als letztes St\u00fcck noch einmal vorgetragen.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>WEBcode #12209<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Fu\u00df von der Albgemeinde R\u00f6merstein-Zainingen bis zum Lago Maggiore Die Wandergruppe der Albvereine Zainingen und Laichingen hat mit einem Fu\u00dfmarsch die 10-j\u00e4hrige Freundschaft mit der Corpo Filharmonico Cannerese am Lago Maggiore mit m\u00f6glichst viel Staub an den Wanderschuhen bekr\u00e4ftigt: 500 Kilometer und 7000 H\u00f6henmeter<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5536,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-5534","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-printausgabe-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5534"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5541,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5534\/revisions\/5541"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}